Manfred Behrend - Ich bin Egoist!

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Mit diesem Buch möchte Manfred Behrendt das Thema Egoismus zur Diskussion stellen, will Anregungen geben, um unser Hirn zu defragmentieren und unser Handeln zu überdenken. Aber bitte beim Lesen das Lächeln und In-sich-gehen nicht vergessen. Stellen wir uns einfach die Frage: Hilft unser eigener Egoismus und kommen wir mit ihm weiter? Hinterfragen wir dieses Thema als eine Tatsache im Interesse der Gesellschaft.

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Damit meine ich keinesfalls, dass es Unglück bedeutet. Eventuell nur, wie seltsam wir Menschen sind, wie bunt in den Anschauungen und das auch wieder Gott herhalten muss.

Ob ER das weiß?

Hat ER dies gewollt oder gar weg gesehen?

Wir müssen uns aber überlegen, ob und wie wir das eventuell kritisieren. Haben wir überhaupt mit unseren Anschauungen des Westens das Recht dazu? Kritik heißt oft, ich habe da meine Wahrheit, sag du mir, was deine Wahrheit ist?

Aber nie, meine Wahrheit über allem stellen.

Es gibt diese absolute Wahrheit nicht.

Die Welt ist bunt. Jeder hat nur seine Wahrheit.

Da hat der Relativismus recht und wir müssen und sollten es beachten.

Zuhören, nicht absolut verurteilen.

Das meine ich ja mit dem Titel des Buches.

Die Rolltreppe des Lebens bewegt sich hierhin, dahin und auch woanders hin, je nachdem, welche Eltern wir bekommen, die uns in die Welt setzen und wir uns … nie wehren können.

Damit sage ich keinesfalls, dass ich es verurteilen darf. Ich kenne kein Kind aus diesem Familienbund und kann nicht sagen, ist es unglücklich, ist das Kind gar zufrieden, kennt es die andere bunte Welt oder was auch immer.

Ich denke einfach, diese Leute sind so sehr überzeugt, dass sie irgendwie ein Geheimwissen besitzen, dass der Messias doch noch kommt und sozusagen aufräumt.

Also ein Königreich ohne menschliches Zutun und ohne Waffengewalt und hierbei die Grundlage der göttliche Dienst ist.

Seltsam ist jedoch, dass man von … ohne Waffengewalt spricht und dieses Stadtgebiet Mea Shearim in Jerusalem von Taxifahrern gemieden wird, da z. B. am Sabbat (hebr.: der 7. Tag der jüdischen Woche, also Samstag) es des Öfteren vorgekommen ist, das diese Taxis mit Steinen beworfen werden, da es ein sehr strenger religiöser Ruhetag ist. Gefährdet es den Staat? Nein, es sind zu wenige. Wenn es sehr, sehr viele wären, nicht auszudenken.

Es kann doch aber sein und das stelle ich als nachdenkenswert mal in den Raum, müssen wir es verurteilen? Kann es nicht sein, dass diese Menschen glücklicher sind als wir mit den Autos, Handys, Laptops und 1.000 Fernsehprogrammen?

Sie tun ja keinem was, außer Steine am Sabbat gegen Autos werfen.

Das ist doch wirklich noch ertragenswert gegenüber dem, was sonst so in der Welt geschieht. Oder? Natürlich, ich gestehe, dass es ein Extrembeispiel ist vom Dasein in einer Gemeinschaft von Menschen. Unabhängig von einer Zufriedenheit, aber in einer Folge von dem, was wir Erziehung, Tradition und unbedingtes Festhalten daran nennen.

Bis zum 18. Geburtstag, wenn der Staat uns sagt, das wir volljährig sind und für unser Leben selbst verantwortlich sind, betrachten wir uns doch selbst wie Chamäleons, die sich anpassen.

Wir Eltern nennen es wieder Erziehung.

Ein Chamäleon ist ein Tier, das sich farblich der Umgebung anpassen kann.

Das heißt, wir Eltern beobachten, wenn es etwas falsch macht, das Kind wird rot zum Beispiel.

Bei Wut, bei Freude und all diesen Dingen verändern wir uns.

Ist es anmaßend, dieser Vergleich?

Wir können aber auch von diesen Chamäleons sagen, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander bewegen können.

Nein, das können wir Menschen nicht.

Es ist nur symbolisch genannt, dass wir beginnen, zu beobachten.

Hören können wir auch und dürfen es sogar. Nicht mehr diese Dinge, wie: Hör nicht zu, dazu bist du zu klein und so etwas.

Welch ein Fortschritt, dass wir erwachsen sind. Was ist überhaupt erwachsen sein?

Denken wir darüber nach?

Nein, wir akzeptieren es mit Freude.

Erwachsen sind manchmal schon Achtjährige, die vernünftiger denken und handeln wie Vierzigjährige. Andererseits gibt es Vierzigjährige, die denken und handeln wie Kinder.

Erwachsen sein heißt doch nichts anderes, als die Fähigkeit, für Handlungen Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und auch für andere.

Es ist nicht so einfach mit der Rolltreppe des Lebens, wenn wir vieles vergessen, was uns als Mensch ausmacht. Wir bestimmen etwas aus dem Bauch heraus und reden uns dann vieles schön als Rechtfertigung.

Auch bei Falschem, versuchen wir es, mit unserer eigenen Logik zu rechtfertigen.

Vergessen wir hierbei, dass im philosophischen Sinne die Logik immer mit Gesetzen und Formen des Denkens zu tun haben?

In erster Linie jedoch ist es gar nicht so einfach mit dem Erwachsenwerden und hat kaum mit dem Alter zu tun. Obwohl wir ewig sagen, dass man handeln soll wie ein Erwachsener.

In Wirklichkeit könnten wir von den Jüngeren lernen. Sie handeln und denken oft vernünftiger.

Sie lassen es zu, das man Gefühle einbringt und nicht nur die Dinge, die wir Pragmatismus nennen. Wir verlernen beim älter werden die Basis vieler Entscheidungsfindungen. Unsere eigenen Gefühle.

Kinder haben es, wir verlernen es oft und verstecken uns oft hinter der Fassade, dass wir alles besser wissen und sind somit zum Klugscheißer und der ewige Besserwisser mutiert. Wir verlieren unsere Ängste, oft auch das Selbstwertgefühl und andere Gefühlsmuster.

Wir können von Kinder lernen.

Nehmen wir doch mal die Geschichte aus dem Buch „Sophies Welt“ von Jostein Gaarder.

Dort beschreibt er die Begebenheit, wo Sophie und ihre Mutter in der Küche sind. Sophie sagt plötzlich: „… guck mal Mama, der Papa schwebt über uns an der Decke und hört uns zu …“

Die Mutter reagiert nicht.

Warum?

Für uns Erwachsene kann es nicht sein und wir wissen es genau, dass kein Mensch schweben kann.

Geht uns damit nicht vieles verloren?

Zunächst natürlich eine Unterhaltung mit dem Kind. Dann unsere gesunde Neugier.

Warum guckt die Mutter nicht nach oben und sagt fairer halber: „ … Ich sehe nichts und es kann nicht sein, was du sagst, weil …“

Dieses Beispiel zeigt doch symbolisch, dass uns im Alter Neugier verloren geht und wir durch die Gesellschaft in einer Zwicklage sind.

Gehen wir darauf ein und sagen: „ … wo schwebt er …“ oder solche Dinge, dann betrachten wir uns doch selbst als doof oder uns geht Selbstvertrauen an unseren eigenen Verstand verloren.

Aus diesen Dingen geht uns leider noch mehr verloren. Ein Kind lacht im Durchschnitt 400 Mal am Tag. Wir Erwachsene dagegen nur 20 Mal.

Ich sage mal ironisch, haben wir nichts mehr zu Lachen oder sind wir abgestumpft?

Bestimmt, wir haben Angst oder zu viel Respekt davor, über jede Albernheit oder Blödsinn zu lachen, da andere Erwachsene ja denken könnten, wir sind blöd.

Nochmals zu der kleinen Sophie und ihrer Mama. Ich betrachte es als eine Stufe.

Wir haben also einige Jahre vor diesem Ereignis oder dieser Frage unsere Antwort in Gaarders Buch die Rolltreppe des Lebens verlassen und haben auf einer Station etwas gelernt.

Wir sagen gesunder Verstand.

Fliegen, schweben können wir ohne Hilfsmittel nicht. Wir wissen es einfach.

Es geht uns aber Fantasie verloren.

Die kleine Sophie hat eventuell eine Eingebung, die Fantasie hat einen Streich gespielt oder sie wollte die Mama testen.

Entstehen so auch Volksreligionen?

Eingebungen und Dinge, die wir für wahr erachten und dokumentieren? Der eine macht Wasser zu Wein, kann über Wasser laufen, der andere erinnert sich an einen Traum und hält es für einen Befehl von Jemandem, den wir Gott, Allah, Jahwe oder Demiurg oder sonst wie nennen und kann Massen begeistern.

Was haben wir denn da für eine Station erreicht, wo wir die Rolltreppe verlassen haben?

Nochmals symbolisch, was uns Jostein Gaarder mit seiner Sophie im übertragenen Sinn auch sagt: Kinder sind neugierig und sie spielen.

Deshalb sind z. B. Kindergärten und so etwas sehr wichtig.

Ich meine internationale Zusammenkünfte im Kindesalter. Den Kindern ist es völlig egal, ob der eine helle oder dunkle Hautfarbe hat, ein Kopftuch trägt oder Schlitzaugen hat. Sie spielen vorurteilslos miteinander. Kaum gehen die Kinder nach Hause erleben sie bei vielen Eltern Rassenhass oder Vorurteile gegen die, mit denen sie vorher gespielt haben.

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