Manfred Behrend - Ich bin Egoist!

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Mit diesem Buch möchte Manfred Behrendt das Thema Egoismus zur Diskussion stellen, will Anregungen geben, um unser Hirn zu defragmentieren und unser Handeln zu überdenken. Aber bitte beim Lesen das Lächeln und In-sich-gehen nicht vergessen. Stellen wir uns einfach die Frage: Hilft unser eigener Egoismus und kommen wir mit ihm weiter? Hinterfragen wir dieses Thema als eine Tatsache im Interesse der Gesellschaft.

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Es ist ein Gedankenspaghetti, mit dem ich zurecht kommen soll. Gar nicht so einfach.

Habe ich Lebensvisionen oder Strukturen der Lebensgestaltung? Lass ich es zu, dass eventuell andere mein eigenes Leben infrage stellen? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Schließt jemand die Pforte zum Himmel auf oder bin ich einfach nur tot?

Andererseits hat es mich bewegt, da ich in der Türkei lebe, wie schnell diese Rolltreppe zu Ende ist oder man herunterfällt. Was meine ich?

Hier erlebe ich jedes Jahr ca. vier bis fünf Erdbeben, die nachdenklich stimmen.

Die anatolische und die eurasische Platte liegen ca. 60 Kilometer in meiner Nähe im Mittelmeer.

Nachdem die Erdplatten vor Milliarden von Jahren auseinanderdrifteten und Kontinente bildeten, kommen sie nun wieder zusammen, wie uns Geologen erklären. (Als Beispiel, das 85 Prozent unseres Wissens oft Glauben ist, da nicht jeder Geologe ist.)

Sie nagen aneinander, deren Folge Erdbeben, auch Tsunamis sind. Meistens erlebe ich hier sogar die Stärken zwischen 5 bis 5,9. Es ist ein sehr merkwürdiges nachdenkliches Gefühl, wenn man sitzt und es wackelt kurz, es klirrt in der Küche, Bilder wackeln, man hat auch Angst. Nun gut, ich wohne auf dem Dach, wo man es anders wahrnimmt.

Das entscheidende für mich war nicht Angst, mehr noch dieses Erstaunen über die Mächtigkeit der Natur und unsere Hilflosigkeit als höchste Spezies Lebewesen, wie wir uns gerne bezeichnen.

Man sitzt irgendwo, die Erde wackelt und man ist hilflos. Es ist ein sehr eigenartiges Gefühl. Im schlimmsten Fall ist die Rolltreppe des Lebens zu Ende.

Viele, sehr viele Dinge bei denen unsere angebliche Intelligenz und dieses Über-allem-Stehen keine Rolle spielt. Dieses eben Genannte ist nur ein sogenannter Zwischenaspekt.

Doch gehen wir mal weiter auf unserer Reise.

Es kommt aber etwas dazwischen, auf dieser symbolisch genannten Rolltreppe. Wir werden geboren und bewegen uns sofort auf dieser Rolltreppe. Wollen wir es? Nein, wir müssen!

Meistens wohlbehütet von Mama und Papa machen wir unsere eigenen Entdeckungen und werden unbewusst schon als Baby zum Mittelpunkt und beherrschen den Alltag. Alles dreht sich um uns. Wir schreien und brüllen. Sofort kommt jemand angerannt und gibt uns was zu essen.

Ist uns zu warm, kommt jemand sofort und gibt uns neue Kleidung. Der Verdauungstrakt reagiert unbewusst, wir werden sauber gemacht.

Ob wir schon denken können?

Bestimmt, aber sprechen können wir noch nicht. Warum eigentlich?

Provokativ sage ich mal, wir wissen noch nicht, welche Sprache sie sprechen, die sich Eltern, Oma und Opa und Geschwister nennen. Das kommt später.

Ist nicht dies schon die erste Etappe der Rolltreppe?

Mit der Verniedlichung der Töne oder Sprache wie du du, da da, tüt tüt, schnie schna usw. drücken die anderen aus und wollen uns sagen, dass wir etwas gut gemacht haben, dass wir niedlich sind und so etwas.

Eltern lesen sogar Bücher über Kindererziehung. Leider machen sie oft daraus ein Dogma als Gebrauchsanleitung und verkennen, dass es ein Individuum ist und eine Persönlichkeit, egal wie groß, wie klein oder wie alt.

Es ist der Beginn der Rolltreppe.

Irgendwann können wir diese Rolltreppe verlassen, aussteigen an einer Station. Etwas austesten an dieser Station, bleiben dort oder springen wieder auf die Rolltreppe bis zur nächsten oder übernächsten Station. Bis wir uns bewusst entscheiden.

Dazu gehört auch: Wie definiere ich mein Ego?

Wir haben ja Fragen. Warum stehen wir auf der Erde, wo man uns doch etwas von Gravitation und Erdanziehung erzählt?

Warum können wir nicht fliegen wie die Vögel? Fragen über Fragen. Erst später begreifen wir, dass wir es glauben.

Das sind die 85 Prozent unseres Wissens, dass wir es glauben. Erde ist rund, der Sonnenstrahl braucht acht Minuten, bis er bei uns ist, 2x2 ist 4 usw. usw.

Wir glauben es und fühlen uns schlau.

Der Glaube darf aber nicht zur Unselbständigkeit führen, wie es oft geschieht. Das meine ich mit dem Titel.

Jedenfalls behaupte ich und wir sollten uns sehr bewusst davor hüten und aufpassen, dass, wenn wir am Ende der symbolischen Rolltreppe sind, wir nicht sagen müssen wie Faust bei Goethe:

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor“

Das heißt, wenn wir unsere Rolltreppe des Lebens und die Stationen, wo wir aussteigen und danach weiterfahren, nur dazu benützen, um alles Mögliche zu studieren, um volkstümlich genannt schlau zu werden.

Wir müssen nur aufpassen, dass nicht und nie das wahre einfache Leben und das Privatleben an uns vorbei zieht. Dann haben wir etwas falsch gemacht.

Wie oft und eigentlich immer, der Goethe hat uns was zu sagen mit dieser von ihm bewussten Nennung … armer Tor.

Wir müssen es nur richtig begreifen, verarbeiten und Ja sagen zum normalem Leben, unabhängig von der Wissenschaft.

Der Beginn der Reise auf dieser Treppe

Beginnt nicht alles im Kindesalter?

Diese Rolltreppe des Lebens, die sich für uns bewusst anfängt zu bewegen, wenn wir so um die fünf Jahre alt sind. Wir beginnen neugierig auf das Leben zu werden und können abspeichern, welche Eindrücke wir gewinnen.

Wir können denken in Bildern, die Sprache lässt es uns ausdrücken. Beginnen da Probleme?

Ja und nein.

Unsere Gedankenrichtung wird durch die Erwachsenen versucht, in eine Richtung zu lenken. Auch das nennen wir Erziehung, auch wenn es oft pädagogisch, geschichtlich, oft unvernünftig der Grundwerte der Spezies Mensch entgegen steht.

Nehmen wir doch mal an, ein Kind wird in eine Familie geboren, die sich Neturei Karta nennen. Es werden dort viele Kinder geboren.

Ich erläutere, möchte aber auch benennen, dass es ein Extrembeispiel ist!

Man schätzt, dass es 300 Familien sind. Sie wohnen im Stadtviertel Mea Shearim („zu den hundert Toren“) von Jerusalem. Der Führer heißt Amram Blau und ist unbarmherzig gegen sozusagen Abtrünnige.

Welche Chance hat dieses Kind in der Zivilisation? Keine Chance sage ich.

Diese Familien können wir sozusagen mit unserem modernen Verstand zu Geheimbünden, Sekten zählen. Dieses Wort Neturei Karta kommt aus dem aramäischen und bedeutet „Wächter der Stadtmauer“ und ist eigentlich ein Ehrentitel für besonders strenggläubige Israeliten, die den Unverstand der modernen Welt zu einem sozusagen Familiengeheimbund machen.

Diese Naturei Karta wurde 1935 gegründet.

Darum geht es ja eigentlich. Sie erkennen die Regierung Israels nicht an und empfinden alles, was von der Obrigkeit kommt als ungesetzmäßig. Komisch, nicht wahr? Diese Familien nehmen nicht einmal Dokumente des Staates Israel an und weigern sich sogar Unterschriften zu leisten.

Fragen wir uns nicht, wie so etwas geht, wie kann das möglich sein?

Sie bekommen nur Unterstützung von Verwandten aus den USA und sogar von der PLO unter Arafat (alles was gegen Israel ist, erklärt die PLO als gut) was sie so zum Leben brauchen.

Hier wird nun ein Kind hineingeboren.

Die Eltern arbeiten nie, weil der Glaube dahingehend ist, dass sie sehr fest davon überzeugt sind, dass das Reich des Messias kommen wird und sie dürfen nichts anderes tun, als in den heiligen Schriften zu lesen und die Kinder zu „erziehen“, sich zu vertiefen in den Schriften.

Der Talmud (jüdische Schriftenlesung) ist höchstes Gesetz. Seltsam, nicht wahr?

Dieses hineingeborene Kind als Junge darf nichts lernen als die Bibel und den Talmud.

Ein Mädchen darf vor der Verheiratung nie das Haus verlassen.

Wie soll da ein vernünftiges Aufwachsen des Kindes, sogar ein normales Leben wirtschaftlich und sozial möglich sein?

Gut, es ist ein Extrembeispiel einer Lebensart.

Ich nenne es im Tenor, wie abhängig wir sind, wo wir geboren werden. Eine Genlotterie der Menschheit.

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