Michael Schlinck - Upps!!?

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»Um das Feuer stehen zwölf Gestalten mit weißen Mönchskutten, die wohl aus Leinen gefertigt sind. Die Kapuzen haben sie sich tief ins Gesicht gezogen, sodass es unmöglich ist ihre Gesichter zu erkennen. Unten schauen aus den Kutten nackte Beine und nackte Füße heraus. Da alle vierundzwanzig Beine mehr oder weniger behaart sind, gehe ich davon aus, dass es sich ausschließlich um Männerbeine handelt.« Oberkommissar Schlempert wird tief in einen Wald gerufen, da dort ein Mensch im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gesprengt wurde. Dort angekommen, findet er nur noch Bruchstücke eines Leichnams und einen Mann, der einem Zwerg nicht unähnlich ist. Noch weiß Schlempert nicht, dass ihn genau dieser Mann noch eine Weile beschäftigen wird.

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„Vielleicht ein Blindgänger aus Kriegszeiten, Timo?“

„Nein, unmöglich. Es war ein oder wahrscheinlich mehrere in Papier gepackte Sprengkörper. Also quasi sehr große Silvesterböller.“

Nun wird die Schiebetür am Einsatzkleinbus geöffnet und Frau Kalt steigt aus.

„Ich hab da was“, sagt sie und ich freue mich darüber, dass ihre Augen wieder strahlen, „für heute waren nur der Korbinian Jansen und ein Herr Peter Brechtel angemeldet.“

Da sich Jansen bekanntlich bester Gesundheit erfreut, sollten wir unsere Suche nun auf den Brechtel konzentrieren. „Gibt es eine Adresse?“, frage ich deshalb.

„Leider nur Clausen als Wohnort“, informiert mich die Kollegin.

„Sollen wir da gleich mal hinfahren?“, will Helmut Glaser wissen.

„Das übernehme ich“, entgegne ich ihm, „komm Timo, fahren wir.“

„Wie bitte? Sie?“, sagen die Kollegen Kalt und Glaser wie aus einem Mund.

„Klar ich, wieso?“, äußere ich ebenso erstaunt wie die beiden Beamten.

„Ich meine ja nur“, beginnt nun die junge Frau zu stottern, „Sie sind doch der Chef und diese Aufgabe, ich will ja nur sagen, dass der Heuler nie am Tatort war oder so. Dann noch eine unangenehme Botschaft überbringen. Dafür haben Sie meinen vollen Respekt.“

„Eins will ich dann doch mal klarstellen“, stelle ich nun klar, „ich bin nicht der Heuler und werde auch nicht anstreben, auch nur im Geringsten so zu sein, wie der Ex-Kollege Rüdiger Heuler.“

Nun blasen die beiden Uniformierten deutlich hörbar Atemluft durch die Zähne. Ich glaube dabei auch so etwas wie »Gott sei Dank« zu hören.

„Ähm Dieter, macht es dir etwas aus, alleine nach Clausen zu fahren?“, meldet sich nun Timo zu Wort. „Ich würde gerne noch hierbleiben und die Arbeit der Spurensicherung verfolgen.“

Etwas, das ich auf gar keinen Fall verfolgen möchte. Dass es mein junger Kollege will, finde ich jedoch lobenswert, weshalb ich ihm zustimmend zunicke.

„Ich würde gerne mit Ihnen fahren“, wirft nun Yasmin Kalt in die Runde, „eine bessere Gelegenheit, direkt vom Chef zu lernen, werde ich kaum bekommen.“

Diese Haltung der jungen Frau finde ich auch äußerst lobenswert, weshalb ich auch ihr nun zustimmend zunicke.

Nach schier unendlichen Minuten auf den holprigen Waldwegen biegen wir endlich auf die kurvige Landstraße ein. Eine Herausforderung, der ich nicht widerstehen kann. Eine Straße, bei der sich Kurve an Kurve und Kuppe an Kuppe reiht, dann ein junges attraktives Mädchen auf dem Beifahrersitz, da kommen pubertäre Gefühle auf. Nun heißt es: Feuer frei. Die dreihundertachtzig PS reißen an dem Mini, als würde uns eine Rakete antreiben. Wie ein Teenager freue ich mich über das kartähnliche Fahrverhalten des Minis, der nun beginnt, quer in jede Kurve hineinzurutschen. Die Kuppe vor uns beschließe ich ungebremst zu nehmen, was mich mit einem ordentlichen Sprung durch die Luft belohnt. So macht das Arbeiten Spaß.

Was sich aber auf keinen Fall spaßig anhört, ist die Stimme vom Beifahrersitz, die ganz plötzlich: „Anhalten, sofort anhalten“, schreit und das in einer Lautstärke, die durch Mark und Bein geht.

Wie befohlen werfe ich unvermittelt den Anker, was bedeutet, dass ich eine klassische Vollbremsung mache. Da ich, wie immer wenn ich flott unterwegs bin, sämtliche elektronischen Helfer abgeschaltet hab, steht nun der Mini am Ende von einer tiefschwarzen Bremsspur in einer übel riechenden Qualmwolke. In dieser ist die junge Frau verschwunden.

Nach einer kurzen Suche finde ich sie kreidebleich an einen Baum gelehnt. Hinter meinem Mini hält gerade ein Fahrzeug, dessen Beifahrer mit einem Feuerlöscher direkt mein komplettes Auto einsaut. In so einem Moment habe ich schon das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst.

Was nun hilft, ist eins nach dem anderen abzuarbeiten und so gehe ich zuerst mal auf den freundlichen Helfer zu, der gerade seinen leer geblasenen Feuerlöscher in den Straßengraben wirft.

„Vielen herzlichen Dank für Ihre unnötige Hilfe“, sag ich mit einer gehörigen Portion Sarkasmus.

„Das habe ich doch gerne gemacht“, gibt er zurück und verschwindet beleidigt im Auto, das daraufhin mit quietschenden Reifen wieder davon fährt.

Als nächstes fahre ich mal den Mini zur Seite, bevor ihn noch jemand aus Versehen löscht.

Nun kann ich endlich zu meiner Kollegin zurück, die inzwischen wieder etwas Farbe ins Gesicht bekommen hat.

„Entschuldigen Sie, Chef, aber das ist alles noch so neu für mich. Ich weiß gar nicht, wie ich mich verhalten soll, dann diese Fahrweise, die unser Sicherheitstraining bei weitem übertrifft“, redet sie etwas wirr, „und dann noch andauernd das Frau Kalt, so hat mich noch nie jemand genannt, verstehen Sie? Ich bin einfach nur die Yasi, mehr möchte ich gar nicht sein.“

Oh du heiliger Bimbam, nun heißt es auch noch den Psychologen zu spielen. Okay, auch eine schöne Übung, meiner neuen Rolle als Chef gerecht zu werden.

„Hören Sie“, sag ich deshalb, „es tut mir alles leid. Das mit dem Missverständnis mit Ihrem Namen und auch meine rücksichtslose Fahrweise. Wissen Sie, ich bin mir auch noch sehr unsicher. Vor kurzem war ich noch Bestandteil eines Drei-Mann-Teams und nun bin ich Chef von einhundertachtunddreißig Beamten. Wollen wir beide einen Deal machen?“

„Einen Deal?“, fragt sie nun ganz verunsichert und schaut mich mit ihren dunkelbraunen Mandelaugen an.

„Ganz recht“, sag ich, „einen Deal. Sie helfen mir dabei, ein guter Chef zu werden und ich nenne Sie dafür Yasi. Wäre das zu machen?“

Nun werden die Augen wieder feucht. „Wirklich Chef? Das wäre großartig.“

„Wirklich Yasi und wenn Sie wollen, sagen Sie doch einfach Dieter zu mir.“ Upps, kaum ausgesprochen wird mir klar, dass ich nun weit über das Ziel hinausgeschossen bin. Der Dieter war ich in Landau, nun bin ich Oberkommissar.

„Aber nein, mein Chef, das würde ich mich doch nie trauen“, zieht mir das sympathische Mädchen den Kopf wieder aus der Schlinge, in die ich ihn selbst hineingelegt habe.

Nach einer weitaus gemäßigteren Fahrt erreichen wir Clausen, das deutlich größer zu sein scheint, als ich es erwartet hatte. Trotzdem versuche ich es mit dem erstbesten Passanten, den ich auf der Straße sehe.

„Entschuldigen Sie“, spreche ich ihn durch das herabgelassene Seitenfenster an, „können Sie mir sagen, wo hier in Clausen ein Peter Brechtel wohnt?“

„Der Brechtel Peter? Das kann Ihnen jeder Clausener sagen, wo der wohnt. Da fahren Sie dort den Kreuzberg hoch“, und zeigt dabei auf einen Berg in nordöstlicher Richtung, „bis es nicht mehr weiter geht. Wenn Sie unsicher sind, können Sie nach Gehör fahren, indem Sie dem Hühnergegacker, dem Schweinegrunzen und dem Ziegengemecker folgen oder Sie fahren einfach der Nase nach. Es ist das Haus mit dem Misthaufen vor der Eingangstür.“

So fahre ich dem Berg in nordöstlicher Richtung entgegen, bis ich vor dem kleinen Häuschen, mit dem Misthaufen vorne dran, den Mini abstelle. Eine Frau, circa Mitte fünfzig, ist gerade damit beschäftigt, den Hühnern Körner in den Hof zu streuen und dabei »putt putt putt« zu rufen. Aus einem Kübel bei der Eingangstreppe fressen gerade zwei Hausschweine zusammen mit einigen Ziegen. So oder so ähnlich hat es zu meiner Kindheit noch an vielen Häusern ausgesehen. Leider hat es zu der Zeit auch vor vielen Häusern so gerochen. Vor allem Schweinemist hat eine ganz besondere Note.

„Guten Tag“, spreche ich die Dame an, obwohl es eigentlich schon Abend ist, „können Sie mir sagen, ob das hier das Haus von Peter Brechtel ist und wenn ja, ob er denn auch zu sprechen wäre?“

„Wer will das wissen?“, fragt die Frau unvermittelt.

„Entschuldigen Sie bitte“, entschuldige ich mich, „mein Name ist Dieter Schlempert und das ist meine Kollegin Yasmin Kalt. Wir kommen vom Kommissariat in Neustadt an der Weinstraße.“

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