Michael Schlinck - Upps!!?

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»Um das Feuer stehen zwölf Gestalten mit weißen Mönchskutten, die wohl aus Leinen gefertigt sind. Die Kapuzen haben sie sich tief ins Gesicht gezogen, sodass es unmöglich ist ihre Gesichter zu erkennen. Unten schauen aus den Kutten nackte Beine und nackte Füße heraus. Da alle vierundzwanzig Beine mehr oder weniger behaart sind, gehe ich davon aus, dass es sich ausschließlich um Männerbeine handelt.« Oberkommissar Schlempert wird tief in einen Wald gerufen, da dort ein Mensch im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gesprengt wurde. Dort angekommen, findet er nur noch Bruchstücke eines Leichnams und einen Mann, der einem Zwerg nicht unähnlich ist. Noch weiß Schlempert nicht, dass ihn genau dieser Mann noch eine Weile beschäftigen wird.

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Sie hat ja auch nicht Unrecht, glaubt sie. Ich dachte mir ja, dass es das Beste war, dass mich der Heuler suspendiert hat. Ich hatte ja nie Bock auf den scheiß Kripo-Job. Immer die Verantwortung, die Angst, Fehler zu machen. Das war nichts für mich. Ich wusste immer, dass es nicht schlimmer kommen konnte. Und nun? Nun ist es schlimmer gekommen. Der schlempertsche Super-Gau sozusagen.

Da ist doch tatsächlich in Mainz bei unserer Landesregierung jemand dahintergekommen, was der Heuler hier so treibt. Dass er in der Presse bekannt gibt, dass er zum Ermitteln untergetaucht wäre und dann die Spesenrechnung eines süßen, kleinen, aber nicht ganz billigen Hotels eingereicht hat. Hot Chocolate Massage, anstatt Observierung und so. Gut, den haben sie dann nicht suspendiert. Ne, den haben sie einfach gefeuert. Gerade so. Einfach weg. Eigentlich ein Traum für mich, da ich ihn ja noch nie leiden konnte. Nur, dass sie dann ausgerechnet mich auf seinen Posten als Dienststellenleiter gesetzt haben, das ist eher ein Alptraum. Mich einfach zu versetzen und mich auch noch vom Haupt- zum Oberkommissar zu befördern. Gut, ich habe nun auch die gleichen Bezüge, die der Heuler hatte, das tröstet mich etwas. Aber was soll ich denn hier tun? Ich war doch in Landau mit meinem Team, das nur aus Timo und Laura bestand, oft überfordert. Nun hab ich einhundertachtunddreißig Beamte, für die ich verantwortlich bin. Keine Ahnung, wie das gehen soll. Nun bekomme ich ja fast schon Ehrfurcht vor dem Heuler, immerhin hat er ja den Laden jahrelang geschmissen. Zwar eher schlecht als recht, aber immerhin hat er ihn geschmissen, womit er mir gegenüber im Vorteil ist.

Es hilft alles nichts, jetzt bin ich eben da, Dienststellenleiter der Kriminaldirektion Neustadt an der Weinstraße, Dieter Schlempert.

Und als erste Maßnahme werde ich die nähere Umgebung erkunden. Man sollte ja wissen, wo es was zum Essen gibt, wenn einen der Hunger quält. Der nächste Supermarkt und auch eine Apotheke sollten sich ebenfalls in meinem Kopf einprägen, ebenso wie der nächste Geldautomat. Alles Orte, die man kennen sollte.

So ziehe ich meine Jacke über und schreite zur Tür, die sich aber auch genau in diesem Moment öffnet und mir einen Schlag gegen die Schulter versetzt.

„Sag mal, wo willst du denn hin?“, fragt Timo, der die Tür so schwungvoll öffnete.

„Raus“, sag ich, während ich meine schmerzende Schulter reibe.

„Du kannst doch jetzt nicht raus“, bekomm ich zur Antwort, „du hast in drei Minuten Teambesprechung mit den Hundeführern.“

„Mit den wem?“, bin ich verblüfft.

„Mit den Hundeführern. So steht es im Wochenplan. Montags neun Uhr Teambesprechung mit den Hundeführern. Anschließend dann Sitzung mit dem Ausschuss für innere Abläufe und Optimierung.“

Jetzt bin ich platt. Genauso lass ich mich auf meinen Sessel am Schreibtisch fallen. Komplett geplättet. Sitzung nach Sitzung. Total unvorbereitet. Das kann ja heiter werden. Nein, das wird sicher heiter werden.

Bevor ich dazu komme mich zu bemitleiden, kommen auch schon die Hundeführer, allerdings nicht alleine, denn zu jedem Führer gehört ja auch der passende Hund. Nun sitzen also vier Herrchen, zwei Frauchen und sechs Hündchen brav an meinem Besprechungstisch und machen Männchen. Also die Hündchen halt.

So erfahre ich, dass wir hier über zwei Drogenhunde, einen Sprengstoffspürhund, einen Fährtenhund und zwei Schutzhunde verfügen.

Einer der Schutzhunde, ein Schäferhund, winselt sabbernd vor sich hin und streckt mir dabei sein Pfötchen entgegen. Anscheinend verwechselt er mich mit jemandem. Warum sonst sollte er so freudig erregt sein und so schwungvoll mit seinem Schwanz wedeln?

„Haras, still! Du siehst doch, der Herr Schlempert erkennt dich nicht mehr.“

Das stimmt ja auch, den Hund erkannte ich nicht gleich wieder, was wohl daran liegt, dass für mich ein Hund wie der andere aussieht. Gut, es gibt große und kleine Hunde, auch welche mit langem oder kurzem Haar. Die Engelsstimme seiner Hundeführerin habe ich dagegen sofort erkannt. Haras und sein weibliches Herrchen haben mir doch tatsächlich damals vor der Pizzeria in Waldrohrbach das Leben gerettet. Nun freue ich mich ebenfalls über das Wiedersehen. So teile ich mit Haras meinen Schokoriegel, was von seinen Artgenossen mit neidischen Blicken verfolgt wird.

In den nächsten Minuten erfahre ich die Namen der restlichen Hundeschar und ihre Spezialgebiete. Sehr informativ. Nun fasse ich doch etwas Mut in Angesicht der tierischen Unterstützung, die ich in meinem neuen Arbeitsbereich habe.

Kaum ist die Hundestaffel abgetreten, stellt Timo auch schon wieder frische Kaffeetassen für die nächste Sitzung bereit. Der Heuler hatte seinen Laden anscheinend minuziös durchgetaktet.

Ausschuss für innere Abläufe und Optimierung steht nun an.

Fünf Personen, die ich nicht kenne, bevölkern nun meinen Besprechungstisch. Zum einen ein asiatischer Herr mit Laptop, der sich als Kim Yang vorstellt. Zum zweiten ein schnauzbärtiger Anzugträger, der Gerhard Treiber heißt und ebenfalls mit einem Laptop bewaffnet ist. Die drei weiteren, ein Herr und zwei Damen, setzen sich, ohne ein Wort zu verlieren, auf die hinteren Plätze.

Kim und Gerhard haben ihre Rechner zwischenzeitlich mit dem Beamer vernetzt.

„Zur Optimierung der inneren Abläufe habe ich, wie von Herrn Heuler gewünscht, einen Plan ausgearbeitet“, beginnt der Asiate mit seiner Ansprache. „Bei einer Verlegung der Toiletten in die Mitte einer jeden Etage könnten wir durchschnittlich 28 Sekunden pro Toilettengang je Mitarbeiter einsparen. Das würde bei 138 Beamten und vier Toilettengängen pro Schicht bedeuten, dass wir 94,5 Arbeitsstunden monatlich einsparen würden. Was wiederum bedeutet, dass wir etwas mehr als eine Halbtagsstelle einsparen könnten.“

Hab ich nun richtig gehört? Da schlägt mir wirklich einer allen Ernstes vor, wegen einer halben Stelle, das komplette Gebäude umzubauen. Nun bin ich wirklich gespannt, was der Gerhard Treiber zu sagen hat.

„Werter Kollege, sehr geehrter Vorgesetzter und alle anderen im Raum befindlichen Personen“, leitet er seinen Beitrag ein, „meinen Erkenntnissen zufolge muss ich Herrn Yang entschieden widersprechen. Einer finnischen Studie folgend, sollten wir die Toiletten im Haus schließen und auf die gegenüberliegende Seite vom Hof verlagern. Ein nicht unerheblicher Teil der Kommunikation unter Kollegen findet auf den Fluren statt. Somit sollten wir die Wege zu den Toiletten so gestalten, dass möglichst viel Raum für Gespräche entsteht. Zudem würde der Weg über den Hof zu einer erhöhten Sauerstoffzufuhr führen, was zusätzlich die Effizienz erhöht.“

Okay. Meiner Meinung nach würden wir die meisten Kosten einsparen, wenn wir die zwei Toilettenheinis wegrationalisieren würden.

„Den letzten asiatischen Forschungen zufolge ist meine Lösung die einzig richtige“, setzt sich nun Yang zur Wehr, „zielorientiertes Arbeiten ist nur am eigenen Arbeitsplatz, vernetzt in die modernen Medien, möglich.“

„Alles Firlefanz“, wird der Treiber nun etwas lauter, „der Faktor Mensch ist entscheidend. Wir müssen die Kommunikation fördern und wieder eine Verbindung zur Natur herstellen.“

„Natur, Natur. Wir können uns nicht davor verschließen, dass das natürliche Umfeld der Menschheit nun virtuell stattfindet. Vorbei mit Konversation und frischer Luft.“

So sehr mich das Schauspiel auch fasziniert, nun schwillt mir doch der Kamm. Die beiden bekriegen sich wie Politiker im Wahlkampf und dabei langweilen sich die stillen Beisitzer. Zudem sitzen Timo und ich auch noch dabei. Das sind entschieden zu viele Ausgaben für den Steuerzahler.

„Schluss mit der Seifenoper!“, schreie ich deshalb mal in den Raum. „Die Beisitzer gehen bitte zurück an Ihren Arbeitsplatz und die Herren Yang und Treiber erhalten von mir den Auftrag, für die nächsten Monate einen sozial verträglichen Dienstplan zu erstellen.“

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