Michael Schlinck - Upps!!?

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»Um das Feuer stehen zwölf Gestalten mit weißen Mönchskutten, die wohl aus Leinen gefertigt sind. Die Kapuzen haben sie sich tief ins Gesicht gezogen, sodass es unmöglich ist ihre Gesichter zu erkennen. Unten schauen aus den Kutten nackte Beine und nackte Füße heraus. Da alle vierundzwanzig Beine mehr oder weniger behaart sind, gehe ich davon aus, dass es sich ausschließlich um Männerbeine handelt.« Oberkommissar Schlempert wird tief in einen Wald gerufen, da dort ein Mensch im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gesprengt wurde. Dort angekommen, findet er nur noch Bruchstücke eines Leichnams und einen Mann, der einem Zwerg nicht unähnlich ist. Noch weiß Schlempert nicht, dass ihn genau dieser Mann noch eine Weile beschäftigen wird.

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„Und die Toilettenfrage?“, sagen die beiden Herren wie aus einem Mund.

„Gestorben!“, sag ich. „Und nun alle raus.“ Worauf auch alle gehen. „Du nicht.“ Nun bleibt Timo stehen. Wohl wissend, dass er der einzige ist, den ich mit du anrede.

„Ja, Chef“, sagt er eingeschüchtert dienstlich. Okay, er hat mich schon deprimiert, ängstlich oder freundschaftlich erlebt, aber so aufbrausend anscheinend noch nicht.

„Setz dich“, schlage ich nun ruhigere Töne an. „Gehe bitte meinen ganzen Wochenplan durch und sage sämtliche Meetings ab. Anschließend schreibe an alle Abteilungen, dass ich im Laufe der Woche ohne festen Zeitplan zu Besuch kommen werde, um mir vor Ort ein Bild von jedem Arbeitsplatz zu machen.“

Als ich geendet habe, geht Timo wieder Richtung Tür.

„Kannst du mir sagen, wo du schon wieder hin willst?“, frag ich ihn deshalb.

„Na ins Großraumbüro, die Mail schreiben.“

„Nix Großraumbüro“, sag ich, so wie man mit einem Kind redet, „du bleibst hier bei mir. So wie in Landau.“

„Dieter, das hier ist nicht Landau, das hier ist Neustadt! Und du bist nicht mehr Dieter, du bist jetzt Oberkommissar und Herr Schlempert.“

Jetzt redet der mit mir, als wäre ich bescheuert.

„Timo, rede nicht daher, als wäre ich bescheuert. Du holst auf der Stelle deinen Kram und schlägst hier dein Lager auf. Basta!“

„Oberkommissar Schlempert“, spricht Timo jetzt auch noch geschwollen, „ich werde mich Ihrer Autorität beugen.“

So zieht er von dannen und ich stehe wieder alleine in dem riesigen Büro. Zu allem Überfluss beginnt nun auch noch der Bildschirm über meinem Schreibtisch rot zu blinken und wie eine Sirene zu heulen. Wie gelähmt stehe ich davor und hab keine Idee, was das nun wieder soll. Glücklicherweise kommt Timo schon hereingestürmt.

„Los Dieter, ein Leichenfund, da musst du reagieren.“

Ach so ist das. Da reagiere ich doch gleich einmal und schnappe meine Jacke, den Autoschlüssel und mach mich auf den Weg.

„Dieter“, sagt Timo auffallend provokant.

„Was? Ich habe keine Lust auf Spielchen“, blaffe ich ihn an.

„Nicht auf und davon, Mensch. Delegieren! Du verdienst dein Geld nun mit dem Zeigefinger.“

„So ein Quatsch“, sag ich, weil das doch ein Quatsch ist, „wir fahren jetzt dorthin.“

„Wenn du das willst, kannst du das“, wird mein Kollege nun versöhnlicher, „nachdem du die Spurensicherung, den Pathologen und die Abteilung für Tötungsdelikte alarmiert hast.“

Und so sitzen wir drei Telefonate später tatsächlich im Auto und fahren durchs Elmsteiner Tal in Richtung Johanniskreuz. Eine Traumstrecke für mich und meinen Mini. Zumindest wenn man sich auf das Fahren konzentrieren kann. Ich konzentriere mich auf das Navigationssystem, das wir dieses Mal nicht mit einer Adresse gefüttert haben. Jede Menge Zahlen haben wir eingetippt. Zahlen für Längen- und Breitengrade, so ist das eben, wenn sich ein Toter dazu entschließt, irgendwo in der Botanik zu liegen und nicht in einem Gebäude mit Straße und Hausnummer.

Apropos Toter, nun fällt mir ein, dass ich gerade zum ersten Mal zu einem Tatort unterwegs bin, an dem noch nicht alle grausamen Überreste schon weggeräumt wurden. Und schlagartig wird mir schlecht. Als würde die kochende Magensäure, die mir aufstößt, nicht reichen, kommt mir nun auch noch der Geschmack von Kräuterbonbons in den Mund. Eine Macke, die ich einem Pathologen namens Hansi zu verdanken habe.

Nun holpern wir einen Feldweg entlang, was meinem tiefer gelegten Dienstwagen gar nicht gut tut. Laut Navi müssen wir drei, also Timo, ich und der Mini uns diese Folter noch mehrere Kilometer gefallen lassen.

Nach schier endlos erscheinenden Minuten steht ein aufgeregter, zwergenähnlicher Mann auf dem Weg und winkt hektisch.

„Sie kinne do nidd dorsch fahre“, sagt er in einem Dialekt, den ich nicht recht zuordnen kann, „do isch ei Verbreche bassiert, die Boolente missd ah ball do soi.“

Nun hab ich es verstanden, der ist kein Pfälzer, aber versucht die Sprache zu sprechen.

„Hören Sie“, sag ich deshalb, „zum Ersten können Sie gerne mit uns reden und brauchen nicht mit Gewalt zu babbele. Zum Zweiten sind wir die Polende. Darf ich vorstellen: Oberkommissar Schlempert und das ist mein Kollege Gebauer.“

„Dann kommen Se mit“, spricht er nun deutlich verständlicher, „dorde driwwe auf demm Trekkingblatz licht se, die Leich odder besser gsachd, was ebe ibbrig iss.“

Also ich fasse mal zusammen: Da steht nun mir gegenüber ein circa eins fünfundfünfzig großer Mann in grüner Waldkleidung mit blondem Haar und gleichfarbigem Rauschebart, einem Fahrradhelm auf dem Kopf und einer Wäscheklammer am rechten Hosenbein. Dazu versucht er krampfhaft pfälzisch zu reden, obwohl er es nicht kann. Dazu riecht er nach teurem Parfüm und behauptet, eine Leiche entdeckt zu haben. Das kann ja heiter werden.

Wir folgen ihm querfeldein in den Wald zum Trekkingplatz.

Diese Plätze wurden vor ein paar Jahren überall im Pfälzer Wald eingerichtet, um wildes Campieren zu vermeiden. In der Regel befinden sie sich an einem Bachlauf oder einer Quelle, haben eine eingeebnete Fläche, um Zelte aufzubauen, Bäume, um Hängematten aufzuhängen und eine Grube, um seine Notdurft zu entsorgen, also quasi ein Apartment für Rumpelstilzchen. So passt nun auch unser Leichenfinder ins Bild.

Was wir aber vorfinden, ähnelt nicht im Geringsten einem Trekkingplatz, eher einem Kriegsschauplatz oder der Mondoberfläche. Also, um es kurz zu machen, dort wo der Platz sein sollte, befindet sich nur noch ein Krater. Gut zwei Meter tief und fünf bis sechs Meter im Durchmesser. Etwa so zehn Meter weiter liegen am Fuße eines Baumes tatsächlich die Überreste eines menschlichen Körpers.

Schön ist der Anblick wirklich nicht, weshalb ich mir gleich mal über die Füße kotze. Bevor ich nun den Tatort noch mehr kontaminiere, geh ich mal schnell zum Auto, nehme eine Rolle von dem Absperrband, auf dem steht »Polizeiliches Sperrgebiet Zutritt verboten« und beginne damit, den Wald weiträumig abzusperren. Dabei nehme ich zur Kenntnis, dass nun nach und nach die Kollegen aus den alarmierten Abteilungen eintreffen.

Nachdem ich meine Runde mit dem Absperrband abgeschlossen habe, sehe ich meinen Freund, den Spurensicherer Martin Schneider, mit seinem Köfferchen den Weg entlang laufen.

„So eine Sauerei“, kommt er mir schimpfend entgegen, was mich auch gleich betroffen macht. Sicher ist das eine Anspielung auf meinen Mageninhalt, der so nahe bei der Leiche liegt.

„Können die ihre Opfer nicht einfach erstechen und das Messer stecken lassen?“, motzt er weiter. „Aber nein, da muss man Sprengstoff unter einer Feuerstelle vergraben, damit überall Innereien liegen. Zwei meiner Männer haben schon den Tatort vollgekotzt.“

Das beruhigt mich nun ungemein. Zum einen passiert so etwas auch Spurensicherern und zum anderen fällt somit mein Flecken nicht mehr auf und nun erfährt niemand von meinem Malheur.

„Das heißt, mit deinem Brechfleck sind es nun drei, die mir den Tatort kontaminieren.“

„Scheiße, wer hat gepetzt?“, sag ich nun, als ich endlich mal zu Wort komme.

„Da braucht niemand zu petzen, sowas erkenne ich schon an dem ganzen vegetarischen Kram. Das Zeug isst doch nur du“, hat er mich ertappt. Endlich streckt er mir seine Hand entgegen: „Grüße dich mein Freund, ich hoff, dass es dir außer deinen Magenbeschwerden gut geht. Nun musst du mich leider entschuldigen, ich muss wieder dort rüber bevor mir noch einer hinkotzt.“

Gut, dort rüber brauch ich nun wirklich nicht mehr und schau mich deshalb mal um. Es hat sich eine stattliche Anzahl Einsatzfahrzeuge eingefunden. Aus einem eben angekommenen Mercedes steigt gerade ein mir bekannter Altpunker aus. Irokesenschnitt, Nasenring, zwölf Piercings in der linken Augenbraue und einen Doktortitel, das ist der Pathologe Hansi vom Städtischen Klinikum in Karlsruhe.

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