Manfred Rebhandl - Tatort Gemeindebau
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»Blitz und Donner«, schimpfte die Erika.
Wenn mich nicht alles täuschte, hatte Dragica beim Zählen der Felder geschummelt. Da sich niemand darüber aufregte, hielt auch ich den Mund und grinste schadenfroh, weil sich die Zuckerwatte so schön ärgerte.
Die Suchanek-Elfie holte die Thermoskanne mit dem Kaffee aus ihrer Einkaufstasche und schenkte nach. »Mit de neichn Mieta in der Erni ihra Wohnung gibt’s a scho de erschtn Wickl«, wechselte sie das Thema.
Ernis Wohnung war letzte Woche von einer jungen Familie bezogen worden.
»Die Frau versteht kein Wort Deutsch und hat gleich am ersten Tag die Waschkuchl unter Wasser gsetzt«, berichtete ich.
»De Hausmasterin hod si eh glei eigmischt. Schau ma, ob des wos hüft und ob des Kopftiachl vastaundn hod, wia’s bei uns do rennt«, keifte die Suchanek-Elfie, die für Zuwanderer generell nicht viel übrig hatte. »Soin daham bleim, waun sa se ned aupassn woin«, ergänzte sie.
»Samma sowieso boid letzte Oestarreicha do in Bau«, legte die Dragica nach.
»Das Ventil ist gebrochen«, mischte sich die Christl ein. »Da kann die Türkin gar nichts dafür.«
Die Suchanek-Elfie verdrehte die Augen. »Woascheinli hod sie’s söba ruiniert«, sagte sie rechthaberisch. Ich legte Christl die Hand auf den Arm, was unnötig war, weil meine Freundin sich ohnehin auf keine Konfrontation mit der Elfie einließ.
»Ich hob g’hert, die zoin iba siebenhundert Oero fia sechzig Quadratmeter. Siebenhundert!«, wiederholte die Dragi und griff nach den Zigaretten in ihrer Tasche.
»Die Erni hat nicht amal dreihundert zahlt.« Ich schüttelte verwundert den Kopf.
»A neicha Mieta wird neich eigstuft. Sogar ois Vawaunta zoist mehr, wennst die Wohnung iwanimmst«, wusste die Gummi-Hilde.
»De miassn a a Gschäft mochn«, zeigte die Suchanek-Elfie Verständnis.
»Stani had si sicher gefreid«, sagte die Dragi boshaft.
Die Gummi-Hilde packte den Zirbenschnaps aus. Die Suchanek-Elfie verteilte die randvollen Stamperln. »Wiaso?«
»Wäu a floch is.« Die Gummi-Hilde runzelte grimmig die Stirn. »Zwa Scheidungen, Alimente und jetz hod a si a no mit den jungan Flitschal eilossn.«
»Welches?«
»De gaunz schwoaz Gfärbte, de Kassierin mit de komischn Tätowierungen auf de Händ bein Hofa wisawi. Furchtboa wia sie de Menscha heit herrichten!«
»I möcht wissen, was die Weiber an dem finden?«
»An Schmäh hod a.« Die Suchanek-Elfie grinste anzüglich. »Außadem is a a fescha Mau. Samma uns ehrlich. Von da Bettkantn häd eam kane von eich gsteßn.«
»Du musst es ja wissen«, eiferte die Zuckerwatte, die selbst ein Auge auf den Elektriker geworfen hatte.
»Nur Gerüchte. Leida«, wehrte die Suchanek-Elfie ab.
»Fia sei erschte Frau zoid a a no imma«, kam die Gummi-Hilde auf das ursprüngliche Thema zurück.
»De hod nie wos g’hakelt und jetz nimmt s’ kana mehr«, wusste die Suchanek-Elfie.
»Geh hör auf. Wenn man will, findet man schon was. Aber wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen will …«, wandte die Zuckerwatte ein, die die meiste Zeit ihres Berufslebens selber Stempeln gegangen war.
»Angeblich ist sie unheilbar krank.«
»Ka Wunda, dass eam seine Viertln schmeckn, waun er rundumandum nix ois Bresln hod.«
Der herannahende Rettungswagen unterbrach unsere Betrachtungen. Das Blaulicht flackerte noch einmal auf, bevor das Auto im nächsten Hof vor der Elferstiege hielt. Wir reckten die Hälse und Dragica stand auf, um nachzuschauen, was passiert war. Obwohl mir die Sonne warm auf den Rücken schien, stellten sich die feinen Härchen an meinen Unterarmen auf. Die Reaktion war mir vertraut und ich kippte meinen Zirbenschnaps hinunter, weil sich meine Kehle mit einem Mal so trocken anfühlte.
Eine halbe Stunde später wusste der halbe Bau Bescheid. Angeblich hatte die rote Toni während ihres Mittagsschlaferls einen Abgang gemacht. Dass sie angezogen in ihrem Bett gefunden worden war, wunderte außer mir offenbar keinen. Wer hatte auch sonst schon gewusst, dass sie sich im Gewand nicht einmal auf die Decke setzte, weil sie da so heikel war? Ich ging nach Hause. Denn es gab einiges, worüber ich in Ruhe nachdenken musste.
Der Anhänger war nicht zu übersehen. Vor lauter Aufregung fiel mir der Salat aus der Hand. Meine Knie waren weich geworden und ich musste mich am Einkaufswagen festhalten. »Hoppala«, sagte die Kassierin, auf deren Unterarm ein Totenkopf tätowiert war. Ein weiterer, aus purem Gold und mit herzförmigen Rubinen in den Augenhöhlen, hing an einer Kette um ihren Hals. Solche Zufälle gab es nicht! Was hatte sich die Erni geärgert, als sie das Schmuckstück im Allerheiligenpark gefunden hatte. »So a schiacha Dreck«, hatte sie gesagt, als sie uns ihren Fund bei der darauffolgenden Spielerrunde gezeigt hatte. Schließlich trösteten wir sie damit, dass der »schiache Dreck« immerhin etwas wert war und sie den Totenschädel zur Not ins Pfandl tragen konnte.
»Ein schöner Anhänger«, sagte ich zur Kassierin.
Sie griff nach dem Schmuckstück. »A Verlobungsgeschenk!«
»Dann steht er sicher unhamlich auf Sie«, schmeichelte ich und packte meine Einkäufe ein.
Die Kassierin grinste wie ein Hutschpferd.
Als ich der Christl davon erzählte, wollte sie es zunächst nicht glauben. Deshalb gingen wir gemeinsam noch einmal zum Hofer gegenüber von unserem Gemeindebau – um einen Liter Milch. Obwohl Kassa zwei frei war, stellten wir uns bei Kassa drei an, wo die Tätowierte saß. Vor uns schlichtete einer seinen Wochenendeinkauf umständlich auf das Förderband. So hatten wir genug Zeit, den Anhänger zu begutachten. Ich stieß die Christl mit dem Ellenbogen an, weil mir ihr auffälliges Starren schon peinlich war.
Wieder daheim, fügten wir die Verdachtsmomente wie Puzzleteile zusammen. »Das ist der Totenschädel, den die Erni im Park gefunden hat«, bestätigte meine Freundin. »Aber wie kommt die Kassierin zu dem Schmuck?«
»Sie ist das neue Flitscherl vom Stani und der Anhänger ist sein Verlobungsgeschenk«, erklärte ich.
»Aber das heißt ja …«
»…, dass der Stani ein Dieb ist«, vervollständigte ich den Satz.
»Unser Stani?« Meine Freundin war ziemlich perplex.
»Ich fürchte, es ist noch viel ärger«, fuhr ich fort. »Ich glaub, der Stani hat was damit zu tun, dass bei uns in letzter Zeit etliche alleinstehende alte Frauen gestorben sind.«
In Christls Miene spiegelte sich Entsetzen. »Im Ernst? Wie kommst du darauf?«
»Erstens hat er bei der Mitzi, der bladen Vyslozil, der Erni und der roten Toni, knapp bevor sie tot gefunden worden sind, was Elektrisches in der Wohnung gerichtet.«
»Bei mir auch, und ich leb noch«, wandte die Christl ein.
»Und zweitens war er auch an ihren Todestagen in unserem Gemeindebau unterwegs, obwohl er für mehrere Zinskasernen im Bezirk zuständig ist«, setzte ich unbeirrt fort.
Die Christl holte den Sliwowitz, den ihr die Dragi zum Geburtstag geschenkt hatte, aus dem Küchenkastl und kippte ein Stamperl des Obstbrands auf ex. »Aber wieso hätte er bei denen nachhelfen sollen? Die hätten sowieso nicht mehr ewig gelebt.«
»Damit er nicht so lange auf große Aufträge warten muss. Du weißt doch, dass die ganze Elektrik erneuert wird, bevor eine Wohnung wieder vergeben wird. Der Stani braucht dringend Geld, bei zwei Scheidungen und für die Alimente, die neue Geliebte, Schulden und was weiß ich noch alles«, erklärte ich.
»Und wenn die Gelegenheit günstig war, hat er gleich noch was mitgehen lassen, so wie den Schmuck bei der Erni«, sagte die Christl und runzelte die Stirn. »Aber wie hat er’s gemacht?«
Diese Frage hatte auch mich beschäftigt, bis mich ein Fernsehkrimi auf eine Idee gebracht hatte. »Ich glaub, er hat sie betäubt, so dass sie sich nicht mehr wehren konnten. Und dann hat er sie erstickt. Dazu reicht ein weicher Fetzen, die fallen in einem Werkzeugkoffer nicht auf. Damit man ihm nicht dahinterkommt, hat er es bei jeder ein bisserl anders ausschauen lassen«, breitete ich meine Theorie aus.
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