Karin Ackermann-Stoletzky - Was meine Mutter früher erzählte

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„Meine Mutter erzählte mir früher immer …“ So beginnen die Geschichten in diesem Buch. Und dann nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine Reise in die Welt vor rund 60 Jahren: auf den beschwerlichen Fußweg in die Schule, in die immer aufgeräumte Schusterwerkstatt des Vaters oder die lecker duftende Küche der Großmutter. Die kleinen Erzählungen für Menschen mit Demenz werden ergänzt durch anregende Fragen, Interaktionsmöglichkeiten und Gesprächsvorschläge – ideal zum Vorlesen und Ins-Gespräch-Kommen, ob im Pflegeheim oder zuhause, zu zweit oder in der Gruppe.

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„Bestimmt wird euch diese Predigt länger im Gedächtnis bleiben als alle anderen!“, sagte unser Pastor, als er endlich wieder mit beiden Füßen in der Kanzel stand und einen sicheren Halt gefunden hatte. Und so ist es auch: Ich erinnere mich bis heute.

„So war das in der alten Zeit“, hat meine Mutter dann oft gesagt. „Lang ist es her, und doch erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen!“

картинка 17 Biografische Fragen

Erinnern Sie sich noch an lustige Geschichten, die Sie erlebt haben? Ist Ihnen auch schon mal ein Missgeschick passiert? War Ihnen das peinlich?

Karfreitag

„Als ich ein Kind war“, hat meine Mutter oft erzählt, „da war an Karfreitag in unserem Zuhause immer alles ganz still. „Da denken wir an den Tod unseres Heilands, und an einem Todestag macht man keine Späße.“ Mein Vater war da sehr streng. Wenn wir Karfreitag dann trotzdem liefen, wild spielten und lachten, konnte er sehr ärgerlich werden. Aber wenn es draußen so schön und hell und leuchtend war, wenn die Natur mich mit Blumen und Vogelgezwitscher lockte und es überall nach Frühling roch, dann hielt mich kein Feiertag im Haus. Dann musste ich raus! „Du bist ein Wildfang, fast mehr ein Junge als ein Mädchen, Anni!“, schimpfte meine Mutter dann gutmütig, wenn ich mit Grasflecken und nassen Füßen nach Hause kam. Aber sie streichelte mir dabei über den Kopf, und ich wusste: Eigentlich gefiel ihr das ganz gut. Auch wenn ich jetzt schon alt bin, denke ich doch oft bei mir, wie schön es ist, eine Mutter zu haben und so beschützt und geborgen zu sein, wie du es nur als Kind bei deinen Eltern bist.

Am Abend des Karfreitag ging die ganze Familie gemeinsam in den Gottesdienst. Unsere Kirche war nicht sehr groß und schlicht gestaltet. Das Altarbild war sehr schön, es zeigte unter einem blau-goldenen Sternenhimmel drei verschiedene Bilder, die ich heute gar nicht mehr so genau beschreiben könnte. Aber was sich mir ganz eindrücklich ins Gedächtnis geschrieben hat, das ist die Figurengruppe, die über unseren Köpfen auf einem Querbalken angebracht war. In der Mitte hing das Kreuz, an dem Jesus als lebensgroße Figur hing. Es sah so aus, als blicke er direkt auf uns herab, als suchten seine Augen die meinen. Rechts und links von ihm standen seine weinende Mutter und sein Freund Johannes.

Ich kuschelte mich immer ganz eng an meine Eltern, denn in der Kirche war es kalt, und die Predigten waren lang. Aber wenn ich dann nah bei ihnen saß und nach oben blickte, dann verging die Zeit ganz schnell. Ich kann mich an keine einzige Predigt erinnern, aber immer erinnere ich mich daran, wie ich nah bei meiner Familie saß und wie Jesus mich ansah.

„So war das in der alten Zeit“, hat meine Mutter dann oft gesagt. „Lang ist es her, und doch erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen!“

картинка 18 Biografische Fragen

Sind Sie als Kind in die Kirche gegangen? Erinnern Sie sich noch, wie es dort aussah?

Sind Sie gerne in die Kirche gegangen?

Waren Sie im Kindergottesdienst? Wie hat Ihnen das gefallen?

War der Glaube an Gott in Ihrem Leben wichtig?

картинка 19 Dekorationsideen

Legen Sie verschiedene Kreuze und Bilder von Kirchenräumen um eine brennende Kerze. Wenn Sie wissen, wo Ihre ZuhörerInnen aufgewachsen sind, googeln Sie Bilder ihrer Heimatkirchen und drucken Sie diese aus. Am besten kleben Sie sie auf feste Pappe oder laminieren sie, damit die ZuhörerInnen sie gut in die Hand nehmen können.

картинка 20 Aktivierungsidee: Gemeinsames Singen und Beten

Hier einige Gebete, die fast jeder kennt und mitbeten kann:

Vaterunser – Das Grundgebet der Christenheit

Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Aaronitischer Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;

der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Amen

4. Mose 6, 24 - 26

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl

und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Osterlicht

„Ostern ist ja das Fest der Auferstehung. In meiner Heimat in Ostpreußen war es auch ein Lichterfest“, hat meine Mutter mir erzählt. „Eigentlich fing Ostern schon am Ostersamstag mit dem Osterfeuer an, das auf einer großen Wiese am Rande unseres Dorfes jedes Jahr abgebrannt wurde. Wir Kinder schleppten schon Tage vorher Holz und alles brennbare Material, das wir finden konnten, zusammen und stapelten es auf einem großen Haufen. Auch die Erwachsenen arbeiteten mit. Wenn es dann am Ostersamstag dunkel wurde, trafen sich alle Dorfbewohner, und der Bürgermeister entzündete das Feuer. Es wurde getanzt, gesungen und sehr viel getrunken! Wir Kinder mussten meist schon früh heimgehen, „bevor hier die ganzen Betrunkenen herumtorkeln“, wie mein Vater sagte.

Aber das war auch ganz gut, denn am Ostersonntag ging der Tag schon vor Sonnenaufgang mit dem Ostergottesdienst los. Dann saßen wir alle stumm und dick eingemummt in der kalten, dunklen Kirche. Ich fand das immer etwas unheimlich, aber zum Glück war ja meine Familie da. Jeder von uns trug eine nicht angezündete Kerze in der Hand.

Dann schritten unser Pastor und die Chorkinder durch den Mittelgang nach vorn, und Pastor Jakobs trug die brennende Osterkerze bis zum Altar. Die Kerze war das einzige Licht, und es war tröstlich, wie diese kleine Flamme die große Kirche mit etwas warmem Licht aus der Dunkelheit erlöste. Mein Vater hat mit erzählt, das Licht erinnert an Jesus, der das Licht der Welt genannt wird. Und wenn die Kerze in die dunkle Kirche Licht und Hoffnung trägt, erinnern wir uns an ihn.

Dann fing Pastor Jakobs mit seiner tiefen, warmen Stimme an, das Osterlied zu singen, und wenn alle in der spärlich erhellten Kirche einstimmten, dann war das ein wundervolles Gefühl:

Christ ist erstanden von der Marter alle;

des solln wir alle froh sein,

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