Thea Lehmann - Tatort Kuhstall

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Ein Toter und ein lang zurückliegender Kletterunfall – was geschah wirklich in jener Winternacht am Kuhstall? Und warum findet Kommissar Reisinger Jahrzehnte später an genau der gleichen Stelle wieder einen Toten?

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Als sie am Geländer angekommen waren, versuchten sie, unten im Wald Tannhauser und sein Team zu entdecken. Aber die waren, wie Leo und Sascha durch Zurufen feststellten, deutlich weiter rechts.

»Hier ist er demnach nicht runtergefallen.« Sascha drehte sich um: »Komm mit!«

Sie wandten sich vom Kuhstall weg links auf den Weg zwischen Felswand und Gasthaus. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten sie eine Lücke zwischen den Felsen. Mit Handläufen gesicherte Wege führten an die Außenseite des Felsenriffs.

»Hier lang!« Sascha ging voran, an die rechte Ecke, wo sich der schmale Bergpfad wie ein dünnes Band am Felsen entlangzog. Der Weg zur Idagrotte fiel Leo wieder ein und er weigerte sich, so nah am Abgrund weiter zu gehen. Während er sich krampfhaft am Geländer festhielt, folgte Sascha dem steinigen Pfad und rief nach unten.

»Manni?«

»Hier!« Die Antwort kam immer noch von rechts.

»Wir müssen noch weiter da rüber«, sagte Sascha, wischte sich über die Stirn und führte Leo auf einem Trampelpfad und an einem riesigen Sandsteinkoloss vorbei zu einer neuen Öffnung in der Felswand.

»Hier kommen eigentlich nur die Bergsteiger her«, sagte Sascha und deutete auf die Rettungsbox des Alpenvereins an der Felswand. Der sandige Boden war nur spärlich mit ein paar mageren Fichten und lichtem Gestrüpp bewachsen. Von hier aus war zu erkennen, dass sie auf einem sich verjüngenden Felsriff standen. Links von ihnen ragte die Felswand gut zwanzig Meter in die Höhe und versperrte die Aussicht, rechts sah Leo über das Kirnitzschtal hinweg auf entfernt liegende Höhenrücken mit einzelnen Häusern.

Er folgte Sascha zu einer neuen Schneise in der Sandsteinwand. Hier lagen mehrere Felsblöcke verteilt umher. Einer, der Leo an eine dicke Butterscheibe erinnerte, lehnte sich mit dem oberen Ende an die linke Felswand und bildete mit ihr ein spitzes, etwa drei Meter hohes Tor. Davor und dahinter lagen weitere mannshohe Brocken, aber es war nicht schwierig, über sie hinweg und zwischen ihnen hindurchzuklettern.

Wieder prallte Leo zurück. Zu seinen Füßen ging es senkrecht nach unten. Während Sascha das schmale Felsenband erkundete, das sich nach rechts zog, blieb er unter der gekippten Felstafel stehen und rief nach unten:

»Manni?«

»Bei der Arbeit!«

Diesmal standen sie direkt über ihm. Sascha nickte Leo zu: »Okay. Dann wissen wir jetzt, von wo er gefallen ist.« »Die Stelle am Wilderer hinter der Erste-Hilfe-Box«, brüllte er nach unten.

»Wir kümmern uns drum«, kam es zurück.

Sascha stieg vorsichtig über die Felsen zurück zu Leo.

»Irgendwas Auffälliges kann ich hier aber nicht entdecken. Du?«

Leo riss sich von der Aussicht auf die Baumkronen und das Panorama los und sah sich um. Der Sandboden war so trocken, dass sich keine Schuhabdrücke abzeichneten. Es gab keine herumliegenden Gegenstände, nichts, was zumindest auf den ersten Blick Aufschluss über den Verlauf dieses tödlichen Absturzes gegeben hätte.

»Glaubst du, er ist absichtlich gesprungen?«, fragte er Sascha.

Der zuckte mit den Schultern. »Wird sich erweisen.«

Sie suchten akribisch den Boden und die Felswände ab, konnten aber nicht den kleinsten Hinweis finden. Keine abgelegten Gegenstände oder Kleidungsstücke, keine textilen Spuren an den Felsen, nichts.

»Und wo ist jetzt der Wilderer?«, fragte Leo.

Sascha deutete auf die Felswand rechts vom Durchbruch. Der Fels schien öfter erklommen zu werden, schloss Leo aus den Metallringen, die in ihm verankert waren.

»Hat hier jeder Felsbrocken einen eigenen Namen?«, fragte er.

»Aber sicher!« Sascha nannte ihm ein paar: »Da drüben der Bloßstock, die Brosin-Nadel, weiter hinten der Falkenstein und dahinter die Schrammsteine. Und das sind nur die bekanntesten.«

Sie sperrten den Sandplatz mit dem Polizeiband ab und liefen zurück zum Gasthaus »Am Kuhstall«. Die Angestellten dort waren gerade dabei, den Imbiss zu schließen. Keiner von ihnen konnte sich daran erinnern, am Samstag einen etwa fünfzigjährigen, schlanken Mann mit sandfarbener Hose und Windjacke gesehen zu haben.

»Aber wissen Sie, hier gehen an schönen Tagen Hunderte von Leuten vorbei. Wenn da jemand nicht irgendwie auffällt, dann kann man sich nicht an ihn erinnern.« Leo und Sascha ließen, falls doch noch jemandem etwas zu dem Herrn einfiele, die Nummer der Dresdner Kripo zurück und verließen das Gasthaus.

»So, jetzt aber ab zum Auto, es ist ja schon bald Abend, wir müssen noch nach Rathmannsdorf und ich habe langsam einen Bärenhunger!«

Sie gingen am Gasthaus vorbei auf den ebenen Wanderweg, der direkt von der Kuhstall-Höhle wegführte. Schon bald ging es steil nach unten, zum Teil über Treppen, zum Teil über schottrige Waldwege, bis sie an der leise vor sich hin plätschernden Kirnitzsch ankamen.

Die angegebene Adresse im engen Talkessel von Rathmannsdorf gehörte zu einer hellgrün gestrichenen Gründerzeitvilla. Sie schien rundum renoviert zu sein, doch für Leo passte die Farbe nicht so recht zu den dreieckigen Portalen über den hohen Fenstern und zur verzierten Fassade. Am schmiedeeisernen Gartentor prangte auf einem Messingschild nicht nur der Name »S. Schüppel«, sondern auch der Firmenname »Waldgold GmbH«.

Niemand öffnete, nachdem Leo den Klingelknopf gedrückt hatte. Alle Fenster waren geschlossen, die Terrasse leer und verlassen.

»Ein Blumenfreund war Herr Schüppel ja nicht. Aber für Grün hatte er was übrig.«

Leo deutete auf die üppigen, aber blütenlosen Pflanzen. Der Garten vor der Villa war dicht mit Farnen bewachsen, auch ein Gewächshaus war zu sehen.

Sascha nickte zur Bestätigung, aber seine Gedanken kreisten um Melanie. Seit sie die Leiche gefunden hatten, klopfte sein Herz in einem schnelleren Rhythmus. Er fühlte sich federleicht und gleichzeitig benebelt, auf eine angenehme und aufregende Art. So sehr er sich um ein professionelles Auftreten bemühte, seine Mundwinkel strebten ununterbrochen nach oben. Während Leo sich die Villa genauer ansah, schaute er einfach zu und freute sich an den warmen Erdtönen, die die Abendsonne hinter der Villa auf die Sandsteinwand malte.

Unverrichteter Dinge machten sie sich auf den Rückweg. Leo meinte, sie würden es am Montagvormittag noch mal probieren. Sascha schien sich in Gedanken zu verlieren, als er seinen Wagen über die Bad Schandauer Elbbrücke lenkte.

»Erzähl mal!«, forderte Leo ihn auf. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Er war so voll mit Eindrücken, dass er lossprudelte wie eine Colaflasche, die man geschüttelt hat.

»Melanie ist der Wahnsinn. Ich kann es immer noch nicht fassen. Sie besitzt alle Staffeln von ›Game of Thrones‹, ›Twin Peaks‹ und von noch ein paar wirklich guten Serien!«, frohlockte Sascha.

»Aha. Sowas bekommt man aber in jedem halbwegs gut sortierten Kaufhaus, oder nicht?«

Sascha schüttelte unwillig den Kopf.

»Darum geht es doch nicht. Sie guckt die gleichen Sachen wie ich, wir ticken ganz ähnlich, das ist das Tolle! Sie braucht nach einem Stück Torte unbedingt eine Essiggurke und kann bei Vollmond nicht gut schlafen. Sie liebt Badeschlappen und Zitroneneis und hasst Fitnessstudios. Genau wie ich besitzt sie alle Platten von Nina Hagen und sie sammelt Badeenten! Dass wir uns heute getroffen haben, ist Schicksal, sage ich dir!«

Leo sah ihn skeptisch an, kommentierte Saschas Begeisterung aber nicht. Bevor der weitere Gemeinsamkeiten aufzählen konnte, fragte er: »Wie bist du auf die Idee gekommen, dich einer festen Wandergruppe anzuschließen? Ist das ein Verein oder deine ehemalige Pfadfindergruppe oder ein Selbsterfahrungstrip?«

Sascha überlegte ein wenig, bevor er antwortete: »Na ja, nachdem Sandra mich so rigoros abgelehnt hat, dachte ich, es liegt vielleicht daran, dass ich so wenig Erfahrung mit Beziehungen habe. Ich meine, meine Mutter gilt da ja wohl nicht, oder?«

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