Ralf Dobrovolny - Wildnis Nordkanada - Paradies und Hölle

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Zwei Freunde zieht es in die nordkanadische Wildnis, ihr Leben grundsätzlich zu verändern. Völlig unerwartet trennen sie sich. An Wasserfällen verliert der Autor durch einen Unfall die wichtigste Ausrüstung. Der Busch hält ihn gefangen. Nach sieben Wochen ohne nennenswerte Nahrung, wird er, wie durch ein Wunder, knapp vor dem Hungertod gerettet. Erschütternde Szenen werden herzergreifend geschildert. Über die abenteuerlichen Geschehnisse wurde in Deutschland, Österreich, Kanada und USA durch Presse, Rundfunk und Fernsehen berichtet. Nicht zuletzt ist dieses reich illustrierte Buch ein äußerst wertvoller Ratgeber für Leute, die Ähnliches vorhaben!

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Es waren Pelzhändler und deren verwegene Voyageure, die in den beiden letzten Jahrhunderten auf ihren Kanus den Mackenzie River, sowie seine vielen Seitenarme befuhren und so nach und nach den Norden, entlang des großen Flusses, für sich eroberten.

Doch auch das Goldfieber brachte immer wieder unzählige Weiße in das Land. Wer kennt nicht die abenteuerliche, für Abertausende mit fatalen Folgen endende Geschichte um den Klondike im benachbarten Land,dem Yukon.

Es bewohnen immer noch Reste von Indianerstämmen den inneren Busch. An beutereichen Gewässern jagen sie und stellen Fallen, retten zum Teil die Kultur ihrer Vorväter in unsere Zeit herüber. So in Fort Franklin, der einzigen Siedlung am Bärensee, nördlich davon in Colville Lake, zum Sklavensee hin in Snare Lakes, Rae Lakes und Indian Village, um die wichtigsten Orte zu nennen. Sie liegen teils hunderte Meilen voneinander entfernt. Keine Straße führt hin, kein Weg. Dort findest du aber vor den Hütten noch die Rudel der blauäugigen Schlittenhunde, wie sie sehnsüchtig auf ihre winterlichen Jagdausflüge warten.

Doch die meisten Ureinwohner sind der Zivilisation des weißen Mannes gefolgt. Sie leben mit letzteren zusammen, oft in überwiegender Mehrheit, hauptsächlich in den Dörfern entlang des hier alles bestimmenden Mackenzie Rivers. Kaum anderswo in Kanada trifft der Fremde noch auf so viele rassenreine Indianer, wie in Fort Smith, Hay River, Fort Providence, Fort Simpson und Fort Norman. Flussabwärts schließen sich Norman Wells, Fort Good Hope, sowie Arctic Red River an. Die meisten dieser Orte entstanden während der Pionierzeit von Anfang bis Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Sie zählen auch heute, von Fort Smith abgesehen, nicht mehr als wenige hundert Einwohner.

Die erste nördliche Handelsniederlassung, gleichzeitig ältestes Dorf (1786) der Northwestterritories, ist das an der Einmündung des Slave River in den gleichnamigen See gelegene Fort Resolution. Jüngste Besiedlung ist die erst 1954 für die Inuit entstandene Retortenstadt Inuvik, nahe dem Polarmeer. Sie zählt knapp 4.000 Seelen. Weitaus größte Ansiedlung (20.000 Einwohner) ist freilich Yellowknife am Nordufer des Slave Lake, Verwaltungshauptstadt der Territories. Letztere wurden 1999 neu geteilt und es entstand die autonome Verwaltungseinheit namens „Nunavut“ mit 41.000 Ew., welche direkt der kanadischen Bundesregierung unterstellt ist. Yellowknife wurde erst vor etwa 60 Jahren besiedelt und gewann relativ spät an Bedeutung. Zuvor hatten allerdings bereits Goldschürfer ihre Camps in näherer und weiterer Umgebung.

Berücksichtigt man, dass die weitaus überwiegende Mehrheit in den größeren Ansiedlungen lebt, werden die unermesslich menschenleeren Weiten fühlbar. Man muss sich vergleichend vorstellen, auf einem Drittel der Fläche von Europa leben gerade so viele Menschen, dass man lediglich ein mittelgroßes Fußballstadion füllen könnte. Northwestterritories ist aber auch dasjenige kanadische Gebiet, wo sich die Urvölker noch halbwegs gut behaupten konnten. So teilt sich hier die Gesamtbevölkerung auf knapp 40% Inuit (Eskimo), etwa 20% Dené (Indianer), der Rest sind Eurokanadier.

Zusammenfassend möchte bemerkt werden:

Wer auch je dieses Land der tausenden namenlosen Seen durchquert hat – nur außergewöhnlich zähe und harte Männer konnten derartige Leistungen vollbringen. Insbesondere war der einzelne Buschgänger gefordert – in dieser faszinierenden Wildnis, einer Mischung von schwierigstem Gelände, schier undurchdringlichen Wäldern, romantischer Gewässer, gefährlicher Schluchten und Wasserfällen.

Trotz einer vielfältigen Tierwelt, in einer Region extrem schwankender Witterungsverhältnisse, fällt der Wanderer nicht selten hungrig und erschöpft in den Schlaf. – Und nicht Wenige mussten mit dem Leben bezahlen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Dennoch zieht es immer wieder vereinzelte Abenteurer hinaus in das Herz von Kanadas Nordwesten, in den rauen Busch, in diese unendliche, menschenleere Weite. Er fühlt sich auf den Spuren der Indianer und Eskimos, in einem Land von überraschenden, unvergesslichen Schönheiten, jedoch auch voller lauernder Gefahren.

Ein Land zugleich wie Paradies und Hölle!

Vorwort zum Tagebuch 1987 Ein total verregneter Herbsttag Wir hocken im - фото 5

Vorwort zum Tagebuch

1987 - Ein total verregneter Herbsttag.

Wir hocken im Boot beim Angeln auf dem Altrhein bei Speyer. Zwei blutjunge Burschen, erfüllt von Tatendrang und Träumen. Und so reden wir wieder mal, wie so oft, über unser lange gehegtes Vorhaben. Schwärmerisch beflügelt man gegenseitig die Phantasie. Nach wohlüberlegtem Ausloten der Möglichkeiten, stand fest:

„Übernächsten Sommer muss es endlich möglich sein. Dann packen wir die Sache an.“ – In den hohen Norden Amerikas. In die Wildnis. Für längere Zeit!

Schon 3 Jahre zuvor planten wir den großen Trip, der damals durch Thomas’ Einberufung zum Militär vereitelt wurde. Ja, bereits seit frühester Jugend (etwa mit zwölf) träumten beide von kühnsten Unternehmungen. Vom Wandern, Campen, Angeln und Jagen in großen Wäldern, an fischreichen Wassern, fern jeglicher Zivilisation. Nun, seit unserem „Bootsbeschluss“ wurden die Pläne zunehmend konkreter. Die Chancen wuchsen. Allerdings war noch nicht ganz klar, wohin genau die Reise gehen sollte. Thomas sprach mehr von Kanada, ich tendierte zu Alaska.

Wir holten Informationen ein: Bücher, Filme, Vorträge, studierte Landkarten. …Und unterhielten uns immer öfter über Vorstellungen vom Leben in der Wildnis, über reichen Fischfang, auch über manche Risiken.

Risiko? Was hatten wir denn schon zu verlieren?

Da war doch auch noch eine andere, ganz maßgebliche Motivation für unser Unternehmen. Gesellschaftsheuchelei, Alltagstrott, Kommerzgier, Zivilisationsfrust schlechthin, all dies widerte uns an. Ja, ja „die Jugend heutzutage ist unzufrieden“, sagt man, „dabei weiß sie nicht, wie gut sie´s hat.“ Gerade dieses Klischee-Gequatsche stieß uns ab.

„Verdammt“, meinten Thomas und ich, „das Leben muss doch noch mehr zu bieten haben“! ...und so verdichtete sich der Plan für die Reise über den großen Teich immer mehr, wobei nicht ausgeschlossen war, für immer die Zelte in der Heimat abzubrechen.

Im Sommer 1988 setzten wir uns erneut, intensiv vorbereitet, in Thomas´ Bude bei einem Bierchen zusammen, um weiter „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Über am Boden ausgebreiteter Landkarten gebeugt, entschieden wir für den Norden Kanadas. Genauer gesagt, das nähere Mackenzie-Gebiet stand zur Debatte. Und … „nächstes Frühjahr muss es losgehn!“

Befassten uns beinahe täglich mit dem Plan. Leider musste festgestellt werden, dass der Mackenzie River und seine direkt angrenzenden Gebiete bereits ein beliebtes Ziel für Outdoor-Leute ist. Damit war dieser Bereich passé.

Durch die umfangreichen Nachforschungen haben wir jedoch viel über den Norden Kanadas erfahren und bemerkt, dass das Gebiet zwischen dem Großen Sklaven See und Großen Bären See noch echtes Niemandsland sei, abgesehen von wenigen kleinen Indianersiedlungen. Eine Region von etwa einer Größe der Bundesrepublik. Der neue Entschluss stand fest. Wir wählten Yellowknife, am Nordufer des Sklaven See, größte Ansiedlung der Northwestterritories, als Ausgangspunkt für das Unternehmen Busch. Ja, als wildes, raues, nur schwer zugängliches Buschland wird es beschrieben und die Landkarte macht den Eindruck, als gäbe es nahezu so viel „Blau“ wie „Grün.“

Also, von Yellowknife aus Richtung Norden, zunächst den Yellowknife River aufwärts, wollen wir uns orientieren.

Es würde sicherlich kein Spaziergang werden, das war klar. Doch was haben wir, Thomas und ich, nicht schon gemeinsam gemacht, bewältigt? Wir, ein festgeschmiedetes, hartgesottenes Team, mit vielerlei Erfahrung! Noch minderjährig trampten wir ins Ausland. Den Sommer darauf war eine Boot-Tour durchs Jagst- und Neckartal angesagt. Die nächsten Ferien kam ein Paddeltrip auf der Altmühl an die Reihe. Ein Jahr später durchstreiften wir wenig bekannte griechische Inseln, stets weit abseits von jeglichem Tourismus. Im Frühjahr danach wurde man bei einer äußerst strapaziösen Wildwasser-Kanutour in den französischen Alpen, in vielen waghalsigen Aufgaben geprüft.

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