Tulku Thondup - Die heilende Kraft des Geistes

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Gesundheit ist die untrennbare Verbindung von Körper, Geist und Seele. Heilung erfolgt aus buddhistischer Sicht vor allem durch die achtsame Kultivierung der Kraft des Geistes. Tulku Thondup lädt uns ein, diese heilende Kraft in uns zu erwecken – durch Imagination, Klänge, positive Wahrnehmungen, ein Bewusstsein des Vertrauens und durch Offenheit.
Die heilende Kraft des Geistes ist eine wirksame Quelle der Inspiration und Heilung, ein Ratgeber, der aufzeigt, wie wir mit Ängsten und Schwächen umgehen, unsere Stärken erkennen und diese in kreative Energien umsetzen können. Tulku Thondup zeigt uns, wie wir uns von negativem Stress befreien und zu Konzentration und Entspannung finden können. Dazu muss man nicht Buddhist sein oder entbehrungsreiche Jahre in weltlicher Abgeschiedenheit hinter sich bringen, denn dieser unermessliche Schatz tibetisch-buddhistischer Kultur zeichnet sich vor allem durch Lebensnähe und universelle Anwendbarkeit aus.
Einfache Übungen für Gesundheit, Wohlbefinden und Meditation laden uns ein, einen neuen Zustand innerer Balance zu erreichen.

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Tulku Thondup bietet uns mehr als nur einen theoretischen Zugang zur Gesundheit: Er gibt uns konkrete Methoden an die Hand, deren heilsame Wirkung seit Jahrhunderten bewährt ist. Darin werden für uns die Umrisse eines Heilungsprozesses sichtbar, der sich nicht auf körperliche, psychisch-mentale und geistige Gesundheit beschränkt, sondern auch die des Herzens umfaßt. So gesehen ist dieser Heilpfad eine spirituelle Praxis, eine Möglichkeit, unser Leben von Grund auf umzuwandeln.

Einleitung

Ich wurde in eine einfache Nomadenfamilie hineingeboren, in einem Zelt auf den von wilder, karger Vegetation und Gras bewachsenen Hochebenen Osttibets, inmitten der höchsten Berge und größten Flüsse der Welt. Das Land war fast acht Monate im Jahr schneebedeckt. Meine Familie gehörte zu einer Stammesgruppe, die in Zelten lebte und viele Haustiere hielt, darunter Jaks, Pferde und Schafe. Jährlich wechselten wir viele Male den Lagerplatz und schlugen unsere Zelte in verschiedenen Tälern auf, damit für die Tiere immer genug frisches Gras da war, von dem sie leben konnten.

Als ich fünf Jahre alt war, erschütterte eine gravierende Veränderung mein Leben. Man erkannte in mir die Reinkarnation eines berühmten religiösen Meisters aus dem Kloster Dodrupchen, einer bedeutenden Stätte der Gelehrsamkeit in Osttibet. Buddhisten akzeptieren das Prinzip von Wiedergeburt und Karma; darum glauben Tibeter, ein großer Meister werde nach seinem Ableben mit einer großen Befähigung wiedergeboren, den Menschen zu nützen. Meine Eltern waren sehr traurig, mich hergeben zu müssen, da ich ihr einziges Kind war, doch gaben sie mich ohne Zögern in die Obhut des Klosters. Meine Eltern waren stolz und fühlten sich äußerst privilegiert, daß ihr Kind über Nacht eine der hochgeachteten Personen in ihrem Tal geworden war.

Schlagartig veränderte sich jeder Aspekt meines Lebens. Ich hatte keine sogenannte normale Kindheit, in der man mit anderen Kindern spielt. Vielmehr kümmerten sich würdevolle Erzieher um mich und dienten mir voller Hochachtung, denn man hatte mich als die Reinkarnation ihres Lehrers anerkannt. Ich fühlte mich zu Hause in meinem neuen Leben – Kindern fällt es ja immer leichter als Erwachsenen, sich an neue Situationen anzupassen. Ich liebte meine Eltern, besonders meine Großmutter, aber ich sagte ihnen, daß sie das Kloster nicht betreten sollten, obwohl man ihnen eine zeitlich begrenzte Ausnahmegenehmigung erteilt hatte. Dies betrachtete man als weiteres Zeichen dafür, daß ich in meinem früheren Leben in dem Kloster gelebt hatte.

Die Tage waren vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung mit Lernen und Beten ausgefüllt. Mich erfüllten in dieser Umgebung fast immer innige Freude und Frieden. Meine Erzieher waren sehr mitfühlende, verständnisvolle und praktisch denkende Menschen und nicht, wie man sich das womöglich vorstellt, rigoros auf Disziplin pochende Mönche – wenngleich auch das gelegentlich vorkam. Vielmehr waren sie sanfte, bescheidene und fürsorgliche Menschen voller Freude und stets zum Lächeln aufgelegt. Bald verspürte ich keinen Drang mehr, zu spielen oder ziellos herumzutollen. Ich verspürte nicht einmal das Bedürfnis, den Blick viel umherschweifen zu lassen, und konnte stundenlang still dasitzen. Zuerst legte ich das Gelübde eines Novizen, dann das eines Mönchs ab. Meine Haare wurden etwa einmal im Monat abrasiert, und nach dem Mittag aßen wir bis zum nächsten Morgen nichts mehr. Unsere Tage richteten sich nach dem Kreislauf des Mondes und der Sonne. Bis zum Alter von achtzehn Jahren sah ich nie ein Flugzeug oder ein Auto. Eine Armbanduhr war wohl das anspruchsvollste Produkt moderner Technik, das ich jemals zu sehen bekam, ehe ich das Kloster verließ.

Für uns war Buddhismus nicht bloß Meditation, Studium oder Zeremoniell, sondern eine alltagsbezogene Lebens- und Seinsweise. Der Buddhismus lehrt, daß die eigentliche Identität aller Wesen der Geist ist, der seiner wahren Natur nach rein, friedvoll und vollkommen ist. Er ist der Buddha. Wie wir wissen, wird unser Geist friedvoller, offener, weiser und gewinnt an Weite, wenn er nicht durch äußere Situationen und Emotionen unter Druck gerät.

Im Kloster brachte man mir bei, wie wichtig es ist, sich von der Einstellung zu lösen, die Buddhisten das »Festhalten an einem Selbst oder Ich« nennen. Sie besteht in der irrigen Auffassung von einer festen, dauerhaften Wesenheit in uns und in anderen Wesen oder Dingen. Das »Selbst«/»Ich« ist eine Vorstellung, die der gewöhnliche Geist fabriziert, nicht der Geist in seiner wahren Natur. Das Festhalten an einem Selbst bewirkt, daß wir mental und emotional durcheinandergeraten, es ist die Ursache unseres Leids. An ebendiesem Punkt können wir uns darüber klarwerden, was den Buddhismus im Innersten ausmacht, seine geistige Grundhaltung und besondere Eigenart. Erkennen Sie, wie radikal der Buddhismus ist? Er besagt nämlich, daß das Leid durch etwas verursacht wird, das unser Geist tut, noch bevor der Punkt erreicht ist, wo wir uns ungeschickt oder problematisch verhalten oder etwas sagen, das Streit auslöst; noch bevor jene Dinge, die den Lebensweg aller Wesen ausmachen – Leid, Krankheit, Altern und Sterben – ihren Lauf nehmen. Im Buddhismus werden all unsere Schwierigkeiten einzig und allein der Tatsache zugeschrieben, daß wir an einem Selbst festhalten. Der große buddhistische Meister Shantideva hat das Selbst, an dem wir festhalten, als das »schlimme Scheusal« bezeichnet:

Alle Gewalt und Angst und alles Leid,

die es auf der Welt gibt,

kommen vom Festhalten an einem Selbst.

Wozu brauchst du dieses große schlimme Scheusal?

Wenn du das Selbst nicht losläßt,

Wird dein Leid nie ein Ende nehmen.

Genauso wie du ein Feuer,

wenn du es nicht aus der Hand gibst,

nicht daran hindern kannst, daß es dir die Hand verbrennt.

Aber wie können wir das Selbst loslassen? Mir war eine volle Vergegenwärtigung meines wahren Wesens in solch jungen Jahren und einem so frühen Stadium meiner Schulung nicht möglich. Doch während ich die verschiedenen Stufen körperlicher und geistiger Schulung durchschritt, wurde ich von Achtsamkeit, Mitgefühl, Hingebung, Kontemplation und reiner Wahrnehmung inspiriert und beflügelt. Das hatte zur Folge, daß ich Stufe um Stufe meinen mentalen und emotionalen Griff lockern konnte, mit dem ich an einem Selbst festhielt, und immer mehr innere Stärke, Gewahrsein und Offenheit hinzugewann. Während mein Geist nach und nach mit seinem friedvollen Wesen vertraut wurde und ich Übung bekam, mich darin zu entspannen, begann der Aufruhr äußerer Umstände sich auf meine Empfindungen zunehmend weniger auszuwirken, und ich konnte leichter mit ihm fertig werden. Durch die Erfahrung von Frieden und Offenheit, der natürlichen Wesenszüge des Geistes, wurde es mir möglich, den Härten des Lebens mit einem Heilmittel zu begegnen und in guten wie in schlechten Lagen Stärke und Frohsinn zu bewahren.

Aufgrund der politischen Veränderungen in Tibet mußte ich im Alter von achtzehn Jahren in Begleitung meiner zwei Lehrer und acht weiterer Freunde viele Monate lang reisen und über sechzehnhundert Kilometer quer durch Tibet ziehen, um nach Indien zu entkommen. Etwa auf halber Strecke, in einer heiligen Höhle in einem leeren Tal, wo hohe graue Berge nach allen Richtungen Wache hielten, tat Kyala Khenpo, mein Lehrer, der sich wie mein alleiniger Elternteil um mich gekümmert hatte, seit ich fünf Jahre alt war, seinen letzten Atemzug. Plötzlich wurde mir bewußt, daß ich Vollwaise war und auf der Flucht, ein heimatloser Flüchtling.

Schließlich kamen wir in Indien an, einem Land, das reich an Weisheit und Kultur ist. Zum ersten Mal seit vielen Monaten konnte ich das Gefühl der Kühle im Schatten von Bäumen und die Behaglichkeit wärmender Unterkünfte genießen. Viele der tibetischen Flüchtlinge in Indien, deren Zahl sich auf etwa einhunderttausend belief, fielen den veränderten Lebensbedingungen zum Opfer: der andersartigen Nahrung, dem Trinkwasser und der Witterung; hinzu kam der Höhenunterschied. Und uns, den Überlebenden, ging das beschwerliche Los unserer Lieben, die wir in Tibet zurückgelassen hatten, Tag und Nacht nicht mehr aus dem Sinn.

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