Balduin Groller - Detektiv Dagobert

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Überarbeitete Fassung aller 17 Kurzgeschichten England hat Sherlock Holmes, Frankreich – Pardon, Belgien – Hercule Poirot und Österreich? Österreich hat den charmanten Detektiv Dagobert.Lesen Sie hier erstmals in überarbeiteter Fassung alle ursprünglich in 6 Bänden herausgebrachten 17 Kurzgeschichten mit dem sympathischen Ermittler, der seinen bekannten Kollegen an Spitzfindigkeit und Schläue in nichts nachsteht.Dagobert Trostler ist ein Wiener Ruheständler. Sein Vermögen erlaubt ihm ein Leben nach seinen Interessen. Und seine Interessen sind die Verbrechen der feinen Wiener Gesellschaft. Dabei geht er stets charmant vor – immer Gentleman, aber auch immer erfolgreich.Der Leser weiß heute, dass die Donaumonarchie da schon dem Untergang geweiht war – umso unterhaltsamer sind die Geschichten, bieten sie doch einen Blick durchs Schlüsselloch auf eine vergangene Epoche."Cozy Crime" wie man es heute nennt: Krimis zum Schmunzeln und Einkuscheln, ohne pathologische Serienkiller oder alptraumhafte Gewaltorgien.Null Papier Verlag

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Dann setz­te er sich wie­der an den Rauch­tisch. Es war klar, dass die­ser das Zen­trum für die Nach­for­schun­gen bil­den müs­se. Wie er aber auch späh­te, hier ließ sich kei­ne Spur und kein cor­pus de­lic­ti ent­de­cken, – doch – eben als er wie­der sei­ne Wan­de­run­gen auf­neh­men woll­te, be­merk­te er et­was. Ein­ge­bet­tet in der schma­len Spal­te zwi­schen Tuch und Holz­rah­men des Rauch­ti­sches und über sie her­aus­ra­gend ein Haar, dun­kel und glän­zend, nicht lang – ge­ra­de ge­zo­gen viel­leicht fünf Zen­ti­me­ter, aber es hat­te die Ten­denz, sich zu ei­nem Krei­se zu schlie­ßen.

Da­go­bert fuhr mit der Hand über Tuch, Rah­men und Spal­te, wo das Haar steck­te. Die­ses bog sich und blieb ste­cken. Es hat also auch Bürs­te und Staub­tuch stand­hal­ten kön­nen. An­der­seits – bei der Art, wie hier rein ge­macht wur­de, wie be­reits er­wähnt – ge­ra­de­zu ekel­haft! – war es wohl an­zu­neh­men, dass der Wi­der­stand kaum von Dau­er sein wür­de. Mehr­fa­che An­grif­fe wür­den das Haar doch wohl weg­fe­gen. Es war also ganz gut mög­lich, ja wahr­schein­lich, dass es erst ges­tern hin­ge­langt ist.

Er dach­te einen Au­gen­blick dar­an, sich den Die­ner her­ein­zu­läu­ten, um sich zu ver­ge­wis­sern, ob nicht heu­te schon ir­gend­je­mand, der nicht zum Hau­se ge­hör­te, das Zim­mer be­tre­ten hät­te, viel­leicht ihn auch dar­über aus­zu­ho­len, wer ges­tern da­ge­we­sen sei, aber er ver­warf den Ge­dan­ken so­fort wie­der. Na­tür­lich woll­te er, muss­te er spio­nie­ren, aber nicht bei der Die­ner­schaft! Das konn­te zu al­ber­nem Ge­re­de füh­ren, und eine ge­wis­se Rück­sicht war er doch dem Hau­se sei­nes bes­ten Freun­des schul­dig.

Er hob also das Haar mit den Fin­ger­spit­zen her­aus und barg es mit al­ler Sorg­falt in sei­nem Ta­schen­bu­che. Dann setz­te er sei­ne Nach­for­schun­gen fort. Er sah sich in dem gan­zen Zim­mer noch ein­mal gut um; es war wohl kaum noch et­was zu ho­len. Die Be­leuch­tung war so hell, dass ihm nicht leicht et­was ent­ge­hen konn­te. Oben auf der glatt po­lier­ten Flä­che des schwarz­mar­mor­nen Ka­min­ge­sim­ses be­merk­te er ein dunkles Klümp­chen, das den schar­fen ge­ra­den Zug der Li­nie un­ter­brach. Ob es wohl ver­lohn­te? Für einen De­tek­tiv ver­lohnt sich al­les, kann sich al­les ver­loh­nen.

Er rück­te sich einen Le­der­ses­sel hin und stieg auf ihn. Ein Zi­gar­ren­stum­mel, etwa vier Zen­ti­me­ter lang. Eine ganz leich­te Staub­de­cke auf der po­lier­ten Plat­te. Wenn die Haus­frau das wüss­te! Da ist heu­te nicht ab­ge­wischt wor­den. Der Herr Be­dien­te hat sich’s be­quem ge­macht. Wahr­schein­lich wischt er da nur je­den zwei­ten oder drit­ten Tag ab. Äl­ter war die dün­ne Staub­schicht nicht. Auch der Stum­mel war nicht äl­ter. Das konn­te ein Rau­cher schon be­ur­tei­len. Und noch eins. Auf der Staub­flä­che zeig­te sich kei­ne Spur ei­ner Hand oder ei­nes Fin­gers. Die Plat­te war also nicht schon stau­big, als der Zi­gar­ren­rest da hin­ge­legt wur­de. Er dürf­te also – er ist also ges­tern hin­ge­legt wor­den.

Da­go­bert un­ter­such­te den Rest. Er stamm­te von der in­kri­mi­nier­ten Sor­te.

Nun stieg Da­go­bert vom Ses­sel, steck­te den be­dacht­sam ver­pack­ten Stumpf in die Ta­sche, lösch­te die über­zäh­li­gen Lam­pen wie­der aus und fuhr dann, als die Zeit ge­kom­men war, mit in die Oper.

1 Lehn­stuhl, Lehn­ses­sel oder Arm­ses­sel <<<

2.

Grum­bach hat­te die gan­ze Zi­gar­ren­af­fä­re am nächs­ten Tage schon wie­der ver­ges­sen. Der viel­be­schäf­tig­te Fa­brik­herr und Groß­kauf­mann hat­te wahr­haf­tig an an­de­res zu den­ken. Er kam auch spä­ter nicht wie­der auf sie zu­rück, weil sich kein An­lass dazu er­gab. Ganz zu Ende war sie aber doch noch nicht.

Da­go­bert hat­te fast eine gan­ze Wo­che ver­strei­chen las­sen, be­vor er sich wie­der in dem Grum­bach­schen Hau­se se­hen ließ. Das letz­te Mal war er am Mitt­woch dort ge­we­sen, und erst am dar­auf­fol­gen­den Diens­tag­abend zeig­te er sich wie­der. Frau Vio­let emp­fing ihn im Rauch­zim­mer. Das Di­ner war vor­bei, und zum Kaf­fee, den er mit ihr neh­men soll­te, rauch­te sie sel­ber ganz gern eine Zi­ga­ret­te.

»Ich kom­me Ih­nen un­ge­le­gen, gnä­di­ge Frau?« be­gann er die Un­ter­hal­tung.

»Sie sind mir im­mer will­kom­men, Herr Da­go­bert«, er­wi­der­te sie lie­bens­wür­dig, aber et­was be­tre­ten schi­en sie doch, als sie sich auf der Ka­min­bank zu­recht­setz­te.

»Ich mein­te nur«, fuhr er harm­los fort, »weil ich ja an­neh­men konn­te, den Herrn Ge­mahl nicht zu Hau­se zu tref­fen.«

»Al­ler­dings – Diens­tag ist sein Klub­tag; da ist er nie zu Hau­se. De­sto an­ge­neh­mer für mich, Ge­sell­schaft zu ha­ben.«

»Es wäre aber doch auch mög­lich ge­we­sen, dass Gnä­di­ge sich be­reits mit an­der­wei­ti­ger Ge­sell­schaft ver­sorgt hät­ten, und ich viel­leicht nur stö­rend ge­we­sen sein wür­de.«

»Sie stö­ren nie­mals, Herr Da­go­bert«, ver­si­cher­te sie eif­rig und lenk­te dann ab, in­dem sie ihn, um dem Ge­sprä­che eine an­de­re Wen­dung zu ge­ben, bei sei­ner schwa­chen Sei­te pack­te und ihn mit sei­ner De­tek­tiv­lei­den­schaft zu ne­cken be­gann.

»Nun? Ha­ben Sie den ruch­lo­sen Zi­gar­ren­mar­der noch im­mer nicht ent­deckt?« frag­te sie mit fröh­li­chem Spott.

»Spot­ten Sie nicht zu früh, Gnä­di­ge!«

»Mein Gott, ein paar Zi­gar­ren kön­nen leicht weg­kom­men, ohne dass man er­fährt, wo­hin sie ge­ra­ten sind. Man soll­te gar nicht for­schen. Am nächs­ten liegt es, den Die­ner zu be­arg­wöh­nen. Er ist si­cher­lich un­schul­dig, aber wenn ein­mal der Ver­dacht ge­weckt ist, – mein Mann ist sehr ge­nau! – da kann der arme Teu­fel leicht um sein Brot kom­men.«

»Wir wer­den uns ja gleich über­zeu­gen«, ent­geg­ne­te Da­go­bert und drück­te auf den elek­tri­schen Tas­ter.

Frau Vio­let er­schrak über sei­ne Vo­rei­lig­keit und mach­te eine Be­we­gung, ihn zu­rück­zu­hal­ten, aber es war schon zu spät. Im nächs­ten Au­gen­blick stand der Die­ner im Zim­mer der Be­feh­le ge­wär­tig.

»Sie, lie­ber Franz«, be­gann Da­go­bert, »Sie wer­den so gut sein, mir einen Fia­ker zu ho­len, so etwa in ei­ner Stun­de.«

»Sehr wohl, gnä­di­ger Herr!«

»Hier, lie­ber Freund, für Ihre Mühe eine fei­ne Zi­gar­re!« Da­go­bert griff da­bei nach dem Kist­chen.

»Ich bit­te um Ver­zei­hung, gnä­di­ger Herr, ich rau­che nicht.«

»Ach, Un­sinn, Franz!« sag­te Da­go­bert. »Jetzt tun Sie nur Ihre Zi­gar­ren­ta­sche her­aus; wir wol­len sie ein­mal or­dent­lich an­fül­len.« Und er griff jetzt mit der gan­zen Hand in das Kist­chen.

Franz lach­te mit dem gan­zen Ge­sicht über den her­ab­las­sen­den Scherz und ver­si­cher­te noch ein­mal, dass er kein Rau­cher sei.

»Na, dann ist’s ja gut«, be­merk­te Da­go­bert leut­se­lig, »dann wer­den wir uns schon noch mit­ein­an­der ver­rech­nen. Sie sol­len des­halb nicht zu kurz kom­men.«

Der Die­ner ver­beug­te sich und ver­ließ ge­räusch­los das Zim­mer.

»Sie se­hen. Gnä­di­ge«, nahm dar­auf Da­go­bert wie­der das Wort. »Er ist es nicht ge­we­sen.«

Nun war es an Frau Vio­let, hell auf­zu­la­chen.

»Wenn das Ihre gan­ze Kunst ist, Da­go­bert, dann las­sen Sie sich nur ru­hig wie­der das Lehr­geld zu­rück­ge­ben! Ich sage ja nicht, dass er’s ge­we­sen ist – er ist es be­stimmt nicht ge­we­sen –, aber selbst, wenn er sich schul­dig ge­fühlt hät­te, glau­ben Sie wirk­lich, dass er Ih­nen in die­se plum­pe Fal­le ge­gan­gen wäre?«

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