Balduin Groller - Detektiv Dagobert

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Überarbeitete Fassung aller 17 Kurzgeschichten England hat Sherlock Holmes, Frankreich – Pardon, Belgien – Hercule Poirot und Österreich? Österreich hat den charmanten Detektiv Dagobert.Lesen Sie hier erstmals in überarbeiteter Fassung alle ursprünglich in 6 Bänden herausgebrachten 17 Kurzgeschichten mit dem sympathischen Ermittler, der seinen bekannten Kollegen an Spitzfindigkeit und Schläue in nichts nachsteht.Dagobert Trostler ist ein Wiener Ruheständler. Sein Vermögen erlaubt ihm ein Leben nach seinen Interessen. Und seine Interessen sind die Verbrechen der feinen Wiener Gesellschaft. Dabei geht er stets charmant vor – immer Gentleman, aber auch immer erfolgreich.Der Leser weiß heute, dass die Donaumonarchie da schon dem Untergang geweiht war – umso unterhaltsamer sind die Geschichten, bieten sie doch einen Blick durchs Schlüsselloch auf eine vergangene Epoche."Cozy Crime" wie man es heute nennt: Krimis zum Schmunzeln und Einkuscheln, ohne pathologische Serienkiller oder alptraumhafte Gewaltorgien.Null Papier Verlag

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Was sei­ne kri­mi­na­lis­ti­schen Nei­gun­gen be­traf, so äu­ßer­ten die sich zu­nächst dar­in, dass er am liebs­ten von be­deu­ten­den Raub­mor­den und halb­wegs an­stän­di­gen Un­ter­schla­gun­gen sprach. Er war über­zeugt, dass an ihm ein Kri­mi­nal­kom­mis­sär von Klas­se ver­lo­ren ge­gan­gen wäre, und be­haup­te­te steif und fest, dass, wenn alle Stri­cke ris­sen, er sehr wohl in der Lage sei, sich als De­tek­tiv sein Brot zu ver­die­nen. Sei­ne Freun­de mach­ten sich auch oft ge­nug lus­tig über ihn. Nicht etwa, dass sie an sei­nem ein­schlä­gi­gen Ta­lent ge­zwei­felt hät­ten. Von dem hat­te er ja oft ge­nug über­zeu­gen­de Pro­ben ge­lie­fert. Sie fan­den nur die Pas­si­on son­der­bar, sich selbst eine Rute auf den Rücken zu bin­den. Denn sei­ne Lieb­ha­be­rei brach­te ihm nicht nur man­cher­lei Unan­nehm­lich­kei­ten ein, son­dern sie ver­strick­te ihn ge­le­gent­lich wohl auch in recht ge­fähr­li­che Si­tua­tio­nen. Wenn es ir­gend­wo eine An­samm­lung von Men­schen gab, war er si­cher mit da­bei, aber nicht mit dem all­ge­mei­nen In­ter­es­se an dem ak­tu­el­len Vor­gan­ge, wel­cher Art er auch sein moch­te, – er pass­te auf Ta­schen­die­be und trach­te­te, sie bei der Ar­beit zu be­ob­ach­ten und auf fri­scher Tat zu er­tap­pen. Er ge­riet da nicht sel­ten in be­denk­li­che Ver­wick­lun­gen, aber es ge­lang ihm doch, man­chen Lang­fin­ger der Po­li­zei in die Hän­de zu lie­fern. So lieb­te er es auch, bei dunklen Kri­mi­nal­fäl­len auf ei­ge­ne Faust Nach­for­schun­gen an­zu­stel­len, und da­her kam es, dass er sich alle mög­li­chen Sche­re­rei­en auf den Hals lud, alle Au­gen­bli­cke bei Ge­richt zu tun hat­te oder auf die Po­li­zei zi­tiert wur­de, der sei­ne pri­va­ten Be­mü­hun­gen manch­mal schon un­be­quem ge­wor­den wa­ren, – aber das al­les mach­te ihm Ver­gnü­gen. Er war eben Ama­teur. –

Man be­gab sich also ins Rauch­zim­mer.

Die bei­den Her­ren setz­ten sich an das Rauch­tisch­chen, das in der Nähe des Fens­ters stand, Frau Vio­let nahm auf ei­ner klei­nen ge­pols­ter­ten Bank Platz, die – ein ganz rei­zen­des Mö­bel­stück – sich von dem ho­hen und fein­ge­glie­der­ten Ka­min bis zur Tür hin­zog und dort den Raum sehr schick­lich aus­füll­te. Der Ka­min stand in ei­ner Ecke, und so war dort ein sehr trau­li­ches Plätz­chen ge­schaf­fen.

Grum­bach nahm vom Rauch­ti­sche ein Zi­gar­ren­kist­chen; nicht auf gut Glück. Es wa­ren de­ren meh­re­re da, und er hat­te erst be­dacht­sam ge­wählt. Er öff­ne­te es und woll­te die Zi­gar­ren eben Da­go­bert rei­chen, als er stutz­te.

»Ich weiß nicht«, sag­te er nach­denk­lich, »es muss in mei­nem Hau­se doch noch einen Lieb­ha­ber ge­ben – ge­ra­de für die­se Sor­te. Es wäre kein schlech­ter Ge­schmack. Das Stück kos­tet einen Gul­den!«

»Be­merkst du Ab­gän­ge?« frag­te Da­go­bert.

»Ich glau­be sie zu be­mer­ken«, er­wi­der­te Grum­bach.

»In un­se­rem Hau­se wird nichts ge­stoh­len!« warf Frau Vio­let ein in Ver­tei­di­gung ih­rer Haus­frau­en­eh­re.

»Gott sei Dank – nicht!« gab Grum­bach zu­rück. »Und doch – ganz be­stimmt kann ich es na­tür­lich nicht be­haup­ten – aber mir ist, als hät­ten aus der obe­ren Lage ges­tern nur zwei Zi­gar­ren ge­fehlt, und heu­te feh­len da acht oder neun Stück.«

»Ei­ge­ne Schuld«, be­merk­te Da­go­bert. »Müss­test sie eben un­ter Ver­schluss hal­ten!«

»Man soll in sei­nem Hau­se auch et­was frei her­um­lie­gen las­sen kön­nen!«

»Vi­el­leicht irrst du dich doch?« gab Frau Vio­let zu be­den­ken.

»Es wäre nicht un­mög­lich, aber ich glaub’s nicht. Nun, ein Un­glück ist’s ge­ra­de nicht, aber es be­un­ru­higt.«

»Das müss­te doch nicht schwer sein, der Sa­che auf den Grund zu kom­men«, äu­ßer­te Da­go­bert, in dem sich die De­tek­tiv­lei­den­schaft zu re­gen be­gann.

»Das Ein­fachs­te wird sein, dei­nen Rat zu be­fol­gen, Da­go­bert. Ver­schlie­ßen – das ist der bes­te Schutz!«

»Das wäre mir nicht in­ter­essant ge­nug«, lau­te­te die Ant­wort. »Man muss den Mar­der er­wi­schen!«

»Soll ich mich viel­leicht auf die Lau­er le­gen und ta­ge­lang auf­pas­sen? Da kom­me ich noch bil­li­ger weg, wenn ich’s mich ein paar Zi­gar­ren kos­ten las­se.«

»Du musst doch wis­sen, wer Zu­tritt in das Zim­mer hat!«

»Für mei­nen Die­ner ste­he ich. Der nimmt nichts!«

»Und ich für mein Stu­ben­mäd­chen«, be­eil­te sich Frau Vio­let hin­zu­zu­fü­gen. »Sie ist seit mei­ner Kind­heit bei mir, und es ist noch nicht eine Steck­na­del weg­ge­kom­men!«

»De­sto bes­ser!« fuhr Da­go­bert fort. »Glaubst du, dass täg­lich Ab­gän­ge vor­kom­men?«

»I be­wah­re! Das fehl­te ge­ra­de noch! Vo­ri­ge Wo­che glaub­te ich’s ein­mal schon be­merkt zu ha­ben und dann ein­mal viel­leicht auch in der vor­vo­ri­gen Wo­che.«

Dann ließ man das The­ma fal­len. Man sprach noch eine Wei­le von den Ta­ge­s­er­eig­nis­sen, die ge­ra­de die öf­fent­li­che Mei­nung be­schäf­tig­ten: dar­auf er­ho­ben sich Haus­frau und Haus­herr, um sich noch ein we­nig her­zu­rich­ten für die Oper. Es war ge­ra­de ihr Lo­gen­tag, Mitt­woch, und Da­go­bert soll­te wie ge­wöhn­lich mit von der Par­tie sein. Ei­nen so al­ten Be­kann­ten und ver­trau­ten Haus­freund durf­te man schon ein Vier­tel­stünd­chen al­lein las­sen, ohne sich erst groß zu ent­schul­di­gen.

Frau Vio­let mein­te im spöt­ti­schen Scherz, es müs­se ihr so­gar sehr er­wünscht sein, eine Wei­le al­lein blei­ben zu dür­fen, da er nun umso un­ge­stör­ter dem düs­te­ren Pro­blem nach­sin­nen kön­ne, wo­hin die ver­schwun­de­nen Zi­gar­ren wohl ge­ra­ten sein mö­gen. Er als Meis­ter­de­tek­tiv wer­de das doch ge­wiss her­aus­brin­gen!

Es hät­te nicht erst die­ses spöt­ti­schen Ap­pells be­durft, um ihn an sei­ne Lieb­ha­be­rei zu er­in­nern. Er hat­te im Stil­len oh­ne­dies schon bei sich be­schlos­sen, den Tä­ter zu ent­de­cken, und so war es ihm nun ganz be­son­ders will­kom­men, sich un­ge­stört auf dem Schau­platz der Tat ge­nau um­se­hen zu kön­nen. Der Fall war ja herz­lich un­be­deu­tend und ge­ring­fü­gig, aber was tut ein Ama­teur nicht, um im Trai­ning zu blei­ben? Man nimmt ein­mal auch so et­was mit.

Er setz­te sich, als er al­lein war, in sei­nem Fau­teuil 1zu­recht und be­gann nach­zu­den­ken. Gar so ein­fach war die Ge­schich­te denn doch nicht. Die letz­te Un­tat war am Tage vor­her be­gan­gen wor­den. Er be­sah sich das Zi­gar­ren­kist­chen, den Rauch­tisch – da war nichts zu ent­de­cken. Es war ein­fach ekel­haft, was in dem Hau­se für Rein­lich­keit herrsch­te! Wie da täg­lich auf­ge­räumt und auf­ge­wischt wird! Da soll dann ein Mensch etwa noch einen Fin­ger­ab­druck auf dem Holz­rah­men des Rauch­ti­sches ent­de­cken, der die rote Tuch­fül­lung der Plat­te um­grenzt! Der Rah­men war wahr­schein­lich auch ges­tern nicht stau­big, und seit­her ist ja wie­der un­sin­nig ge­wischt und ge­bürs­tet wor­den, – und da soll ein Mensch dak­ty­lo­sko­pi­sche Stu­di­en ma­chen!

Da­mit war es also nichts.

Im Zim­mer leuch­te­ten jetzt vier elek­tri­sche Lam­pen. Er dreh­te mit ei­nem Griff auch noch die üb­ri­gen acht auf. Strah­len­de Hel­le er­füll­te nun den Raum, und jetzt un­ter­such­te er wei­ter. Er schritt das Ge­mach nach al­len Rich­tun­gen ab, und über­all hin sand­te er den for­schen­den Blick, ohne ir­gend­ei­nen An­halts­punkt fin­den zu kön­nen.

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