Lisa Lamp - Meine Seele gehört dir

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Modepüppchen ohne Hirn – das hält Alejandro Gonzalez von Isabella Sawyer.
Die beiden sind so unterschiedlich, wie man nur sein kann. Allein ihre Leidenschaft für die Kunst und ein Kuss vor langer Zeit verbindet sie.
Nachdem ein Konflikt zwischen ihnen eskaliert und das Kunstatelier dabei unbeabsichtigt in Mitleidenschaft gezogen wird, hält ihnen die verrückte Kunstlehrerin eine Predigt, die sich gewaschen hat. Es geht darum, sich in den anderen einzufühlen.
Ein lächerlicher Vortrag! Am nächsten Morgen kommt jedoch das böse Erwachen: Isabella steckt in Alejandros Körper und er in ihrem.
Ob sie es schaffen, das Leben des anderen zu meistern? Der Spießrutenlauf beginnt.

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Mein Dad küsste mich auf den Kopf und ich schaufelte mir seelenruhig Pancakes mit Butter, Marmelade und Ahornsirup auf den Teller. Von meiner Mom kassierte ich dafür einen angeekelten Blick, aber den versuchte ich, so gut es ging, zu ignorieren und die Schuldgefühle wegzuschieben. Mir war bewusst, wie viele Kalorien ich gerade in mich hineinstopfen wollte, doch heute war mir einfach danach. Zur Not würde ich das Abendessen ausfallen lassen, um nicht zuzunehmen. Das reichte meiner Mom allerdings nicht. Ihr wäre es am liebsten, ich würde auf Frühstück und Abendessen verzichten, um ja kein Gramm zuzulegen. Dabei hatte ich nie mit Übergewicht zu kämpfen gehabt, ganz im Gegensatz zu Mom. Sie hatte als Jugendliche zu viel auf den Rippen gehabt. Vielleicht hatte sie deshalb solche Panik, wenn es um mein Gewicht ging. Es war sehr mühsam für sie gewesen, so dünn zu werden, wie sie es jetzt war. Meine Mutter hatte mit Gewichtsproblemen gekämpft, bis sie Dad traf und ihr die Meinung anderer wichtiger wurde, als ihre Liebe zu Schokolade und Co.

Ich widmete mich lieber Liliane, meiner kleinen Schwester. Sie war wie ich mit einem flachen Bauch gesegnet. Dennoch passte sie nicht ins Familienbild. Sie hatte das Aspergersyndrom, weshalb sie von meinen Eltern vor der Gesellschaft versteckt und privat unterrichtet wurde. Das war auch der Grund, warum Mom immer zuhause war. Ganz verstehen konnte ich das Verhalten meiner Familie nicht. Ich liebte meine Schwester und auch, wenn sie manchmal eigenartig auf alltägliche Situationen reagierte, hielt ich sie für das süßeste Mädchen, das ich kannte. Mit ihren acht Jahren war sie schon schlauer als viele, die doppelt so alt waren wie sie. Aber was tat man nicht, um die Nachbarn glauben zu lassen, man hätte ein hoch begabtes, statt ein in ihren Augen fehlerhaftes Kind? Richtig: alles.

Mom hatte ihren Job gekündigt, die Putzfrau und die Köchin entlassen und traf ihre Freundinnen nur noch außer Haus, wenn Lilly Unterricht bei ihrer Lehrerin hatte. Die war sogar dazu gezwungen gewesen, eine Verschwiegenheitsklausel zu unterschreiben, bevor sie anfangen durfte.

»Hörst du mir überhaupt zu, Isabella?«, unterbrach Mom meinen Gedankengang und klopfte neben mir auf den Tisch.

»Entschuldige, was hast du gesagt?«, fragte ich, aß etwas von den Pancakes und schenkte mir ein Glas Milch ein.

»Ich habe dich gefragt, ob du schon mit Emilia gesprochen hast. Schrecklich, was da passiert ist.«

›Ja, wahnsinnig schrecklich‹, dachte ich sarkastisch.

Emilia war seit Jahren meine beste Freundin oder das, was dem am nächsten kam. Wahrscheinlich, weil wir sehr ähnlich aufwuchsen und unsere Eltern zusammen arbeiteten. Ihr Vater war ein Spitzenanwalt in einer Kanzlei, die meinem Dad gehörte. Wir hatten praktisch keine andere Wahl, als uns anzufreunden, immerhin spielten wir bereits im Sandkasten zusammen. Trotzdem wusste ich, dass unsere Beziehung eher einer Zweckgemeinschaft glich. Ich war in der Schule beliebt und nahm Emilia auf jede Party mit, sodass sie ebenfalls zu den Coolen gehörte. Dafür war Emilia immer an meiner Seite und ich lief nie Gefahr, allein zu sein.

»Sie hat ein C in Geschichte geschrieben und keinen Unfall gehabt, Mom«, antwortete ich genervt und stellte die Milch wieder in die Mitte des Tisches, woraufhin Lilly anfing zu kreischen.

Verdammt! Ich hatte das Päckchen auf einen anderen Platz zurückgestellt und das mochte meine Schwester absolut nicht. Schnell verschob ich die Milch an die richtige Stelle und streichelte Liliane über den Arm, um sie zu beruhigen. Sie war nicht anstrengend, aber sie hatte ihre Eigenheiten und eine davon war, dass jedes Lebensmittel seinen Platz am Tisch hatte, weil sie sonst durcheinander kam.

»Wenn du mich fragst, ist ein C genauso schlimm, Isabella«, konterte Mom und ich musste den Drang unterdrücken, die Augen zu verdrehen.

»Was ist, wenn ich ab jetzt nur noch Cs nach Hause bringe? Oder Ds? Hast du mich dann nicht mehr lieb?«, wollte ich wissen und aß ein weiteres Stück meiner Pancakes, während ich auf das Urteil meiner Eltern wartete, das prompt kam.

»Du bist keine C-Kandidatin, Isabella. Du bist für mehr bestimmt«, wiederholte Dad die Floskel, die ich schon kannte, seit ich allein aufs Töpfchen gehen konnte.

Bei Dad wusste ich, dass er nur Moms Worte wiedergab, aber Mom glaubte den Schwachsinn wirklich, das sah ich an ihrem Gesichtsausdruck. Zwischen ihren gezupften Augenbrauen hatte sich eine Falte gebildet und ihre Lippen waren gespitzt.

Diese Diskussionen waren gefährlich, weil sie zu Konflikten führten, die ich nie gewann und am Ende arbeitete ich nur noch härter. Trotzdem hätte ich das Gespräch gerne weitergeführt, um zu erfahren, ob meine Mom mir knallhart sagen würde, dass ich dann nicht mehr ihre Tochter wäre, doch es hupte vor der Tür, bevor ich zu einer Erwiderung ansetzen konnte. Ich liebe dich, Em! Eilig stopfte ich mir noch zwei Bissen in den Mund und packte meine Sachen zusammen. Ich verabschiedete mich von meiner Familie, wobei ich Lilly, die mit einem ihrer zwei blonden Zöpfe spielte, wie jeden Morgen genau zwei Mal auf den Scheitel küsste. Meine Schwester mochte Routine. Es war eine ihrer Macken, die ich so sehr an ihr liebte, weil ich bei ihr immer Ruhe und Struktur fand, egal, wie chaotisch mein Leben gerade war.

Kapitel 2

Schon beim Verlassen des Hauses grüßte ich Emilia die mich jeden Montag und - фото 2

Schon beim Verlassen des Hauses grüßte ich Emilia, die mich jeden Montag und Mittwoch zur Schule abholte. Ihre langen braunen Haare streiften das Lenkrad und glitzernde grüne Augen zwinkerten mir zu, als ich zu ihr in das Fahrzeug stieg und sie den ersten Gang einlegte.

»Bereit für einen neuen Tag in der Hölle?«, erkundigte sich Em belustigt und meine Stimmung hob sich.

Emilia war, trotz der vielen Nachhilfestunden, schlecht in Mathematik, weil sie den logischen Zusammenhang nicht nachvollziehen konnte. Deshalb hatte sie angefangen, die Schule, die sie einst geliebt hatte, jeden Tag mehr zu hassen. Der Druck, immer zu den Besten gehören zu müssen, hatte ihren Hass weiter geschürt und das Verhältnis zu ihrer Mom zerstört, die ihr ähnlich wie meine eigene Erzeugerin alles abverlangte.

Aber auch in unserer Freundschaft war durch Ems schlechte Leistungen ein Knick entstanden. Je schlechter ihre Noten wurden, desto mehr hatte Emilia das Gefühl, sich mit mir messen zu müssen, auch wenn es nur um Banalitäten ging, wie, wer früher seinen ersten Kuss erlebte oder wer schneller die neue Handtaschenkollektion im Schrank hatte. Em war bei allem die Erste und das schien ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Obwohl es mich manchmal nervte, war es mir das wert, sie an meiner Seite zu haben.

Lachend nickte ich und Em fuhr los, wobei sie immer fünf Meilen oberhalb der Geschwindigkeitsbegrenzung lag. Sie war eine vorsichtige Fahrerin und hatte noch nie einen Unfall verursacht, doch sie wurde mindesten zweimal in der Woche wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Kein Polizist würde der Tochter des Staranwalts deshalb den Führerschein wegnehmen, aber es hagelte saftige Geldstrafen, über die Em sich freute. Sie legte es darauf an, ihren Dad zu verärgern, um wenigstens ein paar Minuten am Tag von ihm beachtet zu werden.

Kurze Zeit später kamen wir, mit Kaffee vom nächsten Supermarkt bewaffnet, bei der einzigen Schule im Ort an. Wie vor jedem klassischen Schulgebäude wuselten auch bei uns die Schüler umher und versuchten, zu ihrem Spind zu gelangen oder noch einmal die Vokabeln, die in der nächsten Stunde geprüft werden würden, zu wiederholen.

Sobald ich aus dem Auto stieg, begann mein ganzer Körper zu zittern. Kälte kroch in meine Knochen und ich musste die Jacke enger um meine Schultern ziehen. Frustriert kniff ich meine Augen zusammen und setzte meine Sonnenbrille auf, während ich mich wieder einmal über das Wetter ärgerte. Wir befanden uns mitten im Winter, aber die Sonne schien brutal auf uns hinab und kündigte den nahenden Frühling an. Schnell rannten wir über den Vorhof und wollten schon ins Gebäude gehen, um uns vor den eisigen Temperaturen in Sicherheit zu bringen, als ein lauter Krawall unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Auf dem Parkplatz schlugen zwei Jungs, die nicht älter sein konnten als Em und ich, aufeinander ein. In der Nähe stand ein Mädchen mit einem hinterhältigen Grinsen im Gesicht und ergötzte sich sichtlich an der Situation. Ihre Lippen waren belustigt verzogen, sie wickelte eine Strähne um ihren Finger und hob arrogant das Kinn, als wollte sie damit beweisen, dass sie großartig genug war, sodass sich zwei Kerle um sie zankten. Widerlich.

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