Carolin Philipps - Tuvalu

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Wenn der Sturm naht, bleibt dir nicht mehr viel Zeit: Doch kannst du deinem Schicksal wirklich entkommen?
Mitten im Südpazifik liegt die Inselgruppe Tuvalu. Dort lebt die 15-jährige Tahnee mit ihrer Familie. Sie ernähren sich von den Fischen aus der Lagune und von den Kokosnüssen, die vor dem Haus wachsen. Doch nun ist ihr Leben auf der Insel bedroht. Jedes Jahr von November bis April fegen Taifune über das Meer, die meterhohe Wellen verursachen. Sie zerstören die Häuser und lassen die Erde salzig und unbrauchbar werden. Eines Tages beschließt der Vater, mit der Familie auszuwandern. Tahnee hingegen möchte lieber bleiben …
Ein spannender und hochaktueller Roman über ein Zuhause, das vom Untergang bedroht ist.

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Der ulu aliki schwieg und sah sich in der Halle um.

Alle nickten. Und wunderten sich, warum er etwas erzählte, was doch alle wussten und auch beachteten.

Tahnee warf Malaki, der ihr gegenüber am anderen Ende der Halle saß, einen entsetzten Blick zu. Aber der zuckte nur ratlos mit den Schultern.

Einer nach dem anderen standen die alten Männer auf. Sie sagten nichts Neues, betonten nur in endlos langen Reden, wie wichtig die alten Traditionen für den Fortbestand des Volkes waren.

Alle hörten schweigend zu. Die Älteren nickten wieder, die meisten der Jüngeren sahen zu Boden. Für sie waren solche tapus längst nicht mehr selbstverständlich. Viele von ihnen waren jahrelang nur zu den Schulferien nach Hause gekommen oder arbeiteten und lebten in der Hauptstadt auf dem Atoll Funafuti und waren jetzt nur zum Weihnachtsfest auf ihre Heimatinsel zurückgekommen.

Aber sobald sie hier waren, galten die alten Regeln. Wer Teil der Gemeinschaft bleiben wollte, musste die neuen Gewohnheiten an Bord des Fährschiffes lassen, bevor er den Boden von Nanumea betrat.

Auch Tahnee hatte schweigend und mit gesenktem Kopf auf ihrer Matte gesessen und gehofft, dass die Versammlung bald zu Ende ging. Sie schaute zu Malaki, er wollte aufstehen, sie schüttelte den Kopf. Vielleicht täuschten sie sich ja und das Thema war ganz zufällig gewählt worden und hatte nichts mit ihnen zu tun.

Während Tahnee immer mehr in sich zusammenkroch und sich ganz weit weg wünschte, wurde Malaki immer unruhiger. Tahnee beobachtete mit Sorge, wie er auf seiner Matte hin und her rutschte, die Faust ballte und sich kaum noch beherrschen konnte. Und dann hielt er es nicht länger aus. Niemand hatte damit gerechnet, dass er aufstehen würde, um selbst eine Rede zu halten. Denn nur die alten Männer durften reden.

Er versuchte zu erklären, dass Tahnee und er die Regeln kannten und respektierten. Aber sie hätten sich einfach nur verliebt. »Und in anderen Ländern dürfen sogar Cousin und Cousine 1. Grades heiraten und Kinder bekommen!«, schloss er, bevor der ulu aliki ihn unterbrechen konnte.

Tahnee wäre beinahe im Boden versunken, als Malaki seine Worte wütend durch den Raum geschleudert hatte. Und auch die meisten Dorfbewohner, die auf dem Boden saßen und zuhörten, sahen sich betroffen an. Jugendliche durften nicht reden. Das war respektlos.

Tahnee sah, wie Malaki sich mit gesenktem Kopf wieder hinsetzte und sprang nun selbst auf. Auch das war ein tapu -Bruch. Frauen durften erst recht nicht bei einer Versammlung reden.

Aber bevor Tahnee etwas sagen konnte, fingen die Männer auf ein Zeichen des ulu aliki an, mit ihren Händen auf die große Trommel einzuschlagen, schneller und immer schneller, bis der Rhythmus sich fast überschlug und dann plötzlich abbrach.

Tahnee setzte sich mit zittrigen Beinen wieder auf ihre Matte. Sie blieb wie erstarrt sitzen, während alle anderen auffallend leise aufstanden und davongingen.

Plötzlich hockte sich Malaki vor sie hin. Er legte seine Hand auf ihren Arm und flüsterte: »Mach dir keine Sorgen! Es wird alles gut. Sie werden sich schon beruhigen.«

Tahnee nickte, traute sich aber nicht, ihn anzusehen. Als sie es schließlich wagte, den Blick zu heben, waren alle anderen schon gegangen. Nur der ulu aliki , der nicht nur ihr Urgroßvater, sondern auch der Onkel von Malaki war, stand noch lange mit ihrer Mutter beisammen und redete auf sie ein. Dann kamen beide auf sie zu.

Ohne lange Vorrede verkündete er, was die Ältesten beschlossen hatten: Tahnee durfte nicht zurück an die Schule. Malaki oder Tahnee. Nur einer von ihnen konnte fahren. Und da Malaki kurz vor seiner Abschlussprüfung stand und das Dorf eine Menge Geld in seine Ausbildung gesteckt hatte, fiel die Wahl auf ihn.

Tahnee wollte protestieren, wollte sogar versprechen, Malaki nie wieder alleine zu treffen.

Aber ihr Urgroßvater schaute ihr nur fest in die Augen und meinte: »Versprich nichts, was du nicht halten kannst. Ende des Schuljahres macht Malaki seinen Abschluss und geht nach Amatuku auf die Seemannsschule. Dann kannst du zurück nach Vaitupu.«

Wie betäubt ging Tahnee neben ihrer Mutter, die den ganzen Weg über kein Wort sagte, nach Hause. Sie war sich so sicher gewesen, dass niemand etwas bemerkt hatte.

Vielleicht zu sicher? Auf Nanumea kannte jeder jeden und niemand konnte etwas tun, ohne dass es nicht kurze Zeit später zum Dorfgespräch wurde. Waren sie beobachtet worden, wenn sie sich heimlich auf Lefogaki trafen?

Oder war es doch ihre Freundin Laisa gewesen, die sie zusammen mit Malaki vor ein paar Wochen am Strand in der Nähe der Schule erwischt hatte? Hatte sie ihrer Mutter oder einer Tante oder sogar dem ulu aliki davon berichtet? Tahnee wusste, dass Laisa selbst in Malaki verliebt war. Aber würde sie so weit gehen und sie verraten?

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