Karl H. Schlesier - Ulzanas Krieg

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Zwangsumgesiedelt leben die Angehörigen der Chiricahua-Apachen im Jahr 1885 in der Reservation am Turkey Bach. Ihr Alltag ist von Hunger, Krankheit, Elend und Unterdrückung geprägt. Um diesen menschenunwürdigen Lebensumständen zu entgehen, verlassen am 17. Mai 1885 fünf kleine Gruppen mit insgesamt 35 Männern, 8 Jugendlichen und 101 Frauen und Kindern heimlich ihre Reservation. Die Flucht ruft profilierungssüchtige Politiker und Zeitungsreporter auf den Plan und es beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die entflohenen Apachen., sowohl von den Vereinigten Staaten Amerikas als auch Mexikos. Immer wieder gelingt es den Apachen, ihre Verfolger abzuschütteln und zu überlisten, während die weiße Presse das Bild der «grausamen und marodierenden Apachen» über den Kontinent verbreitet. Das Buch beschreibt in Romanform den letzten Freiheitskampf der Apachen in der Person von Ulzana. Dabei zeichnet Prof. Karl H. Schlesier, einer der bedeutendsten Kenner der indianischen Kultur und Geschichte, ein weitgehend differenziertes Bild der Apachen, ihrer Kultur und ihrer Religion, fernab der weißen Propaganda. Er zeigt den verzweifelten Kampf dieser Menschen um ein menschenwürdiges Leben.

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Er dachte an jene, die in der Schlacht gefallen waren, an andere, die gefangen und von der mexikanischen Miliz zu Tode gefoltert worden waren, an Frauen und Kinder, die in der Sklaverei verschwunden waren und von denen man nie wieder etwas gehört hatte.

Die Erinnerung lag auf ihnen wie ein Mantel der Trauer. Sie dachten an jenen Tag und an andere, die darauf gefolgt waren.

„Ich denke nicht, dass sie uns an dieser Quelle suchen würden”, sagte Chihuahua endlich. Er schaute in die Gesichter der beiden Kreise aus Frauen und Männern. „Seid ihr einverstanden?”

Es gab keinen Widerspruch. Die Männer und einige Frauen nickten. Der Plan war gut. Niemand würde die Schuld tragen müssen, wenn etwas schief ging.

„Gut. Wir treffen uns dort am sechsten Tag. Wie werdet ihr dorthin gelangen?”

„Ich weiß nicht”, antwortete Josanie. „Irgendwo durch die San Bernardino- und die San Luis Berge. Aber wartet nicht länger als zwei Tage auf uns. Wenn wir dann noch nicht da sind, zieht weiter.”

„Ja”, erwiderte Chihuahua. „Aber wenn wir nicht dort sind…?”

„Dann werde ich euch suchen.” Josanie machte eine Pause. „Wohin werdet ihr von dieser Quelle aus gehen?”

Sieben Raben flogen über das Lager, kreisten, riefen und flogen weiter. Josanie sah ihnen nach.

„Nach Westen, durch die Berge. Etwa zwanzig Meilen südwestlich der Quelle. Erinnerst du dich an den Weg?”

„Wir werden ihn finden, wenn wir müssen. Und dann?”

„Zum Arm des Bavispe Flusses, der nach Süden fließt. Wir werden versuchen, östlich davon in die Pinitos Berge zu gelangen. Dort sind viele gute Lagerplätze. Wir sind schon da gewesen. Ich denke an einen nordöstlich von Oputo. Erinnerst du dich an ihn?”

„Ja”, sagte Josanie.

„Wir werden nach euch Ausschau halten und Zeichen hinterlassen. Es gibt dort gutes Wasser, Schutz, Gras für die Pferde. Von dort können wir in jede Richtung gehen. Vielleicht auf Nana warten. Nach Süden ziehen, tiefer in die Sierra Madre.”

„Wann werdet ihr aufbrechen?”

Josanie hob seinen rechten Arm. „Wer kommt mit mir?” Fast alle Männer meldeten sich. Er deutete mit seinen Lippen auf sechs von ihnen.

„Wir gehen”, sagte er mit einem Lächeln.

Die Kreise der Menschen lösten sich auf.

Jaccali legte ihren Arm um Josanie, als sie zu ihrer Lagerstatt gingen. Es gab nichts zu sagen. Sie kannten sich. Schon viele Jahre lang durchlebten sie dies immer wieder. Josanie war immer der Anführer der Gruppe in Kriegszeiten gewesen, Chihuahua ihr Häuptling, nantan. Ramona brachte sein Pferd. Er untersuchte die Hufe der falben Stute und sattelte sie. Er schnallte Decken und Ausrüstung fest und schob das Gewehr in den Holster. Jaccali hielt das bemalte Wildlederhemd hoch. Er zog es an, nahm die Kriegshaube, setzte sie auf und verknotete die Schnüre unter seinem Kinn. Galeana und Kezinne ritten vorbei und sahen ihn über ihre Schultern hinweg an.

Chihuahua kam herbei. Er umarmte seinen Bruder und drehte sich um. Josanie schloss seine Arme um den schlanken Körper seiner Frau und berührte ihren Nacken mit seinem Mund, atmete ihren Duft ein. Dann ließ er sie los und blickte noch einmal in ihre Augen. Er stieg auf und ritt davon.

Sieben Männer versammelten sich unterhalb des Camps und lenkten die Pferde nach Westen, niemand schaute zurück. Im Lager begannen die Menschen, Material für den Bau von Wickiups zum Schutz vor dem herannahenden Regen zu sammeln.

SIEBZEHN

Kommentar aus Deming, Neu-Mexiko:

Die Bürger dieser Territorien sind völlig außer sich. Unsere lokale Presse veröffentlicht ohne Ausnahme den Sturm der Entrüstung gegen Crook und das Kriegsministerium, und jede Zeitung enthält Angebote prominenter Bürger, Männer zu bewaffnen und zu versorgen, um die Bewohner der Reservation (6.000) auszurotten, seien sie nun gut oder böse. Jahr für Jahr wurde an die Regierung appelliert, dieses jährliche Gemetzel zu stoppen, aber das Kriegsministerium hat unter dem Einfluss der Darstellungen solcher Indianerkämpfer wie Pope, Crook und Hatch den Fall zu den Akten gelegt und wundert sich, warum das Grenzvolk so ein Getue um nichts macht! Haben die nicht die Armee, die sich um die Indianer kümmert?

Was die Bürger fordern, ist Folgendes: Die Scouts sollen entlassen, jeder außerhalb der Reservation gefundene und ergriffene Feind an die zivilen Behörden überstellt, die Indianer in San Carlos vollständig entwaffnet oder die Reservation aufgegeben werden. Wenn nicht, wird die San Carlos-Reservation überfallen, und aus ihnen werden Tausende „gute“ Indianer gemacht.

E. B. L.

Artikel im Silver City Enterprise vom 13. Juni 1885 .

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