Martin Arz - Westend 17

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Westend 17: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Toter hängt an der Hackerbrücke. Was zunächst nach einem Selbstmord aussieht, entpuppt sich als regelrechte Hinrichtung. Doch warum wurde der türkische Obsthändler aus Berlin so spektakulär mitten in München erhängt? Die Spuren führen den Münchner Bullen Max Pfeffer zum «Chinesen», einem ebenso aalglatten wie skrupellosen Geschäftspartner des Ermordeten. Doch auch ein Wohnheim für obdachlose Jugendliche im Westend rückt bald ins Zentrum der Ermittlungen. Es scheint, als wären einige der Zöglinge dort auf der Flucht – zum Beispiel vor ihren Familien … Gehen die jungen Männer für ihre Freiheit auch über Leichen?
"Westend 17" ist der 5. Fall des schwulen Münchner Kriminalrats Max Pfeffer, in dem das brisante Thema Zwangsehe von einer ganz anderen Seite aufgerollt wird.

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Er meinte ein schnelles Klackern zu hören. Wie von einer Klapperschlange. Dann ein Zischen. Wieder Klackern, dann Zischen. Panik kam in ihm auf. Und dann brach plötzlich ein Elefant durch das Gebüsch und raste auf ihn zu. Er versuchte auszuweichen und hechtete hinter den einzigen Baum weit und breit. Auf dem Baum saßen zwei Tukane mit großen bunten Schnäbeln. Doch in den Ästen verbarg sich auch eine Raubkatze, ein Leopard vermutlich. So genau konnte er das Tier nicht bestimmen. Sandfarben mit dunklen Flecken jedenfalls. Er schreckte zurück, der Leopard schreckte ebenfalls zurück. Das Toben des Elefanten kam näher. Das riesige Tier walzte alles nieder, was ihm in den Weg kam. In fieberhafter Panik suchte er einen neuen, sichereren Platz. Nun sprang der Leopard vom Baum, schlich mit langsamen, rollenden Bewegungen näher und beschnupperte seine Beine. Die Panik wich nackter Angst. Von einem Leopard gefressen oder von einem Elefanten zertrampelt zu werden, schienen seine Alternativen zu sein. Der Leopard leckte nun seine rechte Hand. Kalter Schweiß rann Arslans Rückgrat entlang. Wohin fliehen? Rauf auf den Baum? Da würde der Leopard hinterherkommen. Wegrennen? Da waren beide Tiere schneller. Vielleicht könnte er dem Leoparden an die Gurgel gehen und ganz fest zudrücken … Die Tukane über ihm drehten gelangweilt die Köpfe. Dann packte ihn der Leopard am rechten Bein und zog vehement daran. Er fiel auf den Rücken und schlug um sich. Jetzt wurde auch sein linkes Bein gepackt, und Arslan wurde über den Boden geschleift. Plötzlich traf ihn ein Strahl warmer Flüssigkeit mitten ins Gesicht und füllte seinen schreienden Mund. Er verschluckte sich hustend und wachte endgültig auf. Es schmeckte bitter und der Strahl versiegte langsam.

Als Arslan die Augen aufschlug, schüttelte Voitl gerade ab und verstaute seinen Schwanz in der Hose.

»So, wach wäre er«, gackerte Voitl. »Und geduscht hat er auch schon.« Er lachte sein blödes »Hihihi«.

Arslan stellte entsetzt fest, dass Voitl und Boromir ihn an den Füßen aus dem Zelt gezerrt hatten und er ihnen völlig schutzlos ausgeliefert war. Er richtete sich auf, um den Urin, den er nicht verschluckt hatte, auszuspucken.

Wie kamen die denn jetzt hierher? Wie hatten sie ihn finden können?

»Ist der gnä’ Herr jetzt ansprechbar«, sagte Boro und hockte sich neben Arslan. Er zerrte den Burschen an dessen Gürtel noch ein wenig näher.

»Was wollt ihr?«, fragte Arslan mit dünner Stimme. »Ich habe kein Geld mehr! Ihr habt mir alles weggenommen, ihr …«

»Haben wir was gesagt?« Boro zückte ein Klappmesser und öffnete es. Mit der Spitze pulte er Dreck unter seinen Fingernägeln hervor. »Allerdings, wenn ich es mir recht überlege, dann könntest du dir noch ein bisschen Geld besorgen, oder? Schlechte Wohngegend hier! Da kommen die seltsamsten Gestalten vorbei, und am Ende wirst du noch überfallen.« Boro riss affektiert besorgt die Augen auf.

»Schlechte Wohngegend«, echote Voitl und gackerte. Er hielt ein Stück Schnur zwischen den Händen, verknotete es, ohne hinzusehen, zu einem abenteuerlichen Gebilde und entknotete es wieder, um dann ein neues Gebilde zu knoten.

»Was wollt ihr?«, fragte Arslan verzweifelt. Dann ärgerte er sich, dass man die Verzweiflung hören konnte. Er hatte sich geschworen, nicht mehr so leicht angreifbar zu sein.

»Na, so, wie es hier aussieht, wollen wir dir unseren Schutz anbieten«, sagte Boro. »Wir würden uns wirklich große Vorwürfe machen, wenn dir hier was passieren würde. Darum passen wir auf dich auf. Für … sagen wir …« Er legte den linken Zeigefinger an die Lippen und sah nachdenklich in die Sterne. »… sagen wir zweitausend Euro. Du kannst natürlich auch heim zu Mami rennen und dich dort ausheulen.«

»Hihihi«, jaulte Voitl los. »Zu Mami rennen! Das war neulich auch so bei dem Dings, weißt schon, der von Berlin – Tag & Nacht , der ist auch zu seiner Mami, weil …«

»Hoit die Bappn, Oasch!«, sagte Boro ärgerlich. »Also, junger Mann. Wir geben dir eine ganze Woche Zeit. Eine ganze Woche! Dann ist das Geld da. Verstanden? Ich mach mir bloß ein wenig Gedanken, dass du uns nicht ernst nimmst und am Ende vergisst. Oder auf so dumme Gedanken kommst wie zum Beispiel Untertauchen. Wir finden dich, Bürscherl. Verlass dich drauf, wir finden dich immer und überall.«

Boro ließ sein Messer dicht vor Arslans Augen tanzen. Dann setzte er die Spitze vorsichtig unter Arslans linkes Auge und fuhr mit dem Messer zart über seine Wange. Voitl gackerte. Boros Messer kam an Arslans Kinn zum Stillstand. Dann machte Boro eine schnelle Handbewegung, und sein Messer schlitzte Arslan die Wange auf.

»Kleine Erinnerungshilfe«, sagte Boro und stand auf, während Arslan keuchend zusammensackte und mit beiden Händen versuchte, das Blut zu stoppen.

»Valentin, ich hab dir schon tausendmal gesagt, dass du keinen solchen Schmarrn labern sollst, wenn wir arbeiten«, giftete Boro wütend, während er und Voitl langsam zwischen den Büschen im Dunkeln verschwanden. »Das ist unprofessionell. Du bist einfach nur blöd, du Oasch. Und wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen, dass diese Scheiß-Serie keine Doku ist, sondern ein Fake. Das ist nicht das echte Leben. Das müsste selbst ein hirnamputierter Volloasch wie du kapieren.«

»Ist es doch«, antwortete Voitl trotzig.

»Nein, du Oasch! Und jetzt tu endlich diese bescheuerte Schnur da weg.« Boro riss Voitl die verknotete Schnur aus der Hand und warf sie ins Dickicht.

»Mann!«, rief Voitl sauer. »Außerdem bin ich mir absolut sicher, dass wir hier schon mal waren!«

»Blitzmerker!« Boro seufzte gequält.

»Doch«, sagte Voitl, »weißt nimmer, als wir die Illegalen dort aus dem Häuschen vertreiben mussten, warum auch immer? Das war doch erst die Woche, oder? Da hast du dem einen die Hand gebrochen …«

»Ich sag doch: Blitzmerker. Du bist so ein dämlicher Oasch.«

»Das tut mir fei schon weh, wenn du mich immer so beschimpfst, als wäre ich blöd.«

»Du bist blöd …«

Die Stimmen verloren sich langsam in der Nacht. Arslan presste sein T-Shirt gegen die blutende Wunde und rappelte sich auf. Er begann zu heulen, weniger vor Schmerzen als vor Wut und Selbstmitleid. Er tastete nach seinem Handy, um Tayfun anzurufen. Doch seine Hand bekam nur ein paar Stofffetzen zu greifen. Seine beiden Hosentaschen waren aufgeschlitzt. Er war so abgelenkt gewesen, dass er gar nicht bemerkt hatte, wie Boro ihm die Taschen aufgeschnitten und das Handy sowie den Geldbeutel herausgeholt hatte. Jetzt war für Arslan endgültig Schluss. Finito. Nie wieder Opfer sein. Arslan zog den Rotz die Nase hoch und wischte sich die Tränen weg.

»Fuck!«, wollte Arslan schreien, doch der Schmerz in der Wange ließ nur ein undeutliches Gurgeln zu. ›Bis zur Klinik am Sendlinger Tor schaffe ich es‹, sagte Arslan zu sich selbst und taumelte los.

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