Martin Arz - Westend 17

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Ein Toter hängt an der Hackerbrücke. Was zunächst nach einem Selbstmord aussieht, entpuppt sich als regelrechte Hinrichtung. Doch warum wurde der türkische Obsthändler aus Berlin so spektakulär mitten in München erhängt? Die Spuren führen den Münchner Bullen Max Pfeffer zum «Chinesen», einem ebenso aalglatten wie skrupellosen Geschäftspartner des Ermordeten. Doch auch ein Wohnheim für obdachlose Jugendliche im Westend rückt bald ins Zentrum der Ermittlungen. Es scheint, als wären einige der Zöglinge dort auf der Flucht – zum Beispiel vor ihren Familien … Gehen die jungen Männer für ihre Freiheit auch über Leichen?
"Westend 17" ist der 5. Fall des schwulen Münchner Kriminalrats Max Pfeffer, in dem das brisante Thema Zwangsehe von einer ganz anderen Seite aufgerollt wird.

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»Noch etwas«, sagte Pfeffer. »Wenn unsere Täter aus der rechten Szene kommen sollten, dann können die Deppen doch eh nicht ihre Mäuler halten. Daher bitte ein paar Kollegen dazu abstellen, die einschlägigen Chats und Foren zu durchforsten, ob es da irgendwelche Hinweise gibt.«

»Und was machen wir mit der Familie?«, fragte Bella Scholz. »Es müsste jemand von den Birols herkommen und den Toten identifizieren.«

»Es müsste erst einmal jemand zu denen hinfahren und die Todesnachricht überbringen«, sagte Pfeffer.

»Ich verständige die Berliner Kollegen«, antwortete die Hauptkommissarin.

»Okay.« Pfeffer nickte. »Nein. Warte.« Er sah aus dem Fenster und tat so, als würde er überlegen, obwohl sein Entschluss bereits feststand. »Wir haben noch Nachrichtensperre für den Fall. Die Bosse wollen erst am Montag auf der Pressekonferenz über den Fall berichten. Da wäre es ungut, wenn die Kollegen in Berlin oder wer sonst noch durch die Gegend laufen und Geschichten in die Welt setzen.«

»Und jetzt?«, fragte Paul Freudensprung. »Oh, verstehe. Du willst nach Berlin.«

»Richtig. Bella, kümmerst du dich bitte um einen Flug für mich. Heute noch, wenn es geht. Danke.«

Für Max Pfeffer gab es noch einen weiteren wichtigen Grund, warum er die Familie persönlich benachrichtigen wollte. Die Jahre im Polizeidienst hatten ihn gelehrt, dass man die Witwe eines türkischen oder orientalischen Opfers am besten alleine über den tragischen Verlust informieren sollte. Denn dann bekam man echte Reaktionen und vielleicht auch ehrliche Antworten. Wenn Verwandtschaft dabei war, war automatisch Showtime mit großen Gesten, schrillem Gekreische und dramatischen Zusammenbrüchen.

Und dann gab es den wichtigsten und ausschlaggebenden Grund: Er wollte seinen Sohn Cosmo besuchen.

»Schön, dass hier immer noch alles beim Alten ist«, sagte Paul Freudensprung, als er mit Bella Scholz und Erdal Yusufoglu alleine war.

Die Hauptkommissarin lachte lauthals auf. »Da kannst du drauf wetten, dass der sich nicht ändert.«

»Tja, früher war es ja meine Rolle«, schmunzelte Freudensprung. »Jetzt leitest du die Ermittlungen …«

»Und die ganze Arbeit macht trotzdem er.« Es klang fast resigniert.

»Kurze Frage«, mischte sich Erdal Yusufoglu ein. »Also, der Chef ist doch Kriminalrat, oder? Warum bleibt er dann nicht wie alle anderen Räte hinterm Schreibtisch? Er muss doch gar nicht mehr vor Ort ermitteln …«

Bella und Freudensprung zogen gleichzeitig scharf die Luft ein und prusteten dann los. »Sehr gute Frage, Erdal«, sagte Bella schließlich lachend. »Aber an der Hintern-Schreibtisch-bleiben-Sache haben sich schon viele die Zähne ausgebissen. Die oberste Chefin Staubwasser hats jedenfalls längst aufgegeben, Pfeffer von der Straße zu holen.«

»Nach Berlin?« Tim drehte sich vom Herd zu Pfeffer um und zog die Augenbrauen fast bis unter den Haaransatz hoch. Wie fast immer, wenn Tim kochte, duftete es verführerisch nach der Küche ferner Länder, nach Curry, Jasminreis und Kokosmilch. »Morgen schon?«

»Ja«, sagte Pfeffer. »Ich muss. Ich wollte heute schon, aber da gibt es keinen Flug mehr. Morgen früh zehn vor sieben. Das heißt, ich muss schon um … wann aufstehen?«

»Toll. Monsieur macht sich ein schönes Wochenende in Berlin«, maulte Tim und rührte im Topf.

»Das ist Arbeit! Und du warst letzte Woche drei Tage in Hamburg.«

»Das war wirklich Arbeit!« Tim arbeitete als freier Coach für verschiedene Unternehmen und hielt Seminare in ganz Deutschland.

»Schon klar«, stichelte Pfeffer. »Hast dich durch ganz Hamburg gearbeitet.« Er machte Anführungszeichen in die Luft.

»Heiße ich Max Pfeffer? Ich weiß, was du damals in Berlin gemacht hast!« Tim war nicht wirklich sauer.

»Das weiß ich auch, was ich damals in Berlin so alles gemacht hab.« Pfeffer grinste frech. »Aber damals war ich noch ziemlich hetero.«

»Und was war mit Kurt?«

»Das war …«, sagte Pfeffer extra lang gedehnt, »… als ich später schon nicht mehr so ganz hetero war …«

»Ach!«

»Ja, auch ich habe eine Vergangenheit.«

»Und das weiß niemand besser als ich …« Trotz allen Gefrotzels konnte man heraushören, dass bei Tim ein gewisses Maß an Eifersucht mitschwang.

»Was hab ich gehört, du fliegst nach Berlin?«, fragte Florian, der eben zur Tür hereinkam und seine Schuhe auszog, indem er hinten auf die Fersen trat und mit den Füßen herausschlüpfte. »Cool. Besuchst du Cosmo? Nimm mich mit! Boah, geil, gibts Bombay Curry? Mjam!«

»Nix, Flo«, sagte Pfeffer und strich seinem jüngsten Sohn einer alten Gewohnheit folgend über den Kopf. Florian, mitten in der Pubertät, schnitt eine Grimasse und zog den Kopf weg. »Ich fliege nicht zum Spaß nach Berlin. Arbeit. Ich werde Cosmo wohl nur kurz sehen. Ich hab das Hotel nur für eine Nacht. Und ich habe dir schon zigmal gesagt, dass du die Schuhe nicht so ausziehen sollst! Die gehen viel zu schnell kaputt, wenn du hinten die Fersen runtertrittst. Bück dich und mach die Schnürsenkel auf.«

»Zu spät«, entgegnete Flo frech.

»So ein Käse«, sagte Tim. »Da rufst du jetzt an und verlängerst das ganze Wochenende. Dann kannst du Cosmo besuchen, im Berghain abstürzen und ein wenig Hauptstadtluft schnuppern.«

»Ich weiß nicht, ob ihr das schon mitgekriegt habt«, sagte Pfeffer, »vielleicht habe ich es auch versehentlich noch nicht richtig verbalisiert: Ich habe in Berlin beruflich zu tun.«

»Kommt Gaudi mit?«, fragte Tim.

»Nein, warum sollte er?«

»Wohnt nicht sein Schwager jetzt in Berlin? Levent, der sexy Türkenkommissar mit dem tollen Hintern?«

»Drum schaust du also immer den Tatort ?«, frotzelte Pfeffer.

»Ich hab halt eine Schwäche für gut aussehende Bullen mit Knackärschen«, antwortete Tim.

»Uuuuaaarrrghhh«, gab Flo angewidert von sich und verzog das Gesicht. »Gehts noch? Wenn ihr jetzt auch noch rumknutscht, kotz ich!«

07 Arslan buddelte mit einem Stück aus altem, aber hartem Plastik eine kleine Grube und legte die wenigen Habseligkeiten hinein, die ihm Tayfun aus der WG mitgebracht hatte. Er hatte die Sachen in mehrere Plastiktüten eingewickelt. Er füllte die Erde zurück in das Loch und klopfte alles fest. Zur Tarnung legte er noch ein paar Zweige darüber und trat sie nieder.

»So leicht klaut mir jetzt keiner mehr was«, sagte Arslan dann zufrieden.

Tayfun grinste. Er hatte seine Freundin Saida mitgebracht, was Arslan gewaltig störte. Hauptsächlich störte ihn, dass Saida ihn hier als Obdachlosen sah. Denn Arslan war ebenso heimlich wie unheimlich in Saida verliebt, seit Tayfun sie vor einigen Wochen das erste Mal mitgebracht hatte. Für ihn war es Liebe auf den ersten Blick gewesen. Saida war nicht nur wunderschön, sie war wirklich etwas Besonderes. Und etwas Besseres. Das merkte man sofort an jeder ihrer Gesten, an ihrer Haltung, ihrer Art, ihrer Ausdrucksweise. Sie war keine der lauten, grell geschminkten Tussen, mit denen die anderen Jungs gerne abhingen. Ihre Eltern kamen nicht aus der Türkei, das war sicher. Doch ihre genaue Herkunft – Arslan tippte auf den Iran – und womit ihre Eltern Geld verdienten, hatte Arslan noch nicht herausgefunden. Reich waren sie auf jeden Fall. Sicher schien Arslan auch, dass Saida ein paar Klassen zu hoch für Tayfun war, beziehungsweise, dass Tayfun offenbar versuchte, sich hochzuschlafen.

»Das ist kein Ort für dich, Arslan«, sagte Saida leise, und Mitgefühl schwang in ihrer Stimme. Ihr sorgenvoller Blick traf ihn ins Herz. Wenn er nicht schon längst in sie verknallt gewesen wäre, wäre Arslan ihr spätestens jetzt verfallen. Und auch sie, so bildete er sich zumindest ein, schien sich für ihn zu interessieren. Warum sollte sie sonst so viel Wärme im Blick haben, wenn sie ihn ansah?

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