Lotte Bromberg - Fallsucht

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Kann man sich am Schicksal rächen? Und wohin stürzt ein Gehirn?
Jakob Hagedorn, Berliner Hauptkommissar und verhasster Paradiesvogel im Revier, wird auf einen blutigen Mordfall angesetzt. Jemand hat die Frau eines Physikprofessors erstochen.
Gemeinsam mit der Privatdetektivin Dao, der kiffenden alten Lehrerin Grete und der zornigen Ärztin Hanna entdeckt Jakob eine Mordserie.
Als Penta, geheimnisvolle Bootsrestauratorin und alte Freundin Hannas, unter Verdacht gerät, stellen sich auch die Freunde gegen Jakob. Allein mit einem Gehirn auf Abwegen, angetrieben von den Geistern der Opfer, riskiert er alles, stößt auf ein tief vergrabenes Verbrechen und sieben zerstörte Leben.

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Sie bedankten sich und verließen das Haus, verfolgt vom schmatzend wiederhergestellten Vakuum der Haustür.

»Und was jetzt?«, fragte Tanja am Wagen.

Jakob schwieg und sah ins Nichts.

»Kommissar Hagedorn?«

»Fahren Sie erst mal los und setzen mich an der nächsten U-Bahnstation ab. Krumme Lanke, ich zeige Ihnen den Weg.«

»Und was mache ich?«

Jakob schwieg wieder lange. »Kollege Schuman hat Notizen zum Vorleben von Peter Krüger gemacht. Überprüfen Sie das, und seien Sie genau, Schuman neigt dazu, nur jene Dinge zu sehen, die da sind.«

»Wollen Sie etwas Bestimmtes wissen?«

»Stochern Sie einfach und schauen, was an die Oberfläche aufsteigt. Und recherchieren sie, ob Sarah Schubert Vorgängerinnen beim Professor hatte, Schuman hat keine gefunden. Ach ja, besorgen Sie die Baugenehmigung von damals und den Kaufvertrag.«

Jakob wies sie durch die Nebenstraßen. Er wirkte weiter abwesend und antwortete so einsilbig auf Tanjas Fragen, daß sie sich bald anschwiegen. An der U-Bahnstation ließ sie den Roadster so butterweich ausrollen, als wäre sie seit Jahren mit ihm verwachsen.

»Darf ich Sie mal was fragen, Kommissar?«

»Hmmh.«

»Warum wollten Sie das über den Keller wissen?«

»Sie sind sehr aufmerksam, Kollegin.« Er sah sie an, ruhig und ernst. »Mir ist aufgetragen worden, eine Folterkammer zu suchen.«

VII

Neben dem Eingang lehnte rauchend ein Mann an der Hauswand und fixierte Jakob, der sich, beidseitig mit einer Einkaufstasche beladen, seiner Wohnung näherte. Jakob sah die Straße runter. Weit und breit nur gedankenverlorene Nachbarn auf dem Weg in den Feierabend. Bepackt und abgespannt strahlten sie jene gleichgültige Erschöpfung aus, die nur Metropolen auf den Schultern ihrer Bewohner ablegen. Ein paar Stunden Schlaf hinter all den Wohnungstüren und der neue Tag durfte ihnen wieder entgegenprasseln. Was kein Schlaf zu vertreiben vermochte, waren die Schatten um die Augen, die angeschärften Züge um die Münder. Dafür bedurfte es kleiner Fluchten. Zwei Wochen bayrische Kuhglocken, Ostseesand zwischen den Zehen, eine Prise Mark in der Nese.

Auch Jakob war müde. Es half nichts, wer immer der ihn mit Blicken aus schmalen Augen verfolgende Mann war, er stand neben dem Eingang zu seinem Bett. Jakob nahm die Taschen in eine Hand und zog den Schlüssel aus der Jacke. Er stieß die Tür mit Fuß und Schulter auf und schlüpfte in den Flur. Der Mann folgte ihm. Jakob ging zur Treppe, in seinem Rücken verharrte der Mann. Jakob nahm vorsichtig die erste Stufe.

»Hagedorn?«

Jakob drehte sich um.

»Der Briefkasten«, sagte der Mann. Seine Sporthose glänzte im trüben Licht der klickernden Flurbeleuchtung. Die breitgestellten Beine nahmen den Flur in Besitz wie eingepflockte Grenzpfähle. »Du hast Post, Hagedorn.«

Jakob stellte seine Einkäufe auf der Treppe ab und sah in den Briefkasten. Ein winzigklein gefalteter Zettel lag darin, kariert, ohne Umschlag. Jakob zog ihn heraus, nahm die Taschen und machte sich an den Aufstieg zu seiner Wohnung. Auf dem ersten Treppenabsatz hörte er die Haustür ächzend ins Schloß fallen. Er drehte sich um, glaubte eine knisternde Hose und quietschende Turnschuhe zu hören, aber der Hausflur war leer. Er schüttelte den Kopf über den neuen Hang seines Gehirns zu Langatmigkeit. Vor seiner Wohnung stand eine schwere Wolke aus Schweiß und einem großblütigen Rasierwasser. Jakob rief sein Gehirn zur Ordnung. Unwillkürlich schnupperte er beim Schließen der Tür, roch aber nur die übliche Mischung aus Holz und alten Büchern. Er stellte die Einkäufe auf den Küchentisch, warf den karierten Zettel daneben, füllte den Wasserkessel, bereitete die Teekanne vor, setzte sich und las. Der Zettel war mit einer akkuraten Schrift gefüllt, die die vorgegebenen Quadrate als Richtschnur nutzte.

Geehrter Kommissar. Entschuldigung, wenn mein Kumpel aussieht, als will er Sie ausrauben. Ich kenne nur solche Leute, obwohl ich noch nie eine Vorstrafe auf mich geladen habe. Ist aber echt zuverlässig. Was wichtig ist, wie Sie gleich verstehen. Im Gericht waren Sie bei meiner Verhandlung. Das fand ich gut. Wo Sie doch krank sind. Deshalb glaube ich, Sie sind ein guter Mensch, wollten gucken, was denn jetzt wird aus mir. Hier im Knast sprechen auch alle gut über Sie, schon wegen der Sache mit Ihrem Kollegen damals. Sind natürlich auch keine Mörder. Kann sein, die sehen das anders. Egal. Sie sind der einzige Bulle, der mir jetzt helfen kann. Da läuft ein Komplott. Nicht, daß Sie denken, ich spinne, ist hundertprozentig sicher. Wenn Sie mir helfen wollen, sagen Sie meinem Kumpel Bescheid, der wartet auf Antwort. Ist auch gut für Sie, Sie werden schon sehen.

Hochachtungsvoll W. (Übrigens hasse ich Salamipizza, so deutsch werde ich nie. Habe ich nur gegessen für Sie.)

Jakob ging zum Wohnzimmerfenster. Der Bote stand auf der anderen Straßenseite, einen Fuß gegen die Hauswand gestemmt, und sah zu ihm hoch. Jakob öffnete das Fenster und winkte ihn in die Wohnung. Der Mann zog an seiner Zigarette und schüttelte den Kopf. Er deutete auf Jakob und vor sich auf die Füße.

Jakob grinste, holte den Wasserkocher, hielt ihn schaukelnd aus dem Fenster und winkte erneut. Er öffnete die Wohnungstür einen Spalt, füllte zwei Teeschalen und packte seine Einkäufe aus. Als er die letzten Äpfel vom Taschenboden pflückte, hörte er, wie die Wohnungstür leise geschlossen wurde. Er verstaute das Obst, nachdem er daran gerochen hatte, im Kühlschrank. Als er weiterhin allein blieb, setzte er sich zum Spargelschälen an den Küchentisch. Bei der dritten Stange erschien die Sporthose in der Küchentür.

»Magst Du Spargel?«, fragte Jakob.

Der Mann starrte ihn an. Den Spargel, die Schüssel, den Tee.

»Setz Dich doch, ich habe Tee gemacht. Milch und Zucker?«

Der Mann schob sich an Jakob vorbei, ohne ihn aus den Augen zu lassen und setzte sich auf den Rand eines Stuhls.

»Das ist Assam, echt lecker. Hier aus dem Teeladen eine Straße weiter. Gehört einem ehemaligen Kunden von mir. Hat seine Frau abgemurkst. Genau genommen aus dem Fenster geworfen. Nicht aus dem Laden natürlich, sondern aus dem vierten Stock bei sich zuhause in Tegel. Jetzt verkauft er wieder Tee, zwölf Jahre später. Gibt eben immer ein Leben danach, das vergißt man gerne. Schön kräftig. Das Aroma, meine ich. Müßte was für Dich sein. Nun koste schon, sei nicht unhöflich.«

Der Mann trank einen Schluck.

»Zu stark, was?« Jakob legte den Spargelschäler weg und holte einen Zuckerstreuer. Der Mann ließ ihn nicht aus den Augen.

»Nimm Zucker.« Der Mann süßte seinen Tee. Zwei Schwule bei der feierabendlichen Küchenarbeit, dachte Jakob.

»Ich soll den Zettel wieder mitnehmen.«

»Aber gerne.« Jakob faltete das Karo und hielt es ihm hin.

Der Mann griff zu und versenkte ihn in der Hosentasche. »Und eine Antwort brauche ich auch.«

»Wie war noch mal die Frage?«

»Ob Du Wladimir hilfst oder nicht.«

»Das überlege ich noch«, sagte Jakob und schälte weiter.

»Aber nicht zu lange.«

Jakob sah auf. »Was sonst? Sitzt in meiner Küche, trinkst meinen Tee und willst mir drohen? Was für eine Kinderstube.«

»Entschuldigung, ist mir so rausgerutscht.« Der Mann sah auf seine Hände. »Wladi hat schon gesagt, das hier wird ein ganz anderes Ding als was ich sonst immer mache.«

»Recht hat er.« Jakob war mit dem Spargel fertig, schraubte seinen langen Körper vom Küchenstuhl und räumte auf. »Willst Du nun was mitessen oder nicht?«

»Eine Antwort will ich.«

»Was schlägt er denn vor, wie es jetzt weitergeht, Dein Wladi?«

»Er will Sie treffen, und dann sagt er Ihnen, was Sie machen sollen.«

»Wenn ich mich nicht irre, sitzt er in Untersuchungshaft. Soll ich ihn da etwa besuchen?«

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