Lotte Bromberg - Fallsucht

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Kann man sich am Schicksal rächen? Und wohin stürzt ein Gehirn?
Jakob Hagedorn, Berliner Hauptkommissar und verhasster Paradiesvogel im Revier, wird auf einen blutigen Mordfall angesetzt. Jemand hat die Frau eines Physikprofessors erstochen.
Gemeinsam mit der Privatdetektivin Dao, der kiffenden alten Lehrerin Grete und der zornigen Ärztin Hanna entdeckt Jakob eine Mordserie.
Als Penta, geheimnisvolle Bootsrestauratorin und alte Freundin Hannas, unter Verdacht gerät, stellen sich auch die Freunde gegen Jakob. Allein mit einem Gehirn auf Abwegen, angetrieben von den Geistern der Opfer, riskiert er alles, stößt auf ein tief vergrabenes Verbrechen und sieben zerstörte Leben.

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»Und dann ist er gekommen, der Mann, für den sie das alles inszeniert hat und hat sie erstochen. Sieht aus, als wäre sie auf den Falschen getroffen.«

»Langsam«, sagte Jakob.

»Immerhin hat er sie getötet, das hat sie sich sicher anders vorgestellt.«

»Wenn wir ihn haben, werden wir ihn fragen. Bis dahin denken Sie an die Tatortphotos der Toten. Wie hat sie auf Sie gewirkt, ist Ihnen etwas aufgefallen?«

»Entspannt wirkte sie, mal davon abgesehen, daß sie tot war. Keine Angst, kein Entsetzen.«

»Das meine ich nicht. Ihre Augen, haben Sie das gesehen? Er hat sie erstochen und ihr danach die Augen geschlossen.«

»Also doch ihr Mann?«

»Kollege Schuman glaubt, er wäre es gewesen.«

»Er hat ein Alibi, noch dazu in Amerika.«

»Schuman denkt, er hätte einen Killer engagiert.«

»Und den schickt er los und sagt ihm, hinterher schließt Du die Augen? So ein Schwachsinn.« Tanja stand auf. »Das kenne ich von früher. Wenn der Lieblingsverdächtige ein Alibi hat, dann war es ein Auftragsmörder, die Uhren gingen falsch, die Weltverschwörung schlägt zu oder sonstwas. Und solange man auf die Sackgasse starrt, in die man sich immer tiefer eingräbt, schneien die Spuren des wirklichen Täters zu.«

Jakob schwieg.

Tanja ging in der Hütte auf und ab und wirbelte den Staub auf.

Jakob hustete und schwieg.

Sie setzte sich wieder.

Er sah ihr in die Augen. Mittenhinein und schwieg.

Tanja bemühte sich zurückzusehen, dieses komische Vorbild anzusehen. Seine verwuschelten Haare, die großen Hände, die großen Augen. Die sehr tiefen, sehr großen Augen. Sie schnappte nach Luft, hielt sich an der Reling fest und zog sich aus dem Sog. Die harmlose Brille war Tarnung.

»Wir sollten ihn uns ansehen, den feinen Pinkel«, sagte sie.

Jakob nickte. »Am besten bei ihm zuhause. Ich will wissen, wie sie gelebt hat.« Er stand langsam auf. »Lassen Sie uns das hier zusammenräumen und hinfahren, wir können frische Luft gebrauchen.«

»Müssen wir uns nicht ankündigen?«

»Ein bißchen Überraschung muß sein, sogar in Schlachtensee.«

Jakob ließ Tanja am Haus vorbeifahren, in die zweite Nebenstraße rechts einbiegen und dann die erste links nehmen. Sie wendete am Ende und parkte zwischen zwei Laternenpfählen. Hunde bellten, ein Gärtner sah auf. Sie stiegen aus.

»Warum parken wir so weit weg?«, fragte Tanja.

»Ihr Wagen stand hier. Ihr Mann hat ihn als vermißt gemeldet, ihn dann beim Joggen entdeckt. Das ist seine Strecke, immer samstags.«

»Am Dienstag wird seine ermordete Frau entdeckt und am Samstag geht er joggen?«

»Offenbar ein disziplinierter Mann.«

»Und ihre Schlüssel, wo waren die?«

»Ordentlich zuhause in der Schlüsselschale, sagt er.«

Sie bogen in die Straße ein. Ein weißer Neubau, Fenster und Türen wie Schießscharten. Knarzige Kiefern besetzten das Grundstück und blickten verächtlich auf das Haus herab, das man ihnen vor die Füße gelegt hatte und dessen schneeweiße Wände sie langmütig mit einer grünen Patina in den Alltag zogen. Eine dürre Hecke markierte zusammen mit einem verrosteten schmiedeeisernen Zaun die Grundstücksgrenze. Tanja drückte auf die Klingel am Tor unter dem Namen Krüger. Sie waren weithin sichtbar, trotzdem fragte eine Männerstimme: »Ja bitte?«

»Kriminalpolizei«, sagte sie. »Wir hätten Sie gern gesprochen, wenn es Ihnen nichts ausmacht«, ergänzte Jakob.

Das Tor surrte, Tanja schob es auf, knarrend kündete es von alten Zeiten ohne Schießscharten. Ein stählern hagerer, kahlköpfiger Mann erwartete sie in der geöffneten Tür. Jakob streckte die Hand aus. »Hagedorn, Hauptkommissar, wir kennen uns noch nicht.«

Professor Dr. Peter Krüger ignorierte Jakobs Hand, trat zurück und ließ sie eintreten. Hinter ihnen fiel die Tür wie hydraulisch angesaugt ins Schloß. Es roch nach Farbe und Teppichkleber.

Sie standen in einem Raum, der sich über die gesame Tiefe des Erdgeschosses erstreckte. Rechts waren zwei Türen, links ging das Zimmer in eine offene Küche über, die halb verborgen unter der Treppe ins Obergeschoß lag. Sie waren buchstäblich mit der Tür ins Haus gefallen. Vor ihnen breitete sich eine raumgreifende, düstere Sitzgruppe aus, die zum Garten ausgerichtet war. Bodentiefe Fenster ließen den Blick über eine sich wohlhabend abschwingende Rasenfläche auslaufen. Mittendrin senkte eine mächtige Buche ihre Zweige auf das Grün. Im Schutzraum dieses Gartens hatte sie ihre Blätter mutiger als die Havelgeschwister entfaltet und tauchte das Haus in ein kraftstrotzendes Hoffnungsgrün. Links von ihr störte eine ausladende Gartenplastik aus poliertem Stahl die Ruhe.

»Was für ein wunderschöner Baum«, sagte Jakob.

»Meiner Frau hat er auch gefallen. Ich bin ja nicht so für grün«, sagte der Hausherr und ging zur Sitzgruppe voraus. »Ich nehme an, daß Sie wegen des Mordes an meiner Frau gekommen sind. Was führt Sie zu mir nach so langer Zeit, eine neue Spur?«

»Leider nein«, antwortete Jakob. »Aus gesundheitlichen Gründen mußte der Kollege den Fall abgeben und wir machen uns gerade erst ein Bild.« Sie setzten sich und Jakobs Blick fiel auf die Schießschartenwand zur Straße, sie war bis zur Decke mit Bücherregalen gefüllt. Es mußten hunderte Taschenbücher sein, in chaotischer Buntheit reihte sich Rücken an Rücken, selbst die Freiräume über den Büchern waren vollgestopft mit querliegenden Bänden. Ein verwirrend lebendiger Anblick in diesem Haus. Jakob widerstand der Versuchung, aufzuspringen und die Titel zu lesen.

»Dann hoffe ich, daß Sie nicht sein vorschnelles Urteil übernommen haben und auch in andere Richtungen ermitteln als ausschließlich den Ehemann zu drangsalieren«, sagte Professor Krüger.

»Soweit ich weiß, waren Sie nicht verheiratet?«, fragte Jakob.

»Meine Frau wollte das nicht. Sie sagte, sie habe schlechte Erfahrungen. Ich hatte keinen Grund, ihr zu mißtrauen.«

»Mit ihrem gefälschten Ausweis wäre es auch schwierig geworden auf dem Standesamt«, sagte Tanja trocken.

»Davon habe ich nichts gewußt.«

»Warum steht sie nicht auf dem Klingelschild?«, fragte Jakob.

»Auch das entsprach ihren Wünschen. Sie hatte meine Initialen vorgeschlagen, aber das war mir zu albern.«

»Klingt, als wollte sie sich verstecken«, sagte Tanja.

»Jetzt kommen Sie mir nicht wieder mit der Prostituiertengeschichte, das ist Unfug.«

»Hat Sie Ihnen den Zustand ihres Körpers erklärt?«, fragte Jakob.

Der Professor schwieg.

»Das muß doch ein Schock gewesen sein.«

»Wir haben enthaltsam gelebt, bis wir nach Berlin zogen.«

»Sie hat sie nicht rangelassen?«, fragte Tanja. Jakob zog die Augenbrauen zusammen.

»Wenn Sie so wollen, ja.«

»Wie schrecklich«, sagte Tanja.

Der Professor sah Jakob an. »Keineswegs.«

»Die unerreichbaren Trauben«, sagte Jakob.

»Wie lange ging das?«, fragte Tanja.

»Wir haben uns bei ihrer Arbeit kennengelernt. Ich war in jenem Sommer mit meinem Motorrad unterwegs in Dänemark und hatte auf der Heimreise einen schweren Unfall. Ein komplizierter Trümmerbruch von Schien- und Wadenbein. Ich lag etliche Wochen in Hamburg im Krankenhaus. Als ich entlassen wurde, ging ich an Krücken und hatte mir vorgenommen, mit dem Motorrad zurück nach Berlin zu fahren. Bis zum Semesterbeginn waren es noch über zwei Monate, ich wollte die Rekonvaleszenzzeit in Hamburg verbringen. Für die erforderliche Physiotherapie fand ich eine Praxis in Blankenese und mir wurde Sarah zugeteilt. Wir haben uns täglich gesehen, ein halbes Jahr darauf kam sie zu mir nach Berlin.«

»Und Ihr Semester?«, fragte Tanja.

»Ich habe mich freistellen lassen.«

»Für Ihre neue Freundin?«

»Das finden Sie erstaunlich, nicht wahr? Ich habe meine Frau geliebt, da war alles andere nebensächlich.«

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