Hansjörg Anderegg - Strohöl

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Die Journalistin Emma Kaiser liegt völlig richtig: Die Sache stinkt.Warum sonst sollte das Lager auf dem Fracking Gelände vor ihren Augen in die Luft fliegen?
Ein Konzern aus Leverkusen kämpft mit allen Mitteln um die Erdgasvorkommen am Bodensee, während das Start-up von Emmas Freundin das neue Zeitalter der ›Weißen Biotechnologie‹ einläutet. Wozu Fracking, wenn Bakterien hochwertige Chemikalien direkt aus Stroh erzeugen? Der vermutete Sprengstoffanschlag alarmiert das Bundeskriminalamt. Kaum begreift Hauptkommissarin Chris Roberts, dass die Journalistin selbst im Zentrum des gnadenlosen Kampfes um die Zukunft der Petrochemie steht, findet ein Junge die erste Leiche.

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Jansen schüttelte stumm den Kopf, um sogleich heftig zu nicken.

»Was jetzt?«

»Ja, so ist es. Ich weiß nicht, weshalb die Arbeiter im Magazin waren. Vielleicht suchten sie außerplanmäßig Ersatzteile.«

»Danke, spekulieren kann ich selbst. Warum zum Teufel haben Sie die Leute nicht gefragt?«

Kolbe rettete Jansen vor einer weiteren Schelte. »Sie waren beide bisher nicht ansprechbar«, erklärte er.

»Dann holen Sie das gefälligst sobald als möglich nach. Und jetzt möchte ich hören, was nicht in Ihrem Bericht steht, Jansen.«

Der junge Mann klappte schleunigst sein Notizbuch auf.

»Also – inzwischen ist das Ausmaß des Schadens ziemlich genau bekannt …«

»Will ich hoffen!«

»Die Lagerhalle ist vollständig ausgebrannt. Da wo der Sprengstoff explodiert ist, mitten unter den Fässern mit Fracking Zusatz, stehen nicht einmal mehr die Stahlträger. Einzig der Bürocontainer beim Tor konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Andere Gebäude oder Anlagen sind nur minimal oder gar nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.«

»Wenigstens ein Lichtblick. Wie viele Fässer sind übrig geblieben?«

»Keines, fürchte ich.«

»Fürchten Sie oder wissen Sie?«

»Einige Fässer sind zwar noch als solche zu erkennen«, präzisierte der Ingenieur, »aber der Inhalt ist vollkommen vernichtet worden.«

Schröder konnte ein ironisches Grinsen nicht ganz unterdrücken. »Pyrotechnische Reinigung, sozusagen«, murmelte er. »Irgendwelche Hinweise auf die Täterschaft?«

»Jawohl, Herr Direktor«, rief Jansen zu seiner Verblüffung. »Die Polizei hat am Tor das Zeichen einer Gruppe militanter Umweltaktivisten sichergestellt, eine schwarze Sonnenblume. Die Gruppe nennt sich Gaia. Der Begriff stammt aus der griechischen Mythologie und bedeutet soviel wie Erde.«

Die Neuigkeit raubte Schröder für einen Augenblick die Sprache. Über die Konsequenzen der Entdeckung musste er jedoch keine Sekunde nachdenken. Die grünen Spinner hätten ihm keinen größeren Gefallen erweisen können.

»Wissen Sie, Herr Jansen«, sagte er mit wohlwollendem Lächeln, »mir ist total schnuppe, woher das Wort Geige stammt, aber auch das hätte ohne Weiteres in Ihrem Bericht Platz gefunden. Jedenfalls scheint mir, die Polizei tappe doch nicht mehr ganz im Dunkeln.«

»Es gibt möglicherweise noch eine Spur«, sagte Jansen, der neuen Mut schöpfte. »Am Tatort ist ein verlassenes Auto sichergestellt worden, vielleicht das Fahrzeug des Täters.«

»Gut, sehr gut. Das kommt alles in Ihren Bericht. Hat man den Täter schon identifiziert?«

»Leider noch nicht«, antwortete Ingenieur Kolbe. »Die Polizei geht aber davon aus, dass es sich um zwei Täter handelt, wie wir unter der Hand vernommen haben. Ein Mann und eine Frau wahrscheinlich.«

»Das ist doch schon etwas, Leute.«

Im Grunde kam ihm jede Entwicklung gelegen, welche die Aufmerksamkeit vom Projekt weg lenkte. Der Betrieb musste weiterlaufen. Der materielle Verlust des Lagers war schmerzhaft aber nicht zu vergleichen mit dem Schaden, der bei einer längeren Unterbrechung entstünde. So gesehen sah es aus, als wären sie mit einem blauen Auge davongekommen.

»Da ist noch etwas, Chef«, sagte Kolbe.

Die Besorgnis in seiner Stimme war nicht zu überhören. Jansen schrumpfte um ein paar weitere Zentimeter, dass Schröder fürchtete, der junge Mann würde unter dem Tisch verschwinden.

»Es sind Dokumente aus dem Magazin verschwunden, Chef.«

Schröder spürte, wie sich seine Nackenhaare sträubten.

»Ich höre«, sagte er tonlos.

»Wir legen die Lieferscheine und Bohrprotokolle im Bürocontainer ab, bevor sie nach Leverkusen ins Archiv wandern«, erklärte Kolbe. »Ein Ordner mit sensitiven Daten ist nicht mehr auffindbar.«

»Vielleicht ist er verbrannt.«

»Unmöglich, das Feuer hat nicht auf den Container übergegriffen.«

Da war sie, die zweite Bombe, und sie detonierte mitten in seinem Sitzungszimmer. Gemüse aus Protest an Türen malen und Lagerhallen abfackeln war eine Sache, aber Betriebsgeheimnisse stehlen und womöglich veröffentlichen …

»Jetzt sind sie zu weit gegangen«, sagte er, stand auf und entschuldigte sich für einen Augenblick.

Außer Hörweite im Flur rief er seinen Mann für solche Fälle an.

»Wir haben ein Problem«, sagte er. »Die Freaks haben sensitive Dokumente mitlaufen lassen. Die dürfen auf keinen Fall an die Öffentlichkeit, sonst sind wir erledigt. Dann ist das schöne Projekt Geschichte. Also, was gedenkst du zu unternehmen?«

Die Stimme am andern Ende der Leitung klang erstaunlich zuversichtlich.

»Ich habe schon Lunte gerochen. Keine Sorge, Fabian, die kommen nicht weit mit den Papieren.«

»Du sprichst, als hättest du sie schon.«

»Ich habe einen Verdacht.«

»Sieh zu, dass er sich schnell erhärtet.«

Etwas optimistischer kehrte er ins Sitzungszimmer zurück. Sein Mann für besondere Aufgaben hatte ihn bisher noch nie enttäuscht – bisher.

»Keine Sorge, Leute, die Angelegenheit ist unter Kontrolle«, sagte er und schloss die Sitzung.

Der gläserne Turm des Verwaltungsgebäudes sollte wohl Transparenz und Macht des NAPHTAG Konzerns vermitteln und den Investoren Vertrauen einflößen. Emma ließ sich nicht beeindrucken. Alles Fassade, dachte sie, als sie die Empfangshalle betrat, die sich wie ein Atrium über fünf Stockwerke erstreckte. Die Angestellten am Empfang lächelten schon, als sie ein Anruf stoppte. Ihre Lebenspartnerin Maria hörte sich besorgt an.

»Du hast doch nichts mit dem Anschlag in Überlingen zu tun?«, fragte sie ohne Umschweife.

Emma dämpfte die Stimme und entfernte sich vom Empfangspult.

»Was fällt dir ein, Liebes. Du kennst mich doch.«

»Eben.«

»Jetzt ist ein ganz schlechter Zeitpunkt für Erklärungen. Ich bin gerade bei der NAPHTAG eingetroffen. Ich werde erwartet – vom obersten Boss persönlich. Das ist wichtig für meine Arbeit. Das verstehst du doch.«

»Du hörst dich allmählich an wie ein karrieregeiler Ehemann, dem die Arbeit wichtiger ist als die Familie.«

»Sei doch nicht gleich eingeschnappt. Du arbeitest auch fast rund um die Uhr in deiner Hexenküche.«

»Das nennt man Labor, und es ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die nichts mit Hexerei zu tun hat. Nebenbei sind meine Kollegen gerade damit beschäftigt, Julian zu beschäftigen.«

Sie erschrak. »Wieso? Warum ist er nicht in der Kita?«

»Er hatte am Morgen leicht erhöhte Temperatur. Nichts Schlimmes, du kannst dich gleich wieder beruhigen. Es ist schon vorbei. Jetzt baut er mit seinen Holzklötzchen unser Labor nach.«

»Ich möchte ihm kurz Hallo sagen.«

Sie hörte, wie Maria mit dem Kleinen sprach, dann sagte sie lachend:

»Er lässt dir ausrichten, er sei jetzt bei der Arbeit und habe keine Zeit. Ich soll dich ganz lieb grüßen.«

Der Junge war erst fünf. Gab es womöglich doch ein Problem mit ihrem Lebenswandel als freie Journalistin?

»Du bist also bei der NAPHTAG«, sagte Maria.

»Ja, und ich muss jetzt …«

»Sei vorsichtig. Du betrittst die Höhle des Löwen. Das ist dir hoffentlich bewusst.«

Die Höhle eines Löwen wäre möglicherweise weniger gefährlich als die Teppichetage in diesem Turm, dachte sie, denn was sie mit dem Vorstandsvorsitzenden zu besprechen hatte, würde ihm kaum Freude bereiten. Nach dem Anschlag am Bodensee dürften die Nerven in der Konzernleitung ohnehin blank liegen, nahm sie an.

»Frau Kaiser?«, sagte eine angenehme Altstimme.

Die Dame aus dem Vorzimmer des obersten Chefs grüßte zuvorkommend, als ginge es um einen wichtigen Geschäftstermin. Vielleicht stimmte das auch.

»Ich bringe sie zu Dr. Wolf. Bitte folgen Sie mir.«

Der Small Talk im Aufzug verlief ebenso makellos unaufdringlich, wie die Vorzimmerdame zurechtgemacht war. Emma kontrollierte heimlich ihr Äußeres im Spiegel, strich die Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich andauernd selbstständig machte, und zupfte den Rock glatt, um wenigstens optisch nicht abzufallen gegenüber Dr. Wolfs Vorzimmer. Die Dame geleitete sie in einen mit teuren, weißen Polstersesseln ausgestatteten Raum. Die Fensterfront bot ein spektakuläres Panorama der Stadt Leverkusen, das der Sky Lounge eines Fünf-Sterne-Hotels wohl angestanden hätte.

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