Micha Krämer - 666 Der Tod des Hexers

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Nina Morettis 12. Fall
Lichterloh brennt der Scheiterhaufen auf einem alten Richtplatz aus der Zeit der Hexenverfolgung. Das verbrannte Opfer ist Sänger einer Heavy Metal Band. In einem Video gesteht er, ein Hexer zu sein, und beschuldigt die übrigen Mitglieder seiner Band ebenfalls der Hexerei. Musste der junge Mann wegen seiner okkulten Liedtexte sterben oder steckt doch etwas ganz anderes hinter der Tat? Nach ersten Recherchen ist Kriminalhauptkommissarin Nina Moretti sich sicher: Der Henker wird weiter morden …

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„Moin, Jungchen“, grüßte Thiel gut gelaunt.

„Herr Thiel, ich muss Sie bitten zu gehen, dies ist nämlich ein Tatort“, blieb Thomas jetzt einfach mal förmlich.

„Sag mal, hast du was genommen?“, fragte Thiel und tippte sich gegen die Schläfe.

„Mensch, Hans Peter, wie oft soll ich dir noch sagen, dass das so nicht läuft? Du kannst als Zivilist nicht einfach hier rumschnüffeln, wie es dir gerade passt“, stellte Thomas klar, doch seine Worte schienen an dem Alten einfach so abzuprallen.

Thiel latschte an ihm vorbei bis zu dem halb verkohlten Holzstoß, von dem noch immer der Geruch von Verbranntem ausging. Er grüßte die beiden Bestatter und warf noch einen Blick auf den Leichnam, bevor sie den Reißverschluss des Leichensacks zuzogen.

„Wisst ihr, wer das Opfer ist?“, wollte der alte Bulle wissen.

„Wir haben einen Verdacht“, gestand Thomas.

„Und?“

„Wie, und?“, keifte Thomas zurück. Er wusste genau, was Thiel wollte. Der Kerl war neugieriger als ein Klatschreporter. Konnte der nicht einfach zu Hause auf seiner Terrasse sitzen, Zeitung lesen und seiner Inge auf die Nerven gehen? Thiel war nicht in diese Ermittlungen eingebunden. Und nur weil er gelegentlich als Berater für die Staatsanwaltschaft mitmischen durfte, hieß das noch lange nicht, dass Thomas ihm ständig Auskunft geben musste oder durfte. Es gab gewisse Spielregeln in seinem Job, an die er sich halten musste und die auch für Thiel galten. Etwas anderes wäre es, wenn Nina, als leitende Ermittlerin, Staatsanwalt Lambrecht oder irgendein anderer Vorgesetzter Thomas die Weisung gäbe.

„Mensch, Kübler, jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen“, beschwerte sich Thiel derweil.

„Hans Peter, du weißt genau, dass ich in Teufels Küche komme, wenn ich dir was erzähle. Und überhaupt … warum willst du das eigentlich wissen? Ich dachte, du und Inge wollt in Urlaub“, versuchte er den alten Bullen zu vertrösten, ohne ihm dabei allzu sehr auf den Schlips zu treten.

„Okay, Kübler, ihr braucht meine Hilfe hier also nicht“, schien Thiel es endlich zu kapieren.

„Genau, Hans Peter, wir haben alles im Griff“, bestätigte er.

Thiel nickte und grinste irgendwie verschlagen.

„Na, dann ist es ja gut. Weiß ich Bescheid. Dann fahr ich jetzt nach Hause und kümmere mich in Zukunft ausschließlich nur noch um meine Angelegenheiten“, erklärte der Alte, machte kehrt und ging sichtlich eingeschnappt zu seinem Wagen.

Thomas hättte schreien können. Dies war der Nachteil, wenn man mit Leuten, mit denen man arbeitete, auch privat zu tun hatte.

Vor einigen Jahren, zu der Zeit, als Thomas seine Frau Alexandra noch nicht gekannt hatte, war diese ziemlich am Boden gewesen. Ein Straßenmädchen, gerade einmal sechzehn, alleine und schwanger. Inge Moretti, Thiels bessere Hälfte, hatte Alexandra damals bei sich zu Hause aufgenommen. Sie behandelt, als wäre sie ihre eigene Tochter. Eine tiefe Verbundenheit, die auf Gegenseitigkeit beruhte und die bis heute anhielt. Linus, das ungeborene Kind von damals, war mittlerweile zehn und nannte die beiden älteren Herrschaften, genau wie seine kleine Schwester Leah, ganz selbstverständlich Oma und Opa. Ja, Inge und Thiel kümmerten sich um Küblers Kinder, als seien diese tatsächlich ihre Enkel. Und dies nicht nur an Weihnachten und Geburtstagen. Thiel fuhr zum Beispiel jeden Donnerstagnachmittag mit Leah zum Reitunterricht, wartete dort und brachte sie anschließend wieder nach Hause. Er zahlte der Kleinen sogar die Reitstunden. Letztens waren Thiel und Linus zum Frankfurter Flughafen gefahren. Einfach mal so, um dem Jungen die Flugzeuge zu zeigen. Wenn Thomas und Alexandra mal abends oder über das Wochenende einen Babysitter brauchten, standen Thiel und Inge immer Gewehr bei Fuß. Dennoch war Thiel auch ein sturer alter Mistkerl. Wenn Thomas ihn jetzt gehen ließ, würde er es früher oder später bereuen. Spätestens dann, wenn seine Alexandra es mitbekam. Familie ging seiner Alex über alles. Und außer ihm und den Kindern hatte sie halt nur noch Thiel und Inge.

„Mensch, Hans Peter … jetzt warte mal“, gab er also wie jedes Mal wieder klein bei und ärgerte sich dabei über sich selbst. Warum bekam Thiel eigentlich immer seinen Willen?

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„Was denkst du?“, wollte Nina von Heike wissen, die, seit sie das Haus von Frau Gladenberg verlassen hatten, stumm auf dem Beifahrersitz hockte und aus dem Fenster starrte. Es war mehr als eindeutig, dass dieser Fall der Kollegin ziemlich heftig zusetzte. Natürlich ging der Tod des jungen Mannes auch an Nina nicht einfach so vorbei. Kein normaler Mensch konnte seine Gefühle in solch einem Fall einfach vollkommen ausblenden.

Heike drehte den Kopf und hob die Schultern.

„Du … das kann ich dir alles gar nicht in Worte fassen, was mir gerade durch den Kopf geht“, erwiderte sie und schüttelte ihr Haupt, als wolle sie damit auch die Gedanken abschütteln. Die Kollegin wirkte blasser als noch am Morgen.

„Heike, ich weiß, das klingt jetzt abgedroschen … aber lass das bitte nicht so nah an dich ran“, sagte Nina und lenkte den Porsche dann spontan auf eine geschotterte Haltebucht rechts der Straße. Heike blickte nach vorne durch die Scheibe und nickte.

„Ja, ich weiß. Es ist nur … da denkst du, sie sind erwachsen und aus dem Gröbsten raus …“, Heike stockte und schluckte.

„Nein, ich denke, das sind sie für eine Mutter nie“, gestand Nina. Sie war davon überzeugt, dass die Gedanken der Kollegin und die ihren gar nicht so weit voneinander lagen. Frau Gladenberg tat auch ihr so unendlich leid. Und die Tatsache, dass sie die Mutter des Jungen auch noch quasi hatten anlügen müssen, machte es nicht besser. Ninas Bauchgefühl sagte ihr, dass es sich bei dem verkohlten Leichnam eindeutig um die Überreste von Fabrice handelte. Die Körpergröße, das Video, der Rucksack. Alles sprach dafür. Der Junge würde nicht wieder nach Hause kommen. Das Einzige, was sie als Polizisten für die Mutter tun konnten, war, ihr schnellstens Gewissheit zu geben und die Umstände lückenlos aufzuklären.

„Meine Florentina wird im November schon zwölf“, überlegte Heike. Nina hatte bereits befürchtet, dass Heike Parallelen zu ihren eigenen Kindern knüpfte. Die Ängste der Kollegin, nach einem Vorfall vor einigen Jahren, bei dem sie selbst und ihre Tochter Florentina beinahe ums Leben gekommen wären, waren so heftig, dass Heike sogar lange Zeit in ärztlicher Behandlung gewesen war. Eine Zeit lang hatte Nina sogar geglaubt, dass Heike nie wieder zurück in den Polizeidienst kommen könnte.

„Was sagt dir die Zahl 666“, versuchte Nina daher jetzt einfach mal das Thema zu wechseln.

Heike blies die Luft aus und nickte.

„Ähm, soweit ich weiß, hat es irgendetwas mit der Bibel zu tun“, wusste die Freundin.

„Und was sagt dir die Band Iron Maiden?“, wollte Nina als Nächstes wissen.

„Schon mal davon gehört. Ich weiß, dass das eine Rockband ist, könnte dir aber nicht den Titel eines einzigen Liedes von denen sagen. Warum fragst du? Ist es wegen der Schallplatte eben? Das war doch diese Band, oder?“, wollte Heike wissen.

„Ich zeig dir mal was“, erklärte Nina, gab den Namen „Iron Maiden“ und die „666“ bei Google ein. Es dauerte nur einen Wimpernschlag, bis das Gerät ihr das, was sie gesucht hatte, anzeigte. Sie tippte auf einen Link zur Videoplattform YouTube und reichte Heike dann das Smartphone. Auf dem kleinen Monitor erschien eine düstere Friedhofszene. Dazu eine Stimme in englischer Sprache. Heike sah und hörte aufmerksam zu und nickte dann.

„Die Zahl der Bestie … 666. Du glaubst, der Mord könne in Zusammenhang mit der Musik stehen, die das mutmaßliche Opfer gehört hat?“, verstand Heike, was Nina meinte.

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