John Mair - Es gibt keine Wiederkehr
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E: Mir ist schon seit einigen Monaten unwohl dabei, wie abhängig wir von diesem Herrn sind. Mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten könnte er hochgefährlich werden, und ich glaube, es ist an der Zeit, ihn zu stoppen. Fürs Erste plädiere ich dafür, dass die Untersuchung dieser wichtigen Angelegenheit nicht ausschließlich in seinen Händen liegt.
G: Ich schlage vor, dass wir die Gesamtverantwortung bei Foster belassen, aber ihm jemanden an die Seite stellen – nach außen hin zur Unterstützung, aber tatsächlich als Beobachter.
Vorsitzender: Das wird er ablehnen, fürchte ich.
G: Nicht, wenn wir es behutsam angehen. Ich kenne einen exzellenten Mann für diesen Job, einen Iren, der sich O’Brien nennt. Foster kennt ihn nicht, er ist absolut verlässlich und unbestechlich, und er ist zu dumm, als dass Foster ihn ernst nehmen und gekränkt sein könnte.
E: Wenn er dumm ist, was nützt er dann?
G: Ein dummer Beobachter ist oft am besten, da er einfach nur berichtet, was er gesehen hat. Und er ist vertrauenswürdiger als ein kluger Mann.
Vorsitzender: Sehr gut, ich werde Foster diese Person bei seinen Untersuchungen zur Seite stellen. Aber lasst uns zum Fall Raven zurückkehren. Wie lautet die Meinung des Plenums?
B: Die Details dieser Angelegenheit scheinen mir belanglos, wir wissen bereits mehr als nötig. Eine unserer wichtigsten Agentinnen wurde ermordet, und einige unserer Namen befinden sich in den Händen des Gegners. Falls wir nicht unverzüglich fliehen, werde ich in Dachau enden, Sie in einer Salzmine, Sie mit einer Kugel im Hinterkopf, Sie in einem tropischen Sumpf und Sie, Herr Vorsitzender, in einem behaglichen Schloss, wo ein netter fairer Prozess auf Sie wartet und ein netter neuer Strick um Ihren Hals – sofern man Ihnen das Genick nicht mit einer Seidenkordel bricht, aus Rücksicht auf Ihre Stellung.
D: B. hat recht; wir sind erledigt, ganz gleich, wer die Liste besitzt. Wir sollten uns besser schnellstens verdünnisieren und keine Zeit mit Rumreden vertrödeln.
Vorsitzender: Meine Herren! Die eigene Schwäche zu übertreiben ist ebenso gefährlich wie das Überschätzen der eigenen Stärke, und sich die Niederlage auszumalen führt sie nur umso sicherer herbei. Bitte gestatten Sie mir eine nüchterne Darstellung unserer Lage.
Zunächst eine Mahnung! Oben auf der Tagesordnung finden Sie die Buchstaben I. O. Die stehen, wie Sie wissen, für «Internationale Opposition». Wir stehen für eine in der Geschichte gänzlich neue Bewegung: einen engen internationalen Zusammenschluss all jener, die, unabhängig von ihren politischen Zielen und Strategien, gegenwärtig nicht am Ruder sitzen – wir sind, wenn Sie so wollen, ein Bund der Entrechteten. Wir repräsentieren die großen ideologischen Minderheiten Europas – angefangen bei C, der den ursprünglichen Bolschewismus wiederherstellen möchte, über B als Vertreter des reinen und unverfälschten Nationalsozialismus bis zu F, der einem anderen Duce anhängt. Ich selbst wünsche mir für Großbritannien eine wohltätige Autokratie – anstelle unserer hartherzigen Oligarchie. Kurz, wir sind das Schattenkabinett eines großen Teiles dieser Welt – eine temporäre Einheitsfront all jener, die zeitweise Not leiden. Heute steht unser Sieg unmittelbar bevor; wir stehen kurz vor den Revolten in allen Hauptstädten unserer Zielländer, Macht und Rache sind nahe. Anschließend werden wir Gegner sein; jetzt aber sind wir Bundesgenossen, die zusammenstehen oder zusammen fallen; und in unserem Bund liegt eine größere Kraft, als einige von Ihnen zu ahnen scheinen.
Während wir uns verbündet haben, sind unsere Gegner verfeindet; das ist unsere Stärke. In Friedenszeiten haben sie oft zusammengearbeitet, das ist wahr. C wird sich noch daran erinnern, wie die Gestapo Radek und Bucharin an Stalin verriet, weil Krupp eine Dritte Internationale fürchtete; und B dürfte nicht vergessen haben, dass der französische Geheimdienst Ernst Röhm an Hitler verriet im Glauben, ein deutscher Staatskapitalismus sei leichter zu ertragen als nationaler Sozialismus. Heute dagegen führen diese Mächte Krieg gegeneinander, und die Kontakte zwischen ihren Geheimdiensten sind weitgehend abgerissen. Ihre herrschenden Klassen bekämpfen einander, ihre Geheimagenten spionieren einander aus, und sollte eine Regierung Wind von unseren Machenschaften bekommen, wird sie uns vermutlich eher zur Seite springen, als uns zu verraten. Wir sind die einzige schlagkräftige Internationale!
Nun zum Fall Raven. Sie hat in unserem Auftrag gegen die britische und die deutsche Regierung gearbeitet, und jeder dieser beiden Geheimdienste könnte sie beseitigt haben. Allerdings hätten sie dabei niemals kooperiert oder Erkenntnisse ausgetauscht – und so wären wir selbst im schlimmsten Fall nur halb verraten und nur halb vernichtet. Das wäre der schlimmste Fall; ich bin aber recht zuversichtlich, dass unsere Lage gar nicht so ernst ist, wenn wir alles in Ruhe betrachten und nichts überstürzen. Ich möchte noch einmal betonen, dass die Liste auf eine Weise kodiert ist, dass sie ohne Schlüssel unlesbar bleibt; den aber besitzen unsere Feinde bisher nicht, wer immer sie sein mögen. B, Sie gehören doch der Gestapo an. Glauben Sie, die Gestapo hatte hier ihre Hand im Spiel?
B: Ich kann es nicht sagen. Ich weiß es nicht. Seit fünf Jahren gehöre ich zu ihnen, und ich weiß immer noch nicht alles, was dort vor sich geht, nicht einmal in meiner eigenen Abteilung. Vielleicht verdächtigen sie mich bereits und verbergen manches vor mir; vielleicht planen sie schon, mich zu beseitigen. Da bin ich mir sogar sicher!
Vorsitzender: Bitte beruhigen Sie sich und antworten Sie mit Bedacht. Glauben Sie, die Gestapo wusste von Ravens Aktivitäten?
B: Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht. Mit Sicherheit stand sie nicht auf der allgemeinen Liste, aber das will nichts heißen. Vielleicht stand sie ja auf einer kleinen Spezialliste.
Vorsitzender: Passt das, was Sie über diesen Vorfall gehört haben, zu deren üblichen Methoden?
B: Nein – nein. Man hätte sie nicht erwürgt; man hätte sie erschossen, totgeschlagen oder entführt. Mag sein, dass sie diesen Thane engagiert haben; sie verwenden diese Sorte von Leuten hier in England ganz gern für spezielle Aufträge außerhalb der üblichen Agententätigkeit.
Vorsitzender: Mr. G – glauben Sie, der britische Geheimdienst war hier am Werk?
G: Es riecht nicht sehr nach unserem Geheimdienst, auch wenn Thane einer dieser Leute sein könnte, die sie von Zeit zu Zeit für belanglose Aufgaben einsetzen. Nur – warum sollten sie Raven töten? Sie befinden sich hier im eigenen Land, sie hätten Raven also leicht verhaften können, wenn nötig. Vielleicht war es ja ein ungeplanter Mord oder einer aus rein persönlichen Motiven?
F: Sicher nicht. Öffnet ein Dieb in einem bewohnten Haus eine Tür mit der Schusswaffe? Hätte ein gewöhnlicher Krimineller ein verschlüsseltes Notizbuch an sich genommen und Silberschmuck und wertvolle Steine zurückgelassen? Welches Motiv könnte sonst dahinter stecken? Mord aus Leidenschaft? Aber würde ein Mann eine Tür aufschießen und seine Geliebte erdrosseln und anschließend noch ihren Schreibtisch durchsuchen, dabei ihre Briefe ungeöffnet lassen und ausgerechnet das einzige Notizbuch mitnehmen, das er gar nicht lesen kann? Stammt das Telegramm von einem Liebhaber? Und welchen Beweis haben wir denn dafür, dass Raven überhaupt Liebschaften pflegte oder dass sie Thane kannte?
G: Das Telegramm setzt doch eine Bekanntschaft voraus.
F: Sicher, aber nicht zwingend eine persönliche und intime. Wir müssen davon ausgehen, dass Thane die Kontaktliste an sich genommen hat, egal aus welchen Gründen; solange wir sie nicht zurückhaben, gibt es weder Ruhe noch Sicherheit. Ich für meinen Teil glaube nicht an Zufälle, und nach allem, was wir gehört haben, bin ich überzeugt, dass dieser Mord aufs Konto unserer Gegner geht. Es ist jedenfalls von äußerster Wichtigkeit, dass wir unverzüglich nach dieser Prämisse handeln.
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