Sie verdrehte die Augen. « Giavel , seid ihr schwer von Begriff. Weiss jemand, wie viel Geld im Portemonnaie war? Nein. Also nehmt ihr so viel heraus, wie ihr mir schuldet.»
Ursin schluckte wieder.
Frederik biss sich immer noch auf die Lippe. «Du hast recht», sagte er schliesslich. «Niemand weiss, wie viel Geld drin war. Also können wir genauso gut mehr herausnehmen, als wir dir schulden. Nämlich so viel, wie die Goldwaschrinne und die Waschpfanne kosten.» Triumphierend schaute er in die Runde.
«Aber …» Ursin musste nochmals Anlauf nehmen. «Aber das geht doch nicht!»
«Warum nicht?», fragte Daria. «Frederik hat recht.»
«Das geht doch nicht!», wiederholte Ursin. «Was sagen wir den Eltern, woher wir das Geld haben für die Goldwaschausrüstung?»
«Das haben wir doch besprochen», antwortete Frederik. «Jeder von uns sagt, der andere habe es geschenkt bekommen.»
Sie nickte. «Jetzt braucht ihr nur noch einen guten Grund, weshalb ihr den Rucksack erst jetzt herausrückt.»
«Müssen wir ihn wirklich herausrücken?», fragte Frederik. «Wir können ihn ja einfach von der Brücke in den Rhein werfen. So, als ob wir ihn nie gehabt hätten.»
«Das geht nicht», widersprach Daria. «Die Bullen haben das ganze Flussbett abgesucht, sie hätten ihn gefunden.»
«Wir können nur das Portemonnaie ins Flussbett legen, weiter unten im Rhein, wo sie nicht mehr so gut gesucht haben. So, dass sie es übersehen haben könnten.» Frederik begeisterte sich für seine Idee.
«Das geht auch nicht», erwiderte sie. «Stell dir vor, die Strömung nimmt das Portemonnaie mit. So klein wie es ist, wird es nie mehr gefunden.»
«Wir könnten es bei der Gemeinde in den Briefkasten werfen», schlug Ursin vor.
«Spinnst du?», fragte Frederik. «Wenn uns jemand sieht? Wenn man unsere Fingerabdrücke darauf findet?»
«Na, nun übertreib nicht», bremste ihn Daria. «Das Problem ist verzwickt, aber es gibt sicher eine Lösung.»
Die Buben zogen einen zweiten Harass heran und setzten sich darauf. Zu dritt heckten sie einen Plan aus, wie sie weiter vorgehen wollten.
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