Wolfgang Breuer - In aller Stille

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Erst ein mysteriöser Leichenfund und dann ein Mordversuch. Beides innerhalb weniger Stunden. So etwas haben die Ermittler der Bad Berleburger Kripo auch noch nicht erlebt. Denn die Kurstadt gilt wahrlich nicht als Eldorado des Verbrechens. Die Beamten sehen sich plötzlich Aufgaben aus­gesetzt, die ihnen alles abverlangen.
Woher kam der Tote, der in der Nähe des Schlosses gefunden wurde? Wer war sein Mörder? Und warum wurde an der Umgehungsstraße ein Mann einfach von einem Lastzug geworfen und lebensgefährlich verletzt?
Auf dem Weg zur Lösung dieser Rätsel stoßen die Kriminalisten durch Zufall auf ein Netzwerk skrupelloser Waffenhändler. Und das mitten im idyllischen Wittgensteiner Land.

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„Nee, konnte ich ja nicht. Die Kutscher gehen ja immer, von mir aus gesehen, um die Böcke herum auf die andere Seite und laufen an der Fahrbahn lang zu ihren Führerhäusern. Der Parkstreifen ist ja breit genug.“

„Na also. Wer sagt Ihnen denn dann, dass da nichts passiert ist? Aber, wie immer, wir brauchen eine Aussage von diesem Fahrer“, erklärte Winter und wandte sich wieder dem BMW zu. „Erklären Sie mir lieber mal, warum Sie meinen, dass der Mann von oben herunter auf das Auto geflogen ist.“

„Will ich Ihnen gerne zeigen und erklären. Schauen Sie her. In der Mitte der Haube ist eine tiefe Delle, fast wie eine Kuhle. Das deutet auf einem senkrechten oder fast senkrechten Fall hin. Der Einschlag in der Scheibe war wahrscheinlich der Kopf. Bei der Vollbremsung wurde er dann noch vorne abgeworfen. Wäre der Mann von der Seite her in den Wagen gesprungen oder geflogen, hätte ihn das Auto wie über einen Keil aufgeladen und eventuell sogar über die Scheibe nach hinten geschleudert. Der Einschlag würde nach meiner Meinung deutlich schwächere Spuren hinterlassen. Die dafür aber quer über die Motorhaube.“

„Alle Achtung“, staunte Jürgen Winter, „das leuchtet irgendwie ein. Aber, sagen Sie mal, woher wissen Sie das denn alles so genau?“

„Ach, ich habe mal ein paar Monate während meines Studiums in einer Karosseriewerkstatt im Ruhrgebiet gearbeitet. Da lernt man es, solche Spuren zu lesen.“

Pattrick Born war zurückgekommen, hatte den Rest gerade noch mit angehört und dann Winter ins Ohr geflüstert: „Wenn dieser Hannes recht hat, dann muss es ja wenigstens einen der Lastzüge da vorne geben, wahrscheinlich der dritte oder der vierte, von dem der Mann heruntergesprungen ist.“

„Oder heruntergeworfen wurde“, ergänzte der Hauptmeister. „Wir sollten mal nachgucken, bevor uns da noch was ganz Wichtiges durch die Lappen geht.“

Die beiden trennten sich. Born übernahm den Kontrollgang auf der Gehwegseite, Winter den auf der Straße. Eigentlich hatten sie gar keine klaren Vorstellungen von dem, was sie suchten, waren mehr auf Zufallsfunde aus.

Es war müßig, die beiden ersten Lastzüge näher zu betrachten. Denn das demolierte Cabriolet stand in Höhe des Führerhauses von Truck Nummer zwei. Sturz und Aufprall müssten also deutlich weiter hinten stattgefunden haben, wenn man Reaktionszeit und Bremsweg dazu rechnete. Mindestens in Höhe der Ladefläche des dritten Zuges. Dahinter war auch eine Lücke. „Da hat der Drescher-Bock gestanden“, berichtete Hannes Schöler, der sich wie eine Klette an Winter gehängt hatte. Der Polizist ertrug das zähneknirschend. Obwohl der ihn gerne abgeschüttelt hätte. Aber immerhin hatte ihm der Karosseriekenner ordentlich geholfen. „Haben Sie eigentlich keine Angst, dass Ihnen derweil jemand den Imbiss ausräumt?“

„Nee, nee. Da verrutscht nix. Meine Freundin is´ gerade gekommen. Die schmeißt den Laden“, grinste Hannes und sah nicht danach aus, als wolle er sich vertreiben lassen. Vielmehr zeigte er auf die Seitenplane an dem Lastzug, die irgendwie schlaff wirkte. „Das ist ja seltsam. Normalerweise sind die an den Trucks so festgespannt, dass man schon mal auf die Idee kommen könnte, die Seitenwand sei aus Metall. Aber vielleicht hat der Fahrer was nachgesehen oder was umgeladen.“

„Gehen Sie jetzt am besten mal ein paar Schritte zurück, nach da vorne“, flüsterte der Beamte Schöler zu und verdeutlichte seinen Hinweis mit energischem Blick und Armwinken in Richtung Menschenauflauf.

„Wieso das denn?“

„Weil ich es sage. Kann sein, dass das hier nicht ganz ungefährlich ist.“

Hannes Schöler schluckte und machte große Augen. „Ich ääääh …!“

„Nun los, bitte gehen Sie.“

Hauptmeister Winter beobachtete noch den Rückzug seines Beraters und machte sich dann für Born bemerkbar. „Gssst, Pattrick, hey“, flüsterte er halblaut. „Kannst Du da drüben was in dem Laderaum erkennen?“

„Nichts. Aber komisch ist das schon“, kam von der anderen Seite.

„Was ist komisch bei Dir?“

„Hier ist die Beifahrertür nur angelehnt, aber keiner im Führerhaus. Hab´ schon geguckt. Wer lässt denn seine Karre so offen rumstehen?“

„Keine Ahnung.“ Winter ging ein paar Schritte zurück und schaute auf das Nummernschild. Der Lastzug kam aus Frankfurt/Main. Schnell machte er ein Foto mit seinem Smartphone. Dann ging er wieder bis zur Ladefläche.

„Gssst, Pattrick, ist die Plane da drüben bei Dir auch offen?“

„Scheint mir nicht so. Fest verzurrt“, antwortete der und schaute zwischen Führerhaus und Sattelauflieger zu Jürgen Winter herüber. „Aber ich kann ja mal hinten nachschauen, wie´s da aussieht.“

„Warte, ich komme auch. Sei vorsichtig.“

Es sah schon fast albern aus, wie sich die beiden, jeweils Hand an der Waffe im Holster, zum Heck des Fuhrwerks begaben. Vorsichtig, gestelzt, als würde jeder ihrer Schritte sonst ein Erdbeben auslösen.

Hinten angekommen baute sich Winter tatsächlich mit seiner Walther P99 in der Hand links neben der Ladetür auf, während Born den großen Hebel herumzog und den Laderaum sachte öffnete. Ganz sachte. Doch es passierte nichts. Dann riss er die Tür ganz auf. Immer noch nichts. Allerdings konnte man nun in den Laderaum hineinschauen. Soweit das schummrige Licht dies zuließ. Die Deckenplanen oben waren leicht transparent.

Ganz vorne im Laderaum, also direkt hinter dem Führerhaus, standen jede Menge Holzkisten. Auf-, neben- und voreinander gestapelt. Sah nach einer geschlossenen Lieferung aus. Alle mit Aufdruck. Mit Spanngurten am Verrutschen gehindert und mit Bruchsicherungen aus Stahlband. Bis auf eine längliche, gut zwei Meter lange, Kiste mit Scharnieren und einem Klappschloss, die quer oben draufstand. Ansonsten gähnende Leere im Frachtraum. Da war noch viel Platz zum Zuladen. Einzig ein paar am Boden fest genagelte Vierkanthölzer verrieten, dass darin etwas Großflächiges transportiert werden sollte oder bereits transportiert worden war.

Mit einem Satz war Pattrick Born auf die Ladefläche gesprungen, während Winter draußen die Wumme wegsteckte und dann ebenfalls hinaufkletterte.

„Eigentlich müsste der Mann von hier aus auf den BMW gesprungen sein“, sinnierte Born, als er vor einem Kistenstapel vorne stand und versuchte, die Plane nach hinten zu ziehen. Klappte wie am Schnürchen. Ihre Sicherung war gelöst. Sie glitt zurück wie eine Gardine in der Laufschiene.

„Müsste“, mischte sich Winter in die Gedanken des Kollegen ein, „ist er aber nicht. Das sieht hier ganz schwer nach Mordversuch aus.“

„Um Gottes Willen. Meinst Du nicht, Du übertreibst jetzt ein bisschen?“

„Absolut nicht. Überleg doch mal. Wenn der Mann alleine war und tatsächlich von dem Kistenstapel hinaus auf die Straße gesprungen wäre, hätte er dann im freien Flug die Plane hinter sich wieder zuziehen können? Wohl kaum.“

Pattrick Born schaute erst den Kollegen an, dann die Plane. „Du hast recht. Das wäre die absolut perfekte „One-Man-Show“ gewesen. Die muss jemand wieder zugezogen haben, nachdem der arme Kerl hier rausgeflogen ist.“

Winter zückte das Smartphone und rief in der Wache an, äußerte dort seinen Verdacht und bat um Verstärkung. Irgendwie mussten sie sich ja auch um den eigentlichen Unfall kümmern. Am besten würden da gleich auch Kollegen von der Kripo mitkommen. „Die sollen tunlichst auch die von der Spurensicherung informieren. Das wird hier … Was ist denn jetzt los?“, schrie Jürgen Winter plötzlich auf.

Der LKW bewegte sich, setzte zurück und bremste. Winter haute es der Länge nach hin. Pattrick Born hatte sich gerade noch an einem Spriegel unter der Deckenplane festhalten können. Vorsichtshalber war er aber vom Kistenstapel heruntergesprungen und musste sich jetzt auf dem Boden abrollen, als sich der Truck wieder nach vorne bewegte.

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