Jörg H. Trauboth - Omega

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Der ehemalige Elitesoldat Marc Anderson und Inhaber der Hamburger Maritime Security Services lebt mit Karina Marie und der gemeinsamen kleinen Tochter Pia zusammen. Das Glück scheint vollkommen, bis der iranische Terrorist Ali Naz brutal an der Familie Rache nimmt. Marc fällt in eine tiefe Depression und wird seelsorgerisch begleitet. Nur eine letzte, alles entscheidende Hoffnung hält ihn am Leben. Ali Naz lockt ihn in eine Falle. Doch er hat Marc Anderson und sein Team unterschätzt. Marc erfährt nach einer langen Reise der Demütigung, dass auch im grausamsten Ende ein Anfang innewohnt.

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Er war glücklich, seitdem er, Karina Marie und Pia eine Familie waren. Dieses Lebensglück sollte noch größer werden, denn Karina Marie war zum zweiten Mal schwanger. Sie wollten mindestens zwei Kinder haben. Mit Anfang dreißig und finanziell bestens ausgestattet, blickten beide hoffnungsvoll nach vorne in eine Zukunft auf der Sonnenseite des Lebens.

Er stutzte. Auf der Höhe seines Hauses ein einziges Blaulichtgewitter. Streifenwagen, Feuerwehr, Notarzt, Absperrung. Davor ein Medienübertragungswagen. Ein kalter, grässlicher Schauer kroch wie in Zeitlupe von seinem Kopf über den Nacken direkt in sein Herz hinein. Er wollte es nicht wahrhaben. Es ging nicht um irgendein Haus, es ging um sein Haus, das aber dort stand wie immer. Nicht abgebrannt oder in Trümmern, nur von vielen Menschen in Uniformen und Einsatzjacken umgeben.

»Bitte umkehren!«, sagte der Beamte freundlich durch die offene Scheibe. »Die Straße ist gesperrt.«

»Ich wohne in dem Haus! Was ist passiert?«

Der Beamte wollte ihn gerade zurechtweisen, dann schaute er ihn prüfend an.

»Wie ist Ihr Name?«

»Marc Anderson, und dort wohne ich mit meiner Familie!« Der Beamte sprach kurz mit der Einsatzleitung. Er beugte sich mit einem Gesicht, das Schlimmes ahnen ließ, zu Marc. Aber er sagte nichts, und Marc fragte nicht. Solange es nicht ausgesprochen ist, ist es nicht wahr. Eine schlimme Wahrheit muss man nicht suchen. Sie kommt, wann und wie sie will. Kalt, herzlos und mit gnadenloser Brutalität ohne jegliche Rücksicht auf den Betroffenen.

»Sie können durchfahren, Herr Anderson, Sie werden erwartet.« Beinahe hätte er noch ein »mein herzliches Beileid« und »ich wünsche Ihnen viel Kraft« nachgeschoben, aber im selben Augenblick eilten zwei Menschen auf den Wagen zu, ein Reporter mit Kameramann.

»Sie sind doch Marc Anderson! Was sagen Sie zu …«

Der Polizist drängte sie energisch weg und Marc fuhr mit versteinertem Gesicht zu seinem Haus, während die Einsatzkräfte zur Seite wichen, um ihm Platz zu machen.

Am Türeingang erkannte er einen Polizeibeamten und die Freundin der Familie, Jelke Lorberg, in der lilafarbenen Einsatzjacke der Notfallseelsorge.

Die Katastrophe bekam zunehmend ihr grausiges Gesicht.

Bitte lass’ es nicht wahr sein … Bitte nicht meine Familie …

Er öffnete ruckartig die Wagentür und sprang heraus. Jelke und der Polizist standen bereits bei ihm.

»Was ist passiert? Wo ist Marie?«

»Herr Anderson, ich bin Hauptkommissar Holms. Bitte lassen Sie uns ins Haus gehen.«

Marc wollte nicht akzeptieren. Die Wahrheit jetzt! Aber der liebevoll weisende Blick von Jelke, dann die Menschen in der Nähe wie auch seine eigene verinnerlichte Professionalität sagten ihm, dass er jetzt ohne weitere Fragen ins Haus gehen sollte.

Sie standen vor der Eingangstür. Er wollte wie immer klingeln, bis ihm an den Blicken der beiden klar wurde, dass niemand im Haus war. Einen kurzen Augenblick war er erleichtert. Wenigstens kein Überfall im Haus …

Er öffnete mit dem Code die Tür, deaktivierte dadurch das Einbruchmeldesystem, das, in Verbindung mit Videokameras und Strahlern, das Haus wie einen Hochsicherheitstrakt schützte. Dieser Rundumschutz war ihm nach all den Erfahrungen immer wichtig gewesen.

»Bitte kommen Sie herein.«

Er schloss die Tür hinter den beiden.

Im Haus war es still.

Totenstill.

Er führte sie zur Sitzgarnitur. Doch er setzte sich an Maries kleinen Schreibtisch so, als solle die entsetzliche Realität nicht zu ihm kommen.

»Jelke, was ist passiert? Sag’ es mir ohne Umschweife. Ist etwas mit Marie?«

Holms überlegte kurz, ob er, wie in der Dienstvorschrift klar geregelt, die schreckliche Nachricht amtlich überbringen sollte oder sie ausnahmsweise durch Jelke auszuführen sei. Er entschied sich für die Beibehaltung der Rollen und damit für den formalen, offiziellen Weg.

»Herr Anderson, wir haben eine sehr schlimme Nachricht für Sie. Ihre Frau ist tot.«

Er saß an ihrem Lieblingsplatz, Augen geschlossen, Arme auf der Lehne, fahles Gesicht. Um ihn herum drehte sich alles. Kurze, heftige Atemstöße, viel zu viele mit der Gefahr der akuten Hyperventilation.

Jelke erkannte das, aber wartete ab. Holms wollte fortfahren, doch Jelke schüttelte fast unbemerkt mit dem Kopf. »Noch nicht«, signalisierte sie.

Von der Elbe drang ein Sirenenton herauf. Die Abendsonne warf ein warmes Licht durch die Sprossenfenster auf den gedeckten Esstisch. Nebenan schlug eine Glasenuhr viermal an.

Marc presste die Lippen und seine Hände zusammen, er stoppte die Atmung für lange zehn Sekunden und atmete dann tief langsam ein und aus. Sein Blick streifte den Blumenstrauß auf ihrem Schreibtisch und erfasste unter seinem Foto einen Zettel:

Falls du schon da bist, bin mit Pia noch schnell zum Einkaufen und zur Bank. Ich liebe dich von hier bis ins Universum. Marie картинка 11.

Der Raum begann sich wieder zu drehen. Er ließ es nicht zu. Handeln!

»Jetzt bitte die ganze Wahrheit …«

»Ihre Frau wurde vor etwa zwei Stunden unten im Park mit einem Schnitt durch den Hals tödlich verletzt. Passanten haben sie aufgefunden. Der Kinderwagen war leer.«

Marc blickte den Beamten mit weit aufgerissenen, ausdruckslosen Augen an.

»Marie … mit einem Schnitt durch den Hals …«

»Es tut mir so leid«, sagte Holms.

»Wo ist mein Kind?«

»Wir wissen es nicht, Herr Anderson, die Großfahndung läuft. Wir haben von der Bank eine sehr kurze Videosequenz, die den mutmaßlichen Täter zeigt, wie er in den Park geht. Von dem Attentat selbst gibt es kein Bildmaterial. Im Kinderwagen lag dann noch ein Zettel.«

»Was steht da drauf?«

Holms versuchte, es schonend zu sagen:

»Allahu Akbar! Ali Naz!«

Der Name war kaum gefallen, da sprang Marc auf. Ein einziger markerschütternder Schrei erscholl durch das Haus:

N E I N … !!!

All die im Auto aufgestaute Angst, die Angst vor dem Undenkbaren, brach heraus.

Er weinte hemmungslos. Sein Herz raste, sein Körper zitterte. Kalter Schweiß.

Anzeichen einer schweren Kreislaufstörung mit Schock.

Jelke hoffte, dass es nur eine vagotone Schockphase war, aus der er wieder herauskommen würde. Ganter sah sie besorgt an. Sie dachten beide kurz daran, den Rettungswagen anzufordern. Doch Jelke wollte noch abwarten. Vor ihr stand ein Elitesoldat, der seinen besten Freund im Kampf verloren hatte und damals handeln musste, um nicht selbst getötet zu werden. Sie hoffte auf seine bewährte Stressbewältigungstechnik. Immer war er für alle ein Fels in der Brandung. Aber jetzt war er so stark am Boden zerstört, dass seine Erschütterung auch sie erfasste, so sehr, dass sie für einen kurzen Augenblick Gefahr lief, ihre Beherrschung zu verlieren. Sie hätte so gern mit ihm geweint, aber es war genau der falsche Moment, Entsetzen und Trauer zu teilen. Denn hier bei diesem Einsatz ging es allein um sein Entsetzen. Trotzdem war sie jetzt gerade alles andere als eine stabile Notfallseelsorgerin.

Holms erkannte Jelkes Wanken und sagte:

»Herr Anderson, es tut mir unendlich leid. Ich fühle von Herzen mit Ihnen. Sagt Ihnen der Name Ali Naz etwas?«

Marc blickte Holms fassungslos an und ließ sich auf das Sofa fallen. Seine Worte kamen leise und stockend:

»Ali Naz? Sie kennen den nicht? Das ist der iranische Terrorist, der die SUNDOWNER gekapert hatte … Ich verstehe das nicht … Den gibt es doch nicht mehr … Er wurde doch bei einem Vergeltungsschlag der Amerikaner im Iran getötet …«

Und dann brach es weinend aus ihm heraus:

»Aber er ist nicht tot! Er ist überhaupt nicht tot! Er hat Rache an mir genommen. Es ist meine Schuld!«

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