Jörg H. Trauboth - Omega

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Der ehemalige Elitesoldat Marc Anderson und Inhaber der Hamburger Maritime Security Services lebt mit Karina Marie und der gemeinsamen kleinen Tochter Pia zusammen. Das Glück scheint vollkommen, bis der iranische Terrorist Ali Naz brutal an der Familie Rache nimmt. Marc fällt in eine tiefe Depression und wird seelsorgerisch begleitet. Nur eine letzte, alles entscheidende Hoffnung hält ihn am Leben. Ali Naz lockt ihn in eine Falle. Doch er hat Marc Anderson und sein Team unterschätzt. Marc erfährt nach einer langen Reise der Demütigung, dass auch im grausamsten Ende ein Anfang innewohnt.

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HERMANN (HERMY)

ALE

THUNDER

MIKE

NOTFALLSEELSORGE HAMBURG

JELKE LORBERG: Notfallseelsorgerin und Erzieherin (Kita)

POLIZEIPRÄSIDIUM HAMBURG

HENDRIK MANN: Polizeipräsident

JOE WEBER: Kriminaloberrat, Leiter Landeskriminalamt

GANTER HOLMS: Kriminalhauptkommissar

MIRIAM: Sekretärin von Ganter Holms

ANITA VOLPERT: Polizeipsychologin

DANIELA BECKER-DUBOIS Psychotherapeutin (freie Mitarbeiterin im LKA)

INSTITUT FÜR RECHTSMEDIZIN HAMBURG

PROFESSOR KLAUS BUSCHMANN: Leiter des Instituts

DORIS BUSCHMANN: Seine Ehefrau

DR. FAYSAL MAHMOUDI: Gerichtsmediziner

KERSTIN LABS: Sekretärin

REGIERUNG BERLIN

DR. HENRIETTE BEHRENS: Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

REGIERUNG WASHINGTON

GEORGE F. SUMMERHILL: Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

JOHN F. MARTIN: Stabschef im Weißen Haus

ISLAMISCHE REPUBLIK IRAN

HASSAN SCHIRAZI: Präsident und Regierungschef

ALI NAZ: Ex-Führer der iranischen Revolutionsgarden, Terrorist.

BAHRAM: Vernehmungsoffizier, Oberstleutnant der Revolutionsgarden

SONSTIGE

PORTER: Ex-SEALs Team Leader (USA)

NOUR MAJED METZBAH: Generalmajor der Hamas

KAI KRÜGER: Flugdienstleiter am Flugplatz Hungriger Wolf (Itzehoe)

DR. ULRIKE FELDHOFEN: Notärztin

KAPITEL 1

SCHREI

Karina Marie verließ mit Pia im Kinderwagen die Bank Sie war in großer Eile - фото 7

Karina Marie verließ mit Pia im Kinderwagen die Bank. Sie war in großer Eile, denn sie erwartete ihren Mann Marc vom Einsatz zurück. Vielleicht würden sie sich hinter dem kleinen Park sogar noch auf der Straße treffen. Er würde natürlich stoppen, herausspringen und als erstes die kleine Pia aus dem Kinderwagen heben, ihren wunderbaren Babygeruch einatmen und sie zärtlich und sanft beschmusen. Pia würde ihren Vater anstrahlen und an seine US-Fliegerbrille grapschen. Sie war sein Sonnenschein. Dann würde er – Pia haltend – seine Frau in die Arme nehmen und ihr etwas ins Ohr flüstern.

Sie schmunzelte in sich hinein, denn es wäre ein Code gewesen, den nur sie kannte. So würde es sein. Sie wollte gerade den Park verlassen und in ihre Straße einbiegen.

Plötzlich legte sich von hinten ein Arm um ihre Schultern und hielt sie fest. Sie erstarrte in panischer Angst, nahm das Messer im Augenwinkel nicht wahr und schon gar nicht den Schnitt. Ihr Kopf knallte auf den Kiesweg, und ihre langen, schwarzen Haare verfärbten sich im Blut, das in einem ersten Stoß wie eine Fontäne aus ihrem Hals schoss und sich als hässliche dunkelrote Lache langsam unter dem Kinderwagen ausbreitete. Ihre Augen waren seltsam geöffnet, fast staunend. Pia sah interessiert auf die Mutter herunter und winkte ihr ungelenk mit beiden Ärmchen zu.

картинка 8

Jelkes Handy meldete sich mit dem schlimmsten aller Alarmtöne. Fünfmal kreischend laut, jeweils kurz unterbrochen und so durchdringend, dass die Musik ihrer Lieblingssängerin Maria Dolores Pradera in ihrem Kopfhörer sofort zur Nebensache wurde. Augenblicklich saß sie kerzengerade und las:

LEITSTELLE NOTFALLSEELSORGE ANRUFEN!

Die Nachricht war ungewöhnlich, denn üblicherweise bekam sie direkt den eigentlichen Einsatzauftrag übermittelt, wie: Plötzlicher Tod, Suizid, Verkehrsunfall und zeitsparend auch immer direkt die Adresse vom Ort des Geschehens. Auf dem Wege würde sie von der Leitstelle ein erstes Briefing bekommen, sofern es überhaupt Informationen gab.

»Einsatz, Jelke! Bist du abmarschbereit?«, fragte die freundliche Männerstimme von der Zentrale. Die Frage war überflüssig. Jelke, die beliebte Erzieherin im Kindergarten der benachbarten evangelischen Kirche, war heute an ihrem freien Tag im Dienstplan der Notfallseelsorge eingetragen und musste sicherstellen, innerhalb von dreißig Minuten am Einsatzort zu sein.

»Wir haben dir einen Streifenwagen geschickt, der bringt dich ins Polizeipräsidium, dort erwartet dich Kriminalhauptkommissar Ganter Holms.«

»Was ist passiert?«, fragte sie.

»Mord in Blankenese. Überbringen einer Todesnachricht. Holms wird dich vorbereiten.«

»Mit Jacke oder ohne?«

»Mit! Stell’ dich auf einen Riesenrummel ein!«

Eigentlich musste sie dringend zur Toilette, doch dafür blieb wohl noch Zeit im Präsidium.

Sie griff ihre lilafarbene Einsatzjacke und den Einsatzkoffer, knallte die Tür hinter sich zu und eilte das Treppenhaus hinunter, während von oben eine Frauenstimme aus der offenen Tür der Nachbarwohnung fragend rief, wer denn wohl gestorben sei.

Obwohl Jelke schon über einhundert Mal auf diese Art alarmiert worden war, klopfte ihr Herz bis zum Hals. Sie konnte diese Erstaufregung nicht unterdrücken, doch die würde sich, wenn sie vor jener Schicksalstür stehen würde, in der die Welt noch in Ordnung war, in gespannte Ruhe verwandeln. Hoffentlich.

Wie gut, dass Ganter Holms dabei war. Sie kannte ihn von einigen Einsätzen, schätzte seine besonnene, ruhige Art. Er würde an einer unbekannten Tür klingeln, sich vergewissern, dass die richtige Ansprechperson vor ihnen stand und sich als Kriminalhauptkommissar der Hamburger Polizei sowie Jelke Lorberg als Notfallseelsorgerin vorstellen. Mit dem Öffnen der Tür würde augenblicklich eine bis dahin geordnete Welt in der Wohnung ins Chaos stürzen. Die Ansprechperson würde angesichts der Aussage, man sei von der Polizei und der Notfallseelsorge, erstarren, schreien oder vielleicht sogar kollabieren.

Vielleicht würden beide auch einfach nur ruhig hineingebeten.

In der Wohnung würden sie nur eine Person oder auch ganz viele antreffen, vielleicht Kinder, vielleicht Kranke. Möglicherweise ständen sie in einer ordentlichen oder gänzlich verschmutzten, übel riechenden Wohnung. Oder sie würde ein multikulturelles Szenario mit sehr vielen schreienden Menschen erwarten. Wie auch immer. Sie müssten sich auf jede Situation einstellen.

Holms würde behutsam aber schnörkellos die Todesnachricht überbringen. Er würde nicht von Leiche , sondern der verstorbenen Person sprechen, so wie er es gelernt hatte. Aber – wie viele seiner Kollegen – schätzte auch er diese hochoffizielle Pflicht nicht, denn er litt regelmäßig mit, insbesondere, wenn Kinder vom Leid betroffen waren.

Einmal hatten die beiden erlebt, wie der alkoholisierte Bruder des Toten den Polizeibeamten Ganter Holms in der Überbringungsphase der Todesnachricht heftig am Hals würgte und schrie, er solle nicht so einen Unsinn reden. Holms gelang es kaum, ihn abzuwehren. Seine Hand glitt schließlich zur Waffe. Jelke half damals erfolgreich zu deeskalieren. Sie sagte nur einen Satz: »Ich weiß, wie sehr du deinen Bruder liebst.«

Der Mann hing anschließend weinend in ihren Armen. Holms beließ es dabei.

Doch meistens lief es ruhig ab. Holms würde nach der ersten Schockphase erläutern, dass der Leichnam in die Rechtsmedizin käme und in einigen Tagen mit der Freigabe des Toten zu rechnen sei. Beide würden in leere Augen blicken, die nur das eine signalisierten: »Das ist nicht wahr! Bitte, lieber Gott, lass’ es nicht wahr sein!«

Erfahrungsgemäß würde Ganter Holms bereits in der ersten halben Stunde an Jelke übergeben, seine Kontaktdaten hinterlassen und sich mit seinem aufrichtigen Beileid von den Hinterbliebenen verabschieden. Er würde sich in der Haustür noch einmal prüfend umsehen, ob seiner Kollegin irgendeine Gefahr drohen könnte.

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