Jörg H. Trauboth - Omega

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Der ehemalige Elitesoldat Marc Anderson und Inhaber der Hamburger Maritime Security Services lebt mit Karina Marie und der gemeinsamen kleinen Tochter Pia zusammen. Das Glück scheint vollkommen, bis der iranische Terrorist Ali Naz brutal an der Familie Rache nimmt. Marc fällt in eine tiefe Depression und wird seelsorgerisch begleitet. Nur eine letzte, alles entscheidende Hoffnung hält ihn am Leben. Ali Naz lockt ihn in eine Falle. Doch er hat Marc Anderson und sein Team unterschätzt. Marc erfährt nach einer langen Reise der Demütigung, dass auch im grausamsten Ende ein Anfang innewohnt.

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»Ich erinnere mich vage«, meinte Holms.

Durch die Tür eilte ein Kollege herein: »Unterlagen zu eurem Fall!«

Holms blätterte kurz durch und strich zufrieden durch seinen Bart.

»Ich denke, Jelke, das ist er … schau’ hier.«

Jelke sah das Foto auf einem Personendatenblatt und nickte. »Ja, das ist Marc. Mein Gott, wir müssen sofort zu ihm!«

»Meinst du wirklich, dass du das schaffst? Notfallseelsorgerin für den Mann deiner ermordeten Freundin?«

Er hoffte insgeheim, dass sie sich das zutraute, zumal es schwierig sein dürfte, auf die Schnelle einen geeigneten Ersatz für sie zu bekommen. Da wäre noch Daniela Becker-Dubois, eine Psychotherapeutin, die eng mit dem Landeskriminalamt zusammenarbeitete. Aber die war für heute abgemeldet.

Jelke schloss einen kurzen Augenblick die Augen. Sie hatte gelernt, sich durch Atmung und Konzentration herunterzubringen. Was für eine Tragödie! Ihre Freundin ermordet, das Kind verschwunden, der Vater vermutlich unvorbereitet. Welche Krisenintervention würde für ihn die beste sein? Eine fremde Person, die ihn bei der Überbringung der Todesnachricht psychologisch auffängt? Oder eine vertraute Person, die die Familie durch und durch kennt?

Wahrscheinlich die letztere Option. Falls er damit einverstanden wäre, müsste sie sich zusammenreißen, um die seelsorgerische Professionalität nicht mit der privaten Beziehung zu vermengen. Sie fragte sich, ob sie das schaffen würde, nicht nur in den ersten Stunden, sondern auch in der Folgezeit.

Sie schaute Holms fest und bestimmt an. »Ich werde Marc Anderson zur Seite stehen, wenn er das möchte. Ich bin bereit!«

картинка 10

Marc war auf dem Weg vom Marinestützpunkt Eckernförde zurück nach Hamburg. Es waren anstrengende zwei Tage bei den Kampfschwimmern der Marine gewesen. Wochenlang war an dem Szenario gefeilt worden, und dann war alles schiefgegangen. Er hatte mit seinem Team, der Maritime Security Services (MSS) , seinen Auftrag nicht erfüllt. Allerdings hatten sich die Kampfschwimmer aus Eckernförde etwas einfallen lassen, womit nun wirklich nicht zu rechnen gewesen war.

Marcs Männer waren – so das Übungsszenario – im Rahmen der Feinddarstellung in die Rolle von Piraten geschlüpft. Mit modernster Waffentechnik ausgestattet, hatten sie ein Schiff geentert und dessen Besatzung in ihre Gewalt genommen. Nun liefen die Lösegeldverhandlungen mit der Reederei. Die Aufgabe der Piraten war es, das Schiff gegen Befreier zu verteidigen, wobei nicht klar war, ob die Angreifer wasserseitig oder aus der Luft kommen würden.

Marc hatte mit Tom, Hermy, Ale, Thunder und Mike, alles ehemalige Elitesoldaten, jede denkbare Option durchgespielt. Sie rechneten mit einer Annäherung von Hubschraubern und einem Abseilen aus der Luft, mit einer Annäherung über oder unter Wasser, vielleicht sogar mit einem Unterwasser-Scooter abgesetzt aus einem U-Boot.

Die Marine hatte sich viel vorgenommen, denn der Respekt vor den zivilen Kollegen war enorm. Schließlich hatte Marcs Team in einer waghalsigen Aktion die Passagiere der Luxusyacht SUNDOWNER befreit, auf der seine schwangere Frau, die Hotelmanagerin Karina Marie, und die Familie des US-Präsidenten George F. Summerhill von Terroristen gefangen gehalten wurden. Die Kaperung wurde nicht zuletzt durch das Eingreifen von Navy SEALs ein voller Erfolg. Das deutsche Team wurde vom US-Präsidenten im Weißen Haus ausgezeichnet, und obwohl Marc jeden Pressekontakt ausgeschlagen hatte, konnte nicht verhindert werden, dass über ihn und Karina Marie über Wochen berichtet wurde.

Bei einem großen Streaming-Dienst wurde überlegt, über den inzwischen legendären Marc Anderson eine Serie zu drehen. Zwei Staffeln waren praktisch gewährleistet, denn vor dem spektakulären Entern der SUNDOWNER hatte er Karina Marie, damals Lebensgefährtin eines deutschen Unternehmers, bereits ebenfalls einmal befreit und dabei lieben gelernt. Action, Liebe und Politik könnte man gut vermarkten, einschließlich der Geburt des Babys Pia, so die Einschätzung der Manager. Doch Marc hatte abgelehnt. Sein Erfolg lag auch in der professionellen Diskretion seines Sicherheitsunternehmens begründet.

Der Tag auf dem Übungsschiff in der Rolle der Piraten verging, ohne dass etwas geschah. Offensichtlich spielte die Gegenseite mit der Zeit. Also Sichern nach allen Seiten, Wasseroberfläche prüfen, auf Geräusche achten. Es blieb still.

Eine stockfinstere Nacht bei bewegter See brach ein. Kein Problem mit den Nachtsichtgeräten, nur anstrengender, vor allem nach fünfzehn Stunden Wache ohne Pause. Marc stand auf der Brücke, hinter ihm der Übungsleiter mit dem Clipboard in der Hand, als die Meldung von Tom kam: »Taucher Backboard, Entfernung fünfzig!«

Marc sah die Köpfe unter ihren Tauchermasken in den Wellen hoch- und hinunterschaukeln. Er schaute genauer, es waren mindestens vier.

Wie vorher eingeübt, feuerten Marc, Ale und Thunder, das ALPHA 1-Team, gezielt über das elektronische Erfassungssystem auf die wippenden Köpfe. ALPHA 2 – Mike, Hermy und Tom – teilten sich auf und sicherten die anderen Seiten des Schiffes. Doch merkwürdigerweise zeigte die elektronische Zielerfassung nicht einen einzigen Treffer. Ale setzte das Fadenkreuz noch einmal genau auf einen Kopf in den Wellen. Schuss!

Keine Trefferbestätigung.

Inzwischen waren die Angreifer fast am Schiff.

Plötzlich erkannte Marc, was hier geschah. Unter den Taucher-Köpfen war überhaupt kein Körper. Aber eine Leine, und die wurde von je einem kleinen Scooter zum Schiff dirigiert. Er wollte gerade an sein Team den Befehl zur Neupositionierung durchgeben, als sehr lebendige und martialisch aussehende Kampfschwimmer in die Brücke eindrangen, zusammen mit dem überwältigten ALPHA 2-Team, während unten an Backboard die Dummys dümpelten und an Bord gezogen wurden.

Marc nahm resignierend die Hände hoch.

»Übungsende!«, befahl der Leitungsoffizier und griente Marc an. Marc lachte anerkennend zurück. Die Männer der Maritime Security Services waren mit einem einfachen Trick reingelegt worden.

Er war so alt wie die Militärtaktik schlechthin: Tarnen, Täuschen, überraschender Angriff an unerwarteter Stelle. Die Kampfschwimmer der Marine waren mit zwanzig Mann auf der Steuerbordseite und am Heck aufgeentert. Das Überwältigen der drei verteilten Piraten war geradezu ein Kinderspiel.

Trotzdem war die Übung von großem Wert. MSS hatte wieder viel über die neuesten Waffen und Techniken gelernt, und man musste auch einmal verlieren können.

»Besser im Training als live«, tröstete Ale seinen Berliner Kumpel Thunder.

Am Montag wartete bereits ein neuer Auftrag auf das Team. Das Schiff einer Hamburger Reederei sollte in Indonesien Marcs Security an Bord haben. Bis dahin wollte sich Marc intensiv seiner Familie widmen.

Marc bog in die Elbchaussee ein. Noch zweimal abbiegen, dann würde er bei seinen beiden Mädels sein und das Wochenende einläuten.

Er wunderte sich, dass so viel Polizei unterwegs war. Seine Verwunderung nahm spürbar zu, als er durch das offene Schiebedach über Blankenese einen kreisenden Polizeihubschrauber erblickte. Nach Verkehrsstau sah das nicht aus, eher nach einer großangelegten Polizeiaktion. Zu Hause würde er aus den News erfahren, was hier gerade passierte.

Im NDR lief Take It Easy von den Eagles. Marc liebte diesen Song, durch den er eine unglaublich positive Energie verspürte. Er kannte den Text, sang ihn laut mit und wippte, so gut das beim Fahren möglich war, im Rhythmus des Songs mit den Händen mit.

Klar, die Übung war nicht so gelaufen, wie er es für MSS gehofft hatte, aber … take it easy . Er hatte so viel Glück in seinem Leben am Limit erfahren dürfen, dass einige sehr schmerzhafte Erfahrungen, besonders in den Einsätzen beim Kommando Spezialkräfte, längst in den Hintergrund getreten waren. »Glück«, dachte er, »ist eigentlich etwas Momentanes, bei mir offensichtlich nicht.«

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