Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Im Juli 1754 erlebte der 22-jährige Major George WashingtonWashington, George an der Spitze der virginischen Miliz bei Fort DuquesneFort Duquesne, im Gebiet des heutigen PittsburghPittsburgh, seine Feuertaufe. Ein Jahr später erlitt er an der Seite eines englischenGroßbritannien Generals in derselben Gegend eine schwere Niederlage gegen die Franzosen, die den Krieg letztlich auslöste. In Europa begannen die Feindseligkeiten 1756 mit dem renversement des alliances , bei dem Engländer und FranzosenFrankreichKolonien ihre traditionellen Verbündeten „austauschten“. Frankreich wandte sich von PreußenPreußen ab und sagte ÖsterreichÖsterreich seine Unterstützung bei der Rückeroberung Schlesiens zu, während EnglandGroßbritannien Habsburg fallen ließ und sich hinter den ehemaligen Gegner Preußen stellte, um eine französische Hegemonie auf dem Kontinent zu verhindern. Das Hauptinteresse des führenden englischenGroßbritannien Ministers William PittPitt, William galt aber nicht Preußen, sondern es ging ihm in erster Linie darum, französische Kräfte in Europa zu binden, um die alte Rivalität in Übersee zu Gunsten des eigenen Landes zu entscheiden. Alle Gebiete, in denen die Einflusssphären der beiden Mächte zusammenstießen, wurden deshalb zu Kriegsschauplätzen: Nordamerika, die KaribikKaribik, WestafrikaAfrika, IndienIndien und – als SpanienSpanienKolonien unklugerweise 1761 noch an der Seite Frankreichs in den Krieg eintrat – auch die PhilippinenPhilippinen. Nach französischen Anfangserfolgen konnten die Engländer dank besserer Planung und Logistik überall zum Gegenangriff übergehen und entscheidende Siege erringen. Nirgends war das deutlicher zu erkennen als in Nordamerika, wo die Franzosen im 17. Jahrhundert ein KolonialreichKanadaFranzösische Besiedlung (La Nouvelle France und LouisianaLouisiana) geschaffen hatten, das sich – zumindest was die Rechtsansprüche betraf – von KanadaKanada bis zur Mündung des MississippiMississippi (Fluss) erstreckte.

Entscheidend für den Kriegsausgang war im September 1759 die Eroberung der stark befestigten Stadt QuebecQuebec durch den englischenGroßbritannien General James WolfeWolfe, James, der eine 10.000 Mann starke Armee von NeuschottlandNeuschottland herangeführt hatte (und der in dem Kampf ebenso fiel wie sein französischer Gegner Marquis de MontcalmMontcalm, Louis Joseph, Marquis de). Im nächsten Frühjahr marschierten BritenGroßbritannien und amerikanische Kolonisten von Norden und SüdenSüden auf MontrealMontreal und zwangen den französischen Gouverneur zur Übergabe Neu-Frankreichs. Im Frieden von ParisFrieden von Paris (1763) 1763 erhielt EnglandGroßbritannien ganz KanadaKanada sowie sämtliche Gebiete östlich des MississippiMississippi (Fluss) mit Ausnahme der Stadt New OrleansNew Orleans. Im Süden musste SpanienSpanienKolonien FloridaFlorida im Austausch für KubaKuba abtreten, das die Engländer 1762 erobert hatten. Als Entschädigung überließen die Franzosen den Spaniern New Orleans und das Land westlich des MississippiMississippi (Fluss), das sie ihnen als Preis für den Kriegseintritt versprochen hatten. Fortan verwalteten die SpanierSpanienKolonien das gesamte Gebiet unter dem Namen LouisianaLouisiana von New Orleans aus. Damit war die Existenz des französischen Kolonialreiches in Nordamerika beendet.

Die Engländer feierten einen der größten Triumphe ihrer Geschichte, doch gerade der Kriegsausgang in Nordamerika sollte sich rasch als eine Art Pyrrhus-Sieg erweisen. Zum einen brachte er latente Animositäten und emotionale Gegensätze an die Oberfläche, die sich zwischen den Menschen im Mutterland und in den Kolonien aufgebaut hatten. Während die englischenGroßbritannien Offiziere und Beamten klagten, dass ihnen die Siedler nicht den gebührenden Respekt entgegenbrächten und dass es ihnen an Bildung und Manieren mangele, fühlten sich die Amerikaner herablassend und als Menschen zweiter Klasse behandelt. Das traf sie umso härter, als sie in den vergangenen Jahrzehnten – unter dem Einfluss der europäischen AufklärungsliteraturAufklärung – das positive „Selbstimage“ eines einfachen, rustikalen, unverdorbenen Volkes entwickelt hatten. Sie rechneten sich die „typischen“ kolonialen Tugenden zu: kraftvoll, energisch und unverbildet; streitbar, aber freiheitsliebend; wohlhabend, aber unberührt von Luxussucht. Gleichzeitig stärkte die Beteiligung an den erfolgreichen Feldzügen ihr Selbstbewusstsein und ihre Überzeugung, nach der Beseitigung der „französischenFrankreichKolonien Gefahr“ für die eigene Sicherheit sorgen und ein American Empire im WestenWesten aufbauen zu können.

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Karte 2: Die 13 Kolonien bis 1763

Das Gefühl der Entfremdung wurde durch den Versuch William PittsPitt, William, seine Vision eines rational organisierten und zentral gelenkten Empire zu verwirklichen, noch gesteigert. Seine straffe Empire-Politik war darauf ausgerichtet, alten, nur noch halbherzig befolgten merkantilistischen Regulierungen wieder die gebührende Geltung zu verschaffen. Insbesondere sein Bemühen, den schwungvollen Handel der Kolonien mit den französischenFrankreichKolonien KaribikinselnKaribik als Schmuggel und „Verrat“ zu unterbinden, gefährdete die wirtschaftliche Existenz so manches amerikanischen Kaufmannes. Der Premierminister wurde zwar 1761, noch vor dem Friedensschluss, vom König entlassen, weil er die Staatsverschuldung durch seine Kriegsausgaben fast verdoppelt und auf die unerhörte Höhe von 133 Millionen Pfund Sterling getrieben hatte. Mit dieser Schuldenlast hinterließ er allerdings ein Erbe, das, wie sich bald zeigen sollte, die größte Sprengkraft für die Empire-Beziehungen barg. Um nämlich die finanzielle Belastung der unruhigen englischenGroßbritannien Bevölkerung in Grenzen zu halten – allein für Zinsen mussten jährlich 5 Millionen Pfund aufgebracht werden, für die Truppen auf den KaribikinselnKaribik und in den Festlandskolonien 200.000 Pfund –, suchten George III.George III. und seine Berater nach neuen Einnahmequellen. Amerika bot sich an, denn man hatte, so wurde am Hof und im Parlament argumentiert, den Krieg doch nicht zuletzt zum Schutz der Siedler geführt, die ohnehin viel weniger Steuern zahlten als die Bürger im Mutterland. Von diesem Entschluss nahm die „imperiale Debatte“ über Besteuerung, Repräsentation und Souveränität ihren Ausgang, die innerhalb weniger Jahre die Bindungen löste, die über mehr als ein Jahrhundert entstanden waren.

Kapitel 2: Revolution, Verfassungsgebung und Anfänge des Bundesstaates, 1763–1814

1 Die imperiale Debatte, 1763–1774

Am Ende des Siebenjährigen KriegesFrankreichSiebenjähriger KriegSiebenjähriger Krieg (French and Indian War) verstanden sich die meisten Siedler durchaus noch als treue Untertanen der KroneGroßbritannien und betrachteten ihre Kolonien als feste Bestandteile des britischenGroßbritannien Empire. Allerdings hatte die Erkenntnis zugenommen, dass „Amerika“ in diesem Weltreich einen besonderen, hervorgehobenen Platz einnahm und dass die „Amerikaner“ eine Reihe von Belangen und Überzeugungen teilten, die von denen der Engländer abwichen. Handfeste Interessen gerieten zuerst im WestenWesten in Gefahr, wo sich die IndianerNative AmericansKolonialzeit als die eigentlichen Leidtragenden der französischen Niederlage – sie machte die Fortsetzung ihrer bisherigen Neutralitäts- und „Schaukelpolitik“ zwischen den Kolonialmächten unmöglich – nun dem weiteren Vordringen weißer Siedler gewaltsam widersetzten. 1763 schlossen sich im OhioOhio-Tal und im Gebiet der Großen Seen mehrere Stämme unter dem OttawaOttawa Indianer-Häuptling PontiacPontiac zusammen und begannen einen Aufstand, der bis 1766 andauerte. Um den Konflikt einzudämmen, entschloss sich die KroneGroßbritannien, der weiteren Ausdehnung des Siedlungsgebiets und der Landspekulation einen Riegel vorzuschieben. Durch königliche Proklamation wurde im Oktober 1763 die Wasserscheide des AppalachenAppalachen-Gebirges als temporäre Grenze festgesetzt und den weißen Untertanen Seiner Majestät verboten, westlich dieser Linie zu siedeln. Die permanente Stationierung von ca. 10.000 britischenGroßbritannien Soldaten in Nordamerika konnte unter diesen Umständen ohne weiteres auch als eine Vorsichtsmaßnahme gegen koloniale Expansions- und Unabhängigkeitsbestrebungen verstanden werden.

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