Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Die gebildeten Kolonisten verstanden sich als Angehörige einer transatlantischen KulturgemeinschaftKulturKolonialzeit und nahmen durchaus aktiv an den geistigen Bewegungen und Auseinandersetzungen der Europäer teil. Das betraf die AufklärungAufklärung, die in PhiladelphiaPhiladelphia besonders starke Resonanz fand, ebenso wie den Pietismus, der das Great Awakening Great Awakening beeinflusste. Viele Söhne wohlhabender Familien absolvierten ihr Studium in EnglandGroßbritannien, und die neueste englische und französische LiteraturKulturKolonialzeit erreichte in relativ kurzer Zeit amerikanische Leser. Besondere Aufmerksamkeit fanden – neben den Werken von BlackstoneBlackstone, Sir William, HumeHume, David und MontesquieuMontesquieu, Charles de Secondat, Baron de – englische politische Schriftsteller, die das Zeitgeschehen kritisch kommentierten. Bezeichnenderweise wurde in NeuenglandNeuengland (s.a. Nordosten, Regionen) und den Mittelkolonien die radikale Form dieser Kritik (vorgetragen von den Real Whigs Whig-Partei und Commonwealthmen ) stärker rezipiert als ihre gemäßigte Variante in Form der Country-IdeologieCountry-Ideologie eines Lord BolingbrokeBolingbroke, Henry St. John, Viscount, die dafür im SüdenSüden besser ankam. Ob diese intellektuellenKulturKolonialzeit Einflüsse allerdings schon ein amerikanisches Sonderbewusstsein entstehen ließen oder ob sie das gemeinsame englische Erbe festigten, ist schwer zu ermessen.

In PhiladelphiaPhiladelphia, das sich nach 1720 zur kulturellen Hauptstadt der Festlandskolonien entwickelte, wurden aufklärerische Ideen am entschiedensten in praktische Neuerungen umgesetzt. Diese Vorrangstellung der QuäkerQuäker-Kolonie ist eng mit der Person Benjamin FranklinsFranklin, Benjamin verbunden, der nach der Jahrhundertmitte, als er sich lange Zeit in diplomatischer Mission in LondonLondon und ParisParis aufhielt, zur Leitfigur einer praktisch-gemäßigten amerikanischen AufklärungKulturKolonialzeitAufklärung avancierte. FranklinFranklin, Benjamin neigte seit seiner ersten Englandreise 1724/25 dem Deismus zu, verzichtete aber auf religiöse Spekulation und konzentrierte sich auf sein berufliches Fortkommen. Im Poor Richard’s Almanack säkularisierte er ab 1732 calvinistischeCalvinisten Tugenden und übermittelte den Zeitgenossen Verhaltensregeln und Lebensweisheiten, die zu einem Leitfaden für den amerikanischen self-made man wurden. Nach dem Aufstieg zum angesehensten Buchdrucker und Zeitungsverleger Nordamerikas konnte er sich 1748 aus dem Geschäftsleben zurückziehen und seinen wissenschaftlichen und politischen Interessen widmen. Große Bedeutung für die Verbreitung aufklärerischen Gedankenguts erlangten die von ihm 1743 organisierte American Philosophical Society , die Library Company Library Company als erste öffentliche Bibliothek in den Kolonien sowie das College of Philadelphia KulturKolonialzeit. Um FranklinFranklin, Benjamin bildete sich ein Kreis von Aufklärern, aus dem der Astronom David RittenhouseRittenhouse, David, der Arzt Benjamin RushRush, Benjamin, der Literat Francis HopkinsonHopkinson, Francis und die Künstler Benjamin WestWest, Benjamin und Charles Willson PealePeale, Charles Willson herausragten. Sie hielten Verbindung mit gleich gesinnten Persönlichkeiten und Gruppen in den anderen Kolonien und korrespondierten mit aufklärerischen Organisationen und wissenschaftlichen Akademien in Europa. In der ebenso vitalen wie toleranten und weltlich geprägten Atmosphäre Philadelphias vollzog sich die Gleichsetzung von Amerika, naturwissenschaftlicher Erkenntnis und sozialem Fortschritt, die das öffentliche Bewusstsein der Revolutionsepoche prägen sollte. Das puritanische NeuenglandNeuengland (s.a. Nordosten, Regionen) konnte auf diesem Gebiet trotz des relativ hohen BildungsniveausBildungswesenKulturKolonialzeit nicht ganz mithalten: Erst 1780 gründete der Rechtsanwalt und Politiker John AdamsAdams, John in BostonBoston die American Academy of Arts and Sciences American Academy of Arts and Sciences als Gegenstück zur American Philosophical Society American Philosophical Society.

Die Kolonien im englischen MerkantilsystemGroßbritannienMerkantilsystem

Die Auswirkungen der wirtschaftlichenWirtschaft Beziehungen zwischen Kolonien und Mutterland auf das Bewusstsein der Siedler lassen sich kaum eindeutig bestimmen. Ihre zunehmende Dichte und Intensität besagen noch nicht, dass sie den Zusammenhalt der Kolonisten förderten. Die Zahlen sind allerdings eindrucksvoll: 1760 engagierte sich die Hälfte der englischen Flotte im Amerikahandel, und die Festlandskolonien, deren BevölkerungBevölkerungsentwicklung seit 1700 von 250.000 auf über 2 Millionen angestiegen war, nahmen 25 Prozent der englischen Exporte auf. Hatte die gemeinsame Wirtschaftsleistung der Kolonien um 1700 noch 5 Prozent derjenigen des Mutterlandes betragen, so stieg dieser Prozentsatz bis zur UnabhängigkeitserklärungUnabhängigkeitserklärung auf ca. 40 Prozent an. Andererseits blieben die einzelnen Kolonien in dem monopolartigen System der Navigation Acts Navigation Acts vorrangig auf das Mutterland hin ausgerichtet: Besonders wertvolle enumerated goods wie Tabak, Reis, Indigo, Wolle und Pelze durften nur an das Mutterland verkauft werden; alle Güter, die aus Europa eingeführt wurden, mussten via EnglandGroßbritannien transportiert werden; und den Kolonien war gesetzlich verboten, bestimmte Produkte wie Kleidung, Hüte und Eisen herzustellen und zu exportieren, die mit englischenGroßbritannien Waren konkurrierten. Eine wirkliche regionale Arbeitsteilung und wechselseitige Ergänzungen konnten unter solchen Umständen nicht zustande kommen. Der Austausch zwischen den dreizehn Kolonien lag um die Mitte des 18. Jahrhunderts zwar immerhin bei 25 Prozent des Gesamtvolumens, aber der Außenhandel mit der KaribikKaribik und EnglandGroßbritannien war nach wie vor Motor des Wachstums, denn nur hier konnte man das für zusätzliche Investitionen benötigte Hartgeld verdienen. Daraus erwuchsen Rivalitäten zwischen benachbarten Kolonien, die um einen möglichst großen Anteil am Handelsaufkommen konkurrierten.

Kriege für das Empire

Ambivalenter Natur scheinen auch die Folgen gewesen zu sein, die sich aus der Beteiligung der Siedler an militärischen Unternehmungen der englischenGroßbritannien KroneGroßbritannien ergaben. Diese Praxis begann bereits im Pfälzischen Krieg von 1689–1697, mit dem das englisch-französische Ringen um die Vorherrschaft eröffnet wurde und der in Nordamerika als King William’s War Pfälzischer Erbfolgekrieg (King William’s War) seinen Widerhall fand. Sie setzte sich im Spanischen Erbfolgekrieg von 1701 bis 1713 ( Queen Anne’s War SpanienSpanischer Erbfolgekrieg (Queen Anne’s War)) fort und erreichte einen ersten Höhepunkt während des Österreichischen Erbfolgekrieges von 1740 bis 1748 ( King George’s War ). Stets unterstützten koloniale Milizen die regulären britischenGroßbritannien Truppen im Kampf gegen Franzosen, Spanier und Indianer, und in der KaribikKaribik beteiligten sich amerikanische Freibeuter ( privateers ) am Kaperkrieg der Seemächte. Wenig deutet aber darauf hin, dass sich aus diesen Aktivitäten ein eigenständiges amerikanisches Bewusstsein, eine vom Mutterland separate Identität ergeben hätte. Zunächst scheinen sie eher das emotionale Band zur KroneGroßbritannien und zum jeweiligen englischenGroßbritannien König als dem „obersten Kriegsherrn“ noch gefestigt zu haben. Als 1752 bewaffnete Zusammenstöße im OhioOhio-Tal eine neue Runde des Hegemonialkampfes ankündigten, versuchte FranklinFranklin, Benjamin vergeblich, die Kolonien mit seinem Albany Plan of Union Albany Plan of Union (1754) von 1754 auf eine gemeinsame Sicherheitspolitik zu verpflichten. In dem Krieg, der wenig später ausbrach, war die Loyalität der einzelnen Kolonien und ihrer Milizen zur KroneGroßbritannien niemals gefährdet, und 1760 feierten die Siedler fast überschwänglich die Thronbesteigung ihres neuen, jugendlichen Königs George III. Dennoch wurde dieser Siebenjährige KriegFrankreichSiebenjähriger KriegSiebenjähriger Krieg (French and Indian War), der in den Kolonien wieder einen eigenen Namen erhielt ( French and Indian War ), in vieler Hinsicht zum Auslöser der amerikanischen Unabhängigkeit.

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