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7 Rechtsfragen der Schulpsychologie
Jan Frederichs
7.1 Rechtliche Grundlagen und Aufgaben
7.2 Schweigepflicht und Datenschutz
7.3 Rechtfertigender Notstand, § 34 StGB
7.4 Dokumentation
7.5 Fachaufsicht
Literatur
7.1 Rechtliche Grundlagen und Aufgaben
Die Aufgaben der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sind in den Bundesländern nur teilweise und meist nur grob gesetzlich geregelt. Eher lassen sich die Aufgaben aus untergesetzlichen Regelungen entnehmen, z. B. Ministerialerlassen. Beispielsweise sei der Ministerialerlass des nordrhein-westfälischen Schulministeriums vom 08.01.2007 genannt. Bisweilen werden die Aufgaben erst auf niedrigerer Ebene, ggf. sogar nur in einrichtungsinternen Beschreibungen konkretisiert. Zu denen muss dann geklärt werden, inwieweit sie verbindlich sind, denn solche Aufgabenbeschreibungen können auch im Entwurfsstadium stecken geblieben sein und kursieren später dann als vermeintlicher Maßstab.
Im Allgemeinen bieten Schulpsychologinnen und Schulpsychologen ihre Dienstleistungen an, so dass das Angebot erst angenommen werden muss. Angeboten werden die schulpsychologischen Dienstleistungen an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrende und Schulen. Der Angebotscharakter hat rechtlich erhebliche Relevanz, wenn es um die Rechtfertigung eventueller Grundrechtseingriffe geht, denn die Inanspruchnahme des Angebots ist in aller Regel auch die Einwilligung in eventuelle Grundrechtseingriffe.
Es kann insbesondere um die durch Art. 2 GG (Grundgesetz) geschützte allgemeine Handlungsfreiheit des Klientels gehen, seien es Lehrende als Erwachsene, seien es Schülerinnen und Schüler als Minderjährige. Und es kann bei minderjährigen Klientinnen und Klienten um einen Eingriff in das sog. Elternrecht gem. Art. 6 Abs. 2 GG gehen.
Natürlich ist nicht jedes schulpsychologische Angebot gleich ein Grundrechtseingriff. Z. B. kann eine »Erstberatung« zunächst nur der Information über das schulpsychologische Angebot und dem Aufbau der Vertrauensbeziehung dienen. Sobald aber die schulpsychologische Dienstleistung intime Daten betrifft und interventiv wirkt, ist von einem Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen auszugehen. Für einen solchen Grundrechtseingriff bedarf es einer Rechtfertigung in Form der Einwilligung.
Außerdem ist grundsätzlich auch die Privatsphäre des Elternhauses bzw. der Eltern durch Art. 2 GG geschützt, weswegen grundsätzlich die Ausforschung der familiären Verhältnisse unzulässig ist.
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