1 ...7 8 9 11 12 13 ...45
[1]
Dazu Rn. 880 ff.
[2]
Dazu Rn. 980 ff.; Rn. 1318 ff.
[3]
Dazu Rn. 985; Rn. 1318 ff.
[4]
Zur Empirie der Strafverfolgung bei Insolvenzdelikten: Liebl Kriminalistik 2011, 297, 298 ff.
[5]
Vgl. dazu auch LK-StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 11.
[6]
Creditreform Wirtschaftsforschung Insolvenzen in Deutschland, 2016, S. 1.
[7]
Creditreform Wirtschaftsforschung Insolvenzen in Deutschland, 2016, S. 1.
[8]
Creditreform Wirtschaftsforschung Insolvenzen in Deutschland, 2016, S. 4.
[9]
Creditreform Wirtschaftsforschung Insolvenzen in Deutschland, 2016, S. 10.
[10]
Vgl. auch NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 4; LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 20 m.w.N. und Rn. 23. Zu den Insolvenzursachen und zur Insolvenzanfälligkeit nach Branchen und Rechtsformen s. Röhm S. 6 ff.
[11]
NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 4 m.w.N.; Liebl S. 37 ff.; Richter GmbHR 1984, 113, 115; Uhlenbruck BB 1985, 1277, 1278 ff.; Winkelbauer wistra 1986, 17.
[12]
LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 20 m.w.N.
[13]
Ebke FS Hellwig, S. 117, 122 m.w.N.
[14]
Vgl. dazu Altmeppen DB 2004, 1083 ff.; ders. NJW 2005, 1911 ff.; Eisner ZInsO 2005, 20 ff.; Goette ZIP 2005, 1481 ff.; Happ/Holler DStR 2004, 730 ff.; Holzer ZVI 2005, 457 ff.; Köke ZInsO 2005, 354 ff.; Kuntz NZI 2005, 424 ff.; Lawlor NZI 2005, 432 ff.; Mock/Schildt ZInsO 2003, 396 ff.; Schall ZIP 2005, 965 ff.; Schumann DB 2004, 743 ff.; Ulmer NJW 2004, 1201 ff.; Zimmer NJW 2003, 3585 ff.
[15]
Vgl. dazu MüKo-GmbHG- Rieder GmbHG, § 5a Rn. 1 ff.; Spies Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Priester ZIP 2006, 161; Veil GMBHR 2007, 315.
[16]
Worm S. 61 ff.
[17]
Vgl. EuGH NJW 1999, 2027 ff. (Centros); EuGH NJW 2002, 3614 ff. (Überseering); EuGH NJW 2003, 3331 ff. (Inspire Art).
[18]
So kann eine Limited – im Gegensatz zur GmbH – innerhalb von 24 Stunden gegründet werden.
[19]
Wabnitz/Janovsky- Beck 8. Kap. Rn. 86.
[20]
AG Stuttgart wistra 2008, 226, 229 mit Anm. Schumann ; vgl. auch Schumann ZIP 2007, 1189 ff.
[21]
Schumann DB 2004, 743, 746.
[22]
Miras S. 1 ff.; Wabnitz/Janovsky- Beck 8. Kap. Rn. 86.
[23]
So auch Radtke/Hoffmann EuZW 2009, 404, 408; Schwab DStR 2010, 333, 336; zweifelnd Bittmann/Gruber GmbHR 2008, 867 ff.; vgl. auch Römermann NZI 2010, 241 ff.
[24]
Wabnitz/Janovsky- Beck 8. Kap. Rn. 88.
[25]
Vgl. Priester ZIP 2006, 161; Veil GMBHR 2007, 315, 316; Nack DB 2007, 1395; Bormann GmbHR 2007, 897 f.; Heckschen DStR 2007, 1442.
[26]
Vgl. auch IfM Bonn, Gewerbliche Unternehmensgründungen 2004-2014 in Deutschland nach Rechtsform, abrufbar unter: www.ifm-bonn.org.
[27]
Wabnitz/Janovsky- Beck 8. Kap. Rn. 88.
[28]
Gude ZinsO 2010, 2385, 2386.
[29]
Wabnitz/Janovsky- Beck 8. Kap. Rn. 88.
[30]
Spies Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) S. 228.
[31]
Zum Begriff der Zahlungsunfähigkeit ausführlich unten Rn. 63 ff.
[32]
Zum Begriff der Überschuldung ausführlich unten Rn. 56 ff.
[33]
NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 1; LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 2.
[34]
Müller-Gugenberger- Richter § 76 Rn. 52 f.; Weyand/Diversy Rn. 9; im Einzelnen unten Rn. 550. Leitner/Rosenau- Pfordte/Sering Vorbemerkungen §§ 283 ff. Rn. 11 f.
[35]
So auch NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 5 ff.
[36]
Vgl. NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 1; Leitener/Rosenau- Pfordte/Sering Vorbemerkungen §§ 283 ff Rn. 13.
[37]
S. unten Rn. 727 ff.
[38]
S. unten Rn. 589 ff.
[39]
S. unten Rn. 827 ff.
[40]
LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 2 und 27; Wabnitz/Janovsky- Pelz 9. Kap. Rn. 3; Pelz GmbHR 1984, 137, 148.
[41]
Bundeskriminalamt Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2015, S. 8.
[42]
Bundeskriminalamt Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2015, S. 9.
[43]
S. unten Rn. 27.
[44]
NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 4 m.w.N.; LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 24; Liebl S. 7; Rönnau NStZ 2003, 525 m.w.N.
[45]
LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 24 m.w.N.; Richter GmbHR 1984, 113, 115.
[46]
NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 2 m.w.N.
[47]
MüKo-InsO- Haarmeyer § 26 Rn. 9.
[48]
Höfner S. 32; Gallandi wistra 1992, 10, 13.
[49]
NK-StGB- Kindhäuser Vor §§ 283–283d Rn. 2.
[50]
LK - StGB- Tiedemann Vor § 283 Rn. 7; Richter GmbHR 1984, 113, 118.
Teil 1 Grundfragen des Insolvenz- und Insolvenzstrafrechts› B. Historische Entwicklung
B. Historische Entwicklung
Teil 1 Grundfragen des Insolvenz- und Insolvenzstrafrechts› B. Historische Entwicklung› I. Entwicklung des Konkurs-/Insolvenzstrafrechts auf nationaler Ebene
I. Entwicklung des Konkurs-/Insolvenzstrafrechts auf nationaler Ebene[1]
1. Erstes Gesetz zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität vom 29.7.1976 (1. WiKG)
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Am 1.9.1976 trat das am 29.7.1976 verabschiedete „Erste Gesetz zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität“[2] (kurz: 1. WiKG) in Kraft. Die zunehmenden Bedenken[3] gegen die Vereinbarkeit der innerhalb der damaligen Konkursordnung kodifizierten Strafvorschriften mit dem Schuldstrafrecht[4] und die Beweisschwierigkeiten rund um die Gläubigerbenachteiligungsabsicht in § 239 a.F. KO können als Auslöser für diese Gesetzesreform gewertet werden.[5] Sie ging auf die Tätigkeit der Sachverständigenkommission zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität[6] zurück, die Änderungen im Bereich des Bürgerlichen Gesetzbuches sowie des Handels- und Konkursrechts (heute: Insolvenzrecht, InsO) für erforderlich hielt. Daneben wurden besondere Strafvorschriften gegen den Subventionsbetrug (§ 264 StGB) und den Kreditbetrug (§ 265b StGB) und darüber hinaus ein verwaltungsrechtliches Gesetz gegen die missbräuchliche Inanspruchnahme von Subventionen geschaffen.
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Schwerpunkt des 1. WiKG bildeten Straftatbestände, die dogmatisch im Vorfeld des Betrugesangesiedelt sind.[7] Insbesondere um Schwierigkeiten im Hinblick auf den nachzuweisenden Vorsatz zu umgehen, führte der Gesetzgeber mit dem Kreditbetrug gem. § 265b StGB und dem Subventionsbetrug gem. § 264 StGB zwei Straftatbestände in das Strafgesetzbuch ein, die als abstrakte Gefährdungsdeliktebereits die Tathandlung unter Strafe stellen, ohne die Strafbarkeit von einer Bewilligung eines Kredits bzw. einer Subvention oder von einer Bereicherungsabsicht abhängig zu machen. Hintergrund dieser Ausgestaltung der Straftatbestände war der Wille des Gesetzgebers, das Kredit- und das Subventionswesen als überindividuelle Rechtsgüterbesonders zu schützen.
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