Guido Barbujani - Die Erfindung der Rassen

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Die Menschheit in Rassen einzuteilen, war eine Obsession der Wissenschaft im 19. Jahrhundert, die im frühen 20. Jahrhundert zu einer mächtigen Bewegung wurde:
Politiker, die ihren Anhängern versprachen, dass sie einer höheren Rasse angehörten, hatten allzu oft Erfolg damit. Die Folgen der Rassenideologie waren schrecklich. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat die biologische Wissenschaft in ihrer modernsten Form, der Genetik, allen Rassentheorien endgültig den Boden unter den Füßen entzogen, doch immer wieder versuchen Vorkämpfer der Überlegenheit der «weißen Rasse» – auch mit scheinbar wissenschaftlichen Argumenten –, rassistische Vorurteile zu schüren. Der prominente Genetiker Guido Barbujani zeigt in diesem Buch, wie mit den Mitteln der Vernunft gegen den tiefverwurzelten rassistischen Unfug argumentiert werden kann.

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Wenn wir ernsthaft darüber nachdenken, hat die Evolution uns eine ganze Reihe moralischer Probleme erspart: Es wäre nämlich nicht einfach zu entscheiden, ob eine uns ähnliche aber doch von uns unterschiedene Menschenart dieselben Rechte haben sollte wie wir oder ob für sie nur die Bestimmungen des Tierschutzes gelten sollten. Heute dagegen kann niemand ehrlicherweise einen von uns für den Angehörigen einer anderen Art halten. Das Problem heute besteht darin zu verstehen, wie verschieden wir untereinander sind und was diese Unterschiede bedeuten. Diese Frage ist so alt wie die Menschheit, wie wir im folgenden Kapitel erfahren werden.

Der Satz in Anführungszeichen, der die »one-drop rule« kommentiert, stammt aus: M. Grant, Passing of the Great Race or The Racial Basis of European History , Neuauflage Manchester 1970. Dies ist ein Text von 1916, in dem es um Vorkehrungen gegen die drohende Auslöschung der weißen Amerikaner durch die Einwanderung geht. Es ist bemerkenswert, dass dieselbe Sorge genau ein Jahrhundert später Italien und Deutschland und das übrige Europa umtreibt. Aber das ist wohl der Lauf der Welt.

Über die Vorurteile, deren Produzenten und Opfer zugleich wir alle sind, lesen wir bei C. Fine, A Mind of its Own: How your Brain Distorts and Deceives , Thriplow 2006.

Die deutsche Übersetzung von Arthur de Gobineaus zuerst zwischen 1853 und 1855 auf Französisch erschienenen Buchs Versuch über die Ungleichheit der Menschenracen ist 1912 in Stuttgart erschienen.

The Mismeasure of Man (New York 1981) von Stephen Jay Gould, ist auf Deutsch unter dem Titel Der falsch vermessene Mensch , Basel u. a. 1983, erschienen. Ich habe die Anekdote über Samuel Stanhope Smith auf S. 39 der amerikanischen Ausgabe gefunden.

Die Studie über die Fruchtbarkeit der hawaiianischen Ehen findet sich in: C.S. Chung, M.P. Mi, N.E. Morton, Genetics of Interracial Crosses in Hawaii , 1967.

Für einige Anekdoten habe ich mich bei einem Artikel von Brent Staples bedient: »Why race isn’t as black and white as we think«, der am 31. Oktober 2005 in der New York Times erschienen ist.

In Extinct Humans von Ian Tattersall und Jeffrey Schwartz, New Haven, 2001, fndet sich eine ausführliche und gut illustrierte Beschreibung der verschiedenen durch Fossilien dokumentierten Menschenarten. Für eine andere Sichtweise verweise ich auf das 14. Kapitel von J.H. Relethford, The human species , 6th edition, Boston 2005.

Artikel über die allerersten künstlerischen Ausdrucksformen der Neandertaler sind: D.L. Hoffmann et al., »U-Th dating of carbonate crusts reveals Neandertal origin of Iberian cave art«, in: Science 2018, S. 359: 912-915, sowie D.L. Hoffmann et al.: »Symbolic use of marine shells and mineral pigments by Iberian Neandertals 115.000 years ago«, in: ScienceAdvances 4, 2018, S. eaar5255.

Diese Forschungsergebnisse sind von praktisch allen Medien aufgenommen worden, etwa: http://www.bbc.com/news/science-environment-43115488. Darüber, wie die Neandertaler sich mit Adlerfedern geschmückt haben, schreiben: M. Peresani, I. Fiore, M. Gala, M. Romandini, A. Tagliacozzo, »Late Neandertals and the intentional removal of feathers as evidenced from bird bone taphonomy at Fumane Cave 44 ky B.P., Italy«, in: Proceedings of the National Academy of Science USA 108, 2011, S. 3888-3893.

Eine großartige Website, auf der sich viele Informationen über die ausgestorbenen Menschenarten finden, Bilder von Schädeln und Rekonstruktionen, ist die der BBC: http://www.bbc.co.uk/sn/preistoric_life/human/human_evolution/. Eine andere ausgezeichnete Website ist die von Nova, dem wissenschaftlichen Programm des öffentlichen Fernsehprogramms der USA ( http://www.pbs.org/wgbh/nova/neanderthals/). Dort können wir die Schädel von Neandertalern und Cro-Magnon-Menschen miteinander vergleichen und einiges über die DNA dieser Urmenschen erfahren.

An der Rekonstruktion des Aussehens ausgestorbener Menschenarten arbeiten mit den wissenschaftlichen Methoden der Polizei drei großartige Künstler: Adrie und Alfons Kennis sowie Élisabeth Daynès. Ein Besuch ihrer Website ( http://www.kenniskennis.com/site/Home/und http://www.daynes.com/en/gallery-reconstructions-paleoanthropology.html) ist eine Erfahrung, die man nicht missen möchte, und ich übertreibe da nicht.

Über den Flores-Menschen gibt es einen ausgezeichneten Wikipedia-Eintrag. Wer damit noch nicht zufrieden ist und etwas Spezielleres sucht, sei verwiesen auf: M. Miraz.n Lahr, R. Foley, »Human evolution writ small«, in: Nature 431, 2005, S. 1043-1044.

Auch zum Denisova-Menschen gibt es einen ausgezeichneten deutschsprachigen Wikipedia-Artikel. Und für Spezialisten gibt es den Artikel: D. Reich et al., »Genetic history of an archaic hominin group from Denisova Cave in Siberia«, in: Nature 468, 2010, S. 1053-1060.

Das Beispiel für die begrenzten kognitiven Fähigkeiten von Schimpansen habe ich dem Buch von Danilo Mainardi, L’animale culturale (Mailand 1975) entnommen.

Zu den moralischen Problemen, die sich ergäben, wenn wir gleichzeitig mit anderen Menschenarten lebten, empfehle ich sehr: L. Slobodkin, Complexity and Simplicity in Games of the Intellect , Cambridge, Mass., 1992, worin wirklich von allem die Rede ist, und deshalb auch von diesem Thema.

Schon immer haben die Neandertaler die Phantasie der Drehbuchschreiber von Filmen angeregt. Unter den literarischen Texten empfehle ich: H.G. Wells, »The grisly folk« (in: Complete Short Stories , P London 2001).Von dem Finnen Björn Kurtén, der Paläontologe war, bevor er Romane schrieb, gibt es den schönen Roman Der Tanz des Tigers , München 1986, von William Golding gibt es Die Erben , Frankfurt a.M. 1964, und von Alberto Oliverio Neanderthal , Mailand 1993.

Was das Kino betrifft, gibt es The Neanderthal Man von E.A. Dupont (die Ankündigung wirbt mit dem Slogan »Halb Mensch, halb Bestie«). Der Schwarz-Weiß-Film von 1953 ist außerordentlich kitschig und daher sehr unterhaltend. Die Szene, in der sich der Wissenschaftler vor den Augen seiner entsetzten Katze das Serum spritzt und sich in einen sehr stark behaarten Neandertaler verwandelt, hat sich zweifellos die Strafe einer Fortsetzung auf YouTube verdient: https://www.youtube.com/watch?v=Eop8a_ZvFls.

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