Duri Rungger - Der afrikanische Janus

Здесь есть возможность читать онлайн «Duri Rungger - Der afrikanische Janus» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der afrikanische Janus: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der afrikanische Janus»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das zurückgezogene Leben des in Zürich wohnhaften Hans Keller, Kunsthistoriker und Sammler afrikanischer Stammeskunst, wird durch gelegentliche Bewusstseinsstörungen empfindlich durcheinander gebracht. Er versucht diese Gedächtnislücken zu verdrängen, doch als Jack, ein anderer Kunstexperte, Lebemann und Kampfsportler, wegen einer Expertise Kontakt mit ihm aufnimmt, beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen. Bald wird klar, dass die zwei so unterschiedlichen Charaktere mehr verbindet, als ihnen lieb ist – so auch drei ungeklärte Todesfälle. Ein spannender Krimi über Selbsterfahrung und Verdrängung – nach «Kein Fall in Disentis?» (2010) und «Chur im Blues» (2013) der dritte Krimi von Duri Rungger bei orte.

Der afrikanische Janus — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der afrikanische Janus», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Jack verzichtete darauf nachzufragen, ob Frau Schnyder manchmal in der Galerie anzutreffen sei. Er hatte sich soeben die Gelegenheit verschafft, dies in Ruhe selbst herauszufinden.

картинка 8

Keller sass vor seinem Computer und seufzte. Er hatte den Eindruck, er sei seit Tagen mit seiner Arbeit nicht vorangekommen, wagte es aber nicht, das Datum der letzten Bearbeitung nachzusehen. Der Schock vom letzten Mal sass noch zu tief.

Er fuhr hoch, als er hörte, wie jemand die Wohnungstüre aufschloss. Dann beruhigte er sich. Das musste die Putzfrau sein. Nur sie besass einen Schlüssel. War heute wirklich schon wieder Donnerstag?

«Gutes Morrgen, Herr Keller!» Die rassige, schwarzhaarige Frau legte die Post vor ihm auf den Tisch.

«Guten Morgen, Frau Petrovic!» Keller begann den beachtlichen Stapel von Briefen durchzusehen. Wann hatte er das letzte Mal den Briefkasten geleert? Dann sah er fragend auf. Marjana war vor ihm stehen geblieben, anstatt sich wie gewöhnlich diskret zurückzuziehen und mit der Arbeit zu beginnen. «Ist noch was?»

«Waren schöne Ferien? Letztes Mal Sie nicht zuhause, Bett nicht gebraucht, darum ich Wäsche nicht gewechselt. Recht so?»

«Äh … bestens! Ja, ich war ein paar Tage im äh … in den Bergen. Es war sehr schön.»

«Gut! Sind auch braun geworden. Ferien gut!» Damit entschwand die besorgte Fee im Korridor und nach kurzem Rumpeln im Besenschrank begann der Staubsauger zu summen.

Keller nahm den nächsten Brief in die Hand. Absender: Rektorat Kantonsschule Rämibühl. Er schoss hoch. Hatte er die verdammten Übersetzungen überhaupt abgeliefert? Er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Hastig riss er den Umschlag auf und las den Brief quer durch:

Sehr geehrterdie korrigierten Arbeiten mit einiger Verspätung und ohne Kommentar (!) beim Hauswart hinterlegt habender Klassenlehrer endlich der Klasse die Noten mittteilen konnteFalls ihr Versäumnis auf eine Erkrankung zurückzuführen warohne jegliche Entschuldigung inakzeptabel!sehen wir uns gezwungen, auf eine weitere Zusammenarbeit mit Ihnen zu verzichten und Sie nicht mehr als Stellvertreter zu beschäftigenMit vorzügl…

Keller war ziemlich sicher, dass er die Arbeiten nicht selbst zur Schule gebracht hatte. Nachdem ihm im «Metropol» in den Sinn gekommen war, dass er seine letzte Unterrichtsstunde versäumt hatte, wollte er sie unverzüglich abliefern, doch das Letzte, an das er sich erinnern konnte, war die platinblonde Bombe mit Schosshündchen. Er versuchte, logisch zu denken. Wenn er selbst in der Schule vorbeigegangen wäre, hätte er die Korrekturen dem Klassenlehrer persönlich gebracht und sich gehörig entschuldigt. Nein, jemand anders musste das während seiner Abwesenheit für ihn besorgt haben – aber wer?

Wie immer, wenn er eine Krise zu bewältigen hatte, setzte er sich zu seiner Trösterin, um wieder zu sich zu finden. Plötzlich schlug er sich vor die Stirn. Natürlich, Frau Petrovic! Sie hatte wahrscheinlich am Donnerstag die vergessenen Arbeiten auf dem Tisch vorgefunden und zur Schule gebracht. Auf dem Blatt, auf dem er die Noten eingeschrieben hatte, stand ja die Adresse der Schule.

Heute würde er die pfiffige Marjana mit einem grosszügigen Zuschuss für ihre Initiative belohnen. Langsam beruhigte sich Keller. Die von der Schule ausgesprochene Kündigung war eine Erleichterung für ihn. Er wollte sich schon lange aus der Liste der möglichen Stellvertreter streichen lassen, und hatte dies nur unterlassen, weil er sich zu einem Minimum an Sozialkontakt zwingen wollte. Jetzt war er endlich davon befreit. Plötzlich hatte er Lust zu arbeiten. Er ordnete seine Notizen und setzte sich an den Computer. Das Schreiben ging wie von selbst. Er klapperte munter auf der Tastatur herum und liess sich nicht einmal von Frau Petrovic stören, die mit Zeitungspapier quietschend die Fenster nachpolierte.

«Fertig, brauchen Sie noch etwas?»

Keller gab ihr den Umschlag, den er inzwischen vorbereitet hatte. «Das ist für heute und letzten Donnerstag und dann bezahle ich Ihnen auch gleich einen Monat im Voraus. Wahrscheinlich muss ich nächstens wieder auf Reisen.» Er zögerte, bevor er unsicher beifügte: «Das kleine Extra ist für Ihre Zuverlässigkeit.» Er unterliess es, ihr zu erklären, weshalb er diese beachtliche Summe draufgelegt hatte. Er fürchtete, sie würde ihm sonst empört versichern, sie nehme bestimmt nie etwas ungefragt von seinem Tisch, habe keinem Herrn Rämibühl etwas gebracht und wisse nicht einmal, wer das sei.

Die Putzfrau genierte sich nicht, den Inhalt vor seinen Augen zu begutachten. «Das aber sehr grosses Extra! Danke schön, und können Sie immer auf mich verlassen.» Sie schenkte ihm ein reizendes Lächeln. Er sah ihr nach, wie sie mit geschmeidigen Schritten zur Türe ging. Als sie verschwunden war, empfand er ein seltsames Gefühl in der Magengrube, eine leise Sehnsucht.

Конец ознакомительного фрагмента.

Текст предоставлен ООО «ЛитРес».

Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.

Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der afrikanische Janus»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der afrikanische Janus» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der afrikanische Janus»

Обсуждение, отзывы о книге «Der afrikanische Janus» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x