Robert Hugh Benson - Der Herr der Welt

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vollständige Fassung, kommentiert und in Neuer Deutscher Rechtschreibung Der Herr der Welt, (»Lord of the world«), gilt als wichtiger Vorläufer der großen dystopischen Romane des 20. Jahrhunderts wie George Orwells »1984« (1949) oder Aldous Huxleys »Brave New World« (1932).
Zu Begin des 21. Jahrhunderts hat der amerikanische Politiker Julian Felsenburgh den Weltfrieden erreicht, zahllose Nationen unterwerfen sich seinem Diktat. Dies jedoch um den Preis einer technologisierten Gesellschaft, die nur auf den rationalen Verstand setzt und Religion als Aberglauben verteufelt und verfolgt. Waffenstarrende Zeppeline bevölkern die Lüfte, es gibt Elektroautomobile, drahtlose Kommunikation, aber auch Terror, Bespitzelung und Euthanasiehäuser.
Als seinen letzten Gegner identifiziert Felsenburgh die katholische Kirche, ihre Irrationalität und ihr Glaube sieht er als Bedrohung. Als Konsequenz betreibt er deren vollständige Vernichtung.
Was nun folgt, sind aberwitzige, endzeitliche Schlachten mit Luftschiffen gegen Rom und gegen den Vatikan. Es kommt zum Endkampf zwischen dem Papst und dem Weltpräsidenten.
Benson sah in diesem Werk viele Schrecken der Zukunft voraus: Weltkriege, Massenvernichtungswaffen, Entmenschlichung der Gesellschaft, Entfremdung der Familien, Terrorismus und den »Kampf der Kulturen«Null Papier Verlag

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»Ja?«, sag­te Per­cy.

»O, an Pa­thos fehl­te es am al­ler­we­nigs­ten. Die Hoch­schu­len von Cam­bridge und die Ko­lo­ni­al­aka­de­mie von Ox­ford wa­ren die letz­te Hoff­nung, und end­lich gin­gen auch die­se ein. Die al­ten Her­ren Pro­fes­so­ren, die ›D­ons‹, zo­gen mit ih­ren Bü­chern um­her, aber nie­mand frag­te mehr nach ih­nen, — sie wa­ren zu ein­sei­tig theo­re­tisch; ei­ni­ge lan­de­ten in Ar­men­häu­sern ers­ten oder zwei­ten Gra­des, um an­de­re nah­men sich mit­lei­di­ge Geist­li­che an, auch wur­de ein Ver­such ge­macht, sie ge­mein­sam in Dub­lin un­ter­zu­brin­gen, aber auch die­ser schei­ter­te, und bald hat­te man ih­rer ganz ver­ges­sen. Die Ge­bäu­lich­kei­ten wur­den, wie Ih­nen ja be­kannt, für alle mög­li­chen Zwe­cke ver­wen­det. Ox­ford war dann für ei­ni­ge Zeit Ma­schi­nen­fa­brik, und Cam­bridge eine Art staat­li­ches La­bo­ra­to­ri­um. Ich war ja sei­ner­zeit, wie Sie wis­sen, selbst in Kings Col­le­ge, und dar­um hät­ten die­se Din­ge für mich nicht schreck­li­cher sein kön­nen; im­mer­hin freut es mich, dass we­nigs­tens die Ka­pel­le of­fen­blieb, wenn auch nur als Mu­se­um. Es war wirk­lich nicht hübsch, in den Chor­stüh­len ana­to­mi­sche Prä­pa­ra­te auf­ge­stellt zu se­hen. Nun, ich den­ke, viel häss­li­cher war es auch nicht, als Sto­len und Tor­rö­cke dar­in hän­gen zu se­hen.«

»Und was ge­sch­ah mit Ih­nen?«

»O, ich kam sehr bald ins Par­la­ment und be­saß zu­dem et­was ei­ge­nes Ver­mö­gen. Aber für man­chen der an­de­ren war es sehr hart; sie hat­te eine ge­rin­ge Pen­si­on, we­nigs­tens alle die­je­ni­gen, die ar­beits­un­fä­hig wa­ren. Und doch, ich weiß nicht, ich glau­be, es muss­te so kom­men. Sie wa­ren ja nur we­nig mehr als pit­to­res­ke Über­bleib­sel, die nicht ein­mal die Gna­de re­li­gi­öser Über­zeu­gung hat­ten.«

Per­cy seufz­te wie­der und blick­te in das Ge­sicht des al­ten Man­nes, der, froh ge­launt, Erin­ne­run­gen al­ter Zei­ten auf­frisch­te. Plötz­lich, das The­ma wech­selnd, frag­te er: »Wie den­ken Sie hin­sicht­lich des eu­ro­päi­schen Par­la­ments?«

Der alte Herr be­gann von Neu­em.

»O! … ich den­ke, das wird auch noch kom­men, wenn der rich­ti­ge Mann ge­fun­den wer­den kann, der es durch­setzt. Das gan­ze ab­ge­lau­fe­ne Jahr­hun­dert dräng­te, wie Sie se­hen, dar­auf hin. Und der Pa­trio­tis­mus ist schnell aus­ge­stor­ben; aber er muss­te ver­schwin­den, wie die Skla­ve­rei und an­de­res un­ter dem Ein­fluss der ka­tho­li­schen Kir­che ver­schwun­den sind. Nun ist es ge­sche­hen ohne die Kir­che und die Fol­ge da­von ist, dass die Welt im Be­grif­fe steht, sich ge­gen uns zu wen­den, es ist ein or­ga­ni­sier­ter Ant­ago­nis­mus, — eine Art ka­tho­li­scher, all­ge­mei­ner An­ti­kir­che. Die De­mo­kra­tie hat be­sorgt, was die gött­li­che Mon­ar­chie ge­tan ha­ben soll­te. Wenn das Pro­jekt ver­wirk­licht wird, glau­be ich, mag uns noch ein­mal so et­was wie eine Ver­fol­gung be­vor­ste­hen … Aber ich wie­der­ho­le, viel­leicht ret­tet uns die Er­he­bung des Fer­nen Os­tens, wenn sie zu­stan­de kommt … Ich weiß nicht …«

Ei­nen Au­gen­blick noch blieb Per­cy ru­hig sit­zen, dann stand er plötz­lich auf.

»Ich muss ge­hen, Mr. Tem­ple­ton«, sag­te er, sich nun der Welt­spra­che Es­pe­ran­to be­die­nend, »es ist be­reits nach neun­zehn Uhr. Mei­nen bes­ten Dank. Kom­men Sie mit, Fa­ther?«

Die­ser in sei­nem dun­kel­grau­en Ge­wand, das den Pries­tern zu tra­gen ge­stat­tet war, er­hob sich eben­falls und nahm sei­nen Hut.

»Also, Fa­ther«, be­gann der alte Herr noch­mals, »kom­men Sie wie­der ein­mal, wenn ich Ih­nen heu­te nicht etwa zu schwatz­haft ge­we­sen bin. Ver­mu­te ich recht, Sie ha­ben noch Ihren Brief zu schrei­ben?«

Per­cy nick­te. »Die Hälf­te be­sorg­te ich schon heu­te Mor­gen«, sag­te er, »aber ich fühl­te, es fehl­te mir noch ein wei­te­rer Über­blick, wie er zum völ­li­gen Ver­ständ­nis un­be­dingt not­wen­dig ist, und ich dan­ke Ih­nen herz­lich, dass Sie ihn mir ge­ge­ben ha­ben. Es ist wirk­lich eine große Ar­beit, die­ser täg­li­che Be­richt an den Kar­di­nal-Pro­tek­tor, und ich den­ke schon dar­an, zu re­si­gnie­ren, wenn man es mir ge­stat­tet.«

»Mein lie­ber Herr, tun Sie das nicht. Wenn ich mir er­lau­ben darf, es Ih­nen ins Ge­sicht zu sa­gen, ich glau­be, Sie be­sit­zen sehr schar­fen Ver­stand; und ehe Rom nicht all­sei­tig un­ter­rich­tet ist, kann es nichts tun. Ich be­zweifle, ob Ihre Kol­le­gen hier­in so ge­nau wä­ren, wie Sie.«

Per­cy lä­chel­te, durch He­ben sei­ner dunklen Au­gen­brau­en ab­weh­rend.

»Kom­men Sie, ge­hen wir«, sag­te er.

Die bei­den Pries­ter trenn­ten sich an der Schwel­le des Kor­ri­dors, und Per­cy stand eine oder zwei Mi­nu­ten, in die wohl­be­kann­te Herbst­land­schaft hin­aus­bli­ckend und sich be­mü­hend, sie ganz zu er­fas­sen. Was er dort un­ten ge­hört hat­te, schi­en ihm so ei­gen­tüm­lich die­se Vi­si­on glän­zen­den Ge­dei­hens, die da vor ihm lag, zu be­leuch­ten.

Es schi­en hel­ler Tag zu sein. Künst­li­ches Son­nen­licht hat­te al­les über­wun­den, und Lon­don kann­te jetzt kei­nen Un­ter­schied mehr zwi­schen Dun­kel­heit und Licht. Er be­fand sich in ei­ner Art email­lier­ter Ar­ka­de, grob ge­pflas­tert mit ei­ner Kaut­schuk­mas­se, die den Fuß­tritt laut­los mach­te. Un­ter ihm, am Fuße der Trep­pe, ström­te eine end­lo­se Dop­pel­li­nie von Leu­ten, durch ein Ge­län­der ge­trennt, nach rechts und links hin, ge­räusch­los, ab­ge­se­hen von dem Ge­mur­mel der Es­pe­ran­to­wor­te, die sie wäh­rend des Ge­hens aus­tausch­ten. Durch die kla­ren, mas­si­ven Schei­ben des öf­fent­li­chen Gang­stei­ges sah man auf eine brei­te, glat­te Stra­ße von dunklem Aus­se­hen, nach den Sei­ten hin an­stei­gend und in der Mit­te ge­furcht, die be­zeich­nen­der­wei­se leer war. Und als er so dort stand, tön­te ein Geräusch fern­her von Alt-West­mins­ter, gleich dem Sum­men ei­nes Rie­sen­bie­nen­stockes und mit dem Nä­her­kom­men stär­ker wer­dend. Im nächs­ten Au­gen­blick saus­te ein durch­sich­ti­ges, nach al­len Sei­ten Licht aus­strah­len­des Et­was vor­über, und dann nahm das Geräusch wie­der ab, in Sum­men und schließ­lich Schwei­gen über­ge­hend, — der große Staats­mo­tor vom Sü­den war vor­bei­ge­rast, um die Post nach dem öst­li­chen Lon­don zu be­för­dern. Dies war eine re­ser­vier­te Stra­ße, nur Staats­fahr­zeu­ge durf­ten sie be­nüt­zen, und auch die­sen war eine Schnel­lig­keit von nicht mehr als hun­dert eng­li­schen Mei­len in der Stun­de ge­stat­tet.

Al­les an­de­re Geräusch war in die­ser kau­tschuk­ge­pflas­ter­ten Stadt un­ter­drückt; die Zir­ku­la­ti­ons­we­ge für Fuß­gän­ger wa­ren hun­dert Yards ent­fernt, und der Un­ter­grund­ver­kehr lag zu tief, um sich an­ders als durch ein schwa­ches Vi­brie­ren fühl­bar zu ma­chen. Die­se Vi­bra­ti­on zu be­sei­ti­gen und den Lärm der ge­wöhn­li­chen Fahr­zeu­ge ab­zu­schwä­chen, das war wäh­rend der letz­ten zwan­zig Jah­re das Stre­ben der staat­li­chen Sach­ver­stän­di­gen ge­we­sen.

Und ehe er wei­ter­ging, ver­nahm er wie­der über sich einen lang ge­zo­ge­nen, auf­fal­lend wohl­klin­gen­den und durch­drin­gen­den Laut, und als er sein Auge von dem Schim­mer des ru­hig da­hin­flie­ßen­den Stro­mes, der al­lein al­len Wand­lun­gen stand­ge­hal­ten hat­te, er­hob, sah er hoch über sich in den schwe­ren, lich­ten Wol­ken einen lan­gen, schlan­ken Ge­gen­stand von sanf­tem Licht um­ge­ben gen Nor­den schwe­ben und auf aus­ge­spann­ten Schwin­gen ent­schwin­den. Die­ser wohl­tö­nen­de Klang ging von ei­nem der Luft­schif­fe der eu­ro­päi­schen Li­nie aus, das sei­ne An­kunft in der Haupt­stadt Groß­bri­tan­ni­ens an­zeig­te.

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