Sicherheit ist wichtiger als alles andere |
2.1.2 |
Bei großem Risiko muss der Patient schnell aus dem Gefahrenbereich gerettet werden |
2.2 |
Umfeld und Unfallmechanismus geben Hinweise auf die Ursache der Verletzung bzw. Erkrankung |
2.3 |
Geplantes Notfallmanagement ermöglicht effektives Zusammenarbeiten aller Helfer |
2.3.1 |
Gut überlegt Schritt für Schritt vorgehen |
2.3.2 |
Rollenverteilung in der Helfergruppe ist wichtig |
2.3.3 |
Der Koordinator versorgt nicht den Patienten, sondern behält den Überblick |
2.3.4 |
Der Kontakter ist für psychische Betreuung zuständig |
|
Typische Reaktionen erkennen und damit umgehen |
|
Patienten haben die gleichen Bedürfnisse wie alle anderen Menschen |
|
Auch bei der psychischen Ersten Hilfe an den Eigenschutz denken |
Kapitel 3: BAP → SAU: Achtung, Lebensgefahr! Mit der Kontrolle und Sicherung der lebenswichtigen Funktionen beginnt die medizinische Versorgung. |
3.1 |
Bewusstsein, Atmung und Kreislauf: lebenswichtig! |
3.1.1 |
Das Bewusstsein ist für ungestörte Atmung wichtig |
3.1.2 |
Atmung – ohne Sauerstoff kein Leben! |
|
Die Atemwege bringen Luft in die Lungenbläschen |
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Brustraum und Pleuraspalt halten die Lungen »in Form« |
|
Beim Einatmen erweitern Muskeln den Brustraum und damit die Lunge |
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Das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark steuert die Atmung |
3.1.3 |
Der Blutkreislauf bringt den Sauerstoff zu den Zellen |
|
Der Blutkreislauf verbindet Lunge, Herz und Körperzellen |
|
Das Blut wird in Arterien, Kapillargefäßen und Venen transportiert |
|
Sympathikus und Parasympathikus steuern unbewusste Vorgänge |
|
Die Kapillarbereiche sind von großer Bedeutung für den Körper |
3.2 |
Im Notfall sofort die BAP-Funktionen checken und bei Störungen richtig reagieren |
3.2.1 |
Der BAP-Check: Bewusstsein, Atmung, Puls lassen sich einfach und schnell überprüfen |
|
Bewusstseinslage überprüfen, Kontakt aufnehmen und beibehalten |
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Befragen oder sehen – hören – fühlen: Atmung überprüfen |
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Puls regelmäßig überprüfen/Bei Bewusstlosigkeit keine Pulskontrolle! |
3.2.2 |
Bei Ausfall von Vitalfunktionen sofort handeln: bei normaler Atmung Seitenlage, sonst Wiederbelebung! |
|
Die Seitenlage hält bei Bewusstlosen die Atemwege frei |
|
Bei der Wiederbelebung wechseln sich Kompression und Beatmung im Verhältnis 30:2 ab |
|
Sonderfall: Einzelner Helfer, kein Handyempfang |
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Sonderfälle: Kinder (< 12 Jahre) und Beinahe-Ertrunkene |
3.2.3 |
Bei gestörten Vitalfunktionen an die Ursachen denken |
|
Schädel-Hirn-Verletzungen können wegen des erhöhten Schädelinnendrucks lebensgefährlich sein |
|
Bei Diabetikern kann der Blutzucker aus dem Gleichgewicht geraten |
|
Schütze Epileptiker vor Verletzungen; nach dem Anfall: Seitenlage |
|
Bei einem Herzinfarkt mit Brustschmerzen und Atemnot schneller Notruf |
3.3 |
Der Schock, eine SAU-gefährliche Kreislaufstörung |
3.3.1 |
Alle Schockursachen führen zu verringertem zirkulierendem Blutvolumen und damit zum Blutdruckabfall |
3.3.2 |
Adrenalin gleicht durch Zentralisation den Blutdruckabfall aus, Sauerstoffverbrauch wirkt dem entgegen |
3.3.3 |
Für die Schockbehandlung ist das frühe Erkennen, insbesondere der Ursachen, entscheidend |
3.3.4 |
Schockbehandlung: Ursachen bekämpfen, Sauerstoffbedarf senken und Zentralisation unterstützen |
3.3.5 |
Ursachenbekämpfung im Detail |
|
Bedrohliche Blutungen nach außen können durch Druck gestillt werden |
|
Bei inneren Blutungen ist eine schnelle Evakuierung entscheidend |
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Bewegungsloses Hängen im Klettergurt kann zum Hängetrauma führen |
|
Bei allergischen Reaktionen helfen bestimmte Medikamente |
|
Ein Hitzeschock kann durch vernünftiges Trinken vermieden werden |
|
Bei Vergiftungen muss das Gift entfernt oder seine Wirkung vermindert werden |
3.4 |
Atemstörungen sind wegen des drohenden Sauerstoffmangels SAU-gefährlich |
3.4.1 |
Verschiedene Ursachen führen zu Sauerstoffmangel, der durch Aufregung weiter verstärkt wird |
3.4.2 |
Patienten mit gestörter Atmung sollten aufrecht sitzen und durch Atemanweisungen beruhigt werden |
3.4.3 |
Atemstörungen können oft durch Bekämpfung der Ursache gelindert werden |
|
Bei einem Insektenstich im Rachenraum muss die Schwellung durch Kühlung vermindert werden |
|
Verschluckte Fremdkörper müssen schnell entfernt werden |
|
Bei Rippenverletzungen den Patienten evtl. auf die verletzte Seite lagern |
|
Bei Asthma sind die Bronchien verengt, es hilft eventuell ein Medikament |
|
Die Hyperventilation kann meist durch Atemanweisungen beendet werden |
|
Bei der Lungenembolie verschließt ein Blutgerinnsel eine Arterie in der Lunge |
|
Beinahe-Ertrinken: Auch nach erfolgreicher Rettung schnell ins Krankenhaus! |
3.5 |
Die Unterkühlung ist eine der größten Outdoorgefahren |
3.5.1 |
Wärmeabgabe und -aufnahme erfolgen durch Konduktion, Konvektion, Verdunstung und Strahlung |
|
Konduktion (Kontaktwärmeleitung) |
|
Konvektion (Strömungswärmeleitung) |
|
Verdunstung |
|
Strahlung |
3.5.2 |
Der wichtigste Regulationsmechanismus für die Körpertemperatur ist das Verhalten |
3.5.3 |
Leichte und lebensbedrohliche Unterkühlungen unterscheidet man am (Nicht-)Zittern |
3.5.4 |
Bei leichter Unterkühlung auf den gesunden Menschenverstand hören: Auskühlen vermeiden |
3.5.5 |
Bei lebensbedrohlicher Unterkühlung darf der Patient nur sehr schonend bewegt werden |
Kapitel 4: Immer mit der Ruhe: DIWAN Die Punkte Detailuntersuchung, Immobilisierung, Wundversorgung, Abtransport organisieren und Notfallcamp einrichten erfordern ruhiges, sorgfältiges Handeln. |
4.1 |
Die Detailuntersuchung liefert wichtige Infos für die weitere Versorgung des Patienten |
4.1.1 |
Mit dem Bodycheck kannst du Verletzungen erkennen |
|
Die besten Hinweise liefern der Patient, deine Augen und deine Hände |
|
An jedem der »5 Bs« beherzt zupacken |
4.1.2 |
Bei der Anamnese muss man Hinweise aus der Vorgeschichte S.A.M.M.E.L.N |
4.2 |
Bei Knochenbrüchen, Gelenk- und Muskelverletzungen ist Immobilisierung die wichtigste Maßnahme |
4.2.1 |
Knochenbrüche verletzen die empfindliche Knochenhaut |
4.2.2 |
Gelenkverletzungen kann man durch Schmerzangaben des Patienten voneinander unterscheiden |
4.2.3 |
Muskel- und Sehnenverletzungen schmerzen bewegungsabhängig |
4.2.4 |
Die Immobilisierung vermindert Schmerzen und weiter gehende Gewebsschädigungen |
|
Bei Ruhigstellung und Schienung musst du einige Grundregeln beachten |
|
Arme, Beine und Wirbelsäule kann man behelfsmäßig ruhig stellen |
|
Mit dem SAM Splint® kannst du eine gute Schienung erreichen |
|
Eine gute Beinschiene soll schienen und den Bruch unter Zug nehmen |
|
Ganzkörperimmobilisierung bei Wirbelsäulenverletzungen |
4.3 |
Wundversorgung ist die häufigste Erste-Hilfe-Maßnahme |
4.3.1 |
Die Wundversorgung beginnt mit der Reinigung und Desinfektion der Wunde und des Wundumfelds |
4.3.2 |
Gesäuberte Wunden kann man mit unterschiedlichen Materialien steril und funktionell verbinden |
|
Wundschnellverband ist praktisch für kleinste Wunden |
|
Verbandpäckchen sind universell und sehr einfach anzuwenden |
|
Dreiecktuchverbände lassen sich gut improvisieren |
|
Verbandtücher eignen sich zum druckfreien Abdecken großer Wunden |
|
Rollenpflaster und Tape bieten unzählige Verwendungsmöglichkeiten |
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Nicht haftende, sterile Wundkompressen sind heutzutage Standard |
|
Elastisches, selbstklebendes Breitfixierpflaster ist besonders outdoor-tauglich |
|
Mit Wundnahtstreifen kann man klaffende Wunden verschließen |
4.3.3 |
Besondere Wunden – besondere Wundversorgung |
|
Fremdkörper in Wunden dürfen nicht entfernt werden |
|
Amputierte Gliedmaßen und Zähne wie vorgefunden steril verpacken |
|
Verbrennungen und Verbrühungen sofort mit Wasser kühlen und dann verbinden |
|
Erfrierungen zügig auftauen und vor Wiedereinfrieren schützen |
|
Bei Marschblasen helfen Vorbeugen, Schonen und penible Wundversorgung |
4.4 |
Nach der Erstversorgung müssen die Retter den Abtransport organisieren |
4.4.1 |
Die Beantwortung weniger Fragen führt zu einer fundierten Evakuierungsentscheidung |
4.4.2 |
Das Absetzen des Notrufs muss man gut planen |
4.4.3 |
Einen Notruf kann man mithilfe verschiedener Notsignale und Kommunikationsmittel absetzen |
|
Jeder Outdoorer sollte international einheitliche Notsignale kennen |
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Technische Kommunikationsmittel |
4.4.4 |
Die geeignete Transporttechnik wird durch Helferzahl, Verletzung und verfügbare Hilfsmittel bestimmt |
|
Techniken für einen Helfer |
|
Techniken für mehrere Helfer |
4.5 |
Beim Notfallcamp sind dessen Lage und die Bedürfnisse des Patienten wichtig |
4.5.1 |
Ein Notfallcamp sollte Sicherheit, Wind- und Wetterschutz sowie Wasser und Holz bieten |
4.5.2 |
Der Patient benötigt eine angenehme Umgebung, Sauberkeit und vernünftige Ernährung |
Anhang Bevor’s losgeht … Die richtige Ausrüstung und Vorbereitung schaffen Sicherheit und steigern den Spaßfaktor. |
Die zehn »Immer-dabeis« |
Checkliste: Was gehört in ein Erste-Hilfe-Outdoor-Set? |
Medikamente und Outdoorreiseapotheke |
Nebenwirkungen |
Rechtliche Aspekte |
Muss es wirklich ein Medikament sein? – Alternativen |
Deine persönliche Reiseapotheke |
Anbieter und Mitarbeiter von Outdoorprogrammen müssen sich auf Notfälle und Krisen vorbereiten |
Zu guter Letzt |
Literaturverzeichnis und Register |
Die Infokästen
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