Ayya Khema - Buddha ohne Geheimnis

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Wie können wir mehr Ruhe, Freude und Harmonie in unseren oft stressigen Alltag bringen? Die Lehre des Buddha mit den ewig gültigen Wahrheiten über die menschliche Existenz, ist von ungebrochener Aktualität und stößt auf immer größeres Interesse in der westlichen Welt. Die Meditationsmeisterin Ayya Khema gibt in «Buddha ohne Geheimnis» eine umfassende und anekdotenreiche Einführung in die Buddhalehre. Mit praktischen Beispielen zeigt sie uns, wie wir die östlichen Weisheiten für uns verwenden können.

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Liebende Güte und Mitgefühl sind die beiden Empfindungen, an denen es im menschlichen Miteinander am meisten fehlt. Das heißt nun nicht, wir sollten Liebe und Mitgefühl mit dem Vorsatz entwickeln, andere zu beglücken, das wird dann die natürliche Folge sein; uns selber bringt es Glück und innere Stärke, die nicht mehr von außen bedingte Basis für Ruhe und Frieden. Solange Ruhe und Frieden jedoch davon abhängen, was andere Leute machen, oder von unseren schwankenden Gefühlen, solange sind wir in einem Sklavenverhältnis. Ein Sklave ist immer seinem Herrn ausgeliefert. Leider sind wir uns darüber im Allgemeinen gar nicht im Klaren. Wir sprechen von »Women’s Lib«, von Frauenbefreiungsbewegung, und inzwischen auch schon von Männerbefreiungsbewegung; sprechen von Befreiung aus Gewalt-, Feudal-, totalitärer Herrschaft. Selbstverständlich ist es gut, wenn Gerechtigkeit herrscht. Aber Freiheit kommt davon nicht. Freiheit kann nur im eigenen Herzen sein. Wir sind erst dann frei, wenn wir ein Glück erleben, das unabhängig ist von dem, was um uns herum geschieht. Es ist noch nie einem Menschen gelungen, dass alles um ihn herum nach seinen Wünschen war. Das gibt es nicht! Auch der Buddha wurde angefeindet, verleumdet; Jesus gekreuzigt. Glück aber – und es gibt keinen, der es nicht sucht –, kann man finden: in der Herzensreinheit. Denn Liebe und Mitgefühl sind reine Empfindungen. Sie sind jedem möglich. Das meint der viel zitierte Ausspruch »Wir haben alle Buddha-Natur«. Ja, wir haben die Möglichkeit der Reinheit. Wir müssen uns nur darum bemühen. Dabei ist von großem Wert, ein Ideal vor Augen zu haben, an dem wir uns ausrichten können. Aber nicht anbeten! Das bringt nichts, es verleitet bloß dazu, weiter nichts zu tun. Dem Ideal dankbar sein, Respekt vor ihm haben, es lieben – das öffnet das Herz. Der Buddha als Ideal hat nur einen Sinn: den der Nachahmung.

Aus Mitgefühl mit den Göttern und Menschen hat der Buddha in den 45 Jahren seines erleuchteten Lebens Tag für Tag gelehrt, auch wenn er krank war. Rund 17.500 Lehrreden sind überliefert. Es heißt, er habe jeden Morgen das »Netz« seines Mitgefühls ausgeworfen, um darin einen Menschen zu »fangen«, dem er an diesem Tag helfen könnte. Gemeint ist seine Hellsicht, mit der er sehen konnte, wer seine Hilfe nicht nur brauchte, sondern aus ihr auch Nutzen ziehen würde. Oft war er dazu stundenlang unterwegs, und immer ging er zu Fuß, denn er wollte sein Gewicht nicht den Zugtieren aufbürden.

3. Mitfreude (muditā)

Sie ist das beste Gegenmittel gegen Depressionen. Wer oft depressiv oder missgestimmt ist, leidet in Wahrheit nur an der Unfähigkeit zur Mitfreude. Aber wir neigen ja dazu, den Grund für unser Leiden in den Umständen zu suchen, die uns entweder zustoßen oder mangeln. Natürlich wäre es töricht zu erwarten, dass wir selber pausenlos Erfreuliches erleben. Aber jeder kennt genügend Menschen oder hat die Chance, welche kennen zu lernen, mit den heutigen Kommunikationssystemen sogar weltweit, denen irgendetwas Freudiges widerfahren ist. Auch hier: Wenn wir die Grenzen fallen lassen zwischen uns und anderen und uns als Teil eines Ganzen fühlen, können wir, wie des anderen Leid, auch seine Freude als unsere eigene empfinden. Das verkleinert unser Ego.

In Nordostthailand besuchte ich einmal ein kleines Dorf; an dessen Tempel ist eine besondere Glocke angebracht, die nur geläutet wird, wenn einer im Dorf etwas Erfreuliches erlebt hat, zum Beispiel eine gute Ernte, die Geburt eines Kindes, ein günstiges Geschäft, einer hat sein Dach neu gedeckt. Was immer es sein mag, worüber sich einer freut: Er geht diese Glocke läuten. Und alle Bewohner – es ist ein sehr kleines Dorf, jeder kann die Glocke hören – kommen aus ihren Häusern und sagen sādhu! sādhu! sādhu! das heißt gut gemacht! Derjenige, der die Glocke geläutet hat, hat gutes Karma gemacht, weil er den anderen Grund zur Mitfreude bot. Und die, die sādhu rufen, haben gleichfalls gutes Karma gemacht, weil sie sich mit ihm gefreut haben. Das ganze Dorf hat also Anteil an dem Glück, das einem von ihnen zufällt.

Hierzulande gibt es solche Glocken nicht. Wir müssen unsere eigenen Glocken läuten: uns erinnern. Und das ist auch die Funktion eines Lehrers: zu erinnern. Alles, was ich sage, weiß man sowieso; wäre dieses Wissen nicht in uns, stünde es uns so fern wie zum Beispiel eine Fremdsprache, die zu erlernen uns zu schwer vorkommt. Die Herzenssprache ist keine Fremdsprache. Die Herzenssprache ist jedem eigen, jeder kann sie verstehen, ganz gleich, welche andere Sprache er spricht. Aber wir müssen erinnert werden. In der Hitze des Gefechts vergessen wir immer all das, was wirklich wichtig ist. Weil wir nicht genügend Achtsamkeit haben. Achtsam sein heißt nicht nur, auf sich selber aufzupassen, sondern auch zu verstehen, was man mit sich anfangen soll.

Der ferne Feind der Mitfreude ist Neid; der nahe Feind Heuchelei. Sie ist üblich in unserer Gesellschaft. Wir sagen nicht immer, was wir denken, und bilden uns noch ein, wir seien glaubwürdig, der andere merke es nicht. Der merkt es sehr wohl! Man erkennt nämlich die Schwingungen, die einer »sendet«. Man muss es uns nicht eigens sagen, wir erfassen sofort, wenn jemand wütend ins Zimmer kommt; wir spüren, ob einer liebevoll neben uns sitzt oder ständig auf einem Ärger rumkaut. Nicht nur für andere, auch für uns selber ist unsere Heuchelei durchsichtig, wenn wir es nur wissen wollen; wir ertappen uns dann selber bei einer Lüge – wieder einmal waren wir nicht zuverlässig.

Nehmen wir einmal an, unser Nachbar habe den Hauptgewinn in der Lotterie gewonnen. Wir gehen ihm gratulieren, das gehört sich schließlich. Wir kommen an seiner Garage vorbei – zwei Mercedes und ein Boot, Donnerwetter! Kaum öffnet unser Nachbar die Wohnungstür, stechen uns nagelneue Möbel und kostbare Teppiche in die Augen. Neid steigt auf: »Der braucht das viele Geld doch gar nicht! Warum passiert mir sowas nie?« Dabei schütteln wir ihm die Hand und gratulieren ihm »herzlich« zu seinem großen Glück.

Ein Elefantentrainer klagte einmal dem Buddha: Wenn er es mit Elefanten zu tun habe, wisse er genau, was die vorhaben. Die Menschen aber, mit denen er es zu tun habe, machten das Gegenteil dessen, was sie sagen.

Der Buddha gab ihm Recht: »Der Elefant lebt körperlich im Dschungel, aber der Mensch lebt im geistigen Dschungel.«

4. Gleichmut (upekkhā)

Der ferne Feind von Gleichmut ist Unruhe, Sorge, Aufregung. Beim nahen Feind aber ist der Unterschied sehr schwer zu erkennen; es ist die Gleichgültigkeit. Sie ist genau das Gegenteil von Gleichmut. Sie kennt weder Liebe noch Mitgefühl, sondern verstärkt die Grenzpfosten, den Stacheldrahtverhau um unser Ich: »Mir ist ganz egal, was ringsum passiert, ich will es gar nicht erst wissen, lasst mich in Ruhe, stört mich nicht!« Der Gleichgültige hat keine Empfindung dafür, Teil eines Ganzen zu sein. In Gleichgültigkeit steckt Kälte, aber auch Härte. Denn wer sich ängstlich vor allem hütet, das ihn ins Herz treffen und ihm weh tun könnte, muss verhärten. Gleichmut bedeutet aber nicht Unterdrückung unserer Gefühle; dann lernten wir sie ja nicht kennen, würden uns innerlich verkrampfen und wären unfähig zu lieben. Gleichmut unterdrückt die Gefühle nicht, aber er drückt sie auch nicht aus. Er erkennt sie und weiß dank dem inneren Klarblick sofort, dass er ihnen nicht mit Widerstand, Unruhe, Anhaften oder Leidenschaft antworten muss. Gleichmut ist die durch Übung erworbene Fähigkeit, auf Gefühle mit Weisheit und Verständnis zu reagieren. Er beruht auf der durch Meditation gewonnenen Einsicht, dass nichts so bleibt, wie es ist, es sich also gar nicht lohnt und sinnlos ist, sich aufzuregen. Das bedeutet nicht, unsere Urteilskraft einzubüßen, im Gegenteil, sie wächst mit dem Gleichmut. Ohne Gleichmut sind wir unser eigener Feind; ob wir nach außen oder lediglich im Inneren negativ reagieren: Wir schaden uns selber, machen uns selber unglücklich.

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