Ayya Khema - Buddha ohne Geheimnis

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Wie können wir mehr Ruhe, Freude und Harmonie in unseren oft stressigen Alltag bringen? Die Lehre des Buddha mit den ewig gültigen Wahrheiten über die menschliche Existenz, ist von ungebrochener Aktualität und stößt auf immer größeres Interesse in der westlichen Welt. Die Meditationsmeisterin Ayya Khema gibt in «Buddha ohne Geheimnis» eine umfassende und anekdotenreiche Einführung in die Buddhalehre. Mit praktischen Beispielen zeigt sie uns, wie wir die östlichen Weisheiten für uns verwenden können.

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Dazu eine nicht buddhistische Anekdote: Bei einem Erdbeben kamen viele Menschen ums Leben und erschienen nun vor den himmlischen Toren. Petrus ließ sie ein und forderte sie auf, es sich recht gemütlich zu machen, jeder solle sein Sorgenpäckchen vor sich hinstellen und sich wohlfühlen. Sorgen brauche man hier oben nicht mit sich herumzutragen. Er komme gleich wieder und werde dann jedem seinen Platz zuweisen. Er holte das große Buch, in dem ein jeder drinsteht, warf einen Blick hinein – und fing an, Entschuldigungen zu stottern: Sie alle seien aus Versehen in den Himmel gekommen, es sei noch gar nicht ihre Zeit, er müsse sie leider, leider wieder auf die Erde schicken. Aber da sie nun diese Ungelegenheiten gehabt hätten, stelle er ihnen frei, einfach irgendeines dieser Sorgenpäckchen mitzunehmen, es brauche nicht das eigene zu sein. Aber alle nahmen ihr eigenes wieder mit. »Gehört mir! Ist meines!«

Zum Zufriedensein gehört, dass man versteht loszulassen. So wie es ist, ist es, und schwierige Situationen treten nur auf, weil wir sie als Prüfung brauchen; hätten wir unsere Lektion schon gelernt, wären wir gar nicht in sie hineingeraten. »Leicht zufrieden zu stellen« bedeutet das innere Gefühl von Zufriedenheit und die Anspruchslosigkeit gegenüber äußeren Umständen. Wir müssen zum Beispiel nicht unbedingt und überall so wohnen, essen, arbeiten, reisen, wie wir es gewohnt sind. Sehr viele Menschen sind von äußeren Umständen bis zur Unbeweglichkeit abhängig; sie gehen gar nicht erst dorthin, wo sie ihren gewohnten Komfort nicht vorfinden würden.

Es bezieht sich ferner auf den Umgang mit Menschen; je weniger Vorurteile, Wünsche, Erwartungen einer hat, desto leichter ist er zufrieden zu stellen – einschließlich der Erwartungen an sich selber; am engsten muss ich schließlich mit mir zusammenleben. Und wenn wir mit diesem einen, den wir »Ich« nennen, keinen Frieden halten können – woher soll dann Frieden kommen? Das Wort »Frieden« wird ja für alle möglichen, sogar reaktionäre Demonstrationen benutzt und oft missbraucht. Wer will denn den Frieden? Der friedlose Mensch will den Frieden! Wenn er dem Dhamma 5folgt, dann wird er Frieden finden. Und je mehr Frieden einer im eigenen Herzen hat, desto mehr Menschen um ihn herum kann er erreichen, desto weiter kann dieser Frieden ausstrahlen.

Eng zusammen mit leicht zufrieden zu stellen hängt achtens bedürfnislos sowie neuntens genügsam:

Wer leicht zufrieden zu stellen ist, begehrt weder neue Sachen noch neue Sinnesbefriedigungen, solange das, was er hat, seinen Zweck erfüllt. Er muss also auch nicht Zeit, Geld und Gedanken darauf verwenden, sich Neues zu beschaffen. Der Genügsame hat Achtung vor der Arbeit, die in einen Gegenstand hineingesteckt worden ist, und behandelt ihn respektvoll, bis er endgültig ausgedient hat.

Wir schneiden zum Beispiel aus unseren aufgetragenen Mönchs- und Nonnenroben noch verschiedene Tücher heraus, so auch eins zum Daraufsetzen. Wenn es dafür dann nicht mehr taugt, tut es noch als Fußlappen seinen Dienst. Man versucht in buddhistischen Klöstern alles bis zum Letzten zu verwenden. 6

Zehntens nicht in zu viel Aktivitäten verwickelt:

Sonst hat man keine Zeit für sich selber, keine Zeit für Meditation und Kontemplation und kann unmöglich Liebe im Herzen entwickeln und in sich selber Frieden finden. Aber viele haben Angst davor, mit sich allein zu sein, sich einmal wirklich kennen zu lernen. Ihre Ruhelosigkeit ist ein Zeichen dafür, dass sie keinen Frieden in sich gefunden haben, und müsste eigentlich ein Anstoß sein, ihn umso nachdrücklicher zu suchen, statt der Ruhelosigkeit nachzugeben. Sie kann sich auch als Kummer und Leid äußern, als Aggression und Widerstand. Für die Flucht in Aktivitäten gibt es im Eng- lischen ein treffendes Wort: »workaholic«. Wir nennen es »Arbeitssucht«.

Elftens jemand, dessen Sinne beruhigt sind:

Man will, was man mit den Sinnen wahrnimmt, nicht gleich besitzen, braucht nicht zu vergleichen, ob das, was man hat, minderwertiger ist als das, was man sieht, braucht sich nicht zu erregen, wie schön/gut oder wie scheußlich etwas aussieht, klingt, riecht, schmeckt, sich anfühlt. Die Sinne sind beruhigt, und Ruhe bedeutet Frieden, und Frieden bedeutet Glück.

Sehen ist übrigens die stärkste Sinnesfunktion; was wir sehen, macht uns am meisten zu schaffen. Das steckt auch hinter dem Anschauungsunterricht: Der Text dringt viel stärker ein, wenn er bebildert ist.

Zwölftens klug, von klarem Verstand:

Wir sind ja nicht von Natur aus klug oder dumm. Intelligenz kann man kultivieren. Ohne ein verstandesmäßiges Erfassen der Lehre wird sich keiner der Mühsal unterziehen, sie zu praktizieren. Intelligenz hilft uns, Dinge zu durchschauen. Und wenn wir verstehen, was mit uns los ist, haben wir schon den ersten Schritt zur Änderung getan.

Dreizehntens nicht dreist, nicht angriffslustig:

Auch Angriffslust hat ihren Ursprung in eines jeden Menschen Herz. Weil wir im eigenen Herzen unsicher sind, fühlen wir uns in Gefahr – in Ego-Gefahr. Das Ego fühlt sich so unsicher, weil es nichts anderes ist als eine Illusion und ständig Hilfen braucht, um sich auf den Beinen zu halten und Bestätigung zu finden. Bleibt das aus, fühlen wir uns gefährdet und reagieren zunächst mit Selbstverteidigung, und wenn das nichts nützt, mit Angriff. Diese Angriffslust, die unseren eigenen Frieden zunichte macht, kann nur durch Weisheit ausgemerzt werden. Bis dahin können wir sie wenigstens kontrollieren und vermindern, indem wir achtsam sind und immer wieder sehen, wie wenig sie uns hilft, im Gegenteil, wie sie uns jedesmal in eine noch gefährlichere Position hineindrängt. Denn wer angreift, muss damit rechnen, selber angegriffen zu werden. So geht es bei jedem Krieg. Und solange der Krieg im eigenen Herzen nicht ausgefochten und endlich der Frieden besiegelt ist, ist Frieden in der Welt eine wahnwitzige Illusion. Der Friede im Herzen ist jedem Individuum möglich und auch von vielen erreicht worden. Frieden in der Menschheit ist noch nie erreicht worden. Dass wir da etwas Neues schaffen könnten, ist unwahrscheinlich. Man darf nicht sagen »unmöglich«, das wäre zu stark, aber »unwahrscheinlich« kann man wohl sagen.

Der Buddha hat Angriffslust mit einer Krähe verglichen. In Asien sind Krähen sehr dreist. Wir haben auf unserer Insel in Sri Lanka Krähen, die den Katzen nicht nur das Futter stehlen, sondern gleich mitsamt dem Napf wegschleppen, und die Katze steht wehrlos daneben. – »Die Männer sind wie Krähen«, heißt es in diesem Gleichnis des Buddha, »sie schauen immer auf ihren eigenen Vorteil. Und die Frauen sind wie Schlingpflanzen, die suchen einen starken Baum, um den sie sich winden können, um Halt zu finden.« Beide müssen ihre Gepflogenheiten ablegen, um wachsen und eines Tages dem Leid entrinnen zu können.

Die vorletzte der fünfzehn Eigenschaften, die uns zum Herzensfrieden und damit zum Glück führen, ist, die Gier zu bezähmen, die, von den Sinnen geschürt, instinktiv hochkommt, und zu erkennen, dass alles Wollen Leiden bedeutet. Das Wollen kommt aus dem Gefühl der Unzufriedenheit. Nicht die Erfüllung unserer Wünsche und momentane Beruhigung der unruhigen Sinne bringt uns zum Frieden, sondern die Herzensläuterung und das Fallenlassen aller Wünsche, die unser Herz in Aufruhr halten.

Und die letzte ist schließlich, sein Handeln an den fünf Tugendregeln auszurichten. 7

Wenn wir uns von den rund 17.500 Lehrreden des Buddha lediglich auf diese eine wirklich einlassen, können uns endgültiger Herzensfrieden und Geistesklarheit zuteil werden, die uns zum höchsten Heil führen. Sich auf diese Lehrrede einzulassen bedeutet, dass wir uns bemühen müssen, uns ihre Anleitungen einzuprägen und deren Bedeutung fürs eigene Leben zu erforschen und sie schließlich, nachdem wir sie als wahr erkannt haben, zu praktizieren.

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