Emil Zopfi - Finale

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Diesmal erwischt es die Bergführerin Andrea Stamm selbst. Am Ende der Kletterwoche in Finale Ligure stürzt sie ab und verletzt sich schwer. Während der chaotischen Rettungsaktion kommt sie wieder zu Bewusstsein. Wurde ihr die eigene Routine zum Verhängnis? Oder machte der schweigsame Alte der Gruppe einen Fehler beim Sichern? Die einzige Augenzeugin verschwindet ohne jede Spur. Eine rätselhafte sms lässt Andreas Freund Daniel an einem Unfall zweifeln. Er fügt Erinnerungsfetzen zusammen, und ein erschreckendes Bild entsteht. Während er vor Ort recherchiert, läuft die Zeit für seine Bewerbung zum Chefarzt ab. Eine Entscheidung ist gefragt – Beziehung oder Karriere? Mit «Finale» gelingt Emil Zopfi nach «Steinschlag» und «Spurlos» ein weiterer fesselnder Kriminalroman mit der Bergführerin Andrea Stamm.

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Felix lehnte an die Brüstung der Steinbrücke, ein Schwächegefühl hatte ihn ergriffen, die Erleichterung nach der stundenlangen Anspannung. Nun spürte er Hunger und einen bohrenden Schmerz im Kopf, weil er schon lange nichts mehr getrunken hatte.

Ein junger Mann in Jeans und Faserpelzjacke trat auf ihn zu. «Sie waren beim Unfall dabei?» Er zeigte einen Ausweis. «Polizia di Stato. Ispettore Milani. Sie sprechen Italienisch?»

«Certo, Ispettore.»

Es gebe ein Protokoll, wie immer nach Rettungen. «Versicherungen und so weiter, Sie verstehen.» Milani fuhr sich mit der Hand über den blanken Schädel, zog aus der Gesässtasche einen kleinen Block, notierte Name, Adresse, Hotel, Handynummer. Felix zeigte seine Identitätskarte. Schilderte kurz den Hergang des Unfalls aus seiner Sicht.

«Die Frau hat die Umlenkung erreicht und ist dann gestürzt. Warum?»

«Das kann ich mir nicht erklären.»

«Sie haben doch gesichert.»

«Ich habe keinen Zug verspürt. Das Seil blieb einfach hängen.»

«Haben Sie etwas fasch gemacht beim Sichern? Das kommt hin und wieder vor.»

«Bestimmt nicht.»

«Ihre Kollegen glauben das aber.»

Er hatte Tom und Sabine befragt. Sie seien überzeugt, Felix habe einen Fehler gemacht beim Sichern.

«Sie kletterten auf einer andern Route, können nichts gesehen haben.»

«Gab es Augenzeugen ausser Ihnen?»

«Eine Teilnehmerin war in der Nähe. Ob sie etwas gesehen hat, weiss ich nicht. Sie ist ins Hotel zurückgekehrt.»

Milani machte eine Notiz. Dann sah er Felix an: «Sie seien ein wenig erfahrener Kletterer, sagen Ihre Kollegen. Stimmt das?»

Felix zog mit dem Schuh eine Linie in den sandigen Grund. «Als junger Mensch war ich ab und zu in den Bergen. Ist aber schon lange her.»

Der Inspektor reichte ihm eine Visitenkarte. «Melden Sie sich bitte morgen Vormittag auf der Questura in Savona, Via dei Partigiani. Fürs Protokoll, eine Formalität.»

«Werde ich.»

«Bringen Sie die Frau mit, die noch dabei war. Wie hiess sie?»

«Hina. Mehr weiss ich nicht.»

Der Inspektor stutzte, als er den ungewöhnlichen Namen hörte. Dann fragte er, ob er Felix ins Hotel bringen könne.

«Danke, ich gehe zu Fuss.»

Milani bestieg einen blau-weissen Alfa, ein Polizist in Uniform sass am Steuer. Es war das letzte Auto, das wegfuhr. Felix blieb allein auf der Brücke zurück. Auch Tom und Sabine waren verschwunden. Nacht und Stille lagen über dem schwarzen Tal, die Felsbänder in den steilen Abhängen schimmerten bleich. Bei einer Gruppe von Häusern an der Strasse sah er das Schild Pizzeria Cornei , doch war nirgends mehr Licht. Die Deichseln eines alten Bauernkarrens, der im Garten stand, ragten in die Luft wie Kanonenrohre. Felix merkte, dass er noch immer den Klettergürtel trug, Expressschlingen daran und das offene Magnesiasäcklein. Er zog den Gürtel aus, stopfte ihn in den Rucksack.

Während er auf der Strasse gegen das Meer schritt, redete er zu seiner Frau. «Warum musste ich alter Esel wieder mit Klettern beginnen? Verzeihst du mir, Anna?» Sie schwieg, wie immer. Ihre Antwort kannte er, es wäre dieselbe gewesen wie damals. Ich oder der Berg. Entscheide dich, Felice.

Er hatte sich für Anna entschieden. Für die grosse Liebe und ein langweiliges Leben als Gymnasiallehrer. Warum ihn die Lust gepackt hatte, die jahrzehntelang verdrängte Passion wieder aufzunehmen, konnte er sich nicht wirklich erklären. Er war vor einem Schaufenster gestanden, hatte Seile gesehen, Expressschlingen und moderne Kletterschuhe mit schwarzer Sohle ohne Profil. Er hatte den Laden betreten, sich nach Kletterkursen erkundigt, Schuhe, Gürtel und ein paar andere Dinge gekauft. Er hatte die Website von rock’n’ice studiert und sich für die Kletterwoche angemeldet.

Ein Auto kam ihm entgegen, blendete ab, fuhr vorbei. Wasser spritzte aus einem Schlagloch an seine Hosenbeine. Die ersten Häuser tauchten auf, eine Brücke führte über das Flussbett, an dessen Grund lange Schilfrohre wuchsen. Die Luft roch nach Abwasser und Schlamm.

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