Heidi Wahl - Mach's dir leicht, sonst macht's dir keiner

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Persönliche und private Krisen können das Leben auf den Kopf stellen. Nach Trennung, Jobverlust, Unfall und Krankheit ist nichts mehr so, wie es vorher war, Verlust von Leichtigkeit, Zuversicht, Mut und Optimismus eingeschlossen. Heidi Wahl stellt hier leicht zu erlernende und wirkungsvolle 'Rettungsanker' für belastende und schwierigen Zeiten, mit denen man sich aus den Tiefphasen selbst herausarbeiten kann. Die Zusammenhänge von Verhalten, Entwicklung, Motivation und Neurobiologie fließen in die einzelnen Kapitel dieses Buches ein.
Wer dieses Buch liest, lernt die ausgeklügelten, flexiblen Überlebensstrategien der filigranen Schmetterlinge kennen – und diese auf sich selbst zu übertragen und im eigenen Leben anzuwenden.
Das von Heidi Wahl ausgetüftelte MARIPOSA-Prinzip ist eine konkrete und innovative Methode des Selbstcoachings. Die verschiedenen Trainingstools sind leicht zu verstehen und sofortanwendbar. Die Werkzeuge und Techniken ermöglichen es dem Leser, sich entlang der von acht Bausteinen zu entfalten und zu entwickeln. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben mit weniger Stress, weniger Druck und schlechtem Gewissen, dafür mit mehr Freude und Leichtigkeit.
Inspirierende Impulse kommen von Menschen, die sich getraut haben, auf Konventionen zu pfeifen, die ihr eigenes Ding machen und Krisen als Chance sehen.
Mit vielen einfühlsam geführten Übungen und Aufgaben, angeleiteten Mini-Experimenten sowie wirksamen und alltagstauglichen Leitsätzen

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Machs dir leicht sonst machts dir keiner - изображение 4Erst die Ruhe, dann das schillernde Leben

Waren Sie schon einmal in Asien und haben Tempel in Laos, Myanmar, Vietnam, Kambodscha oder Thailand bestaunt? Der Königspalast in Bangkok etwa ist der absolute Wahnsinn. Ein touristisches Muss, wenn Sie dort sind! An vielen Stellen sind bunte Mosaike zu sehen, die teilweise mit schillernden Schmetterlingsflügeln dekoriert sind. Und genau das erreichen, was die Künstler wollten: die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters einfangen und ihn staunen lassen. Je nach Lichteinfall und Standort entstehen neue Farben und Effekte. Bezaubernd. In der christlichen Kunst sind Schmetterlinge seit jeher ein Symbol der Auferstehung, sie zieren viele Grabmale und finden sich auch in ägyptischen Grabmalereien. In der griechischen und römischen Mythologie erscheint die Seele oft mit Schmetterlingsflügeln. Auf diese Weise kann sie sich vom Körper lösen und gen Himmel schweben. In der Antike galten Schmetterlinge als d a s Sinnbild von Wiedergeburt und Unsterblichkeit, weil sie nach monatelanger Ruhe in einem äußerlich reg- und leblosen Kokon plötzlich erwachen und lebendig werden.

Wie schön wäre es, wenn wir Monate lang ruhen könnten, uns zurückziehen, in der Regungslosigkeit verharren? Wenn wir ein Schild »Wegen Umbau geschlossen« raushängen könnten? Tolle Vorstellung. Ich habe zwar meist nicht mehrere Wochen am Stück frei, doch ich plane mir immer wieder Auszeiten ein. Tage, an denen weder Coaching-Klienten noch Kundengespräche im Terminkalender stehen und auch kein Seminarkonzept, kein Angebot meinen Computer verlässt. Zeit für mich, Zeit für mein Gehirn und meine Gedanken, die sich dann sortieren können. Und ich Dinge, Gespräche, Situationen verarbeiten und einen neutralen Blick gewinnen kann. Das klappt nur im Entspannungsmodus, in den Sommerferien und den Wochen rund um Weihnachten, jedoch nicht in den Hauptarbeitsphasen. Da jagt ein Termin den anderen, ein Seminar das nächste und Projekte wollen angestupst werden.

Ein Freund erzählte mir, dass er im Sommer mehrmals für einige Tage in die Berge fahre, um runterzukommen. Mit seiner Lebensgefährtin mietet er sich in kleinen Pensionen ein, isst gut, schwimmt in Weihern, wandert, erkundet die Gegend und lässt die Seele baumeln. »Und dann seh ich auch wieder klarer«, beschreibt Paul den Ausklink-Effekt. Mehr noch: Er trifft auch Entscheidungen. Etwa den Ausstieg aus einer Band, die der Gitarrist mitbegründet und gepusht hat, doch nach reiflichen Überlegungen und Überdenkungen als nicht zukunftsträchtig einstuft hat. »Da gehen zwei Pole nicht zusammen und viele Kleinigkeiten passen nicht«, lautet das nüchterne Urteil nach einem langen Wochenende in den bayerischen Voralpen. Ohne Groll und Gram berichtet Paul von seiner Entscheidung. Im Gegenteil: »Ich fühle mich jetzt erleichtert und kann ein neues Band-Projekt angehen bzw. ausbauen.«

Respekt gegenüber den Bandkollegen, dem Chef, dem Kunden oder der Nachbarin – auch wenn sie noch so nerven. Nur wer bei sich ist, in einer neutralen Position, ist in der Lage, seine Mitmenschen in allen Facetten zu sehen und sich nicht sofort ein Urteil zu bilden und den anderen zu bewerten und in eine Schublade zu stecken. Die Fähigkeiten, Kompetenzen und das Positive anzuerkennen, ist keine einfache Sache. Doch es ist ungemein hilfreich, schont Kraft und Energie und macht das Leben leichter.

Machs dir leicht sonst machts dir keiner - изображение 5Kleiner Flügelschlag, großer Effekt

Vor über 40 Jahren, nämlich 1972, beflügelte ein US-Amerikaner die Erforschung chaotischer Systeme: Edward N. Lorenz fasste sein keckes Gedankenspiel in die Frage: »Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?« Der Meteorologe wollte am Beispiel des Wetters zeigen, dass kleine Abweichungen langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern können. Seither bezeichnet der Schmetterlingseffekt (butterfly effect) folgendes Szenario: Verändert man in einem komplexen, dynamischen System die Anfangsbedingungen nur geringfügig, können diese im langfristigen Verlauf zu einer völlig anderen Entwicklung führen. Konkret heißt das: Kleine Unterschiede in der Ausgangssituation führen möglicherweise später zu starken Änderungen in einem System. Oder ganz einfach, populärwissenschaftlich ausgedrückt: kleine Ursache, große Wirkung.

Auf das Wetter übertragen bedeutet dies: Meteorologen können das Wetter für einen Tag mit Hilfe von zigtausend Werten aus Satellitendaten, Wetterstationen und leistungsstarken Computern inzwischen sehr genau vorhersagen. Auch für drei, vier Tage schaffen sie noch eine recht zuverlässige Trefferquote, doch für einen Monat ist eine Prognose so sicher wie der Blick in eine Kristallkugel. Weil eben die Anfangsbedingungen so unterschiedlich sind wie die Wolkenformationen am Himmel. Das musste auch der »Erfinder« des Schmetterlings-Effekts akzeptieren: Weder Lorenz noch sonst ein menschliches Wesen weiß, wie viele Schmetterlinge es auf der Welt gibt, geschweige denn, welche wo genau mit den Flügeln schlagen oder regungslos auf einer Blüte sitzen und genüsslich Nektar schlürfen.

Im Coaching ist der Schmetterlings-Effekt schön zu beobachten: Ein Satz, eine Idee, ein Gedanke oder ein anderer Blickwinkel reicht oft aus, um beim Klienten etwas zu bewegen und neuen Schwung in eingefahrene Verhaltensmuster zu bringen. Und den Blick auf Lösungen und Handlungsvarianten zu lenken, die vorher unmöglich, undenkbar erschienen. Sascha Stiefel, rechte Hand eines Bürgermeisters in einer bayerischen Kleinstadt, wollte zu Beginn seiner neuen Tätigkeit schnell einen Überblick bekommen und erledigte daher viele Kleinigkeiten selbst. Da ein Anruf, dort eine kleine Notiz und dann noch kurz den ausfindig machen, der die Vertretung von Frau Müller macht. »Das geht ganz gut nebenbei«, erklärte er mir, »und außerdem schneller, als wenn ich es an meine Sekretärin weiterleite. Die hat eh so viel zu tun.« Einige Wochen funktionierte diese Strategie gut, doch immer öfter bemerkte Stiefel, dass er Überstunden machen musste, um seine Hauptaufgaben zu erledigen wie etwa eine Rede für seinen Chef, den Bürgermeister zu schreiben. Er kam immer öfter zeitlich in die Bredouille und daher irgendwann zu mir ins Coaching. Allein kam er aus diesem Wirrwarr nicht mehr heraus. Hilfe von außen war angesagt. Allein das zu akzeptieren, war für Sascha Stiefel schon ein großer Schritt hin zu einer Veränderung, zu einer Lösung und Verbesserung.

Wir analysierten seine Situation, seine Aufgaben, die Abläufe in der Abteilung und natürlich auch verschiedene Möglichkeiten, die ihn entlasten könnten. Der Satz von mir »Schnell ist schnell gedacht und zieht dann aber einen Rattenschwanz hinter sich her«, brachte den sympathischen Mann Anfang 30 ins Grübeln. Er hatte zwei Dinge vergessen bzw. einfach seine gut gemeinten Gedanken nicht zu Ende gedacht: Einmal hätte er die tatsächlich anfallenden Zeiten, auch wenn es nur wenige Minuten pro Kleinigkeit waren, zusammenzählen müssen. Da kommt dann nämlich am Ende des Tages einiges zusammen. Und zweitens hatte er nicht bedacht, dass er, wenn er seiner Sekretärin einmal eine Aufgabe erläutert hatte, sich das künftig sparen konnte, um nur noch die Aufgabe weiterzureichen. Delegieren heißt das Zauberwort. »Ja, aber das kostet mich doch auch Zeit!«, versuchte er dagegen zu argumentieren. Stimmt. Aber eben nur einmal und nicht ständig. »So hab ich das noch gar nicht gesehen. Hmm, das werde ich dann wohl mal angehen müssen.«

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