Heidi Wahl - Mach's dir leicht, sonst macht's dir keiner

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Persönliche und private Krisen können das Leben auf den Kopf stellen. Nach Trennung, Jobverlust, Unfall und Krankheit ist nichts mehr so, wie es vorher war, Verlust von Leichtigkeit, Zuversicht, Mut und Optimismus eingeschlossen. Heidi Wahl stellt hier leicht zu erlernende und wirkungsvolle 'Rettungsanker' für belastende und schwierigen Zeiten, mit denen man sich aus den Tiefphasen selbst herausarbeiten kann. Die Zusammenhänge von Verhalten, Entwicklung, Motivation und Neurobiologie fließen in die einzelnen Kapitel dieses Buches ein.
Wer dieses Buch liest, lernt die ausgeklügelten, flexiblen Überlebensstrategien der filigranen Schmetterlinge kennen – und diese auf sich selbst zu übertragen und im eigenen Leben anzuwenden.
Das von Heidi Wahl ausgetüftelte MARIPOSA-Prinzip ist eine konkrete und innovative Methode des Selbstcoachings. Die verschiedenen Trainingstools sind leicht zu verstehen und sofortanwendbar. Die Werkzeuge und Techniken ermöglichen es dem Leser, sich entlang der von acht Bausteinen zu entfalten und zu entwickeln. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben mit weniger Stress, weniger Druck und schlechtem Gewissen, dafür mit mehr Freude und Leichtigkeit.
Inspirierende Impulse kommen von Menschen, die sich getraut haben, auf Konventionen zu pfeifen, die ihr eigenes Ding machen und Krisen als Chance sehen.
Mit vielen einfühlsam geführten Übungen und Aufgaben, angeleiteten Mini-Experimenten sowie wirksamen und alltagstauglichen Leitsätzen

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Wiederum andere Schmetterlinge imitieren Blätter, Zweige, welkes Laub oder gar Vogelkot (Mimese). Einige Arten wehren sich mit Dornen, die bei Berührung Gift abgeben, oder mit starker Behaarung. Beispielsweise haben die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners über 600.000 giftige Härchen, die bei Menschen Allergien auslösen können. Dazu ist nicht einmal direkter Hautkontakt nötig. Es reicht, wenn man unter befallenen Bäumen die Picknickdecke ausbreitet. Das könnte des Rätsels Lösung sein, falls Sie sich schon mal gefragt haben, warum Ihre Unterarme nach einer Brotzeit im Grünen so jucken.

Schmetterlinge (wissenschaftlich Lepidoptera, also Schuppenflügler) sind Experten in Sachen Tarnung, Täuschung und Abwehr. Ohne diese Fähigkeiten wären sie im täglichen Überlebenskampf aufgeschmissen. Das ist bei uns Menschen ganz ähnlich. Okay, man kann drüber diskutieren, ob erwachsene Männer tatsächlich in grün-beigen Tarnanzügen ihren Hobbys (Jagen, Fischen, Grillen) nachgehen sollten. Nichtsdestotrotz: Tarnen, täuschen und sich wehren, ist auch für die Spezies Homo Sapiens wichtig. Im Sinne von sich selbst schützen und sich abgrenzen. Denn nicht immer sind wir physisch und mental in der Lage, den »Überlebenskampf« im beruflichen oder privaten Alltag zu führen. Wenn es schon kein Tarnmäntelchen gibt für unwegsame Situationen mit Chef, Kollege oder Freundin, dann hilft manchmal die Ohren auf Durchzug stellen und ein klares »Nein«.

Zugegebenermaßen gehört dazu ein wenig Mut. Den Mut zu haben, das zu tun, was einem selbst guttut. Es ist manchmal gar nicht so einfach, sein eigenes Leben zu leben. Und zwar in erster Linie deshalb, weil wir uns vor dem fürchten, was andere von uns denken (könnten) und was sie über uns reden (könnten). Und weil wir, wenn wir anders sind als die anderen und uns anders als üblich oder der Norm widersprechend verhalten, vielleicht nicht mehr dazugehören. Uns ausgeschlossen fühlen aus der Gemeinschaft. Eine Urangst, die ihren Ausgangspunkt in der Steinzeit hat. Allein hatte man eben damals keine Chance gegen Säbelzahntiger und Co. Nur in der Gruppe war Überleben möglich. Das Erstaunliche daran: Wenn heute der Chef ins Büro kommt oder Kunde XY anruft, passiert in unserem Reptilienhirn dasselbe wie vor 100 000 Jahren: Wir geraten unter Druck, der Körper wird von Stresshormonen durchflutet und unser Hirn wird praktisch abgeschaltet. Es funktionieren dann nur noch die alten Muster Flucht oder Kampf. Im Büroalltag kommt dann ein mürrisches, knappes »Weiß ich doch nicht, wer für dieses Thema zuständig ist!« (Kampfmodus) oder ein »Ja gut, mach ich halt auch noch«. Was nichts anderes ist als ein modernes Fluchtverhalten, ein Ausweichen, wenn eigentlich ein klärendes Gespräch mit dem Gegenüber angesagt wäre.

Denn wer eine eindeutige Ansicht und eine klare Absicht hat und sich dementsprechend verhält, stößt bei seinen Mitmenschen nicht immer auf Verständnis. Das kennen Sie sicher von sich und Ihrer Familie oder Ihrem Bekanntenkreis. Mir geht es nicht anders, keine Sorge! Ein Beispiel aus meinem reichhaltigen Fundus: Einer Freundin von mir blieb bei einem Biergartenbesuch fast der Strohhalm vom Sprizz Aperol im Hals stecken. Wir hatten uns über einen gemeinsamen Kollegen unterhalten, der wirklich sehr nett ist, aber auch super anstrengend. Bei der Gelegenheit gab ich meine Entscheidung zum Besten, dass ich mich schon seit geraumer Zeit privat nur noch mit Leuten treffe, die mir guttun und auf die ich Lust habe. Und dass zu diesen Menschen eben besagter Kollege nicht gehöre. Das führte bei meiner Freundin erst zu Schnappatmung und dann zur Frage: »Das traust du dich? Das kann man doch nicht machen!« Doch. Man kann. Nicht immer, aber immer öfter. Voraussetzung: Sätze mit eindeutiger Aussage, aber sozialverträglichen Formulierungen und ein gutes Gespür für die eigenen Bedürfnisse. Insbesondere für Ruhe und Entspannung. Denn wer ständig »nein« denkt und dann doch »ja« sagt, also Bitten von Mitmenschen nicht abschlagen kann, endet im schlimmsten Fall in einem Burnout. Und vielleicht kennen Sie den Spruch »Everybody’s darling is everbody’s depp«. Meine Freundin hat das inzwischen auch festgestellt und traut sich nun manchmal bei der Arbeit, nein zu sagen. Ein Lern- und Entwicklungsprozess. Die Folge: weniger Überstunden und ein besseres Gefühl.

Machs dir leicht sonst machts dir keiner - изображение 3Metamorphose, das ›fluginsektarische‹ Wunderwerk

Schmetterlinge machen wie Fliegen und Mücken auf ihrem Weg vom Ei zum erwachsenen Tier eine Entwicklung durch, die schon etwas weiter vorn genannte Metamorphose. Weil Schmetterlinge vier Entwicklungsstadien durchmachen – Ei, Raupe, Puppe und erwachsener Falter (Imago) – durchlaufen sie eine vollständige Metamorphose. Im Gegensatz zu hemimetabolen Insekten. Da bei diesen das Puppenstadium fehlt, sprechen Experten von unvollständiger Metamorphose. Das Aussehen ändert sich während der Metamorphose jedoch bei allen Arten vollständig.

Einige Falter können wie Kolibris praktisch in der Luft stehen, um an Blüten Nektar zu saugen. Das erreichen sie mit dem »Achterschlagen« ihrer Flügel. Die Flügel bewegen sich also nicht wie bei Vögeln auf und ab, sondern beschreiben eine liegende Acht. Manche können sogar rückwärts fliegen, und die ›Sprinter‹ unter den Schmetterlingen schaffen im Schwirrflug Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h.

Um jedoch überhaupt fliegen zu können, müssen sich Schmetterlinge nach kühlen Nächten morgens erst in der Sonne aufwärmen, da sie wechselwarme Tiere sind. Ohne das Entfalten ihres Bewegungsapparates könnten wir Menschen weder die farbig schimmernden Flügel noch die Augenflecke etwa von Tagpfauenauge oder Nachtpfauenauge bestaunen. Und ohne das Fliegen gäbe es für Schmetterlinge nichts zu futtern. Blüten wären unerreichbar. Machen Schmetterlinge beim Fliegen eigentlich Geräusche? Gute Frage, oder? Ich muss mal forschen und recherchieren …

Apropos aktiv sein, tun und machen. Wer weiterkommen und sich entwickeln möchte, kommt nicht umhin, sein Leben in die Hand zu nehmen. Konkret heißt dies, aufmerksam sein, Entscheidungen treffen und handeln. Man könnte auch sagen, auf Augenhöhe mit sich selbst sein – selbst in schwierigen Momenten und Situationen. Heißt auch, sich nicht unüberlegt in Aktionen und Abenteuer zu stürzen und den gleichen Fehler immer wieder zu machen. Manchmal gehört auch dazu, unangenehme Situationen auszuhalten, beharrlich dranzubleiben und ausdauernd seine Ziele zu verfolgen. Lernen, einen »Schmetterlings-Achter« zu schlagen, auch wenn es anfangs unmöglich erscheint. Sportler sind darin Experten – etwa Turner und Turnerinnen. Mir wird immer ganz schwindelig, wenn ich sehe, was am Boden, an den Ringen, auf Schwebebalken oder am (Stufen-)Barren möglich ist. Ohne Zeitlupe bin ich nicht imstande, die ganzen Schrauben, Salti und Drehungen auseinander zu halten, geschweige denn zu zählen. Etwa die von der US-Amerikanerin Simone Biles (Jahrgang 1997), die bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 vier Goldmedaillen und eine Bronzemedaille gewann. Der Lohn für die vielen, harten Trainingseinheiten in Halle und Kraftraum.

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit und den kurz vor den Sommerferien stattfindenden Wettbewerb »Jugend trainiert für Olympia«? Und wenn es nach Rennen, Laufen und Werfen Urkunden und Medaillen gab? Ich fand das toll, nach der ganzen Trainiererei zu merken, dass sich Geduld, Disziplin und Ausdauer irgendwann mal auszahlen. Wer Sport treibt, weiß, dass es nicht immer schneller, höher und weiter geht, sondern es Phasen vermeintlichen Stillstands gibt (Plateauphase). Da geht nix vorwärts. Gar nichts. Schrecklicher Zustand. Schuld ist die Homöostase, das physiologische Streben eines Organismus und seiner einzelnen Organe nach einem Gleichgewichtszustand. Unser Körper sucht immer einen Ausgleich und passt sich ans Training, an die Reize auf Nerven und Muskulatur an. Klar, dass es daher Pausen und Stagnation statt linearer Leistungssteigerung gibt. Vergleichbar ist diese Phase mit dem Moment, wo ein Schmetterling auf einer Blüte sitzt, Nektar schlürft und die Zeit für eine Winzigkeit stillzustehen scheint. Die Kunst besteht für uns Menschen darin, diese Augenblicke nicht nur auszuhalten, sondern zu genießen und sich darauf zu verlassen, dass es auch wieder besser wird. Also nicht in Aktionismus zu verfallen, sondern eher das Programm zurückfahren, innehalten, Batterien aufladen und Tankstellen suchen. Dehnen, Recken und Strecken statt einen Marathonlauf zu absolvieren. Und bloß nicht mit anderen vergleichen, das tut weder Körper noch Seele gut. Aufmerksam sein für die eigenen Bedürfnisse heißt die Devise.

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