Noëlle von Wyl - Kinder erkunden die lokale Baukultur (E-Book)

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Kinder erkunden die lokale Baukultur (E-Book): краткое содержание, описание и аннотация

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Schulweg, Sportplatz oder Wohnort: Die gebaute Umwelt gehört zum täglichen Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen. Wie kann die Neugier für Raum und Architektur fachdidaktisch unterstützt und für das Lernen genutzt werden? Dieses Unterrichtsbuch zur baukulturellen Vermittlung dokumentiert und erläutert anhand von acht Themen erprobte Gestaltungsprozesse für den 1. bis 3. Zyklus. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit baukulturellen Phänomenen wie etwa Material, Form oder Licht auseinander und entwickeln eigene Kreationen. Schulweg, Sportplatz oder Wohnort: Die gebaute Umwelt gehört zum täglichen Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen. Wie kann die Neugier für Raum und Architektur fachdidaktisch unterstützt und für das Lernen genutzt werden? Dieses Unterrichtskonzept zur baukulturellen Vermittlung dokumentiert und erläutert anhand von acht Themen erprobte Gestaltungsprozesse für den 1. bis 3. Zyklus. Schüler*innen setzen sich mit baukulturellen Phänomenen wie etwa Material, Form oder Licht auseinander und entwickeln eigene Kreationen.

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Der Verein Archijeunes fördert und koordiniert die baukulturelle Bildung in der Schweiz. Wie anfangs erwähnt hat er eine Analyse zum Bestand und Bedarf der baukulturellen Bildung in der Schweiz in Auftrag gegeben, um den Stand und die Bedürfnislage von Lehrerinnen und Lehrern an Schweizer Schulen zu ermitteln (Archijeunes, 2019). Insgesamt wurden 59 Dozierende an pädagogischen Hochschulen, 21 Lehrpersonen und 100 Schülerinnen und Schüler interviewt. Obwohl Baukultur nicht explizit unterrichtet wird, erkennen die Befragten bezüglich der Lerninhalte in bestimmten Fachbereichen Übereinstimmungen mit baukulturellen Inhalten. Diese betreffen insbesondere die Fähigkeiten zur Raumwahrnehmung, die Vorstellungsbildung, die Vermittlung von Strategien zur Entwicklung von Ideen, Entwurfstechniken und Ablauf von Gestaltungsprozessen (BG) sowie Fragen der Raumnutzung und Raumveränderung, Kartografie, menschliche Lebensräume und Lebensweisen, Kultur- und Siedlungsgeschichte (NMG), Konstruktion, Statik, Bauen und Wohnen sowie Handwerk und Verfahrenstechniken (TTG) (ebd., S. 45ff.). Ergebnis der Studie sind Empfehlungen zu folgenden Handlungsfeldern:

1Sensibilisierung für baukulturelle Bildung

2systemische Verankerung an Schweizer Schulen

3Kommunikation

4Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen

5Forschung und Entwicklung

6Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Lehrmitteln

7Schulraum und Partizipation

8Rahmenbedingungen (ebd., S. 23ff.)

Zusammenfassend lassen die erwähnten Studien den Schluss zu, dass bis heute, zumindest in den genannten Ländern, geeignete, an die bildungspolitischen Gegebenheiten anschlussfähige Unterrichtskonzepte fehlen.

1.6 Berücksichtigung bisheriger Ergebnisse

Die Autorinnen der vorliegenden Publikation haben sich zum Ziel gesetzt, auf die Bedürfnislage an Schweizer Schulen zu reagieren und für Lehrerinnen und Lehrer ein stufen- und fächerübergreifendes Unterrichtskonzept für baukulturelle Bildung zu entwickeln, das eine Unterrichtsstruktur und ein Kompetenzmodell beinhaltet. Nachfolgend soll dargestellt werden, welche Aspekte der oben genannten Handlungsfelder der Studie zu «Bestand und Bedarf» berücksichtigt werden konnten (Archijeunes, 2019).

Verankerung der baukulturellen Lerninhalte

Lehrerinnen und Lehrer weisen auf die Notwendigkeit eines zirkulären Aufbaus der baukulturellen Bildung hin und betonen die «Wichtigkeit einer altersgerechten Auseinandersetzung» mit der Thematik. Die Lehrpersonen geben an, einige Lerninhalte seien mit den nationalen Bildungsstandards kongruent. Sie vertreten die Ansicht, die Ziele könnten über die «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (BNE) beziehungsweise «Natürliche Umwelt und Ressourcen» in die Modullehrpläne eingearbeitet werden (Archijeunes, 2019, S. 23).

Weil es bisher an einer klaren Definition der Inhalte und Ziele baukultureller Bildung fehlte, war es in der Praxis offensichtlich zu aufwändig, baukulturellen Unterricht zu planen und zu vermitteln. Unumgänglich ist deshalb der Aufbau eines Wissenskorpus, das heisst die Definition des Fachwissens beziehungsweise die Entwicklung eines in Theorie und Praxis begründeten Kompetenzmodells. Der Verein Archijeunes hat mit seiner Publikation «Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung» dazu beigetragen, Pädagogen und Pädagoginnen eine erste Gesamtsicht baukultureller Bildungsinhalte zu verschaffen (Archijeunes, 2021).

Im Rahmen des Projekts «Schuldetektive – Kinder erkunden die lokale Baukultur» wurde nun ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept für Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule entworfen. Das Konzept greift die von Lehrpersonen in der Studie gewünschte Form des interdisziplinären das heisst fächerübergreifenden Unterrichts auf und formuliert acht Hauptthemen (siehe Kapitel 2.2). Entlang dieser Themenbereiche kann das baukulturelle Wissen und Können im Sinne eines allgemeinbildenden Basiswissens aufgebaut beziehungsweise vermittelt werden. Auf eine stufenorientierte Unterteilung der Kompetenzstruktur wurde vorerst verzichtet. Die baukulturellen Lernziele lassen sich im Lehrplan 21 fächerübergreifend verorten. Aspekte der baukulturellen Bildung sind kompatibel mit den BNE-Zielen der Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft.

Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Lehrmitteln

Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich kompetenzorientierte Unterrichtsmittel, die forschend-entdeckendes Lernen und Mehrperspektivität ermöglichen sowie anschlussfähig an bestehende Fachinhalte und Methoden sind (Archijeunes, 2019, S. 28). Lehrmittel und -materialien haben einen direkten Einfluss auf die Ausgestaltung des Unterrichts, weil sie Lehrpersonen Mittel und Wege aufzeigen, wie ein Thema unterrichtet werden kann. In der Studie wird angemerkt, dass Lehrmittel auch «die Gefahr einer nur oberflächlichen und einmaligen Auseinandersetzung mit einem Thema» bergen (ebd., S. 27). Das Projektteam teilt diese Befürchtung nicht. Lehrerinnen und Lehrer verstehen es, Unterrichtsinhalte zielstufenspezifisch und immer wieder neu aufzubereiten, sie sind darin sehr kreativ. Deshalb dienen Lehrmittel und Materialien oft mehr als Inspiration denn als Vorlage für Unterrichtsvorbereitungen. Es seien vor allem solche Unterrichtsmaterialien sinnvoll, die «explizit an den lokalen Kontext und an die Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler angepasst sind», so die Lehrpersonen (ebd.). Diese Bedürfnisse werden im vorliegenden Unterrichtskonzept und den dazugehörigen Materialien berücksichtigt.

Die Fachbereiche «Bildnerisches, Textiles und Technisches Gestalten» (BG & TTG) und «Natur, Mensch, Gesellschaft» (NMG), die sich für interdisziplinär ausgerichtete, baukulturelle Unterrichtsformate verbinden lassen, sind an eine bestimmte Kompetenzorientierung des Lehrplans 21 gebunden. Er legt fest, «was Schülerinnen und Schüler wissen und können müssen» (D-EDK, 2016b). Auch die Prozessebenen und Prozessstrukturen für die einzelnen Fachbereiche sind im Lehrplan formuliert. Mit dieser Publikation wurde der Versuch unternommen, eine Unterrichtsstruktur für interdisziplinär ausgerichtete Unterrichtsprojekte zum Thema «Baukultur» zu formulieren, die sich inhaltlich an die Lernziele des NMG, BG und TTG im Lehrplan 21 anlehnt (siehe Kapitel 2.3). Baukultur wird vermittelt, indem sich Kompetenzziele der einzelnen Fachbereiche konkret und geplant ergänzen und bereichern. Diese Struktur ist besonders erfolgreich, wenn Lehrpersonen über eine längere Zeitspanne hinweg baukulturelle Themen integrieren. Für die Bedeutung der drei Fächer im Gefüge der Bezugswissenschaften kann eine interdisziplinäre Übereinstimmung nur positiv bewertet werden, denn Schülerinnen und Schülern ist es so leichter möglich, Wissensbezüge herzustellen. Auch die in der Studie geäusserten Wünsche für untersuchende und handlungsorientierte Lernformen sowie digitale Formate konnten berücksichtigt werden. So haben sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise die Aussenräume mit analogen und digitalen Mitteln erschlossen und sich so mit dem Lerngegenstand «Wohnort» stufengerecht auseinandergesetzt.

Schulraum und Partizipation

In der Bestands- und Bedarfsanalyse wird die Bedeutung des Aussenraums als Bildungsort für Schülerinnen und Schüler hervorgehoben (Archijeunes, 2019, S. 28). Doch Lehrerinnen und Lehrer äussern, dass «an den Nahraum geknüpfte Unterrichtsprojekte in der Regel in keinem Lehrbuch zu finden sind» (ebd., S. 27). Das Team von Elisabeth Gaus-Hegner hält dagegen fest, der «pädagogische Raum» stelle einen «privilegierten Lerngegenstand» für die Förderung im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltentwicklung dar (ebd., S. 44).

Im Kompetenzaufbau des Lehrplans 21 im Fachbereich «Natur, Mensch, Umwelt» unter «Räume, Zeiten, Gesellschaften» (D-EDK, 2016c) sind Raum und Raumorientierung bereits als Lerninhalt formuliert. Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene «Lebensräume und Lebensweisen charakterisieren» (RZG.2), «Mensch-Umwelt-Beziehungen analysieren» (RZG.3), «sich in Räumen orientieren» und diese «mitgestalten» können (RZG.4, NMG.8) sowie die «Schweiz in Tradition und Wandel verstehen» (RZG.5), das heisst, auch die Dynamik in städtischen und ländlichen Räumen sowie Prozesse der Raumplanung kennen sowie «Geschichtskultur analysieren und nutzen» (RZG.7). Zu diesen Kompetenzzielen gehört es, dass Schülerinnen und Schüler die Lebensweisen von Menschen in verschiedenen Zeiten und Räumen vergleichen, «Demokratie und Menschenrechte verstehen» (RZG.8) und unter diesen Voraussetzungen mit geeigneten Mitteln an der Gestaltung von Raum zu partizipieren vermögen.

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