Harald Kaiser - Der Club ist ein Depp
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Schon zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:0), dem ersten nach dem 9. November 1989, fuhren Tausende Fußballfans aus Sachsen und Thüringen mit Bussen oder ihren Trabis nach Nürnberg, um zum ersten Mal überhaupt ein Bundesligaspiel live im Stadion erleben zu können. Für die nächste Partie am 25. November hätte der FCN locker und leicht 100.000 Karten verkaufen können, empfing er doch den deutschen Meister und Tabellenführer, den FC Bayern.
Offiziell 46.500 Zuschauer verfolgten den Rückrundenauftakt im ausverkauften Frankenstadion, und sie rieben sich die Augen: Auf schneebedecktem, seifigem Boden feierte der Club bei bitterer Kälte seinen größten Sieg der 1980er Jahre. Gegen die Münchner, die dem FCN 1987 nach 63 Jahren den Titel des deutschen Rekordmeisters für immer entrissen hatten, eröffnete Thomas Brunner in der 34. Minute per Foulelfmeter den Torreigen. Als die Bayern um die acht Nationalspieler Raimond Aumann, Stefan Reuter, Jürgen Kohler, Hans Pflügler, Manfred Schwabl, Hans Dorfner, Thomas Strunz und Roland Wohlfarth nach der Pause die Deckung entblößten, gelangen dem 19-jährigen Frank Türr, Ralf Dusend und Thomas Kristl zwischen der 55. und der 75. Minute drei weitere Treffer.
4:0 – nur einmal zu Bundesligazeiten, in der Meistersaison 1967/68, hatte der FCN die Münchner ebenfalls mit vier Toren Unterschied geschlagen, 7:3 damals. In den letzten Minuten der Partie beklatschten die 46.500 jedes Tackling, jede Kopfballabwehr und grölten den Gassenhauer „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, dann pfiff Schiedsrichter Hans-Jürgen Weber ein letztes Mal. Diesmal jubelte nur ein Teil der Deutschen.
BRENNENDE FAHNEN | 1963 |
Viel fehlte nicht zum Traumstart. 1:1 bei Hertha BSC, 3:0 gegen Werder Bremen, 3:2 bei Eintracht Frankfurt, 2:2 gegen Preußen Münster, 5:3 beim 1. FC Saarbrücken: Mit 8:2 Punkten lag der Club nach sechs Spieltagen der ersten Bundesligasaison 1963/64 ungeschlagen auf Rang drei. Nichts, rein gar nichts deutete in jenen späten Septembertagen des Jahres 1963 darauf hin, dass die Nürnberger nur rund einen Monat später unrühmliche Schlagzeilen schreiben sollten.
Dem starken Auftakt folgte eine Serie von drei Niederlagen, zu Hause gegen den Karlsruher SC (2:4) und Schalke 04 (0:2) sowie beim TSV 1860 München (0:5), wobei sich Verteidiger Charly Ferschl beim Stand von 0:2 für den am Daumen verletzten Torhüter Roland Wabra zwischen die Pfosten stellen musste. Am 26. Oktober empfing die Elf von Trainer Herbert Widmayer, der den FCN zur Meisterschaft 1961 und dem DFB-Pokal-Sieg 1962 geführt hatte, den 1. FC Kaiserslautern. Schon nach wenigen Minuten zog sich Helmut Hilpert eine schwere Leistenverletzung zu. Eine Zeitlang schleppte sich der Abwehrspieler noch über den Platz, dann gab er auf – nur noch zehn Nürnberger taumelten dem Verhängnis entgegen.
Zur Pause hieß es 0:3, zwei Minuten nach Wiederanpfiff 0:4, und als Erich Meier in der 50. Minute gar auf 0:5 erhöhte, machte sich Endzeitstimmung breit unter den 20.000 Zuschauern im Städtischen Stadion, Hunderte von rot-schwarzen Fahnen brannten lichterloh. Da passte es wunderbar ins Bild, dass Stefan Reisch in der 72. Minute beim Anlauf zu einem Foulelfmeter abstoppte, Schiedsrichter Willi Thier das Tor nicht anerkannte, sondern den Strafstoß zweimal wiederholen ließ, und der Nationalspieler das Leder beide Male nicht im Tor der Pfälzer unterbrachte. Der FCN, der die Partie nach einem Nasenbeinbruch Reischs schließlich zu neunt beendete, musste froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.
Mit dem dürren Satz „Ohne Kommentar, was soll man dazu schon viel sagen“, verabschiedete sich Widmayer von den Journalisten. Es sollten seine letzten Worte als Club-Trainer sein. In den Tagen nach dem Debakel tagten die Vereinsgremien fast ununterbrochen und nach stundenlangen Sitzungen glaubte der Vorstand, den Stein der Weisen gefunden zu haben: Nicht die Spieler seien schuld an der Misere, schon gar nicht die Führung selbst, die es versäumt hatte, die Mannschaft vor Beginn der neuen Ära kräftig zu verstärken, sondern Widmayer, der sich einer Flut von anonymen Anrufen, beleidigenden Briefen und sogar Morddrohungen ausgesetzt sah. Am 30. Oktober 1963 wurde er als erster Trainer in der Geschichte der Bundesliga vorzeitig entlassen.
„Es ist unfair, den Trainer gerade zu diesem Zeitpunkt abzulösen“, meinte Kapitän Ferdinand Wenauer. „Jeder weiß, dass in einer Mannschaft nicht nur Siege erzielt werden können.“ In der Tat: Am 9. November trat der Club mit einem neuen Trainer, dem Ungarn Jenö Csaknady, bei Borussia Dortmund an – und unterlag mit 1:3.
ALLE GEGEN LOTHAR | 2005 |
Nach sieben Spieltagen der Saison 2005/06 platzte den Ultras wieder einmal der Kragen. Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln entfalteten sie ein Transparent, auf das sie das untere Drittel der Bundesligatabelle aufgemalt hatten, „18. Nürnberg, 7 Spiele, 4:10 Tore, 3 Punkte“, sowie ein Spruchband mit einer Frage an die Profis: „Wollt ihr uns verarschen?“
Der „beste Kader seit einem Jahrzehnt“, den Präsident Michael A. Roth vor Saisonbeginn ausgemacht hatte, schlitterte dem Abstieg entgegen. Obwohl die Partie gegen Köln mit einem 2:1-Sieg endete, brachten die folgenden Wochen keine Besserung. Nach einer desolaten Vorstellung beim 1:4 in Mainz am elften Spieltag lag der Club mit sechs Punkten weiter abgeschlagen am Tabellenende, Trainer Wolfgang Wolf musste gehen. Drei Tage später fühlte sich das fränkische Fußballvolk vollends veräppelt: Als Favoriten für Wolfs Nachfolge hatte Roth ausgerechnet Lothar Matthäus auserkoren, den im mittelfränkischen Erlangen geborenen Rekordnationalspieler, der Zeit seiner aktiven Karriere kein gutes Haar am Club gelassen und sich mit seiner seltsamen Aussage, er sei „Bayer und kein Franke“, auch keine neuen Freunde in Nürnberg gemacht hatte.
Grundsätzlich sei er „interessiert, als Kind der Bundesliga in diese Liga zurückzukehren“, erklärte Matthäus, seinerzeit Trainer der ungarischen Nationalmannschaft. „Allerdings muss der Arbeitgeber von mir überzeugt sein.“ Dies freilich war mit Ausnahme Roths keiner beim Club. Während Sportdirektor Martin Bader lediglich stark beschönigend meinte, dass Matthäus „sicherlich polarisiere“, gingen Tausende Anhänger auf die Barrikaden und drohten mit Vereinsaustritt und Boykott der Spiele. Als sich auch intern in den Vereinsgremien erheblicher Widerstand regte, erkannten sowohl Roth als auch Matthäus die Sinnlosigkeit ihres Vorhabens und beendeten die Gespräche, noch bevor diese in ernsthafte Verhandlungen münden konnten.
Nach einer Trainersuche voller Irrungen und Wirrungen setzte sich ein Fußballlehrer namens Hans Meyer ans Ruder am Valznerweiher. In dessen erstem Spiel auf der Bank musste der Club am 19. November 2005 beim 1. FC Kaiserslautern antreten. „Bei einer Niederlage wären wir vermutlich abgestiegen“, sagt Meyer heute. Doch Treffer von Ivica Banovic, Lars Müller und Ivan Saenko sorgten für einen 3:1-Sieg – und läuteten die erfolgreichsten Jahre der jüngeren Vereinsgeschichte ein.
JUNGE WILDE | 1961 |
2:1 beim VfR Mannheim, 6:0 gegen Jahn Regensburg, sogar 8:0 gegen Bayern Hof, 3:0 bei Schweinfurt 05, 4:1 gegen die SpVgg Fürth, 4:3 bei der TSG Ulm 1846, 6:2 gegen den SV Waldhof: Mit sieben überzeugenden Erfolgen und 33:7 Toren startete die vom neuen Trainer Herbert Widmayer mit Talenten wie Steff Reisch und Kurt Haseneder aus dem eigenen Nachwuchs verjüngte Club-Mannschaft um Weltmeister Max Morlock in die Saison 1960/61. Souverän marschierte der FCN weiter zur Meisterschaft in der Oberliga Süd, ungeschlagen ließ er in seiner Endrundengruppe 2 Werder Bremen, den 1. FC Köln und Hertha BSC hinter sich, sodass er erstmals seit dem Titelgewinn von 1948 wieder das Endspiel um die deutsche Meisterschaft bestreiten durfte.
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