Britta Röder - Das Gewicht aller Dinge

Здесь есть возможность читать онлайн «Britta Röder - Das Gewicht aller Dinge» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Gewicht aller Dinge: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Gewicht aller Dinge»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wer ist die junge Frau, die eines Morgens auf einer Parkbank aufwacht? Obwohl sie selbst keine Erinnerungen besitzt, löst sie bei jedem, dem sie begegnet, Erinnerungen aus. Ihre Spurensuche wird zum Sammeln fremder Lebensgeschichten.
Oder sind diese anderen Geschichten vielleicht gar nicht fremd? Was verbindet sie mit dem trauernden Hochschullehrer
Rolf? Was hat sie gemeinsam mit Charlotte, die mit ihr Erinnerungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs teilt?
Je tiefer sie in die Leben der anderen eintaucht, desto intensiver kommt sie dem Leben selbst auf die Spur. Und mit der Erkenntnis, dass allem ein Gewicht anhaftet, steht sie schließlich vor der Entscheidung ihres Lebens.

Das Gewicht aller Dinge — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Gewicht aller Dinge», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Geht schon, ich brauche nichts«, sagte Angelica und wandte sich verstohlen ab.

»Jetzt zier dich doch nicht.« Aferdita packte Angelicas Handgelenk. »Vielleicht muss es genäht werden. Zeig!« Fassungslos starrte sie auf die Wunde. Beziehungsweise auf das, was sie für eine Wunde gehalten hatte. Denn da war nichts. Absolut gar nichts.

»Wieso blutest du nicht mehr?«, schrie sie.

»Ist nicht so schlimm.« Angelica zog ihre Hand aus Aferditas Umklammerung und wollte sich erneut abwenden.

»Aber da war Blut«, schrie Aferdita.

»Vielleicht nur Missverständnis«, mischte Hawi sich vorsichtig ein.

»Du Hexe«, schrie Aferdita und stürzte sich auf Angelica. Hawi riss sie zurück. »Vielleicht nur Missverständnis«, wiederholte er und hielt Aferdita weiter fest. Und zu Angelica: »Du besser gehst.«

»Nein, nix Missverständnis. Ich weiß doch, was ich gesehen habe!« Aferdita tobte auch noch, als Angelica längst gegangen war. Der Vorfall sprach sich herum. Von diesem Tag an hielten alle im Team penibel Abstand zu Angelica.

Boško war nicht wirklich überrascht, als Angelica einige Tage später bei ihm im Büro erschien. Die abstrusesten Geschichten und Gerüchte um ihre Person waren ihm zu Ohren gekommen. Obwohl er nichts davon glaubte, begriff er immerhin, dass keiner von seinen Leuten noch länger mit ihr zusammenarbeiten wollte.

Er hob erschöpft die Augen von seinem Papierkram. Unfassbar zart und zerbrechlich stand sie vor seinem Schreibtisch. Wieder berührte ihn ihr Anblick. Wie ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, dachte er.

»Ich bin gekommen, um mich zu verabschieden.«

»Du willst wirklich aufhören?«, fragte er, obwohl ihm sofort klar war, dass sie ihre Entscheidung längst getroffen hatte. »Brauchst du mehr Geld?«

»Wieso Geld?«, fragte sie verständnislos und schüttelte den Kopf.

»Gibt es Probleme? Hast du Schwierigkeiten?«

Er wusste, wie überflüssig diese Frage war. Aber er meinte es gut, und nur das wollte er zum Ausdruck bringen.

»Nein, ich muss nur weiter.«

Er schüttelte den Kopf, stand von seinem Stuhl auf und ging um den Schreibtisch herum.

»Du weißt, dass ich es nicht als leere Phrase gemeint habe, als ich dir meine Hilfe angeboten habe?«

Er setzte sich auf die Tischkante, ihr direkt gegenüber. Wieso nur hatte er in ihrer Gegenwart immer das Gefühl, er müsse sie beschützen?

Er seufzte. Der Abschied war unausweichlich. Dabei traf er selten Menschen, denen er sich auf Anhieb so nahe fühlte. Alleine durch ihre Anwesenheit gelang es ihr immer wieder, ihn zu berühren. Wie ein Licht, dachte er. Ein schüchternes Licht, das sich zurückzog, sobald man seiner habhaft werden wollte.

»Weißt du denn schon, wohin du willst?«

Kopfschütteln und Schweigen.

Unwillkürlich griff er nach ihren Händen und brachte sie sanft dazu, Platz zu nehmen. Längst hatte er aufgegeben, das Rätsel um ihre Person zu verstehen. Einerseits war sie mit der Arbeit völlig unterfordert. Sie war geschickt, klug und extrem schnell. Ihre Sprachkenntnisse waren außergewöhnlich. Andererseits verblüffte sie ihn immer wieder durch ihre kindliche Naivität. Als wäre sie isoliert von der Welt aufgewachsen und erst jetzt in die Freiheit entlassen worden. Ein wenig begriff er, warum sein Team ihre Anwesenheit befremdlich fand. Auch ihm war es unmöglich, sich einen Reim auf sie zu machen.

»Mein Onkel Pino hat einen Schrottplatz. Abseits aufm Land. Und auf dem angrenzenden Grundstück steht ein Wohnwagen. Hab da auch mal gewohnt. Ist ein guter Platz, wenn man … na ja sagen wir mal … wenn man sein Leben ein wenig sortieren möchte. Was meinste? Könnte das was für dich sein?«

Sie zögerte, doch dann kam ein vorsichtiges Nicken von ihr.

»Eigentlich ist der Mann nicht wirklich mein Onkel. Aber ich vertraue ihm. Er ist für mich sowas wie Familie. Er wird keine Fragen stellen und einfach für dich da sein. Also, wenn du willst …?«

»Ja, gern«, beeilte sie sich zu antworten.

»Tja, dann.« Boško klatschte zufrieden in die Hände. »Ich ruf Pino gleich mal an. Ich bin sicher, er wird sich über deine Gesellschaft freuen.«

Erst viel später am Abend, in einer stillen Stunde, in der Boško endlich zur Ruhe kam, kam er dem Grund seiner Zufriedenheit auf die Spur.

Es ging nicht um das Geschenk, das er Angelica gemacht hatte. Wenn er ehrlich war, hatte ihn ihre höfliche Dankbarkeit fast etwas enttäuscht. Ja, er hätte sich in diesem Moment wirklich mehr Überschwänglichkeit gewünscht. Doch eigentlich hatte sie völlig recht. Im Grunde hatte er nicht einmal etwas verschenkt. Er hatte etwas gegeben, was man auch ihm einmal gegeben hatte. Er musste zugeben, dass seine gute Tat nichts anderes war als eine Rate, die er abbezahlte. Eine Schuld, die er beglich, um mit dem Schicksal endlich quitt zu sein.

Nicht er hatte Angelica, sie hatte ihm ein Geschenk gemacht. Oder besser: Er hatte sich selbst beschenkt, denn er fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr. Seine Idee hatte ihn von der ersten Sekunde an in Hochstimmung versetzt. Das war etwas völlig anderes, als ein Geschäft zu machen. Etwas anderes als ein quid pro quo, das sich auf Heller und Pfennig beziffern ließ. Es hatte ihm Spaß gemacht.

Jemandem etwas Gutes zu tun, tat gut.

Obwohl ihm diese Erkenntnis nicht neu war, verblüffte sie ihn dennoch. Denn er hatte sie völlig vergessen. Und in dem Erkennen, dem Wesenszweck des Guten so nahe gekommen zu sein, genoss er diese Offenbarung gleich noch mehr.

Конец ознакомительного фрагмента.

Текст предоставлен ООО «ЛитРес».

Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.

Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Gewicht aller Dinge»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Gewicht aller Dinge» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Gewicht aller Dinge»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Gewicht aller Dinge» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x