Sandy Hayn - Über Umwege geht es auch

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Über Umwege geht es auch: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte ist 18 Jahre alt und lebt mit ihrer jüngeren Schwester noch zu Hause bei ihren Eltern. Ihre Eltern sind beide Politiker und viel unterwegs. Wenn sie mal etwas zusammen machen, dann sind es meist langweilige Geschäftsessen oder Treffen mit Freunden der Eltern. Wie jedes Jahr planen ihre Eltern zusammen mit der Familie Gräfe, eine Jungendreise mit ihrer Schwester und den beiden Gräfe Jungs. Durch einen dummen Unfall lernt sie einen der Jungen schon vor der Reise etwas näher kennen. Es knistert zwischen ihnen. Trotzdem gefällt ihr der Gedanke an eine weitere gemeinsame Reise mit den Jungs nicht. Immer wieder muss sie an den Ruf der Jungs denken, besonders der Ruf des gutaussehenden Hannes. Sie versucht den nötigen Abstand zu ihm zu finden, aber gelingt ihr das auch wirklich?

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3. Kapitel

Ich erzähle Elly alles, was ich von dem Unfall noch weiß und auch, wie ich mich vor Hannes blamiert habe. Als ich am Ende meiner Erzählung bin, fragt Elly mich, wie es mir jetzt geht und ob ich mir vorstellen kann, eine Kleinigkeit zu essen. Nachdem Elly uns leckere Spaghetti gekocht hat, sitzen wir zusammen und essen. Da kommt mir wieder der gestrige Abend und die komische Stimmung zwischen Elly und Florian, in den Sinn. Sofort, nachdem ich meine Frage ausgesprochen habe, geht Ellys Kopf nach unten und ihr Gesicht wird knallrot. Ich habe also mit meiner Vermutung ganz richtig gelegen. Elly erzählt mir, dass sie sich öfters in der Schule über den Weg gelaufen sind und irgendwann mal ins Gespräch gekommen sind. Später waren sie des Öfteren zusammen in der Cafeteria und naja, wie das ebenso ist. Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Dann frage ich nach der Sache mit der Jugendreise, und auch diesmal geht ihr Kopf nach unten. Ich kann es nicht fassen. Nicht meine eigene Schwester. Doch. Die beiden halten die Reise für eine besonders gute Gelegenheit, sich noch ein Stück näher kennenzulernen. Hier, vor den Augen unserer Eltern ist das so eine Sache, aber im Urlaub, weit weg von allen? Kann man ja tun und lassen, was man will. Zumindest war das die Vorstellung der Beiden. Ich weiß nicht, was ich auf dieses Geständnis sagen soll. Schließlich habe ich über die Gräfe Jungs nicht besonders viel Gutes gehört. Zumindest in Bezug auf Mädchen. Hannes ist wohl nur an kleinen einmaligen Schäferstündchen interessiert, ganz ungezwungen ohne Wiederholung. Und sein Bruder, ist scheinbar auch schon in seine Fußstapfen getreten. Normalerweise halte ich nichts von Gerüchte, aber wenn man sie von allen Seiten hört und mal genauer hinsieht, kommt schnell der Verdacht auf, dass an diesen Gerüchten durchaus was Wahres dran sein könnte. Doch, wie soll ich das meiner Schwester erklären? Würde ich auch nur ein Wort gegen Florian sagen, wäre ich die böse große Schwester. Die, die sowieso alles schlecht findet, was die kleine Schwester macht. Also werde ich wohl ein besonderes Auge auf meine kleine Schwester haben müssen. Ich erzähle ihr, wie sehr ich es verurteile, dass sie mich so vor unseren Eltern in die Pfanne gehauen hat. Dabei hätte sie es mir ja vorher erklären können. Dann hätten wir sicher auch noch eine andere Möglichkeit gefunden. Nun sind wir gezwungen, alle Vier zu fahren. Ob ich Hannes von dem Geständnis erzählen soll? Ob ich jetzt anders mit ihm umgehen soll? Ob er anders zu mir ist? Fragen über Fragen, doch nach diesem leckeren Essen, sehne ich mich nur noch nach meinem Bett. Mein Kopf schmerzt immer noch unerträglich. Dank Hannes werde ich wohl morgen nicht ganz so schlimm aussehen, schließlich hat er meine Beule sehr gut gekühlt.

4. Kapitel

Elly hilft mir die Treppen zu meinem Zimmer hoch und mich fürs Bett fertig zu machen. Ich habe noch nicht einmal beide Beine im Bett, da bin ich auch schon eingeschlafen. In dieser Nacht habe ich einen sehr realistisch wirkenden Traum von Hannes und mir. Wir haben hemmungslosen Sex. Ich wache schweißgebadet auf und muss mich erstmal davon überzeugen, dass es tatsächlich nur ein Traum ist. Plötzlich geht meine Zimmertür auf und mein Vater steht in der Tür. Er kommt zu mir ans Bett, und fragt mich, wie es mir geht. Er hat Geräusche aus meinem Zimmer gehört und nachdem Elly ihm erzählt hat, was mir heute passiert ist, war er etwas beunruhigt. Ich ziehe meine Decke etwas höher und versichere ihm, dass bei mir alles in Ordnung ist. Das reicht meinem Vater glücklicherweise, um mein Zimmer wieder zu verlassen. Peinlicher geht es wohl kaum. Erst muss ich mich vor Hannes übergeben und nun hört mein Vater, wie ich feuchte Träume von Hannes habe. Wie schlimm kann es eigentlich noch werden? Zum Glück verläuft der Rest meiner Nacht ohne weitere Zwischenfälle. Am nächsten Morgen erwache ich zwar noch mit leichten Kopfschmerzen, aber nach einer Tablette geht es mir gut. Meine Beule ist auch nur noch leicht zu sehen, sodass ich keinen Grund sehe, nicht zur Uni zu fahren. Nach dem Frühstück und einer weiteren Tasse Kaffee, mache ich mich auf den Weg. Auch heute Morgen hat mein Vater schon lange, vor dem Aufstehen das Haus verlassen und Elly gleich mitgenommen. Ich schnappe mir meinen Rucksack und verlasse das Haus. Kurz vor der Bushaltestelle höre ich ein Auto dicht hinter mir. Als ich mich danach umdrehe, erkenne ich das Auto von Hannes. Er kommt dichter, lässt die Scheibe runter und ruft: „Hey du Unglücksrabe, Taxi gefällig?“ Bevor wir die Aufmerksamkeit der anderen Schüler erregen, steige ich schnell zu Hannes in den Wagen. Ich bin zu geschockt, um etwas zu sagen. Also sitze ich stumm neben Hannes und starre ihn an. Das ist natürlich die perfekte Vorlage, um seine Witze zu reißen, er grinst und fragt: „Hat es dir bei dem starken Aufprall gestern vielleicht doch das Sprachzentrum lahmgelegt?“ Ich lehne mich zurück und frage ihn, was ihn um die Uhrzeit, schon so weit weg von zu Hause treibt. Seine Antwort fällt allerdings ganz und gar nicht so aus, wie ich es erwartet habe. Aber was habe ich erwartet? „Ich kann dich doch heute noch nicht unbeobachtet lassen, schließlich hattest du gestern einen schweren Unfall.“, sagt Hannes. Sofort erinnere ich mich an die peinlichen Momente und mir wird immer unwohler in seiner Gegenwart. Hannes scheint das zu spüren. Er nimmt meine Hand in seine und sagt mir, dass ich mich nicht zu schämen brauche, schließlich waren die Tabletten Schuld an meinem Zustand. In dem Moment, als seine Hand meine Hand berührt, ist es wieder genauso, wie die letzten Male. Mir wird ganz heiß, meine gesamte Körperbeharrung steht mir zu Berge und dieses Kribbeln wird von Mal zu Mal immer intensiver. Auch Hannes scheint es nicht ganz gleichgültig zu sein. Sein Blick wird für einen kurzen Moment glasig. Oder bilde ich mir das alles nur ein? Langsam werde ich irre oder ist es real? Zum Glück fahren wir in diesem Moment auf den Parkplatz der Uni, das Auto hält, ich springe, vielleicht ein wenig zu hektisch, aus Hannes seinem Auto. Ich bedanke mich im Laufschritt noch einmal bei ihm und verschwinde in dem Pulk aus Schülern. Normalerweise meide ich die Plätze, an denen sich so viele Schüler auf einem Haufen zusammensammeln. Dieses Mal muss ich flüchten. Flüchten vor Hannes, vor meinen verwirrenden Gefühlen. Ich muss tief durchatmen und darüber nachdenken, was mit mir nicht stimmt. Alles nur wegen eines lächerlichen Unfalles? Oder war das Gefühl schon früher da? Ich könnte mir die Haare raufen. Was ist nur los mit mir? Nach der zweiten Vorlesung ziehe ich es vor, nach Hause zu fahren. Meine Kopfschmerzen haben sich vorgenommen, mich so richtig fertig zu machen. Zwischendurch habe ich wieder dieses flaue Gefühl in der Magengegend. Später am Nachmittag, treffe ich mich mit ein paar Freundinnen in unserer Stammkneipe. Leider bin ich mit meinen Gedanken schon wieder ganz woanders. Oder besser gesagt, bei jemand ganz anderem. Auch meine Freundinnen fragen mich ständig, wo ich mit meinen Gedanken bin. Dabei wollte ich dieses Treffen nutzen, um mich ein wenig abzulenken. Hat ja super geklappt. Ich muss wohl eine andere Taktik ausprobieren, aber welche? Als ich später zu Hause an meiner Geschichtsarbeit weiterarbeiten will, trifft mich fast der Schlag. Hannes hat in meinen Aufzeichnungen viele Anmerkungen geschrieben. Natürlich mit Bleistift, aber das macht die Sache auch nicht besser. Was ist mit Hannes nicht richtig? Oder bin ich einfach schräg? Dann sehe ich mir seine Bemerkungen genauer an. Mit jeder Änderung, die er vorschlägt, wächst meine Begeisterung. Es ist genial. Woher hat er so viel Wissen über Geschichte? Ja, er hatte mir erzählt, dass er gern als zweites Hauptfach Geschichte gewählt hätte, aber das hier ist viel mehr als Interesse. Wieder ein Pluspunkt für Hannes. Eine Seite, die ich ihm nicht zugetraut hätte. Nach ungefähr einer Stunde beende ich, nach über einer Woche, meine Hausarbeit, mit einem überaus zufriedenen Gefühl. Überschwänglich vor Glück sprinte ich die Treppe runter, um mir etwas zu trinken aus der Küche zu holen. Beinahe wäre ich mit meinen Eltern zusammengestoßen. Sie sehen mich und mein Vater nutzt die Gelegenheit dazu, mit mir über die Jugendfahrt zu sprechen. Am Ende gebe ich tatsächlich auf und verspreche meinen Eltern, meine Schwester zu begleiten. Sie haben von der Annäherung zwischen Elly und Florian schon längst Wind bekommen und auch deshalb bestehen sie darauf, dass ich sie begleite. Zurück in meinem Zimmer, spüre ich wieder dieses Kribbeln. Was hat das nun wieder zu bedeuten? Genau in dem Moment höre ich das Geräusch einer eingehenden Nachricht. Es wundert mich, schließlich habe ich vorhin alle meine Freundinnen gesehen. Doch dann lese ich: „Wir müssen uns treffen. Gruß H“... Was soll das nun schon wieder? Wer? Wann? Wo? Ich verstehe nur Bahnhof. Anscheinend will Hannes sich mit mir treffen, aber wann und wo? Wieder das Geräusch einer Nachricht. Ich sehe auf mein Handy : „Jetzt, vor eurer Tür.“ „Bitte.“ Ok, nun hat sich wohl meine Fragen geklärt. Ich hoffe nur, dass meine Eltern ins Bett gegangen sind. Ich habe keine Lust, mich auch noch erklären zu müssen, wohin ich um diese Uhrzeit noch gehen will. Leise schleiche ich durch unser Haus, und schlüpfe durch unsere Tür. Geschafft. Wenigstens das hat funktioniert. Im nächsten Augenblick kommt Hannes langsam um die Ecke gefahren. Ich winke ihm und zeige ihm mit der Hand, er soll noch ein Stück weiterfahren, was er dann zu seinem Glück auch macht. So langsam ist meine Laune im Keller. Ich steige ins Auto und begrüße ihn mit einem kurzen „Hey“ er erwidert: „Selber Hey“. Ich bitte Hannes noch ein Stück weiter zu fahren, da meine Eltern scheinbar doch mehr wissen, als ich erwartet habe. Ich will kein Risiko eingehen. An einer dunklen Ecke hält Hannes an, macht den Motor aus und dreht sich zu mir. Mich durchzuckt regelrecht ein Blitz. Alle feinen Härchen an meinem Körper richteten sich auf. Fast so, als hätte ich einen Stromschlag bekommen. Ich bin froh, dass es so dunkel ist, sonst hätte Hannes wohl gesehen, was für eine Reaktion er in mir auslöst. Als würde mein Körper nicht mehr zu mir gehören. Ich habe das absolut nicht mehr unter Kontrolle. Um von meinem Körper abzulenken, frage ich Hannes, was es so Wichtiges gibt, dass wir uns mitten in der Nacht treffen müssen. Hannes scheint im Moment auch ganz wo anders mit seinen Gedanken zu sein. Er starrt mich regelrecht an, reagiert aber überhaupt nicht auf meine Frage. Im nächsten Moment fängt sich Hannes wieder und merkt, dass ich ihn angesprochen habe. Damit die Situation nicht noch peinlicher wird, stelle ich ihm meine Frage einfach noch einmal. Dann erzählt mir Hannes von einem Gespräch, zwischen Ihm und seinem Bruder. Auch er weiß nun, dass zwischen seinem Bruder und meiner Schwester etwas läuft. Er erzählt mir, dass die beiden, das mit der Jugendreise angezettelt haben. Nachdem Hannes mit der Berichterstattung fertig ist, kann ich mich nicht mehr zurückhalten und muss laut loslachen. Hannes schaut mich verwirrt an. Als ich mich einigermaßen gefangen habe, erzähle ich ihm von dem Gespräch zwischen mir und meiner Schwester. Ich erzähle ihm auch von dem Gespräch zwischen mir und meinen Eltern. Als ich fertig bin, fängt auch Hannes an zu lachen. Ich muss wieder daran denken, was man sich so über Hannes und seinem Bruder erzählt. Ob ich ihn darauf ansprechen soll? Was ist, wenn er danach kein Wort mehr mit mir spricht? Nein, ich entscheide mich dagegen. Elly wird mir sowieso nicht glauben oder es nicht wahrhaben wollen. Ich werde sie vor dem Desaster beschützen. Es darf einfach nicht dazu kommen. Soll ich mit Elly über Verhütung sprechen? Sollte das nicht meine Mutter machen? Wann hat sie es bei mir gemacht? Ich nehme zwar die Pille, aber Sex hatte ich trotzdem noch nicht. Immer wenn ich dachte, es ist der Richtige , war es vorbei bevor es angefangen hat. Sollte ich mich dafür schämen? Achtzehn und noch Jungfrau? Nein, ich denke ich bin nicht die Einzige. Es hat eben einfach noch nicht gepasst. Ich hänge so in meiner Gedankenwelt, dass ich überhaupt nicht mehr weiß, wo ich bin. Umso mehr erschrecke ich mich über die Berührung und den folgenden Stromschlag, der durch meinen Körper wandert. Hannes grinst mich an und sagt: „Was würde ich für deine Gedanken geben.“ Mir wird auf einmal ganz heiß und ich erinnere mich an meinen Traum von Hannes und mir. Was für heiße Sachen wir gemacht haben. Sicher werde ich gerade rot wie eine Tomate. Oh nein, ich sehe an seinem Gesichtsausdruck, dass er genau weiß, dass ich an etwas denke, was nicht ganz jugendfrei ist. Peinlicher geht es nicht. Am liebsten wäre ich aus dem Auto gesprungen, aber da sind noch zwei Sachen, die ich wissen muss. Ich schiebe alles beiseite und konzentriere mich auf das „hier und jetzt“. Ich frage Hannes was mit der Jugendreise ist. Erzähle ihm, dass wir ja eigentlich dazu verpflichtet sind, als Aufpasser, mitzufahren. Zu meiner Freude sieht Hannes es genauso. Warum nur freue ich mich so über seine Entscheidung? So langsam zweifle ich daran, dass ich bei dem Unfall unbeschadet davongekommen bin. Bevor ich mich noch weiter blamiere, bitte ich Hannes mich nach Hause zu fahren. Kurz vor unserem Haus hält Hannes den Wagen, ich drehe mich zu Ihm und frage: „Woher hast du eigentlich meine Handynummer?“ Wieder dieses schelmische Grinsen, dann Schweigen. „Na gut, ich werde es auch ohne dich rausbekommen.“ Hannes sieht mir in die Augen und versichert mir, dass ich das nicht werde. Ich verliere mich für einen Moment in seinen Augen, ihm scheint es genauso zu gehen, denn auch er schaut immer noch direkt in meine Augen. Ich versuche mich zu verabschieden. Hannes rückt langsam näher, er sieht auf meine Lippen, auch ich kann mich nicht entscheiden, seine vollen schönen Lippen oder seine tiefen blauen Augen. Kurz bevor sich unsere Lippen berühren besinnt sich Hannes. Er rutscht wieder zurück und streckt mir seine Hand entgegen. Ich drehe mich um, öffne die Tür und rufe ihm von draußen ein „Bis bald“ entgegen. Schnell schlage ich die Autotür zu und mache, dass ich wegkomme. Oh man, was war denn das schon wieder? Fast hätte ich diesen Möchtegern-Protz geküsst. Ich muss übergeschnappt sein. Schnell schließe ich die Tür auf und schleiche mich die Treppen rauf in mein Zimmer. Geschafft. Schnell mache ich mich bett- fertig und krabble unter meine Decke. Dann bekomme ich eine Nachricht: „Es tut mir leid wegen vorhin, ich wollte dir nicht zu nahe kommen, Gruß H.“ Das gefällt mir erst recht nicht. Erst küsst er mich fast und dann entschuldigt er sich. Was soll ich davon halten? Ohne eine Antwort zurückzuschicken, lege ich mein Handy weg, mache das Licht aus und grübele fast bis zum Morgengrauen über meine Gefühle oder was auch immer. Dementsprechend gut gelaunt stehe ich am nächsten Morgen auch auf. Zuerst besetzt Elly stundenlang unser Bad, dann zwingt meine Mutter mir Pausenbrote auf und zum krönenden Abschluss verpasste ich meinen Bus. Prima, besser kann der Tag nicht losgehen.

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