Lewis Cowley - Anaconny
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„Weil du die Wildsau erst später gefunden hast.“ erklärte Lydia.
„Das ist meine Sache.“ sagte Hubert.
„Was willst du damit sagen?“ fuhr sie ihn an.
„Das liegt doch klar auf der Hand.“ kam es zurück. „Zu den anderen bis du immer nett, aber deinen Frust lässt du immer an mir aus. Ich bin nicht Kurt.“
„Lass meinen Bruder aus dem Spiel.“ gab sie bestimmt zurück. „Außerdem habe ich mich immer gut um deine Haustiere gekümmert.“
„Bis Thekla starb.“ ergänzte er. „Du hättest ihr kein Chloroform geben sollen.“
„Hör endlich auf.“ rief Lydia. „Du wirst doch nicht behaupten wollen…“
„Jetzt verschon mich damit.“ unterbrach Hubert sie. „Wo ist die Schlange?“
„Komm mit.“
Lydia führte ihn in ihren Behandlungsraum. Auf dem Tisch lag die kleine Schlange. Das mittlere Teil ihres Körpers war verbunden und sie schien vor sich hinzudämmern.
„Ich hab ihr ein Schlafmittel geben müssen, weil sie so zappelte.“ erklärte Lydia. „Sie wird bald wieder aufwachen.“
„Doch nicht schon wieder Chloroform.“ stieß Hubert hervor.
„Nein, diesmal nicht.“ beruhigte sie ihn. „Inzwischen weiß ich, dass Reptilien das nicht vertragen. Übrigens ist deine Schlange keins.“
„Erklär mir das.“ kam es erstaunt von Hubert.
„Die Anakonda ist laut Überlieferung die erste Schlangengattung, die keine Eier legt, sondern ihre Jungen lebendig gebärt.“ erklärte Lydia. „Sie ist eine Art Mischung zwischen Reptil und Säugetier. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Anakonda eine Brücke zwischen diesen Arten geschaffen hat. Vermutlich gibt es sie schon seit der Dinosaurierzeit.“
Nun vernahmen beide ein leises Zischen.
„Sie wacht auf.“ stellte Lydia fest.
Sofort war Hubert bei seiner Schlange. Sie schaute ihn an. Dann streckte sie ihren Kopf nach oben und geriet ganz nah an sein Gesicht.
Was jetzt passierte, entzog sich jeder Logik. Hubert gab der kleinen Schlange einen Kuss. Als Lydia das sah, stöhnte sie leise:
„Nicht schon wieder. Wie mit dem Wildschwein damals.“
Sie hielt sich zurück und wartete ab.
Innzwischen war es 19.00 Uhr geworden. Lydia schaltete die Geräte ab. Hubert sah es und bemerkte:
“Man sieht sich.“
„Das kenn ich doch aus einem Film.“ erkannte Lydia. „Zwei Geschwister, die sich hassen und durch eine Notlage doch noch zusammenfinden.“
„Nur mit dem Unterschied, dass wir keine Geschwister sind.“ bemerkte Hubert. „Und jetzt gib mir die Schlange.“
Lydia hob das Tier behutsam hoch und legte es in Hubert´s Arme.
„Versorge sie gut.“ sagte sie.
„Und wie soll ich das machen?“ erkundigte sich Hubert.
„Damit.“ Lydia steckte einen Zettel in seine Hosentasche. „Da steht alles drauf.“
Ohne ein Wort zu sagen, ging Hubert mit seiner Schlange aus dem Behandlungszimmer. Dann verschwand er in seinen Wagen und brauste davon. Lydia schaute ihm hinterher.
„Armer guter Hubsi.“ sagte sie in einem mitleidigen Ton. „Er gibt die Hoffnung nicht auf. Aber auch jetzt schafft er es nicht.“
Keine 5 Minuten später verließ Lydia ihre Praxis. Schon stand ein üppig gebauter Mann vor ihr.
„Was willst denn du hier?“ fragte sie.
„Du musst ihm sofort folgen.“ befahl der Mann. „Dieser blöde Rudi vom Julienblatt muss Wind von der Sache bekommen haben.“
„Und warum machst du das nicht?“ wollte Dr. Heffner wissen.
„Weil er mich doch kennt seit der Sache mit dem Wildschwein.“ antwortete der Mann.
Bald darauf war Hubert mit seiner Schlange zuhause angekommen. Was er nicht wusste, Lydia war ihm gefolgt. Heimlich stellte sie ihren Wagen in der Nähe seines Hauses ab und lief lautlos zu seinem Haus.
Etwas abseits huschte ein anderer Schatten durch die Bäume. Eine männliche Gestalt versteckte sich hinter einem dicken Stamm und sah dasselbe wie Lydia. Dann verschwand er.
Sie beobachtete, wie Hubert mit der kleinen Schlange aus der Garage kam und in sein Haus ging. Langsam schlich sie sich an sein Haus, doch es war kein Laut zu hören. Lydia wusste, dass das Haus völlig schalldicht war.
Plötzlich ging seine Haustür auf.
„Ich schätze es nicht, wenn du wie eine ausgehungerte Wölfin um meine Hütte schleichst.“ ertönte Hubert´s Stimme. Er trat aus dem Haus und fuhr fort:
„Immer das Gleiche. Willst du wirklich behaupten, dass ich sie auch noch…“
„Ich bin aus einem anderen Grund hier.“ unterbrach Lydia ihn. „Bevor die Polizei kommt, muss ich dich warnen. Ich weiß nicht, wer hinter der Sache steckt, aber es kann sein, dass du beobachtet worden bist.“
„So, wie du mit deinem Wagen gelärmt hast, ist es auch kein Wunder.“ gab er zurück. „Jetzt haut er ab. Entweder ist der Typ mir oder dir gefolgt. Also, verschwinde lieber.“
„Gib mir die Schlange, nur heute Nacht.“ bat sie ihn. „Morgen bringe ich sie dir zurück. Du hast doch eben gesagt, dass der Typ abhaut, also weiß er nichts und ihr kann nichts passieren.“
Hubert schaute auf seine Überwachungskameras. Doch es ließ sich in der unmittelbaren Umgebung keine Wärmestruktur erkennen, die von einem Menschen stammen könnte. Gerade im Sommer wäre eine Tarnung fast unmöglich gewesen.
„Er ist nicht mehr da.“ meldete er, schlich sich zurück und griff nach seiner Schlange.
„Tut mir leid, Mädchen.“ sagte er leise. „Du musst sofort umziehen.“ Er packte seinen Koffer und befahl:
„Schnell hier rein.“
Die Schlange schien zu verstehen und kroch in den Koffer. Hubert bohrte mit seinem Brieföffner ein paar Luftlöcher hinein und schloss den Koffer. Schnell gab er ihn der Ärztin.
„Beeil dich.“ flüsterte er.
„Wisch schnell das Blut auf, das sie verloren hat.“ sagte sie bestimmt.
„Halte dich an unseren Code.“ erinnerte Hubert die Ärztin. „Und gib Kurt Bescheid. Bye.“
Während Lydia mit dem Koffer in ihren Wagen stieg und davonfuhr, ließ Hubert langsam warmes Wasser in seine Badewanne laufen. Inzwischen nahm er einen alten Lumpen und wischte die Blutstropfen auf, die die Schlange verloren hatte. Zum Glück hatte er einen PVC-Boden, der sich mit Hilfe von Spiritus schnell reinigen ließ. Das Wasser, das gerade 40 Grad hatte, kam von seinem riesigen Boiler, der vom Wasserfall gespeist und von einem kleinen Generator angeheizt wurde. Schnell entsorgte er den Lappen draußen, wusch sich die Hände und desinfizierte sie, so dass kein Geruch mehr festgestellt werden konnte. Natürlich könnte man jetzt noch Spuren feststellen, doch das würde jetzt sicher nicht passieren. Lydia hatte ihn gewarnt und er handelte sofort.
Und wirklich: Es dauerte nicht lange, da läutete es an seiner Tür.
„Polizei, aufmachen!“ ertönte eine männliche Stimme.
Hubert hatte sich dank seiner besten Freundin gut vorbereitet. Nur in Unterwäsche bekleidet öffnete er die Tür. 5 Polizeibeamte standen vor ihm.
„Is was?“ fragte er etwas irritiert.
„Wir haben einen Hinweis gegen Sie erhalten.“ sagte ein Polizist.
„Nicht schon wieder.“ stöhnte Hubert. „Immer, wenn ich ins Bad will, tauchen die Kasperlköpfe auf. Was ist denn jetzt wieder los?“
„Sie sollen eine Riesenschlange haben.“ antwortete der Polizist.
„Eine was bitte?“ gab Hubert zurück. „Das wird ja immer toller. Wer hat euch diesmal angeschmiert?“
„Das geht Sie nichts an.“ sagte der rechte Polizist.
„Und ob mich das was angeht.“ herrschte Hubert. „Schließlich bin ich es, der attackiert wird. Ich frage euch nochmal: Wer hat euch angeschmiert?“
„Haus durchsuchen.“ befahl der Mann, ohne auf Hubert´s Frage einzugehen.
„He, was soll das denn werden?“ fragte Hubert erbost. „Darf ich denn nicht einmal baden? Heute ist Freitag.“
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