Lewis Cowley - Anaconny
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"Wie willst du das denn anstellen?" wollte Richard wissen.
"So genau weiß ich das auch nicht." gestand Hubert. "Aber irgendwie schaffe ich das schon."
"Irgendwie, du hast also keine Ahnung." gab Richard zurück. "Mein Gott begreifst du das denn nicht. Ich sitze hier fest. Außerdem kann ich in Augsburg keine neue Existenz mehr aufbauen. Nein, ich muss hier ebenfalls weg. Wahrscheinlich ziehe ich woanders in die Berge hin."
"Aber gib mir wenigstens Bescheid, wenn es soweit ist." sagte Hubert. "Ich fahre inzwischen zurück und überrede den Inspektor, dass er die Anklage fallen lassen soll. Schließlich ist er ein Freund von mir."
"Das schaffst du doch nur, wenn du den wahren Mörder ablieferst." entgegnete Richard. "Außerdem habe ich dir gesagt, dass ich keine Perspektive in Augsburg habe."
"Wenn´s nur was nützt." meinte Hubert. "Also ich schau, was sich machen lässt. Als erstes werde ich den Inspektor aufsuchen, aber das geht erst am Montag. Morgen arbeitet er nicht."
"Ich hoffe, du erreicht was, bezüglich dieser Sache." sagte Richard. "Sonst sieht´s schlecht für mich aus."
"Ich mach das schon." versprach Hubert. "Schon am Montag werde ich ihn aufsuchen. Dann werden wir sehen."
Bald darauf war Hubert wieder auf dem Rückweg. Zum Glück schaffte sein Wagen mit einer Stromfüllung locker seine 500 Kilometer. Als er zuhause ankam, war es schon spät geworden. Er stellte seinen Wagen in die Garage und steckte ihn an. Dann ging er in sein Haus.
Zwei Tage später suchte er die Polizei auf. Sein Freund hatte gerade Dienstschluss, als Hubert dort ankam.
"Ich muss dringend mit dir reden." sagte er bestimmt.
"Geht es um Herrn Hamann?" fragte der Inspektor.
"Genau um den." erwiderte Hubert. "Ich habe ihn am Samstag aufgesucht und mit ihm gesprochen. Er war´s nicht."
"Wer soll es denn sonst gewesen sein?" wollte Christoph wissen.
"Fest steht, dass damals der Wagen nicht genau untersucht wurde." stellte Hubert fest. "Sonst hätte man das Unfallauto gefunden und den Mörder gestellt."
"Ich habe damals die Ermittlungen geführt, wie du weißt." erinnerte ihn der Inspektor. "Und das nur, weil du mich darum gebeten hast, weil du nicht an einen Unfall glaubtest."
"Ich bin heute mehr denn je überzeugt, dass es Mord war." sagte Hubert. "Ich weiß nur nicht, warum."
"Wir hielten es nicht für nötig, den Wagen auf Fremdspuren zu untersuchen." erklärte Christoph. "Für uns war klar, wer der Täter ist."
"So ein Blödsinn." verwarf sich Hubert. "Und das glaubt ihr nur, weil Dick abgehauen ist. Ich sagte doch, er hat es im Radio erfahren."
"Das hat er dir jedenfalls gesagt." wehrte Christoph ab. "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass da was dran ist. Ich sehe mich nun genötigt, ihn in der Schweiz festzunehmen."
"Das wird nicht mehr gehen." sagte Hubert. "Er will jetzt untertauchen, bis der Fall geklärt ist."
"Hat er dir gesagt, wohin er flüchten will?" fragte Christoph.
"Wenn ich ihn richtig verstanden habe, nach Südamerika." log Hubert. "Die liefern nicht aus, das weiß er. Wahrscheinlich ist er schon drüben."
"Und sein Hab und Gut lässt er hier?" fragte Christoph etwas ungläubig.
"Wer auf der Flucht ist, kümmert sich nur um das nackte Überleben." erklärte Hubert. Schließlich hat er damals auch alles aufgegeben und ist verschwunden."
"Na also, das heißt, er ist schuldig." meinte der Inspektor.
"Eben nicht." entgegnete Hubert. "Er ist untergetaucht, weil ihn jeder für schuldig hält. Er hat nicht die Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen, das ist Sache der Polizei."
"Warum lässt du nicht deine Fähigkeiten als Detektiv spielen so wie damals?" fragte der Inspektor.
"Du weißt, ich befasse mich nicht mehr mit solchen Sachen." sagte Hubert bestimmt.
"Du bist also immer noch der Überzeugung, dass der Mordanschlag eigentlich dir galt." meinte Christoph. "Aber was macht dich so sicher."
"Ich war dicht an einer Bande dran." erklärte Hubert. "Wahrscheinlich haben sie Wind bekommen und sind untergetaucht. Dann wollten sie mich beseitigen, erwischten aber meine Schwester."
"Die Theorie ist nicht uninteressant, aber eben nur eine Theorie." sagte Christoph.
"Aber Christoph." entgegnete Hubert. "Angenommen ich habe recht, dann heißt das, dass sie es wieder versuchen werden."
"Dann hätten sie es längst gemacht." erwiderte der Inspektor. "Hubsi, es hat keinen Sinn, darüber nachzudenken. Tatsache ist, dass Herr Hamann untergetaucht ist seit den Mord an deine Schwester. Solange wir keine verwertbaren Spuren haben, die darauf hinweisen, bleibt er der einzig Verdächtige."
"Ich sehe schon, es hat keinen Sinn, mit dir darüber zu reden." meinte Hubert.
"Nein, nicht wirklich." bestätigte der Inspektor. "Außerdem habe ich schon seit 10 Minuten Feierabend. Entschuldige mich bitte."
Schon war er verschwunden.
"So ein sturer Bock." brummte Hubert.
Er machte sich auf den Heimweg und ging ins Haus. Er wechselte das Papier, das ausgegangen war und drückte auf Start. So konnten wieder neue Kopien gemacht wrden, die eine große Versicherung brauchte.
Dabei fiel sein Blick auf das Foto seiner geliebten Schwester Cornelia.
Du fehlst mir, Conny." sagte er leise. Dabei erinnerte er sich an eine frühere Zeit, in der Conny noch gelebt hatte. Hubert hatte damals sein neues Kopiergeschäft eröffnet und arbeitete gerade, als seine Haustür aufging. Seine Schwester Cornelia stand da.
"Hi, Großer." rief sie fröhlich. Ihr verräterisches Grinsen sagte schon alles. Zumindest für ihren Bruder.
"Was ist denn mit dir los?" fragte er. "Bist du etwas verknallt?"
"Ist das so offensichtlich?" wollte sie wissen.
"Nur für den, der dich kennt." sagte er.
"Na schön, dann kann ich es dir sagen." strahlte sie. "Ich habe einen unwahrscheinlichen Jungen kennengelernt. Nur ein Jahr älter als ich und total süß."
"Das hast du von Werner auch behauptet." erinnerte er sie. "Und was war dann? Gesoffen hat er bis zu Bewusstlosigkeit und geschlagen hat er dich auch."
"Das ist jetzt anders, glaub mir." versicherte sie. "Er trinkt nicht und verabscheut Gewalt."
"Na, hoffentlich hast du recht, Conny." meinte er. "Wenn ich dabei an früher denke."
"Ich hatte lange Zeit keine Lust auf Männer nach Werner." gestand sie. "Aber jetzt wird das anders."
"Wie hast du ihn denn kennen gelernt?" fragte ihr Bruder.
"Im Restaurant "Il Duomo" vor zwei Wochen." sagte sie.
"Was, vor zwei Wochen schon?" kam es von Hubert zurück. "Und da erzählst du es mir erst jetzt?"
"Ich wollte sichergehen, ob es diesmal was Ernstes ist." gestand sie. "Deswegen habe ich dich so lange nicht besucht. Aber jetzt weiß ich es."
"Na, dann solltest du ihn aber mal herbitten."
"Er ist draußen im Wagen." sagte Conny.
"Echt?" fragte Hubert erstaunt. "Dann hol ihn doch rein."
"Aber sei nett zu ihm." bat sie. "Er ist nämlich sehr schüchtern."
"Spricht für ihn, nehme ich an." meinte ihr Bruder. "Also komm´ schon und hol ihn rein."
Schon war seine Schwester verschwunden. Doch schon nach zwei Minuten öffnete sich seine Haustür erneut. Conny stand wieder da, diesmal in männlicher Begleitung.
"Das ist Richard Hamann." stellte sie ihn vor.
Der brachte zunächst kein Wort hervor. Hubert wusste schon von seiner Schwester, dass man ihren neuen Freund mit Samthandschuhen anfassen musste.
"Das ist Richard Hamann." stellte sie ihn vor. "Mein Bruder Hubert."
"Willkommen in meinem Heim." grüßte Hubert.
"Tag." sagte der andere nur. Hubert musterte ihn. Ihm war klar, dass jedes falsche Wort alle kaputtmachen wurde, und das wäre das letzte gewesen, was er wollte. Schließlich ging es um das Glück seine kleinen Schwester."
Nur spärlich kamen sie zum Gespräch. Aber dann lockerte es sich doch. Hubert machte zwischendurch seine Arbeit (schließlich war Donnerstag) und kümmerte sich um seinen Besuch. Er gab sich Mühe, ein formvollendeter Gastgeber zu sein, was ihm auch gelang, wie er später von seiner Schwester hörte. Schließlich war sein selbstgebackener Kuchen, den er am Tag zuvor für seine Schwester gemacht hatte, ein Gaumenschmeichler. Schließlich hatte sie für heute ihren Besuch angekündigt. Seine Freundin Carola hatte ihn erst kürzlich verlassen, wohl, weil er sich zu sehr um seine Schwester gekümmert hatte.
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