Lewis Cowley - Anaconny
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Hubert´s Erinnerung hörte auf, als er noch tschüss zu Conny gesagt hatte.
Es war Freitag geworden. Hubert hatte sein Tagwerk getan und schaltete seine Geräte auf Economy. Auf diese Weise schalteten sie automatisch nach Beendigung ab.
Hubert öffnete die Tür und ging aus dem Haus. Die Sonne prallte heiß auf sein Gesicht, obwohl es schon Abend war. Hubert hatte das Haus verlassen und die Tür schloss automatisch.
Nur Hubert kam mit seiner Hand durch die schwere Tür. Ein Laser konnte die Fingerabdrücke lesen und ihm öffnen.
Hubert ging in Richtung Wald. Das Plätschern des Wasserfalls, neben dem er lebte, und der für ihn den Strom lieferte, wurde immer leiser, bis es nicht mehr zu vernehmen war. Unzählige Vögel zwitscherten und das Zirpen einer Grille war zu hören.
Doch dann vernahm Hubert ein Geräusch, das er vorher noch nie gehört hatte. Es war ein zischendes Fauchen, das wie ein sanfter und heiserer Schrei klang. Hubert ging langsam weiter und das Geräusch wurde immer lauter.
Nun sah er, dass sich etwas Längliches im Gras bewegte. Als Hubert näherkam, erkannte er es. Es war eine Schlange.
Sie mochte knapp einen halben Meter lang sein und war unter einem Stein eingeklemmt. Hubert wälzte den Stein vorsichtig weg.
„Na, wer bist du denn?“ fragte er.
Als Antwort fauchte ihn die Schlange an. Offensichtlich hatte sie Schmerzen. Ganz vorsichtig hob er die kleine Schlange hoch. In der Mitte hatte sie eine Verletzung. Offenbar hatte sie bei dem Versuch, sich zu befreien, ihre Seite aufgerieben. Hubert holte ein kleines Tuch heraus, das er immer bei sich trug, denn auch er holte sich des Öfteren Verletzungen, wenn er sich im Wald befand. Schnell trug er die kleine Schlange zu seinem Haus, öffnete die Garage und ging zu seinem Wagen.
Bei diesem Modell handelte es sich um einen Elektrowagen, der durch Antrieb Strom erzeugte und noch weiter fahren konnte, als die alten Modelle.
Hubert legte die Schlange auf den Rücksitz und sagte:
„Keine Angst. Tante Doktor macht dich wieder gesund.“
Schon startete er den Wagen, der übrigens auch nach seiner Wärmestruktur funktionierte. So war ein Diebstahl zwar möglich, aber sinnlos.
Hubert dachte an die Tierärztin Lydia Heffner, die er schon viele Jahre kannte. Er war kein normaler Tierfreund. Immer wieder brachte er Lydia die ungewöhnlichsten Tiere mit.
„Na, die wird sich wundern.“ sagte er schmunzelnd, als er durch die Straßen fuhr.
Er erinnerte sich daran, als er vor Jahren eine Spinne mitgebracht hatte, die mit ihren Beinen fast 60 cm maß. Schon damals hatte eine Frau, die ihren Hund zu Lydia gebracht hatte, vor Schreck aufgeschrienen.
Unterwegs kam es zu einem Zwischenfall. Die kleine Schlange fauchte und stürmte auf Hubert zu. Schon biss sie ihm in den rechten Unterarm. Hubert hielt sofort an. Obwohl er von Schlangen nicht viel wusste, eins war ihm klar. Er packte sie hinter dem Kopf und sagte:
„Jetzt wird nicht gefressen. Also geh nach hinten und sei still. Ich bring dich jetzt zu Tante Doktor.“
Sofort kroch die Schlange nach hinten. Hubert wunderte sich. Hatte er es tatsächlich geschafft, die Schlange einzuschüchtern, oder gab es einen anderen Grund?
Etwa 20 Minuten später war er in Augsburg bei einer kleinen Straße in der Nähe vom Königsplatz angekommen. Hier gab es genug Parkplätze vor der Praxis. Hubert nahm die Schlange aus dem Wagen und ging die Stufen des Hauses hoch, bis er vor der bewussten Tür stand.
„DR. MED. LYDIA HEFFNER. TIERÄRZTIN.“ stand auf dem Schild. Hubert trat ein. Tierpatienten waren im Wartezimmer keine zu sehen, aber Hubert vernahm die Stimme der Ärztin. Offensichtlich hatte sie noch Besuch.
Bald darauf ging die Praxistür auf und Hubert vernahm die Stimme der Ärztin, was er nicht verstand. Eine Frau mittleren Alters kam mit einem kleinen Hund heraus. Als sie Hubert sah, schrie sie laut auf. Schon ertönte hinten eine Frauenstimme:
„Was zum Kuckuck ist denn jetzt wieder los? Bist du das wieder, Hubsi? Was hast du denn jetzt angeschleppt? Einen Alligator?“
Schon erschien Lydia. An ihrem Kittel waren einige Blutstropfen. Mit einem tödlich wirkenden Blick schaute sie Hubert an, doch all das minderte ihre Attraktivität nicht.
Jetzt entdeckte sie, dass Hubert keinen Alligator bei sich hatte.
Inzwischen war die andere Frau mit ihrem Hund durch die Tür verschwunden, als Lydia rief:
„Eine Schlange, ich fass es nicht. Was schleppst du denn noch alles an? Ich habe echt geglaubt, du würdest normal werden. Erst die Riesenspinne, dann die Löwin und wer weiß noch alles noch, und zuletzt das Möchtegernstinktier…“
„Das war ein Eichhörnchen!“ unterbrach Hubert sie barsch. „Und jetzt hör endlich auf. Sie ist verletzt und muss behandelt werden.“
„Du bist unmöglich.“ herrschte ihn die Ärztin an. „Und ich habe geglaubt, dass du endlich einmal vernünftiger werden würdest, seit du damals mit diesem komischen Wildschwein aufgekreuzt bist.“
„Das war ein Frischling.“ korrigierte Hubert die Ärztin.
„Hör endlich auf, mir zu widersprechen.“ rief Lydia.
„Ich weiß nicht, was ihr alle habt.“ verteidigte sich Hubert und deutete auf die Schlange. „Sie ist doch so klein und außerdem verletzt.“
„Das hast du damals von dem Wildschwein auch behauptet.“ erinnerte ihn Lydia. „Und dann hat es mich gebissen.“
„Du musstest ja unbedingt ihre Klauen anfassen.“ erklärte Hubert. „Und ich dachte, du kennst dich mit Tieren aus.“
„Mit Haustieren.“ vollendete Lydia. „Aber Wildschweine sind keine Haustiere.“
„Du sollst mich nicht dauernd verbessern.“ erboste sich Hubert. „Du sollst sie behandeln. Du siehst doch, dass sie Schmerzen hat.“
„Ich auch.“ meinte Lydia süffisant. „Besonders, wenn ich an Uschi denke, diese Zitteraaldame. Die hat mir nämlich einen ganz schönen Stromstoß verpasst.“
„Weil du in ihr Maul gefasst hast.“ erinnert Hubert sie. „Das mochte sie nicht. Aber sie hat mir einiges an Strom geliefert. Und jetzt Schluss mit der Debatte. Behandle sie.“
Inzwischen hatte die Schlange mehrfach gefaucht. Endlich erbarmte sich Lydia des kleinen Wesens, nahm es in ihre Arme und ging in den Behandlungsraum.
„Unmöglicher Kerl.“ sagte sie in einem abfälligen Ton.
Hubert wartete draußen. Am liebsten wäre er reingegangen, doch er wusste von früher, dass er sich da nicht einmischen durfte. Dazu kannte er Lydia viel zu gut. Die temperamentvolle und resolute Ärztin hasste nichts mehr, als bei einer Behandlung gestört zu werden. Hubert hatte das selbst erlebt, als er einst seine Spinne Thekla zu Lydia gebracht hatte.
Eine halbe Stunde war vergangen, als Lydia wieder aus der Tür trat, allerdings allein. Hubert erwartete sie schon voller Ungeduld.
„Und?“ fragte er. „Wo ist sie?“
„Ich habe sie betäubt, damit sie sich erholen kann.“ erklärte die Ärztin. „Wo hast du die denn aufgegabelt?“
„Aufgegabelt?“ gab er zurück. „Sie ist doch nichts zum Essen.“
„Schon gut, Hubsi.“ herrschte Lydia ihn an. „Woher hast du sie?“
„Im Wald gefunden, wie alle anderen.“ erklärte er. „Warum, was ist mit ihr?“
„Ich habe dir alles zugetraut, aber das nicht.“ sagte sie.
„Auf deutsch, bitte.“ wollte Hubert wissen.
Lydia ging auf ihn zu und erklärte:
„Sie ist ein Anakondababy, höchstens drei Tage alt.“
„Was heißt `sie´?“ fragte Hubert. „Ist das etwas schon wieder ein Weibchen?“
„Der Kandidat kriegt 10 Punkte.“ bestätigte Lydia. „Also braucht sie auch einen Namen, wie die anderen.“
„Warum reagierst du denn immer so abfällig?“ wollte Hubert wissen. „Immerhin habe ich das Eichhörnchen nach dir benannt.“
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