Lewis Cowley - Anaconny

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Hubert Reiner, ein selbständiger Medienkopist, findet im Wand eine kleine Schlange. Er nimmt sie auf und nennt sie Conny. Mit ihr erlebt er allerhand Abenteuer. Als Conny´s Partner ermordet wird und die Polizei den Fall aufgibt, ermittelt Hubert allein. Er kommt sogar dem langgesuchten Mörder seiner Schwester Cornelia auf die Spur.

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Obwohl mehrere Minuten vergingen, geschah nichts. Dennoch blieb Hubert kühl. Doch als sieben Minuten vergangen waren, tauchte wieder ein Streifenwagen auf.

Sofort sprang ein Polizist aus dem Auto und läutete an Hubert´s Tür. Dieser öffnete und fragte:

„Ist wieder was?“

Bald darauf war der Streifenwagen wieder verschwunden. Der Polizist hatte lediglich mit einem Elektriker die Abhöranlage abgebaut.

„Es tut mir leid, Sie wieder belästigt zu haben.“ sagte der Polizist. „Ich denke, wir sollten doch diesen Reporter im Auge behalten.“

„Ich kapier einfach immer noch nicht, warum ihr dauernd auf diesen Affenpinscher reinfallt.“ erboste sich Hubert. „Der reißt sein Maul auf, wie ein Alligator, und schon stehe ich auf der Anklagebank. Was soll das Ganze eigentlich?“

„Ich werde mich darum kümmern, dass er Sie nicht mehr belästigt.“ versprach der Polizist. „Wir stehen auch mit ihm auf Kriegsfuß.“

„Und trotzdem der ganze Aufwand für nix und wieder nix?“ fragte Hubert. „Das hättet ihr euch ein paar Jahre früher überlegen müssen. Wer weiß, vielleicht schlägt er jetzt woanders zu, weil dieser Fall für ihn nur ein Ablenkungsmanöver sein soll.“

Gleich darauf war der Streifenwagen abgefahren.

KAPITEL 2: DIE TAUFE.

Eine halbe Stunde später fuhr ein anderer Wagen an sein Haus. Hubert wusste: Es war der weiße Amischlitten von Lydia. Sie stieg aus und fragte leise:

„Sind sie weg?“

„Die hatten nicht Eiligeres zu tun, als abzuhauen.“ grinste Hubert. „Wo ist sie?“

Lydia ging zu ihrem Wagen, holte aus dem Kofferraum seinen Koffer heraus und schleppte ihn zum Eingang.

„Lebt sie noch?“ fragte Hubert.

„Was dachtest du denn?“ gab Lydia zurück. Sofort öffnete er seinen Koffer. Blitzschnell sprang die kleine Schlange heraus und kuschelte sich an ihn.

„Hast du einen Namen für sie?“ fragte Lydia.

Hubert schaute die kleine Schlange an und sagte:

„Ich nenne sie Conny.“

Lydia blickte ihren Freund an. Conny, eigentlich Cornelia, war der Name von Hubert´s jüngerer Schwester, an der er sehr gehangen hatte. Vor zwei Jahren war sie Opfer eines Unfalls geworden, der Täter wurde nie gefasst. Lydia erinnerte sich genau daran und ahnte jetzt, dass ihr bester Freund immer noch an seine Schwester dachte.

„Ich mach den Kerl fertig.“ flüsterte er damals.

Jetzt schaute ihn die Tierärztin an und bemerkte:

„Ich kann dir genau sagen, was du jetzt denkst.“

„Ist das so offensichtlich?“ fragte Hubert.

„Nur für den, der dich kennt.“ erklärte Lydia.

Hubert wandte sich an die kleine Schlange und fragte:

„Magst du Conny heißen?“

Die Schlange gab ein Zischen von sich, als wäre sie mit dem Namen einverstanden.

"Wieso ausgerechnet Conny?" fragte sie.

"Ich finde, Conny passt zu ihr." meinte Hubert.

"Du hast meine Frage nicht verstanden." verwahrte sich die Ärztin.

"Ich habe sie verstanden." entgegnete Hubert.

"Ich finde es nicht richtig, sie nach deiner Schwester zu benennen." erwiderte Lydia. "Immerhin hat man ihren Mörder bis heute nicht gefunden."

"Weil die Polizei nichts tut." entgegnete ihr Freund.

"Du weißt doch, dass es damals Wolkenbruch war und alle Spuren verwischt wurden." erinnerte ihn die Ärztin.

"Ich denke, das genügt nicht." meinte Hubert. "Sonst können sie ja auch DNA-Spuren auswerten."

Lydia hörte diese Worte und fragte:

„Darf ich bei der Taufe dabei sein?“

Ohne ein Wort zu sagen, ging Hubert in seine Küche, nahm ein Glas und füllte es mit Wasser. Dann ging er auf die kleine Schlange zu. Er hob das Glas, träufelte einige Tropfen an ihren Kopf und, sagte:

„Ich taufe dich auf den Namen Conny.“

Die kleine Schlange zischte leise und rollte sich ein.

„Sie ist müde.“ erklärte Hubert.

„Und goldig.“ stellte Lydia fest.

„Wem sagst du das?“ fragte der Unternehmer.

Wenige Stunden später war es Nacht geworden. Lydia war längst gegangen und Hubert machte für Conny das Gästebett fertig. Doch die Schlange wollte darin nicht schlafen. Stattdessen folgte sie Hubert in sein Bett und legte sich hinein.

Am nächsten Tag bekam Hubert wieder Besuch, diesmal aber nicht von Lydia, sondern von ihrem frechen Bruder Kurt, der als Reporter beim Lokalblatt Wochenschau arbeitete. Wer Kurt kannte, fragte sich manchmal, ob seine Strubbelfrisur oder er frecher war. Kurt war wirklich skrupellos und legte sich mit jedem an. Selbst seine ältere Schwester Lydia war nicht vor seinen verbalen Angriffen sicher. Da aber auch sie viel Temperament besaß, kam es ab und an vor, dass zwischen den Geschwister mehr als nur die Fetzen flogen.

Auch Frauen gegenüber war er alles andere als schüchtern. Nach dem Motto: „Komm unter meine Decke“ waren ihm zahllose Frauen gefolgt. Er hielt nicht viel von einer festen Beziehung, zumal er schon immer ein Abenteuertyp war.

Aber dennoch: er wusste, auf wen er sich wirklich verlassen konnte: Seine Schwester Lydia und sein Freund Hubert.

Jetzt stand er vor der Tür des Unternehmers und läutete. Vorher hatte er aber noch angerufen, um sicherzugehen, dass er auch daheim war. Die Tür ging elektrisch auf und er trat ein. Das erste, was er sah, war die Schlange, die sofort zischend auf ihn zuflitzte, als wollte sie ihn angreifen. Das ging so schnell, dass selbst Hubert nicht eingreifen konnte. Sofort umschlang Conny den Reporter an seinem rechten Arm, zumindest versuchte sie es, doch für seine kräftige Statur reichte ihre geringe Größe nicht aus. Außerdem hatte sie Schmerzen und der Verband war auch nicht gerade hilfreich. Kurt wusste von seiner Schwester, wie man eine Schlange wehrlos machen konnte. Sofort griff er hinter ihren Kopf und drückte zu, allerdings nicht zu fest.

Nur wenige Sekunden dauerte es, dann ließ er sie los. Conny plumpste zu Boden. Hubert hatte das beobachtet und meinte:

„Tag, erstmal. Sag mal, gibt es etwas, wovor du Angst hast?“

„Hi, Hubsi. Natürlich gibt es sowas. Aber was haben wir denn da?“

„Lydia sagt, dass sie ein Anakondababy ist.“ erklärte Hubert. „Aber wie die hierherkommen ist, keine Ahnung.“

„Vielleicht ist sie verlorengegangen.“ vermutete Kurt. „Wo hast du sie denn her?“

„Draußen gefunden, wo der Weg sich gabelt.“ antwortete Hubert.

„Und wo der Weg sich gabelt, hast du sie aufgegabelt.“ kam es von Kurt zurück.

„Lass die blöden Witze.“ verwahrte sich Hubert. „Du hörst dich an wie Lydia.“

„Weil sie meine Schwester ist.“ erklärte Kurt frech.

„Sie lag unter einem Stein.“ sagte Hubert.

„Lydia?“ fragte der Reporter belustigt.

„Hör auf damit.“ herrschte Hubert ihn an. „Aber egal. Die Frage ist: Wie kommt sie eigentlich nach Europa? Lydia sagte, dass Anakondas nur im Amazonasgebiet in Argentinien leben.“

„Dann solltest du sie so schnell wie möglich wieder zurückbringen.“ meinte Kurt.

„Aber dazu brauche ich deine Hilfe.“ erkannte Hubert. „Vielleicht ist sie verlorengegangen. Ich dachte, du könntest mir dabei helfen.“

„Kurze Szene für meine Wochenschau, oder?“ meinte Kurt. „Das passt nicht. Schließlich bin ich Reporter und kein Märchenonkel.“

„Aber Conny ist kein Märchen." sagte Hubert. "Wenn du ihr Bild in dein Blatt setzt, kann sie vielleicht von jemandem erkannt werden.“

"Moment mal." unterbrach Kurt. "Wieso denn Conny?"

"Fang du jetzt nicht auch noch an, wie Lydia." meinte Hubert. "Ich bin nun mal für Conny. Und getauft ist sie auch schon. Lydia war dabei. Also lass das und mach ein Foto von ihr."

„Mach ich.“ sagte der Reporter und holte blitzschnell seine Kamera heraus. Ehe Hubert begriffen hatte, was geschah, hatte der Reporter den Auslöser gedrückt. Schon blitzte es zweimal.

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