Lewis Cowley - Anaconny
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"Mich laust der Affe. Hubsi!" rief sie erfreut.
"Tag, Lydia!" begrüßte er seine beste Freundin. Beide fielen sich in die Arme.
"Wo kommst du denn her?" fragte sie.
"Von da." sagte Hubert und wies nach hinten.
"Und du willst sicher nach da." fuhr Lydia fort und wies in die andere Richtung.
"So ähnlich." grinste er.
Lydia holte tief Luft und fragte:
"Hast du etwas über den Mörder deiner Schwester gehört?"
"Nein." gestand er. "Aber vielleicht erfahre ich heute etwas. Ich muss zu Christoph. Er hat mich bestellt."
"Bist du deshalb hier?" fragte sie.
"Ja." sagte er. "Aber ich wollte nur so sehen, wie es dir geht."
"Arbeit hab ich genug, ich kann nicht klagen." entgegnete sie.
"Kein Wunder, warum Norbert dich verlassen hat." meinte Hubert.
"Er hat alle Tiere meiner Praxis als Konkurrenten gesehen." sagte sie. "Aber jetzt musst du zu Christoph."
"Bin schon unterwegs." rief Hubert und verschwand aus der Praxis. Wenige Minuten später stand er vor einem Poizeirevier.
"Ich bin Hubert Reiner." meldete er sich am Empfang an. "Inspektor Kramer erwartet mich."
"Bereits seit zwei Minuten." kam es von dem Pförtner zurück. "Kommen Sie rein."
Hubert ging durch den langen Gang, bis er vor einer Tür stand. Auf dem Schild konnte man lesen: "Inspektor Christoph Kramer". Hubert klopfte an.
"Herein."
Hubert öffnete die Tür und fragte:
"Stör ich?"
"Hubsi." sagte der Inspektor erfreut. "Nächstes Mal sagst du es, wenn du wieder in die Stadt kommst."
"Tag, Christoph." grüßte Hubert und gab dem Inspektor die Hand.
"Hast dir keinen schönen Tag ausgesucht." sagte Christoph.
"Tja, das Wetter kann ich auch nicht beeinflussen." meinte Hubert. "Aber sag mir, warum hast du mich kommen lassen?"
"Ich weiß, wo Richard Hamann ist." erklärte Christoph.
"Dick?" fragte Hubert zurück. "Der hat doch meine Schwester nicht umgebracht. Das mögen die anderen glauben, aber ich nicht."
"Du weißt, dass er seit zwei Jahren steckbrieflich von uns gesucht wird." erinnerte ihn der Inspektor. "Die Bundesregierung hat eine hohe Belohnung ausgesetzt."
Hubert schüttelte nur leicht den Kopf und erwiderte dann:
"Nein, nicht Dick. Der gehörte doch zur Familie."
"Kann sein." meinte der Inspektor. "Trotzdem finde ich, du solltest mit ihm reden."
"Wo ist er?" fragte Hubert.
"Seit längerer Zeit gibt es in den Schweizer Bergen einen Tierhändler." erklärte Christoph. "Ein Kunde, der bei ihm war, sagt, das wäre der Mann auf dem Steckbrief."
"Und warum schickst du nicht einige Beamte hin?" wollte Hubert wissen.
"Weil ich möchte, dass du mit ihm redest." sagte der Inspektor. "Außerdem will die Kantonspolizei nicht mit uns zusammenarbeiten, weil sie den Fall nicht kennt."
"Das verstehe ich nicht." meinte der Unternehmer. "Ich dachte, ihr arbeitet eng mit der Kantonspolizei zusammen."
"Das ist in diesem Fall etwas schwerer." erklärte Christoph. "Ich nehme an, dass Herr Hamann dort einen hohen Stellungswert hat."
"Und ich soll jetzt mit ihm reden." stellte Hubert fest. "Wo finde ich ihn?"
Christoph holte eine Karte hervor und faltete sie auf.
"Da hinten im Kanton Graubünden gibt es zu den Bergen nur eine Auffahrtsmöglichkeit mit dem Auto. Dort hat er seine Hütte. Ich kann dir von dem Ausschnitt eine Kopie machen."
"Ja, tu das." bat Hubert. "Mit meinem Auto komme ich nicht sehr weit. Vielleicht kann ich noch heute hinfahren."
"Das solltest du machen, ehe ich mich gezwungen sehe, die Beamten zu benachrichtigen." sagte Christoph. "Du weißt, ich muss mich an die Vorschriften halten, aber ich dachte, zuerst redest du mit ihm."
"Nett von dir." entgegnete Hubert. "Ich krieg das schon hin. Nur würde mich interessieren, warum ihr gerade auf ihn kommt."
"Weil er abgehauen ist, als deine Schwester starb." erklärte Christoph. "Nun, er mag andere Gründe gehabt haben, aber daran glaube ich nicht."
"Das werde ich herausfinden." sagte Hubert. "Mach mir die Kopie, ich fahr sofort dorthin."
Eine Stunde später jagte Hubert in Richtung Schweiz. Bald darauf war er in Graubünden angekommen. Dort besuchte er jenen Kunden, den Christoph erwähnt hatte. Die Adresse hatte er vom Inspektor bekommen.
"Man sagte mir, dass Sie wissen, wo Herr Hamann lebt." begann er.
"Sie müssen nur die Straße nach oben befahren." erklärte der Mann. "Es ist die einzig hier, die zu ihm führt. Seine Hütte liegt am Ende der Straße. Dort hat einst der alte Gretli gewohnt. Der war nämlich auch Tierhändler."
"Alles klar." sagte Hubert. "Haben Sie vielen Dank."
Schon war Hubert unterwegs, nachdem er seine Batterie wieder aufgeladen hatte. Es war schon Nachmittag, und es würde mit Sicherheit spät, wenn er heimkam, doch das war ihm egal. Die Sache mit Richard Hamann zu klären schien ihm wichtiger. Er brauchte auch nicht lange zu fahren, bis er oben ankam.
Hubert stieg aus und holte erst einmal tief Luft. Wie würde Richard auf ihn reagieren nach zwei Jahren?
Er öffnete die Ladentür und sah ihm gegenüber einen großen bärtigen, langhaarigen Mann. Es war Richard Hamann.
"Hi, Dick." grüßte er.
Erst jetzt erkannte Richard, wen er vor sich hatte.
"Hubsi, du?" fragte er gedehnt. "Verdammt, bin ich erleichtert. Ich dachte schon, die Bullen hätten herausbekommen, wo ich jetzt wohne."
"Das haben sie bereits." erklärte Hubert. "Zumindest weiß Inspektor Kramer Bescheid. Er hat mich geben, dich aufzusuchen, bevor er die Beamten informiert."
Dabei entdeckte er den Steckbrief, der an der Wand hing.
"Tut mir leid." begann er. "Das da hat jemand veranlasst, ohne, dass ich es wusste. Als man den Wagen meiner Schwester abgedrängt hat, bist du verschwunden. Da hat natürlich jeder geglaubt, du wärst es gewesen."
"Aber du hast doch nicht an mir gezweifelt, oder?" fragte Richard.
"Ach komm schon, Dick." beruhigte ihn Hubert. "Das weißt du doch besser als ich. Aber warum bist du angehauen?"
"Ich wollte nicht ausreißen." schwor Richard. "Aber ich hab´s im Radio gehört. Da wurde auch gemeldet, das man mich verdächtigt. Und da hatte ich Angst, dass mir niemand glauben würde. Seitdem bin ich hier."
"Armer Dick." sagte Hubert bedauernd. "Die zwei Jahre allein gewesen für nichts. Das heißt, du weißt auch nicht, wer es war."
"Woher denn?" fragte der Tierhändler. "Ich hab´s doch aus dem Radio erfahren."
"Also weißt du nichts." Hubert setzte sich auf einen Stuhl und fuhr fort:
"Und ich hatte gehofft, du könntest mich weiterbringen."
"Tut mir leid, dass ich dir nicht helfen kann." sagte Richard. "Aber ich fürchte, es bleibt bei der Polizei. Sie hätte damals die Spuren sichern sollen. Zumindest hätten sie herauskriegen müssen, von wem die Farbe des anderen Autos war. Aber die hatten ja nichts Eiligeres zu tun, als mich zu jagen."
"Was ist dann passiert?" fragte Hubert.
"Ich habe meine Zelte dort abgebrochen und bin dann in die Schweiz geflohen." berichtete Richard. "Einfach so, ohne Perspektiven. Ich kam dann hier bei dem alten Gretli unter, der mich aufnahm. Du siehst doch, dass die Hütte groß genug für zwei ist. Vor einem Jahr ist er gestorben. Herzversagen."
"Hat denn keiner auch nur den leisesten Verdacht geschöpft, du könntest etwas mit seinem Tod zu tun haben." fragte Hubert.
"Es wurde einwandfrei Herzversagen festgestellt." erklärte Richard. "Aber das hilft mir auch nicht mehr. Fest steht, dass die Bullen mich suchen."
"Ich nehm dich einfach mit zurück." sagte Hubert.
"Wie stellst du dir das vor?" fragte der Tierhändler. "Sobald ich in Deutschland auftauche, werde ich sofort festgenommen. Nein nein, ich muss abwarten, bis man den richtigen Mörder findet."
"Das kann doch ewig dauern." meinte der Unternehmer. "Nein, es geht nicht anders. Ich bringe dich zurück und rehabilitiere dich."
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