Ana Dee - Bis dein Atem gefriert

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Bis dein Atem gefriert: краткое содержание, описание и аннотация

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Frija Larsson lebt mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Sara abgeschieden in der kleinen Gemeinde Svanberga am Erken. Schützend wacht sie über das Mädchen und hält alle Gefahren von ihm fern. Doch dann passiert das Unfassbare – Sara verschwindet spurlos.
Kriminalkommissar Jacob Hedlund kennt Frija seit vielen Jahren und unterstützt sie bei der Suche nach ihrer Tochter über das dienstliche Maß hinaus. Doch er ahnt, dass Frija nicht aufrichtig ist und scheinbar ein düsteres Geheimnis vor ihm verbirgt. Aber sie schweigt beharrlich und bringt durch ihr merkwürdiges Verhalten nicht nur ihre Tochter in Gefahr. Die Zeit drängt, und nicht jeder scheint die Person zu sein, für die Jacob sie anfangs gehalten hat.

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„Ja, mach mal“, antwortete Frija abwesend.

Sie spülte das wenige Geschirr per Hand und hob mehrmals ihren Blick, um aus dem Fenster zu schauen. Sie hätte Smilla nicht ins Freie lassen sollen, schon gar nicht bei diesem unberechenbaren Wetter.

Sie musste alles im Blick behalten, das war fast schon eine Obsession. Sara reagierte in letzter Zeit auf ihren übergroßen Mutterinstinkt mit Ablehnung, sie nabelte sich ab. Von ihren Freundinnen wurde Sara oft mitleidig belächelt, wenn sie die zehnte Nachricht ihrer Mutter in Folge beantworten musste. Doch das Loslassen fiel Frija alles andere als leicht. Sara schwärmte zum Beispiel für einen Jungen, aber bis heute hatte sie noch keinen Namen verraten. Das versetzte ihr einen Stich mitten ins Herz.

Sie kehrte nach oben in ihr Arbeitszimmer zurück und machte sich mit Feuereifer wieder an die Arbeit. Es herrschte eine friedliche Atmosphäre im Haus, in der sie zur Höchstform auflief und ihr die kreativen Einfälle nur so zuflogen. Die Dämmerung hatte die Umgebung bereits in ein einheitliches Grau getaucht, als Frija auf den Senden-Button klickte und sich zufrieden zurücklehnte. Auftrag erledigt.

Anschließend klopfte sie an Saras Zimmertür und drückte die Klinke herunter. Ihre Tochter tippte in rasanter Geschwindigkeit einen Text ins Handy.

„Wolltest du nicht lernen?“, fragte Frija.

„Wolltest du nicht abwarten, bis ich dich ins Zimmer bitte?“, schmollte Sara.

„In Ordnung, ich habe verstanden. Was möchtest du zum Abendessen?“

„Zwei Brote mit Käse und Tee.“

„Majestät, euer Wunsch ist mir Befehl“, lachte Frija.

Bevor sie in der Küche verschwand, ging sie noch einmal nach draußen, um nach Smilla Ausschau zu halten. Der heulende Wind verschluckte ihre Worte und sie sah ein, dass es wenig Sinn machte, die Katze zu rufen.

Sie wollte sich gerade abwenden, als sie eine dunkel gekleidete Gestalt zwischen den Fichten und Birkenstämmen verschwinden sah. Ihr Herz klopfte wie ein flatterndes Vögelchen und die Furcht kroch ihr den Nacken hinauf. Wie gebannt starrte sie auf die Stelle, an der sich die Gestalt scheinbar in Luft aufgelöst hatte. Die Umgebung war zu einer dunklen Masse verschmolzen, denn das Tageslicht hatte sich bereits verabschiedet.

„Smilla?“, rief sie ein letztes Mal, dann eilte sie ins Haus zurück. Nervös strich sie sich die Haare aus dem Gesicht. Die letzten Jahre hatte sie sich so geborgen und energiegeladen gefühlt wie nie zuvor. Warum kehrte ausgerechnet jetzt die Angst zurück?

„Mama?“ Sara hatte ihr Zimmer verlassen und musterte sie fragend. „Du siehst aus, als hättest du ein Gespenst gesehen.“

„Ich war kurz draußen, um nach Smilla zu sehen. Aber sie ist wie vom Erdboden verschluckt.“

„Ich habe dir doch schon so oft gesagt, dass du eine Katzenklappe in die Haustür einbauen sollst“, rügte Sara neunmalklug. „Ständig lässt du die Katze raus und machst dir anschließend Sorgen. Dabei ist Smilla immer wieder aufgetaucht.“

„Du hast ja recht, aber ich kann ihrem bettelnden Blick einfach nicht widerstehen. Aber wenn wir eine Katzenklappe einbauen, dann greift die Versicherung nicht mehr, und das will ich keinesfalls riskieren.“

Frija hätte Sara gern von der Gestalt erzählt, von ihren nagenden Ängsten, aber sie brachte kein einziges Wort über ihre Lippen. Reiß dich gefälligst zusammen, ermahnte sie sich, deine Fantasie hat dir nur einen üblen Streich gespielt. Sie durfte ihre Tochter auf keinen Fall verunsichern, schon gar nicht jetzt, wo sich die Situation zwischen ihnen veränderte.

„Wir könnten Smilla zum Beispiel ein Häuschen zimmern, in dem sie sich verkriechen kann, wenn es regnet“, schlug Sara vor.

„Gute Idee“, antwortete Frija. „Vielleicht gibt es so etwas auch im Internet zu kaufen, das spart eine Menge Zeit.“

„Immerhin ein Kompromiss.“

Sara verschwand schulterzuckend wieder in ihrem Zimmer, während Frija an den Schreibtisch zurückkehrte, um nach einem Häuschen für Smilla zu suchen. Diesmal zog sie die Vorhänge zu, man wusste schließlich nie, wer sich da draußen herumtrieb. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, sich statt der Katze einen Hund zuzulegen. Während Smilla stets durch Abwesenheit glänzte, hätte der Hund bestimmt angezeigt, dass ein Fremder in der Nähe gewesen wäre.

Suchend klickte sich Frija durch die Seiten. Die Auswahl an Hütten für Hund und Katz hielt sich in Grenzen und so hatte sie innerhalb weniger Minuten ihren Kauf getätigt. Nun würde Sara endlich Ruhe geben und Smilla hätte einen Ruheplatz – zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Frija wälzte sich unruhig von einer Seite auf die andere Schüsse hallten in - фото 2

Frija wälzte sich unruhig von einer Seite auf die andere. Schüsse hallten in ihren Ohren wider und der Boden war mit Blut bedeckt. Leise stöhnend griff sie sich an die Brust und fuhr schweißgebadet aus dem Schlaf. Das Mondlicht, das sich durch einen schmalen Spalt im Vorhang zwängte, ließ ihre Haut silbern schimmern. Hektisch tastete sie nach dem Schalter der Nachttischlampe. Das warme Licht vertrieb die dunklen Schatten und ihr Herzschlag beruhigte sich.

Fröstelnd schlug sie die Bettdecke zurück, streifte sich den Morgenmantel über und schlüpfte in ihre Schuhe. Mit der Taschenlampe bewaffnet schlich sie nach unten, um Sara nicht zu wecken. Eine innere Unruhe hatte sie erfasst, weil Smilla immer noch draußen herumstreunte. Außerdem konnte sie die unheimliche Gestalt nicht vergessen, die sich wie ein Geist zwischen den Bäumen aufgelöst hatte.

Der Schlüssel kratzte leise im Schloss, als sie die Tür öffnete. Abwartend blieb sie auf der Schwelle stehen und lenkte den Strahl der Taschenlampe über den Boden. Ausgeblichenes verdorrtes Gras, kahle Zweige, die der Sturm von den Bäumen gerissen hatte und mittendrin ein reflektierendes Augenpaar. Sie wollte gerade erleichtert aufatmen, als der Fuchs mit weit ausholenden Sprüngen in den angrenzenden Wald flüchtete.

„Smilla, wo steckst du nur?“, rief sie in die undurchdringbare Finsternis. Der Wind trug ihre Worte fort, ohne dass sie ihr Ziel erreicht hätten.

Sie zog den Morgenmantel fester um ihre schmalen Schultern und machte einen Schritt nach vorn. Die Haustür fiel hinter ihr mit einem leisen Klacken ins Schloss. Frija entfernte sich mit zögerlichen Schritten, während der helle Lichtkegel der Taschenlampe die nähere Umgebung erforschte.

Der Ruf eines Käuzchens ließ sie zusammenzucken. Smilla schien nicht in der Nähe zu sein, es hatte keinen Sinn, weiter nach ihr zu suchen. Der eisige Wind fuhr ihr unter den dünnen Morgenmantel, Zeit zur Umkehr. Die Katzendame würde schon wieder auftauchen.

Sara bestrich ihr Knäckebrot dick mit Erdbeerkonfitüre und trank einen Kakao - фото 3

Sara bestrich ihr Knäckebrot dick mit Erdbeerkonfitüre und trank einen Kakao.

„Der Sturm hat nachgelassen, ich werde wieder mit dem Bike zur Schule fahren“, erklärte sie zwischen zwei Bissen.

„Nichts da“, widersprach Frija. „Ich bringe dich mit dem Wagen. Es ist viel zu gefährlich.“

„Warum?“

Teenager und ihre tausend Fragen. Sie hatte schon seit Tagen ein ungutes Gefühl im Bauch, nur wie sollte sie das Sara erklären?

„Dich könnte zum Beispiel ein herunterfallender Ast treffen und das Autodach ist bekanntlich härter als dein kleiner Dickschädel“, scherzte Frija, obwohl ihr keineswegs zum Lachen zumute war.

„Mam, jetzt übertreib nicht.“

„Mach ich doch nicht.“

Frija strich ihrer Tochter liebevoll durchs lange Haar.

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